Bedingungsloses Grundeinkommen und Soziale Marktwirtschaft

Analyse der Vereinbarkeit zweier (Gesellschafts-)Konzepte
 
 
Tectum Wissenschaftsverlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 2. September 2016
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  • 455 Seiten
 
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978-3-8288-6551-8 (ISBN)
 
Die Wirtschaftskrise und all ihre Facetten haben das Grundverständnis der modernen Industriegesellschaft erschüttert. Systemfragen werden laut; Unsicherheiten und Verteilungskonflikte offenbaren institutionelle Schwächen. Das Wort von der Krise der Sozialen Marktwirtschaft macht die Runde; Politik, Wirtschaft und Gesellschaft suchen fieberhaft nach Wegen aus der Problemsituation. Ein solcher Weg, der rege debattiert wird und die öffentliche Meinung spaltet, ist die Trennung von Arbeit und Einkommen in Form eines bedingungslosen Grundeinkommens. Wie stehen Soziale Marktwirtschaft und bedingungsloses Grundeinkommen zueinander? Wie lässt sich das Verhältnis der beiden Konzepte beschreiben? Welche Chancen und Risiken birgt eine Implementierung des Grundeinkommens in den modernen Sozialstaat? Insbesondere die ordnungstheoretische Kompatibilität beider Politikentwürfe wird angezweifelt. Stephan Nikolai Kunz untersucht Sinn und Möglichkeiten des Reformkonzeptes und dessen Vereinbarkeit mit der Sozialen Marktwirtschaft. Ist das bedingungslose Grundeinkommen eine tragfähige Perspektive für die Soziale Marktwirtschaft von morgen? Mit einem Geleitwort von Friedhelm Hengsbach SJ.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
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  • Deutschland
  • 5,52 MB
978-3-8288-6551-8 (9783828865518)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Cover [Seite 1]
2 - Geleitwort von Friedhelm Hengsbach SJ [Seite 12]
3 - Danksagung [Seite 16]
4 - INHALT [Seite 6]
5 - A. EINFÜHRUNG [Seite 18]
5.1 - Vorwort [Seite 18]
5.2 - A.a. Problematik und Kontextualisierung des Forschungsvorhabens [Seite 22]
5.3 - A.b. Zielstellung und Aufbau der Untersuchung [Seite 31]
6 - I. KAPITEL: BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN [Seite 38]
6.1 - I.1. Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens [Seite 38]
6.1.1 - I.1.1. Begriffsklärung und Definition [Seite 39]
6.1.2 - I.1.2. Eine Idee, verschiedene Modi der Ausgestaltung [Seite 40]
6.1.3 - I.1.3. Grundtypen des Grundeinkommens [Seite 43]
6.1.3.1 - I.1.3.1. Sozialdividende nach Rhys-Williams [Seite 44]
6.1.3.2 - I.1.3.2. Negative Einkommensteuer nach Friedman [Seite 45]
6.1.3.3 - I.1.3.3. Bürgergeld nach Mitschke [Seite 47]
6.1.3.4 - I.1.3.4. Zwischenfazit: [Seite 48]
6.2 - I.2. Historische Entwicklung der Idee eines Grundeinkommens [Seite 50]
6.2.1 - I.2.1. Vorläufer und Entwicklung der Idee bis ins 20. Jahrhundert [Seite 50]
6.2.2 - I.2.2. Die Idee eines Grundeinkommens im 20. Jahrhundert [Seite 53]
6.2.2.1 - I.2.2.1. Erich Fromm: Freiheit durch Grundeinkommen statt Existenzangst [Seite 56]
6.2.2.2 - I.2.2.2. Ralf Dahrendorf: Grundeinkommen als Bürgerrecht und Grundstatus [Seite 65]
6.2.2.3 - I.2.2.3. Die Anfänge der Diskussion in der BRD [Seite 70]
6.2.3 - I.2.3. Jüngere Entwicklungen der Diskussion in Deutschland [Seite 74]
6.3 - I.3. Zentrale Leitideen des bedingungslosen Grundeinkommens [Seite 79]
6.3.1 - I.3.1. Bedingungslosigkeit [Seite 80]
6.3.2 - I.3.2. Existenzsicherung und Teilhabe [Seite 85]
6.3.3 - I.3.3. Entkoppelung von Arbeit und Einkommen [Seite 89]
6.3.4 - I.3.4. Freiheit und Autonomie [Seite 92]
6.3.5 - I.3.5. Zwischenfazit [Seite 99]
7 - II. KAPITEL: DAS KONZEPT DER SOZIALEN MARKTWIRTSCHAFT [Seite 102]
7.1 - II.1. Soziale Marktwirtschaft: Gesellschaftspolitischer Kontext der Grundeinkommensdebatte [Seite 102]
7.2 - II.2. Das Problem der Deutungsvielfalt des Begriffs der Sozialen Marktwirtschaft [Seite 103]
7.3 - II.3. Geistesgeschichtliche Grundlagen und historische Wurzeln der Sozialen Marktwirtschaft [Seite 105]
7.4 - II.4. Die Idee der Sozialen Marktwirtschaft nach Alfred Müller-Armack [Seite 110]
7.4.1 - II.4.1. Soziale Marktwirtschaft als offener Stilgedanke [Seite 111]
7.4.2 - II.4.2. Grundkonzept und Leitprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft [Seite 113]
7.4.3 - II.4.3. Leitprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft [Seite 116]
7.4.3.1 - II.4.3.1. Das Prinzip der Freiheit auf dem Markt und im Wettbewerb [Seite 117]
7.4.3.2 - II.4.3.2. Das Prinzip des sozialen Ausgleiches [Seite 119]
7.4.4 - II.4.4. Das Postulat der Marktkonformität staatlicher Intervention [Seite 122]
7.4.5 - II.4.5. »Soziale Irenik« als integrativer Stil der Sozialen Marktwirtschaft [Seite 123]
7.4.6 - II.4.6. Das Menschenbild der Sozialen Marktwirtschaft [Seite 127]
7.5 - II.5. Grundwerte und ordnungsrelevante Prinzipien [Seite 131]
7.5.1 - II.5.1. Personalität [Seite 133]
7.5.2 - II.5.2. Solidarität [Seite 134]
7.5.3 - II.5.3. Subsidiarität [Seite 135]
7.5.4 - II.5.4. Zwischenbetrachtung [Seite 138]
7.6 - II.6. Status quo der Sozialen Marktwirtschaft [Seite 139]
7.6.1 - II.6.1. Sozialstaatsprinzip und Mindestsicherung [Seite 139]
7.6.2 - II.6.2. Existenzminimum, soziokulturelles Existenzminimum [Seite 141]
7.6.3 - II.6.3. Problemhorizont: Krise und Erneuerung [Seite 143]
7.6.3.1 - II.6.3.1. Gesellschaftlicher Wandel und Krise des Sozialstaats [Seite 144]
7.6.3.2 - II.6.3.2. Der Ruf nach Erneuerung [Seite 149]
8 - III. KAPITEL: ZUR VEREINBARKEIT VON BEDINGUNGSLOSEM GRUNDEINKOMMEN UND SOZIALER MARKTWIRTSCHAFT - EINE KOMPATIBILITÄTSANALYSE [Seite 152]
8.1 - III.1. Zur Analyse der Kompatibilität von bedingungslosem Grundeinkommen und Sozialer Marktwirtschaft [Seite 152]
8.1.1 - III.1.1. Realtypus als Grundlage der Kompatibilitätsanalyse [Seite 154]
8.1.2 - III.1.2. Das Garantierte Grundeinkommen der KAB [Seite 154]
8.2 - III.2. Sozialethische Diskussion: Das Garantierte Grundeinkommen im Lichte christlicher Sozialprinzipen [Seite 156]
8.2.1 - III.2.1. Garantiertes Grundeinkommen und das Prinzip der Personalität [Seite 156]
8.2.2 - III.2.2. Garantiertes Grundeinkommen und das Prinzip der Solidarität [Seite 158]
8.2.3 - III.2.3. Garantiertes Grundeinkommen und das Prinzip der Subsidiarität [Seite 162]
8.2.4 - III.2.4. Zusammenfassung: Garantiertes Grundeinkommen und Sozialprinzipien [Seite 170]
8.3 - III.3. Kompatibilitätsanalyse: Das Garantierte Grundeinkommen im Lichte ordnungsrelevanter Prinzipien [Seite 171]
8.3.1 - III.3.1. Das Ordnungselement: ".das Prinzip der Freiheit auf dem Markte" [Seite 172]
8.3.1.1 - III.3.1.1. Marktfreiheit als »Freiheit vom Markt« und »Freiheit zum Markt« [Seite 173]
8.3.1.2 - III.3.1.2. Garantiertes Grundeinkommen und die »Freiheit vom Markt« [Seite 174]
8.3.1.3 - III.3.1.3. Garantiertes Grundeinkommen und die »Freiheit zum Markt« [Seite 185]
8.3.1.4 - III.3.1.4. Zwischenfazit: Garantiertes Grundeinkommen und das Prinzip der Freiheit auf dem Markt [Seite 194]
8.3.2 - III.3.2. Das Ordnungselement: ".mit dem [Prinzip] des sozialen Ausgleichs zu verbinden." [Seite 197]
8.3.2.1 - III.3.2.1. Garantiertes Grundeinkommen und die Umverteilung von Arbeit, Einkommen und Chancen [Seite 198]
8.3.2.2 - III.3.2.2. Garantiertes Grundeinkommen und Teilhabe [Seite 213]
8.3.2.3 - III.3.2.3. Zwischenfazit: Garantiertes Grundeinkommen und das Prinzip des sozialen Ausgleiches [Seite 221]
8.3.3 - III.3.3. Vor- und Nachteile des Garantierten Grundeinkommens gegenüber dem Status quo [Seite 224]
8.3.4 - III.3.4. Zur Kompatibilität von Garantiertem Grundeinkommen und Sozialer Marktwirtschaft [Seite 230]
8.3.5 - III.3.5. Garantiertes Grundeinkommen als Moment Sozialer Irenik? [Seite 236]
9 - IV. KAPITEL: PERSPEKTIVE ERNEUERUNG [Seite 239]
9.1 - IV.1. Chancen und Effekte einer Alternative im Horizont der Erneuerung [Seite 239]
9.1.1 - IV.1.1. Das Postulat einer »zweiten Phase« der Sozialen Marktwirtschaft [Seite 244]
9.1.2 - IV.1.2. Grundeinkommen als Impulsgeber gesellschaftlicher Transformation [Seite 246]
9.2 - IV.2. Ursprung und Begriff der Tätigkeitsgesellschaft [Seite 250]
9.2.1 - IV.2.1. Die Idee der Tätigkeitsgesellschaft bei Arendt und Dahrendorf [Seite 251]
9.2.2 - IV.2.2. Das Leitbild der Tätigkeitsgesellschaft im Konzept der KAB [Seite 258]
9.2.2.1 - IV.2.2.1. Die »Triade der Arbeit« als Grundstruktur der Tätigkeitsgesellschaft [Seite 263]
9.2.2.2 - IV.2.2.2. Zum Verhältnis von Erwerbsarbeit und Tätigkeitsgesellschaft [Seite 266]
9.2.2.3 - IV.2.2.3. Bedingungsloses Grundeinkommen als Ermöglichungsstruktur der Tätigkeitsgesellschaft [Seite 274]
9.2.2.4 - IV.2.2.4. Multiaktivität als gesellschaftliche Alternative [Seite 286]
9.2.2.5 - IV.2.2.5. Multiaktivitätsgesellschaft und bedingungsloses Grundeinkommen [Seite 294]
9.2.2.6 - IV.2.2.6. »In Freiheit tätig sein« - Zur Bedeutung des Grundeinkommens für die wissensbasierte Tätigkeitsgesellschaft [Seite 310]
9.2.3 - IV.2.3. Perspektive Transformation: Tätigkeitsgesellschaft als Leitbild einer neuen Sozialen Marktwirtschaft [Seite 327]
9.3 - IV.3. Grundeinkommen im Horizont nachhaltiger Entwicklung [Seite 335]
9.3.1 - IV.3.1. Bürgereinkommen und soziale Nachhaltigkeit [Seite 340]
9.3.2 - IV.3.2. Wirtschaftsbürgereinkommen und ökonomische Nachhaltigkeit [Seite 353]
9.3.3 - IV.3.3. Genügsamkeitspauschale und ökologische Nachhaltigkeit [Seite 363]
9.3.4 - IV.3.4. Bedingungsloses Grundeinkommen und nachhaltige Entwicklung [Seite 381]
10 - V. KAPITEL: FAZIT UND ABSCHLIEßENDE ÜBERLEGUNGEN [Seite 393]
10.1 - V.1. Ergebniszusammenfassung und Rekonstruktion des Argumentationsweges [Seite 393]
10.2 - V.2. Praktische Relevanz der Ergebnisse [Seite 398]
10.3 - V.3. Perspektive Erneuerung: »Soziale Marktwirtschaft 2.0« durch Grundeinkommen? [Seite 400]
10.4 - V.4. Schlussbetrachtung: Wohlstand und Sicherheit für alle durch Einkommen für alle! [Seite 410]
10.5 - V.5. Ausblick: Revolution der Möglichkeiten [Seite 416]
11 - B. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS [Seite 425]
12 - C. LITERATURVERZEICHNIS [Seite 427]
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