Erotissima Vol.3

Sechs erotische Kurzgeschichten - dreams on demand...
 
 
Cupido Books (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 1. Februar 2014 | 109 Seiten
 
E-Book | ePUB ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-944490-02-1 (ISBN)
 
Der dritte Band unserer Geschichten zum Träumen, voller Sinnlichkeit, voll praller Erotik ... hier sind sie: Texte, die Frauen Freude bereiten. Private Glücksmomente - Dreams on Demand! In diesem Buch finden Sie Geschichten, die nicht dort aufhören, wo es interessant wird; Geschichten aus dem Alltag, Geschichten die passiert sind, und Geschichten von denen man sich wünscht, dass sie passieren. Sie werden hoffen, dass sie Ihnen passieren. Sie werden sie ganz sicher lieben, unsere Geschichten! Unsere Autorinnen (und Autoren auch) schreiben tabulos und frei, direkt und lustvoll. Sie liefern Geschichten und Träume, die unter die Haut gehen ... nur für Sie. Isadorra Ewans (Strawberry Jam) Eigentlich ist Marmelade ja ein Brotaufstrich. Antonia sieht das nicht so eng... Karo Stein (Das Spinnennetz) Verwoben, verfänglich, gefangen. Verknüpft und schwebend; zarte Fäden zitternd im Wind, glitzernd im Licht - halten alles. Greta Leander (Der Raum) Es gibt ihn irgendwo, diesen Raum, in dem wir uns selbst wiederfinden, ganz und gar - und im Idealfall nicht allein. Isadorra Ewans (Der Aufzug) Enge kann Angst machen, aber auch erregend sein. Kommt eben immer auf die Gesellschaft an. Eve Bauhaus (Wünsch dir was) Carlo hat Geburtstag. Und er hat ein wenig Angst vor seinen eigenen Wünschen! Jana dagegen nicht... Greta Leander (WG) Wer sagt, dass man 'auf Arbeit' keine überraschenden, interessanten Begegnungen haben kann? Und wie genau definiert man 'Arbeit'?
Deutsch
4,19 MB
978-3-944490-02-1 (9783944490021)
3944490029 (3944490029)

Strawberry Jam


Isadorra Ewans


Es war ja eigentlich nur eine Wette. Eine amüsante Wette. Ein Spaß unter Kollegen. Trotzdem bedeutete es mehr. Schließlich war Antonia schon seit geraumer Zeit hinter diesem Kollegen her. Was schien da besser geeignet, als ihn mit einer verlorenen Wette in die „Falle“ zu locken?

Gut. Antonia hatte einen Vorteil. Sie kannte das Ergebnis schon, bevor er es wusste. Es war aber auch zu niedlich. Wie sich ein Mann dazu hinreißen lassen konnte, auf etwas zu wetten, von dem er eigentlich keine Ahnung haben durfte!

Es sei denn, er wäre einer dieser versierten Hobbyköche oder die hilfreiche Hand bei solchen Gelegenheiten. Aber davon ging sie nicht aus. Dazu sah er einfach zu gut aus. Dafür war er einfach nicht der Typ.

Max Hebermann war erst vor kurzem hierher versetzt worden und seitdem das Objekt der Begierde des weiblichen Teils der Belegschaft. Nicht nur für Antonia. Da aber ein Großteil ihrer Kolleginnen bereits in festen Händen war, hatte sie es nur mit einigen wenigen Kontrahentinnen zu tun.

Und keine von denen hatte so gute Chancen wie Antonia. Sie trug nicht nur einen italienischen Vornamen. Sie war die Personifizierung des italienischen Frauentraums.

Groß, schlank, dunkles und langes Haar, mandelförmige Augen. Viele der männlichen Kollegen hatten es bei ihr versucht, und alle waren an den Körben, die sie verteilte und die sich erst beim zweiten Hinsehen als solche entpuppten, gescheitert. Nun, sie waren aber auch allesamt einfach zu langweilig…

Und dann kam er! Max Hebermann. Nur auf der Durchreise und somit ein ganz spezielles Objekt der Begierde. Max war der Sohn irischer Einwanderer und hatte doch gar nichts Irisches an sich: weder sein Name, noch sein blonder Haarschopf, der an schönen, sonnigen Tagen mit der Sonne um die Wette strahlte. Unter seinem Anzug, den er tagsüber im Büro zu tragen pflegte, konnte man harte Muskeln vermuten. Seine Art mit den Kollegen umzugehen hatte ihm in kürzester Zeit viele Sympathiepunkte eingebracht. Kurz: Max Hebermann war ein toller Kerl.

Und dann eröffnete sich die Chance auf diese kleine, lächerliche Wette.

Während einer Kaffeepause kam die Frage auf, welche Marmelade wohl häufiger gegessen wurde. Max tippte selbstsicher auf Kirschen, woraufhin Antonia Erdbeermarmelade ins Spiel brachte.

Während eines kurzen, äußerst amüsanten Disputs beharrte Max auf den Kirschen. So wurde ein Schiedsrichter erkoren, und als Wetteinsatz musste der Verlierer mit seinem Wettgegner Obst pflücken und Marmelade für alle kochen.

*

Und so kam es, wie es kommen musste.

Max kroch bereits seit Stunden im Erdbeerfeld auf allen Vieren umher und pflückte die kleinen roten, schmackhaften Früchte. Er hatte die Wette verloren. Wie dumm von ihm. Denn er hätte sein Wochenende sicherlich besser gestalten können, als hinter einer Kollegin durch ein staubiges Feld zu kriechen und Erdbeeren zu pflücken. Auch wenn sie noch so rassig aussah!

Die Sonne brannte auf seinen Hinterkopf, sein Rücken tat ihm weh, und seine Hände waren nicht nur bis unter die Nägel schmutzig, sondern auch wund. Antonia erhob sich und legte ihre Hände in den Rücken.

„Schluss für heute“, sagte sie mit einem Blick auf ihren Korb. „Das müssen rund fünf Kilo sein“, schätzte sie und drehte sich jetzt zu Max herum.

Dieser sah auf, und sein Anblick entlockte ihr ein mitleidiges Lächeln. Max ließ sich zur Seite plumpsen und stöhnte ergeben.

In seinem Korb waren nicht halb so viele Früchte wie in Antonias. Sie lächelte nachsichtig, denn Erdbeeren pflücken war nicht das Einzige, was sie ihm heute zumuten wollte. Sie half ihm auf, und beide nahmen ihre Körbe, damit sie zum Stand gehen konnten, um zu zahlen.

Eine halbe Stunde später standen sie in Antonias Küche. Sie gab ihm kurz Anweisungen, wie er mit den Früchten umzugehen hatte, und verschwand dann für einen Moment. Als sie zurückkam, trug sie ein kurzes und luftiges Kleid. Max Gesichtsausdruck sprach Bände, als er dabei zusah, wie Antonia in ihrem sexy Kleid einen großen Topf auf den Herd stellte.

Sie schmunzelte bei seinem Anblick.

„Du glaubst doch nicht, dass ich die kostbare Fracht vergammeln lasse, nur damit du ins Wochenende kannst?“

Ihr provozierendes Lächeln nahm Max mit Fassung hin. Er zuckte resignierend mit den Schultern und begann, die Früchte von ihren Stielen zu befreien, während seine Kollegin die restlichen Zutaten vorbereitete.

Entgegen seiner ersten Erwartung, dass es sich beim Kochen von Marmelade um die langweiligste Tätigkeit der Welt handeln musste, wurde der Nachmittag doch recht amüsant. Sie fütterten sich gegenseitig mit den roten, saftigen Früchten und flirteten miteinander, dass nicht nur der Fruchtsaft im Topf brodelte.

Endlich war es so weit: Die Marmelade war fertig und konnte in Gläser abgefüllt werden. Doch anstatt die kochende Masse in Gläser zu füllen, stellte Antonia den Herd einfach ab.

„Kaffee?“, fragte sie mit scheinheiligem Unterton, und Max nickte. Irgendwas lief hier nicht so wie er sich das gedacht hatte. Musste man jetzt nicht Gelierzucker…?

Er fragte sich nicht weiter. Antonia würde schon wissen, was zu tun sei. Und so nahm er die Tasse mit dem Kaffee und lehnte sich an die Küchenwand. Antonia verwickelte ihn in ein lockeres Gespräch, so dass er die Marmelade auf dem Herd beinahe vergaß. Beinahe aber nur.

Denn kaum hatte sie ihren Kaffee getrunken, da prüfte sie mit einem Finger die Temperatur der roten Masse im Topf. Sie lächelte, als sie feststellte, dass sie genau richtig war. Richtig für ihr nächstes Vorhaben. Mit einer eleganten Bewegung stand sie vor Max, nahm ihm seine Tasse ab.

„Jetzt kommt der zweite Teil deines Wetteinsatzes“, hauchte sie ihm ins Ohr, und kurz darauf ließ sie ihn ihre weichen Lippen an seinem Ohrläppchen spüren. Langsam öffnete sie seine Schürze und glitt dann mit ihren Händen nach vorn, um sich mit den Knöpfen seines Hemds zu beschäftigen. Einer nach dem anderen wurde unter ihren flinken Fingern geöffnet, und schon bald lag Max´ nackte Brust vor ihr.

Antonia drehte sich kurz zu dem riesigen Topf, tupfte einen Finger in die Marmelade und zog damit einen Strich über seinen Oberkörper.

„Du kleines Ferkel“, sagte sie schmunzelnd, und in ihrer Stimme war eine leichte Erregung zu hören, „hast dich ja fürchterlich bekleckert.“

Mit diesen Worten näherte sie sich ihm und ihr Atem strich über seine Haut. Max war überrascht, angenehm überrascht darüber, dass sein Nachmittag doch noch eine so aufregende Wendung nehmen würde.

Antonia begann, die rote sämige Flüssigkeit von seiner Haut zu lecken. Sie spielte mit ihrer Zunge auf seiner Haut und entlockte ihm einen Seufzer. Damit sie dem Topf mit der Begierde weckenden Flüssigkeit näher war, zog sie Max an seinem Hosenbund mit sich.

Immer wieder tunkte Antonia ihren Finger in die rote, zähe Flüssigkeit, die eigentlich in den Gläsern landen sollte, und betupfte seinen Oberkörper damit.

„So viel von dem leckeren Zeug verschwendet“, presste sie zwischen zwei Küssen hervor und schalt ihn mit neckischem Unterton.

Max wurde es schwindlig unter ihren Berührungen, und er musste sich am Herd festhalten. Immer wieder leckte und küsste Antonia ihn und ließ ihn ihre Zunge spüren. Geschickt öffnete sie seine Hose und ließ das störende Beinkleid hinunter gleiten. Einen Augenblick später folgten seine Shorts, die einen stattlichen, schon halb aufgerichteten Penis freigaben.

„Selbst hier“, keuchte sie vor Erregung, „alles bekleckert.“

Dieses Mal nahm sie einen Löffel, füllte ihn mit der roten Köstlichkeit, und beträufelte seinen Penis damit. Es war warm, und Max musste ein lautes Stöhnen unterdrücken, als Antonia die Vorhaut zurückschob und die Marmelade darauf tröpfeln ließ.

Hörbar sog Max über ihr die Luft ein und spornte sie so in ihrem Tun weiter an. Wieder füllte sie den Löffel und wieder ließ sie die warme Flüssigkeit über seine feuchte Spitze tröpfeln.

„Wie eine Erdbeere“, sagte sie, bevor sie ihre Lippen vollständig um seine Eichel schloss. Nun war es mit Max´ Zurückhaltung vorbei. Laut und ungeniert stöhnend hielt er sich mit einer Hand am Herd fest, die andere wühlte in Antonias Haaren.

Sie ließ ihn ihre Zunge spüren, fuhr die klitzekleinen Furchen unter seiner Eichel damit entlang, bevor sie ihm mit ihren Zähnen zeigte, was sie von ihm erwartete. Immer wieder nahm sie von der Marmelade, und leckte sie dann von ihm ab. Max war kaum noch fähig, gerade zu stehen. Mit geschlossenen Augen ließ er sich von der Frau zu seinen Füßen verwöhnen.

Seine Knie wurden weich, und er ergab sich in dieses Gefühl und sank zu Boden. Doch auch hier hörte sie nicht mit ihrem Spiel auf. Sie griff nach dem Topf, stellte ihn neben Max auf den Boden und beträufelte seinen ganzen Torso mit der Konfitüre.

Antonia begab sich auf eine ganz spezielle Geschmacksreise. Genüsslich leckte sie die roten Tropfen von seinem Körper ab, und während sie dies tat, hob sie den Rock ihres Kleides an. Ihr Plan ging auf. Besser als sie es sich gewünscht hatte. Sein Penis stand wie eine Eins, und es würde Antonia eine Freude sein, sich nach der harten Arbeit auf dem Feld damit zu vergnügen.

Doch noch war sie noch nicht so weit, sich mit ihm zu vereinigen. Sie kniete zwischen seinen Beinen, massierte ihn und verteilte die klebrige Essenz auf ihm. Wenn sie so weiter machte, dachte sie lächelnd, dann würde sie heute nichts mehr zum Abendessen brauchen. So satt wäre sie dann. Aber sie wollte auch auf eine andere Art satt werden. Und diese...

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