Die Baródins

Roman
 
 
Neobooks (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 20. Juli 2016
  • |
  • 939 Seiten
 
E-Book | ePUB ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7380-7809-1 (ISBN)
 
Der Name Baródin kommt von Katharina Zwetlana Baródin, der Mutter von Ilja Igorowitsch Tscherebilski, dem Generalmajor der Roten Armee und ersten Stadtkommandanten von Bautzen nach dem zweiten Weltkrieg. Boris Baródin ging aus der ungewöhnlichen Liebesbeziehung zwischen Ilja Igorowitsch und Anna Friederike, der Tochter des einstigen Breslauer Superintendenten Eckhard Hieronymus Dorfbrunner, hervor. Früh erlernte Boris das Klavierspielen vom Vater, der als Kenner von fünf Sprachen und deren Literatur auch ein außergewöhnlicher Pianist mit einem phänomenalen Gedächtnis war. Boris wurde schon mit jungen Jahren ein gefragter Pianist auf den Konzertbühnen der Welt. Er schrieb >Die russische Sonate<, die er seinem in Moskau verstorbenen Vater und ersten Klavierlehrer widmete. Die Sonate blieb unvollendet, da Boris mit 26 Jahren an einem Blutsturz aus dem Magen verstarb. Vera, seine junge Frau, war eine geborene Walesa. Sie war eine natürliche Schönheit mit slawischem Charme. Vera hatte als musikalisches Naturwunder den letzten Satz der Sonate mit der mehrstimmigen Fuge vollendet.
Björn Baródin ist der Sohn, der 3 Monate nach dem Tode des Vaters Boris das Licht der Welt erblickte. Er schlug die ärztliche Laufbahn ein, obwohl auch er ein begabter Pianist war. Björn wurde Neurologe und Psychiater. Es war ein Beruf im Spannungsfeld zwischen Psyche und Wirklichkeit. Auf die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Gesellschaft mit dem breiten Spektrum seelisch-geistiger Störungen wird eingegangen. Als junger Ordinarius führt Björn die Kunsttherapie mit dem Mal- und dem Musikzimmer an der von ihm geführten Klinik ein. Er hatte erkannt, dass der künstlerischen Tätigkeit eine zentrale Funktion im 'Aufschließen' der Seele zukommt. Das gilt für die seelisch und geistig kranken Kinder in besonderer Weise. Das Kunstwerk hilft der Psychiatrie in der 'Entschlüsselung' des Menschen in den Tiefen seiner seelischen und geistigen Verfassung. Auch hatten das Malen und Musizieren einen positiven Einfluss auf die Behandlung der kindlichen Psychosen.
Karl Ferdinand Baródin ist der Sohn von Björn und Angela. Er hat die Musikalität seines Großvaters mitbekommen und spielt mit jungen Jahren >Die russische Sonate< mit erstaunlicher Ausdruckskraft. Er ist Arzt geworden und arbeitet im Rahmen der >Ärzte ohne Grenzen< an den seelisch und körperlich erkrankten Menschen in einem großen syrischen Flüchtlingslager im Libanon. Er schreibt, dass die Gesichter der Flüchtlinge traurig blicken, dass aus ihren Augen der Schmerz der verlorenen Heimat und verlorenen Menschen abzulesen ist. Die Hoffnungslosigkeit vor dem Leben und die daraus hervorgehenden seelischen Störungen dieser Menschen nehmen mit der Dauer des Flüchtlingsdaseins unverkennbar zu. So werden die Schilderungen aus dem Flüchtlingslager von Mal zu Mal trostloser.
Die Ereignisse der Vernichtung überstürzen sich. Der von Blut getränkte Boden bebt und reißt weiter und tiefer. Die Orgie der Geschosse und des Mordens nimmt den freien Lauf, und Angst und Schrecken haben kein Ende. Das Rot der Warnlampe an der letzten Weiche leuchtet grell. Wie krank ist die Gesellschaft geworden, dass sie den nahen Abgrund nicht erkennt oder nicht erkennen will. Verlassen steht das Kind und ruft nach seiner Mutter.
  • Deutsch
  • Deutschland
  • 1,12 MB
978-3-7380-7809-1 (9783738078091)
3738078096 (3738078096)
. 1985-1998 Arzt und Chirurg am Hospital in Oshakati (im hohen Norden Namibias: innerhalb der Kampfzone bis zur Unabhängigkeit 1990) . entwickelte eine Operationsmethode, Kindern mit chronischer Schienbein-Osteomyelitis (Knochenmarksentzündung) den langen Knochendefekt nach Sequesterentfernung mit vitalem Knochen aus dem Wadenbein zu schließen und so das Bein vor einer Amputation zu retten.

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