Soziale Vernetzung als Ressource für Menschen mit Demenz

Gruppeninterviews mit Betroffenen auf der Grundlage der dokumentarischen Methode
 
 
Springer-Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 12. Januar 2018
  • |
  • 133 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-658-20870-7 (ISBN)
 
Reingard Lange beleuchtet vier Bereiche der sozialen Vernetzung bei Menschen mit beginnender Demenz: im engsten sozialen Umfeld, zusammen mit Profis bzw. Hilfeorganisationen, im Gemeinwesen und mit anderen gleichermaßen Betroffenen. In Gruppengesprächen beschreiben Menschen mit beginnender Demenz und Angehörige die Veränderungen, die die Erkrankung mit sich bringt und die Bedeutung der Vernetzung als Ressource. In der Auswertung der Gespräche werden Spannungsfelder und hilfreiche Differenzierungen erkennbar. Die Studie gibt praxistaugliche Handlungsempfehlungen, wie Vernetzung als Zusammenleben und Zusammenwirken von und für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen gestaltet werden kann. 

Reingard Lange lehrt im Sozial- und Gesundheitsbereich und berät Führungskräfte in den Schwerpunktthemen soziale Innovation, Organisationsentwicklung und Konfliktmanagement.
  • Deutsch
  • Wiesbaden
  • |
  • Deutschland
  • 2,85 MB
978-3-658-20870-7 (9783658208707)
3658208708 (3658208708)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Inhaltsverzeichnis [Seite 6]
2 - Abbildungsverzeichnis [Seite 9]
3 - Kurzfassung [Seite 10]
4 - Abstract [Seite 11]
5 - 1 Einführung: Demenz - vernetzt denken [Seite 12]
6 - 2 Begriffsklärung [Seite 17]
6.1 - 2.1 Demenz [Seite 17]
6.2 - 2.2 Hauptbezugspersonen und Angehörige [Seite 19]
6.3 - 2.3 Vernetzung [Seite 22]
6.4 - 2.4 Selbsthilfe und Selbstvertretung [Seite 25]
7 - 3 Wissenschaftstheoretische und methodologische Grundlage: Die dokumentarische Methode nach Ralf Bohnsack [Seite 28]
7.1 - 3.1 Rekonstruktive im Unterschied zu hypothesenprüfenden Verfahren [Seite 28]
7.2 - 3.2 Methodologie der dokumentarischen Methode [Seite 31]
8 - 4 Gruppeninterviews mit Betroffenen und Angehörigen [Seite 34]
8.1 - 4.1 Grundlegende Entscheidungen [Seite 34]
8.2 - 4.2 Feldzugang [Seite 35]
8.3 - 4.3 Auswahl und Zusammensetzung der InterviewpartnerInnen [Seite 37]
8.4 - 4.4 Interviewsituation [Seite 41]
8.5 - 4.5 Durchführung der Gruppeninterviews mit der dokumentarischen Methode [Seite 42]
8.6 - 4.6 Berücksichtigung der Besonderheiten der Zielgruppe [Seite 44]
8.7 - 4.7 Merkmale der Gruppeninterviews [Seite 45]
9 - 5 Ergebnisse der Gruppeninterviews [Seite 46]
9.1 - 5.1 Auswertungsschritte der dokumentarischen Methode (Bohnsack) [Seite 46]
9.2 - 5.2 Formulierende Interpretation - fünf thematische Schwerpunkte [Seite 46]
9.2.1 - 5.2.1 Schritte der formulierenden Interpretation und Transkriptionsregeln [Seite 46]
9.2.2 - 5.2.2 Schwerpunktthemen und Aspekte ihrer Bearbeitung (Unterthemen) [Seite 48]
9.2.3 - 5.2.3 Unterstützende medizinische, pflegerische oder soziale Dienstleistungen [Seite 52]
9.3 - 5.3 Reflektierende Interpretation und Diskursanalyse: Die Rekonstruktion der dominanten Orientierungen [Seite 54]
9.3.1 - 5.3.1 Herausforderung Rollenwandel und Statusverlust [Seite 54]
9.3.2 - 5.3.2 Im Spannungsfeld zwischen Selbstsorge und Fürsorge [Seite 60]
9.3.3 - 5.3.3 Verzicht, Anpassen der Lebensentwürfe [Seite 69]
9.3.4 - 5.3.4 Zusammen mit Profis: Das spezielle Geschäft des Helfens für Menschen mit Demenz [Seite 73]
9.3.5 - 5.3.5 Zusammen mit Personen, die Ähnliches erlebt haben: Perspektiven der Selbsthilfe [Seite 79]
9.4 - 5.4 Fallvergleich und Typenbildung [Seite 86]
9.4.1 - 5.4.1 Typenbildung in der dokumentarischen Methode [Seite 86]
9.4.2 - 5.4.2 Die Phasen der Übernahme der Betreuungsrolle durch Angehörige [Seite 89]
9.4.3 - 5.4.3 Angehörige als HilfemanagerInnen: Kapitäne, Wunscherfüllende, AushandlerInnen [Seite 93]
9.4.4 - 5.4.4 Betroffene: Selbstwertsichernde Strategien zwischen Stärke und Schwäche [Seite 97]
9.4.5 - 5.4.5 HeimbewohnerInnen: Heimeinzug als aktive Leistung für die Familie [Seite 102]
9.4.6 - 5.4.6 Selbsthilfe: Aktuelle Fragen, begleitende Freundschaften, Selbstvergewisserung [Seite 104]
9.4.7 - 5.4.7 Geschlechtsspezifische Aspekte [Seite 106]
10 - 6 Anwendung und Ausblick [Seite 108]
10.1 - 6.1 Einleitende Überlegungen zu den Handlungsempfehlungen [Seite 108]
10.2 - 6.2 Vernetzung im engsten Umfeld [Seite 110]
10.2.1 - 6.2.1 Teilhabe von Betroffenen stärken: Fähigkeiten nützen, Einbeziehen in Entscheidungen [Seite 110]
10.2.2 - 6.2.2 Hilfeangebote so machen, dass sie selbstwertschonend sind [Seite 110]
10.2.3 - 6.2.3 Angehörige bei der Übernahme der Betreuungsrolle unterstützen [Seite 111]
10.2.4 - 6.2.4 Differenzierte Beziehungsgestaltung mit allen Hauptbezugspersonen inklusive 24-Stunden-BetreuerInnen [Seite 112]
10.3 - 6.3 Vernetzung im weiteren Umfeld: Teilhabe im Gemeinwesen ermöglichen [Seite 113]
10.3.1 - 6.3.1 Kompetenz entwickeln im Kontakt, Kontakte aktiv herstellen [Seite 113]
10.3.2 - 6.3.2 Eigenverantwortung und Selbsthilfe ermöglichen [Seite 115]
10.3.3 - 6.3.3 Ein demenzfreundliches Umfeld schaffen [Seite 116]
10.4 - 6.4 Zusammen mit Profis [Seite 118]
10.4.1 - 6.4.1 Den doppelten Auftrag annehmen - Hauptbezugspersonen aktiv einbeziehen [Seite 118]
10.4.2 - 6.4.2 Hilfe als kontinuierlicher Aushandlungsprozess zwischen Takt und Aufgabe [Seite 119]
10.4.3 - 6.4.3 Die akute Verunsicherung der Hauptbezugspersonen berücksichtigen [Seite 120]
10.5 - 6.5 Vernetzung mit Personen in einer ähnlichen Situation [Seite 121]
10.5.1 - 6.5.1 Selbsthilfe für Angehörige: An bestehende Angebote anlagern [Seite 121]
10.5.2 - 6.5.2 Unterstützte Selbsthilfe von Menschen mit Demenz aufbauen [Seite 122]
10.5.3 - 6.5.3 Selbsthilfe von Angehörigen - Hinweise auf die Gruppendynamik [Seite 123]
10.5.4 - 6.5.4 Personen im Pflegeheim: Gleichgesinnte vernetzen [Seite 123]
10.6 - 6.6 Ausblick [Seite 124]
11 - Literaturverzeichnis [Seite 125]
12 - Internetquellen [Seite 132]
13 - Anhang 1: Einladungsblatt [Seite 133]

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Adobe-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose Software Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Adobe-DRM wird hier ein "harter" Kopierschutz verwendet. Wenn die notwendigen Voraussetzungen nicht vorliegen, können Sie das E-Book leider nicht öffnen. Daher müssen Sie bereits vor dem Download Ihre Lese-Hardware vorbereiten.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

29,99 €
inkl. 19% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Adobe DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen