Humor von der Seefahrt

www.lachen-hält-fit.de Döntjes, Witze, Seemannsgarn
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. Juni 2016
  • |
  • 114 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7412-0553-8 (ISBN)
 
Die umfangreiche Witze-Sammlung über und von Seeleuten, Hafenarbeitern, Damen des horizontalen Gewerbes, Klabautermann und Co. wird hervorragend ergänzt mit echten Kalauer-Döntjes und frischem Seemannsgarn! Ein tolles Humorbuch für alle zum Schmunzeln und Lachen an Land und auf See! Denn: Lachen hält fit!
1. Auflage
  • Deutsch
  • 11,60 MB
978-3-7412-0553-8 (9783741205538)
Der Autor ist waschechter Hamburger Jahrgang 1940 und hat in den vergangenen Jahren einige Bücher, Reiseberichte und Musicaltexte geschrieben.
Peter Lehrke arbeitete in der Seefahrt, im Hafen und anschließend als Betriebswirt bei einer großen Aktiengesellschaft in Hamburg.
In seinen Büchern hat er seine vielfältigen Interessen verwertet, u.a. Amateurfunk, Internet, Freizeitkapitän, Shanty-Chor, Schreiben über seine Reiseerlebnisse, aus dem Arbeitsleben, Kindheitserinnerungen, Gedichte, Liedertexte, Musical und über seinen Garten, Abenteuer- und Kriminalromane.
Er lebt im Ruhestand, freut sich über seine Enkelkinder und nutzt seine Freizeit als Autor.

Peter Lehrke - Humor von der Seefahrt                                                 Vorwort                                                                                      Döntjes


 


 





Peter Lehrke

Humor von der Seefahrt

Seemannsgarn, Döntjes, Witze und Gedichte

 

Alle Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt.

Die Urheberrechte der Illustrationen und Bilder liegen bei Herrn Peter Lehrke.

 

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Dieses Werk ist einschließlich aller seiner Teile urheberrechtlich geschützt.

Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtegesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung des Autors unzulässig und strafbar.

 

Peter Lehrke

  
Humor von der Seefahrt


Seemannsgarn, Döntjes, Witze und Gedichte



Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ich möchte Ihnen mitteilen,

dass 70 % unseres Planeten vom Wasser bedeckt sind und davon sind unter 4 % Süßwasservorkommen!

Es lohnt sich daher, mit mir an Bord zu kommen, um den Humor von der Seefahrt, den sich die Seeleute auf den Weltmeeren erzählen, mitzuerleben.



Humor

Mit Humor geht immer alles klar ob gelogen,

gesponnen oder wahr.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht und alles in die Hände klatscht!

Mit Humor vertreibt man die Sorgen und denkt nimmer nur an Morgen,

sondern singt trallala und trallala lieben Sorgen, seid ihr auch schon alle da!

Mit Humor kommt einem alles leichter vor

und so singen wir Shanties in der Hafenkneipe im Chor.

Wer Humor hat, kennt keine Sorgen,

denn bezahlen tun wir immer Morgen.  

Döntjes


Was sind Döntjes?

Döntjes sind bekannte, kleine Anekdoten oder Geschichten, die man oft hört. Es ist die plattdeutsche Bezeichnung für eine kleinere, zumeist heitere, fiktive Erzählung oder tatsächliche Anekdote aus dem Alltag, die traditionell mündlich überliefert wird.


Die Wahrheit

Hein kommt erst von einer Hafenschicht am Tage morgens früh nach Hause, weil er noch auf St. Pauli war. Da fragt ihn seine Frau, was er alles erlebt hat.

Hein antwortet zögernd: "Ach mein Schatz, das kann ich dir nicht sagen, denn lügen mag ich nicht und die Wahrheit kannst du nicht ertragen."


Die Polizei

In einer Hafenkneipe wird geschossen. Als die Polizei vor der Kneipe steht, sagt der eine Polizist zum anderen: "Geh du zuerst und sei unbesorgt, ich räche dich."


Angler

Im Hafen angeln zwei Hafenarbeiter. Du, sagt Hein den Karpfen, den ich vor 14 Tagen hier im Hafen geangelt habe, den habe ich dressiert, so dass er ohne Wasser le-ben kann. Heute Morgen wollte ich ihn dir zeigen, da ist er mir doch, dort am Kai aus dem Hemd gerutscht und ins Hafenbecken gefallen und da ist er jetzt ertrunken.


Anzeige: Liebeszeichen

Die Dame, die beim Abspringen von der Hafenbahn ihren Zopf und ihre Tasche verlor, wird von dem beschränkt aussehenden Hafenarbeiter, dem sie beim Überreichen des Haarschmucks auf die Hühneraugen trat, ihn ohrfeig-te und Teepott und Dorfdackel nannte, um ein Liebeszei-chen gebeten.


Rubrik: "Zartgefühl"

Hein, vom Hafenamt geht mit seinem Sohn in die Kirche. Da fragt der kleine Jan den Pastor: "Ist der liebe Gott überall?" Der Pastor sagte: "Jawohl mein kleiner Jan, der liebe Gott ist überall." "Ist er auch auf dem Spielplatz, in der Sandkiste, in der Schule, auf der Straße?". Der Pastor sagt noch mal: "Der liebe Gott ist überall". Da fragt Jan: "Ist der liebe Gott auch im Bierkeller bei meinem Vater?". "Jawohl", sagt der Pastor.

"Angeschmiert, da ist der liebe Gott gar nicht, denn wir haben gar keinen Bierkeller, ätsch", sagte da Jan.


Heiraten

Ein Hafenarbeiter heiratet. Ein Kollege sagt zu der Ehe-frau: "Ihr Mann ist doch öfter besoffen." Da sagt die Ehefrau: "Das macht nichts, er ist ein hübscher Kerl und das Auge will doch auch was haben."


1 Tag Urlaub

Ein Kaiarbeiter geht zu seinem Schuppenvorsteher und sagt: "Ich brauche morgen einen Tag Urlaub, denn ich soll meiner Frau bei der Wäsche helfen". "Das geht nicht", sagt der Schuppenvorsteher. Da sagt der Kaiarbeiter: "Besten Dank, Herr Schuppenvorsteher, ich habe es ja gewusst , dass ich mich auf Sie verlassen kann."


Heirats-Annonce

Ein verarmter Hafenarbeiter gibt eine Annonce auf. Sie lautet: älterer Herr von angenehmem Äußeren, der das Leben in jeder Weise kennen gelernt hat, weil er viele Kreuzfahrten über alle Meere der Welt hinter sich hat, sich aber z. Zt. einsam und verlassen fühlt, wünscht aufrichtige Freundschaft und Liebe einer vornehmen, reichen, wenn auch nicht mehr ganz jungen Dame. Gren-zenlose Dankbarkeit und Aufrichtigkeit ist zugesichert. Damen, die sich nach meiner Bekanntschaft sehnen, wird es gewiss der Mühe lohnen.


Untröstlich

Im Hafen war Hein sein Kumpel Fritz verunglückt und an den Folgen des Unfalls gestorben.

Hein kam nun jeden Tag leicht angetrunken zur Arbeit. Der Steuervize stellte Hein zur Rede. Hein sagte: "Also Vize, der Schmerz ist zu groß darüber, dass ich den Fritz als Kumpel verloren habe." Da sagte der Vize:"Und wie





lange dauert noch der Trost?" Da sagte Hein: "Ich bin untröstlich!"


Fofftein

Wenn die Hälfte der Arbeit (z.B. 30 Hieven) im Hafen geschafft war, hieß es damals: "jetzt ist Fofftein". Also wurde pausiert und Fofftein gemacht: ein Schluck aus der Pulle wurde genommen und nach 15 Minuten ging die Arbeit wieder weiter.


Hafenarbeiter

Ein Lehrling sollte damals für 1 Mark Brot und Schnaps holen. Für 95 Pfennige holte er Schnaps und für 5 Pfennige Brot. Die Speicherarbeiter sagten daraufhin zum Lehrling: "Was sollen wir denn mit dem vielen Brot an-fangen?"


Die Eisscholle

Jan schnappte sich von der Barkasse aus, als die Barkas-se im Hafen so rumschipperte, eine kleine Eisscholle. Sie war rund 30 Zentimeter dick. Zu seinen Kollegen sagte er: "Dir zeige ich mal meine Madam, die erkennt die Elbe nicht wieder."


Die Barkasse

Eine Barkasse heißt Barkasse, weil sie bar bezahlt ist.


Auf einem Bein stehen

Köhm und Bier genießen hieß Lütt un Lütt. Wenn dann das Gleiche noch mal bestellt wurde, sagten die Seeleu-te damals, "schenk noch mal nach, auf einem Bein kann man nicht stehen."

In den Sack hauen

Wollte man damals seine Arbeit aufgeben, so sagte man: "Lass uns in'n Sack hauen."


Der Wirt

Kommt ein Hafenarbeiter völlig aus der Puste in die Hafenkneipe. Da sagt der Wirt: "Mein Herr, Sie müssen ja gerannt sein, als wenn der Teufel hinter Ihnen her ist oder ein Hund." "Was erlauben Sie sich", sagte entrüstet der Arbeiter. "Ach, entschuldigen Sie, ich habe gemeint, Sie schwitzen ja wie eine Sau", sagte da der Wirt.


Das Zähneklappern

Hein sitzt in der Hafenkneipe untröstlich, weil sein Freund Hans verstorben ist, weil er zu viel gesoffen hat. Hein sagt zu Fritz der neben ihm sitzt: "Recht hat er gehabt, es war zu viel, was er getrunken hat, das hat Hans immer gesagt. Aber in die Hölle kommt Hans nicht, denn Hans hatte ja keine Zähne mehr, denn der Pastor hat gesagt, in der Hölle hört man das "Zähneklappern".


Zehn Kinder

Der Hafenarbeiter Jan hat 10 Kinder mit seiner Erna. "Das reicht jetzt", sagt Jan zu seiner Frau Erna. "Ich schlaf in Zukunft auf dem Dachboden." "Oh", sagt seine Erna "wenn das hilft komm ich mit auf den Dachboden zum Schlafen."


Die Mutter

Der Schauermann Hein sitzt abends mit seinem Sohn Hannes mit Mutter beim Abendbrot zusammen. Da sagt Hannes: "Vater wie gut könnten wir beide es doch haben, wenn du Mutter nicht kennen gelernt hättest.


Hafenkneipe

Hein und Fiete sitzen in der Hafenkneipe. Hein sagt: "Ich werde wohl bald ins Gras beißen und ich habe 3000 ?

gespart. Fiete die nimmst du dir dann, kaufst davon Bier und Korn und einmal in der Woche, kippst du dann einen doppelten Korn und ein Bier über mein Grab." Fiete überlegt und sagt: "Hein, kann ich mir Bier und Korn nicht vorher über die...

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