Gestaltung von Kapitalgesellschaften zwischen Freiheit und Zwang

Venture Capital in Deutschland und den USA
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 20. Januar 2016
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  • 846 Seiten
 
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978-3-16-154009-7 (ISBN)
 
Thilo Kuntz untersucht, welche Schranken für die freie Gestaltung von Kapitalgesellschaften durch die Satzung und schuldrechtliche Nebenabreden gelten. Anlass ist die im internationalen Vergleich starke Einschränkung der Privatautonomie insbesondere im Aktienrecht ('Satzungsstrenge'), deren Rechtfertigung trotz ihrer Bedeutung für das System des Privatrechts und die Rechtspraxis bislang nicht umfassend untersucht wurde. Der Verfasser diskutiert die Gründe für die Errichtung von Gestaltungsschranken und vergleicht das deutsche Recht unter Einbeziehung ökonomischer Aspekte mit dem US-Recht. Als Anschauungsmaterial für den Rechtsvergleich und Testfall für die Gestaltungsfreiheit im deutschen Recht nutzt er Abreden über Wagniskapitalfinanzierungen ('Venture Capital'). Er entwickelt ein Erklärungsmodell, warum es keines umfassenden gesetzlichen Zwanges bedarf, um die durch die Satzungsstrenge angestrebte Standardisierung zu erreichen.
Der Autor wurde für dieses Werk mit dem Dr. Herbert-Stolzenberg-Preis der Justus-Liebig-Universität Gießen (2014) und dem Hochschulpreis des Deutschen Aktieninstituts (2015) ausgezeichnet.
  • Deutsch
  • Tübingen
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  • Deutschland
  • 7,71 MB
978-3-16-154009-7 (9783161540097)
3161540093 (3161540093)
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  • Cover
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Einleitung
  • A. Untersuchungsanlass und Untersuchungsgegenstand
  • § 1 Legitimation zwingender Regeln im Kapitalgesellschaftsrecht
  • § 2 Gestaltung von Kapitalgesellschaften und Venture Capital
  • I. Kapitalgesellschaften und deren Gestaltung
  • 1. Kapitalgesellschaften
  • 2. Private Gestaltung von Kapitalgesellschaften
  • II. Venture Capital: Begriff und Finanzierungsablauf
  • 1. Begriff
  • 2. Finanzierungsablauf
  • 3. Maßgebliche Dokumente
  • 4. Venture Capital in den USA
  • a) Unterschiede zwischen Finanzierungen in Seed und Start-up Phase
  • b) Rundenbasierte Finanzierung
  • maßgebliche Dokumente
  • § 3 Einordnung in den Forschungsstand
  • I. Gestaltungsfreiheit im Kapitalgesellschaftsrecht
  • II. Schuldrechtliche Nebenabreden
  • III. Beteiligungsvereinbarungen
  • § 4 Themenbegrenzung
  • I. Gläubiger- und Arbeitnehmerschutz
  • II. Stille Gesellschaft als Finanzierungsform
  • III. Verhältnis von Kapitalverkehrsfreiheit und Satzungsstrenge
  • B. Zur Begründung zwingenden Privatrechts
  • § 1 Legitimation von Beschränkungen der Gestaltungsfreiheit
  • § 2 Begriff, Wirkung und Funktion zwingenden Rechts als Problem
  • § 3 Kein "Contractarian Approach"
  • C. Zur Methode der Arbeit
  • § 1 Rechtsvergleichung
  • I. Zur funktionalen Methode
  • II. Gesellschaftsrecht von Delaware
  • § 2 Ökonomische Analyse
  • D. Gang der Untersuchung
  • 1. Teil: Gestaltungsanlässe und ein Modell freier Gestaltung am Beispiel von Venture Capital-Vereinbarungen in den USA
  • A. Gestaltungsanlässe: Regelungsprobleme der Venture Capital-Finanzierung
  • § 1 Interessenlage und Regelungskonflikte
  • I. Ausgangslage
  • 1. Kapitalgeber und Gründer
  • a) Informationsasymmetrien
  • b) Fehlen von Sicherheiten und finanzieller Beiträge der Gründer
  • c) Wahl der Finanzierungsform
  • d) Interessenkonflikte bei der Unternehmensleitung
  • 2. Verhältnis der Gesellschafter untereinander
  • II. Wagniskapitalverträge als dynamische Verträge
  • § 2 Einzelprobleme
  • I. Zu geringe Anstrengung (Underinvestment)
  • 1. Gründer als Agenten und Kapitalgeber als Prinzipale
  • 2. Kapitalgeber als Agenten und Gründer als Prinzipale
  • II. Selektionsprobleme
  • III. Hold-up
  • 1. Hold-up der Gründer durch die Kapitalgeber
  • 2. Hold-up der Kapitalgeber durch die Gründer
  • 3. Hold-up innerhalb der Gruppen
  • a) Hold-up innerhalb der Gründergruppe
  • b) Hold-up innerhalb der Investorengruppe
  • IV. Window Dressing
  • V. Benachteiligung früher Kapitalgeber (Trilateral Bargaining)
  • 1. Verwässerung der Beteiligung früher Investoren (Dilution)
  • 2. Aneignung schwierig bewertbarer Vermögenswerte (Asset Stripping)
  • a) Asset Stripping der Gründer zu Lasten der Kapitalgeber
  • b) Asset Stripping später Kapitalgeber zu Lasten früher Investoren
  • c) Asset Stripping zu Lasten der Gründer
  • VI. Aushöhlung der Ansprüche der Gründer
  • VII. Nachträgliche Veränderung der Investitionsrisiken (Risk-shifting)
  • VIII. Überinvestitionsproblem
  • B. Ein Modell freier Gestaltung: Venture Capital-Vereinbarungen in den USA
  • § 1 Unterschiedliche Anteilsklassen für Gründer und Investoren
  • I. Common Shares versus Convertible Preferred Shares
  • II. Steuerungswirkung aus Investorenperspektive
  • III. Steuerungswirkung aus Gründerperspektive
  • § 2 Erlösbeteiligung der Investoren durch Convertible Preferred Shares
  • I. Grundlagen
  • 1. Begriff und Gestaltungsgrundlage
  • 2. Die Stellung der Vorzugseigner in der Gesellschaft
  • a) Gesellschafterrechte im Verhältnis zu den Stammeignern
  • b) Vertragsrechtliche Interpretation der Vorzugsrechte
  • aa) Der Klauselwortlaut als Grundlage und Grenze der Auslegung
  • bb) Der "implied covenant of good faith and fair dealing"
  • c) Konsequenzen für die Gestaltungspraxis
  • II. Dividendenpräferenzen
  • 1. Grundlagen
  • 2. Gestaltungspraxis
  • a) Grundsatz: Non-cumulative Dividends
  • b) Cumulative, Cumulative "if earned" und Cumulative Participating Dividends
  • c) Verknüpfung von Cumulative Preferences mit anderen Rechten
  • 3. Auswirkungen von Dividendenvorzügen
  • a) Vergütungsfunktion
  • b) Schutz vor privater Vorteilsnahme seitens der Gründer
  • III. Liquidationspräferenzen
  • 1. Grundsätze
  • 2. Gestaltungspraxis
  • 3. Auswirkungen von Liquidationspräferenzen
  • a) Auswirkungen unbeschränkter Participating Liquidation Preferences
  • b) Auswirkungen beschränkter Participating Liquidation Preferences
  • c) Das Problem der Demotivation der Gründer
  • IV. Conversion Rights und automatische Konversion
  • 1. Option zur Anteilsumwandlung
  • a) Grundlagen und Gestaltungspraxis
  • b) Wirtschaftliche Funktion des Rechts zur Konversion
  • aa) Konversionsrecht und Non-participating Preferred Shares
  • bb) Konversionsrecht und Participating Preferred Shares
  • cc) Folgerungen zur Bedeutung von Konversionsrechten
  • 2. Automatische Konversion
  • a) Grundlagen und Gestaltungspraxis
  • b) Wirtschaftliche Funktionen automatischer Konversion
  • aa) Vertikale Dimension: Gründer und Investoren
  • (1) Grandstanding
  • (2) Verhaltenssteuerung nach einem Börsengang
  • bb) Horizontale Dimension: Abmilderung eines Hold-ups auf Investorenebene
  • c) Fehlanreize von Klauseln zur automatischen Konversion
  • V. Convertible Preferred Shares und abweichende Gestaltungen im Vergleich
  • 1. Debt Financing und Preferred Stock Warrants in der Gestaltungspraxis
  • 2. Rechtliche Nachteile alternativer Gestaltungsoptionen
  • a) Vorzugsanteile versus Darlehensfinanzierung
  • b) Vorzugsanteile versus Stammanteile
  • 3. Funktionsäquivalenz der Kombination von Fremd- und Eigenkapitalbeteiligung
  • a) Anreizwirkung residualer Gewinnbeteiligungsrechte
  • b) Rangverteilung als Signal
  • c) Überschussverteilung bei Liquidation und Dividendenvorrechte
  • d) Verhinderung opportunistischen Gründerverhaltens
  • e) Unterschiedliche Verteilung von Gewinnbezugsrechten
  • f) Ergebnisse
  • § 3 Einflusssicherung: Stimmrechte, Board Control und Covenants
  • I. Stimmrechte, Board Control und Covenants im System der Wagniskapitalfinanzierung
  • 1. Perspektive der Wagniskapitalgeber
  • 2. Perspektive der Gründer
  • 3. Einflusssicherung als Weg zur Dynamisierung des Beteiligungsverhältnisses
  • II. Stimmrechte der Vorzugseigner
  • 1. Einzelstimmrecht
  • a) Grundlagen
  • b) Ausgestaltung
  • aa) Stimmrecht nach Maßgabe der Wandlungsrechte
  • bb) Einteilung in verschiedene Klassen (Class Voting)
  • 2. Stimmbindungsvereinbarungen
  • III. Board Control
  • 1. Grundlagen
  • 2. Ausgestaltung
  • a) Besetzung des Board of Directors
  • aa) Grundformen der Sitzverteilung
  • bb) Regelungsort
  • cc) Machtverschiebung im Laufe der Zeit
  • b) Voting Switch/Control Flip
  • c) Grenzen der Ausübung von Board Control
  • IV. Covenants
  • § 4 Finanzierungskontrolle: Gestaffelte Finanzierung (Staging)
  • I. Grundlagen
  • 1. Grundformen gestaffelter Finanzierung
  • 2. Auswirkungen gestaffelter Finanzierung
  • II. Insbesondere: Ex ante vereinbarte Meilensteine
  • 1. Grundformen
  • 2. Verbindlichkeit von Meilensteinvereinbarungen
  • § 5 Schutz vor Verwässerung und Abwertung: Antidilution Rights, Pay to Play, Pull Ups und Performance Deals, Bezugsrechte
  • I. Grundlagen
  • 1. Definition von "Verwässerung"
  • a) Verwässerung aufgrund des Hinzutretens eines neuen Investors
  • aa) Verhältnis von Altinvestoren und Gründern
  • bb) Verhältnis der Investoren untereinander
  • b) Verwässerung durch sonstige Maßnahmen
  • aa) Ausgabe von Stammanteilen und Anteilsteilung
  • bb) Dividendenzahlungen
  • 2. Einführende Typologie
  • a) Preisbasierter Schutz I: Weighted Average und Full Ratchet-Klauseln
  • b) Preisbasierter Schutz II: Structural Antidilution Protection
  • c) Pay to Play und Pull Up Provisions
  • d) Performance Deals
  • II. Preisbasierter Verwässerungsschutz
  • 1. Full Ratchet-Klauseln
  • a) Inhalt und Funktionsweise
  • b) Auswirkungen auf die Gründer
  • c) Auswirkungen auf das Verhältnis der Investoren untereinander
  • aa) Abschreckende Wirkung und "Todesspirale"
  • bb) Probleme bei syndizierten Beteiligungsstrukturen
  • d) Umgang mit und praktischer Sinn von Full Ratchet- Klauseln
  • 2. Weighted Average-Klauseln
  • 3. Structural Antidilution Protection
  • III. Pay to Play und Pull Up Provisions
  • 1. Pay to Play
  • 2. Pull Up Provisions
  • 3. Schutz der Altinvestoren vor Trilateral Bargaining
  • IV. Performance Deals
  • V. Bezugsrechte
  • 1. Grundlagen
  • 2. Ausgestaltung
  • 3. Auswirkungen in der Praxis und Funktion
  • § 6 Bindung der Gründer: Nachvertragliche Wettbewerbsschranken, Share Transfer Restrictions, Tag Along/Drag Along und IPO Lock-up
  • I. Nachvertragliche Wettbewerbsschranken: Noncompetition Agreements und Informationsweitergabeverbote
  • 1. Noncompetition Agreements
  • 2. Informationsweitergabeverbote und die Doctrine of Inevitable Disclosure
  • II. Share Transfer Restrictions
  • 1. Grundlagen
  • 2. Vesting
  • 3. Vorerwerbsrechte und Andienungspflichten (Rights of First Refusal und Reverse Vesting)
  • a) Grundlagen
  • b) Ausgestaltung
  • c) Auswirkungen und praktischer Sinn
  • aa) Auswirkungen
  • bb) Praktischer Sinn
  • (1) Eintrittskontrolle
  • (2) Austrittskontrolle
  • III. Mitnahmeklauseln (Drag Along Rights)
  • IV. Mitveräußerungsrechte (Tag Along Rights/Rights of Co-sale)
  • V. IPO-Lock-up/Market Stand-off
  • § 7 Börseneinführungsrechte (Registration Rights)
  • I. Grundlagen
  • II. Ausgestaltung
  • 1. Anspruch auf Börseneinführung (Demand Registration Rights)
  • a) Grundlagen
  • b) Bedeutung von Demand Registration Rights in der Praxis
  • 2. Huckepackrechte (Piggyback Rights)
  • 3. S-3 Rights
  • § 8 Rückübertragungsrechte (Redemption Rights)
  • I. Grundlagen
  • II. Ausgestaltung und Bedeutung in der Praxis
  • 1. Rückübertragungsrechte der Investoren
  • a) Ausgestaltung
  • b) Bedeutung in der Praxis
  • 2. Rückübertragungsrechte der Gesellschaft
  • § 9 Repurchase Rights und Buy-Sell Agreements
  • I. Inhalt und Ausgestaltung
  • II. Durchsetzung des Rückerwerbs von Vergütungsbestandteilen ("equity recapture")
  • 1. Dienstvertragsrechtliche Aspekte
  • 2. Gesellschaftsrechtliche Aspekte
  • a) Rechtslage in Delaware
  • b) Andere Rechtsordnungen
  • 3. Fazit
  • § 10 Steuerrechtliche Rahmenbedingungen
  • I. Gestaltungsfaktoren im Rahmen von Vergütungsvereinbarungen
  • II. Besteuerung von als Vergütung gewährten Stammanteilen
  • III. Besteuerung von als Vergütung gewährten Stock Options
  • 1. Incentive Stock Options
  • 2. Nonstatutory/Unqualified Stock Options
  • 3. Employee Stock Purchase Plans
  • IV. Phantom Stock Plans und Stock Appreciation Rights
  • V. Nochmals: Zur Bedeutung von Convertible Preferred Shares
  • § 11 Die Bereitstellung eines Stock Option Pools für Employee Stock Options
  • I. Grundlagen
  • II. Auswirkungen des Stock Option Pools auf die Beteiligung der Gründer
  • § 12 Probleme des Down Round Financing
  • I. Ausgangslage
  • II. Fallstudie: Kalashian v. Advent VI Limited Partnership ("Alantec")
  • III. Treuepflichten als Steuerungsinstrument
  • 1. Grundlagen
  • a) Treuepflichten der Investoren als Anteilseigner
  • b) Treuepflichten der Directors
  • aa) Business Judgment Rule und Entire Fairness Test
  • (1) Interessenkonflikt der Vertreter der Investoren
  • (2) Fair Dealing und Fair Price
  • (3) Erfolgsaussichten
  • bb) Verwässerung als faktischer Ausschluss ("freeze out")
  • cc) Business Purpose
  • 2. Strategien in der Praxis zur Haftungsvermeidung
  • a) Bezugsrechtsangebote (Rights Offerings)
  • b) Ratifikation nach § 144 DGCL
  • IV. Sonstige Kontrollansätze im Down Round Financing
  • 1. Gerichtliche Umwandlung von Preferred Shares in Common Stock
  • 2. Equitable Subordination
  • a) Nachordnung von Gläubigerrechten
  • b) Übertragung auf Rechte des Mehrheitsgesellschafters
  • aa) Notwendigkeit besonderer Umstände
  • bb) Einschränkungen für Beteiligungen unter 50%
  • c) Besonderheiten der Venture Capital-Finanzierung
  • 3. Veränderung von Investitionsbedingungen
  • V. Fazit
  • § 13 Gestaltungsbedingungen im Silicon Valley
  • I. Externe Verhaltenskontrolle der Investoren durch Reputation und Syndizierung
  • 1. Syndizierung und Netzwerkeffekte
  • 2. Reputation
  • a) Der Markt für Reputation im Silicon Valley
  • aa) Vernetzung der Investoren
  • bb) Ähnliche Prägung der Gründer
  • b) Empirie
  • aa) Prozessbeteiligung und Reputationsverluste
  • bb) Der "California Effect" in der Klauselgestaltung
  • II. Opportunitätskosten
  • III. Besonderheiten des anwaltlichen Beratungsgeschäfts
  • 1. Beschränkung des Marktes auf wenige Kanzleien
  • 2. Beschränkter Beratungsumfang
  • 3. Contingency Fees
  • 4. Unternehmerische Beratung durch Anwälte
  • IV. Standardisierung der Klauselwerke im Silicon Valley
  • V. Vorprägung der Klauseln späterer Finanzierungsrunden durch die Erstrundengestaltung
  • VI. Die Finanzierungsvereinbarungen als Grundlage der Organisationsstruktur
  • C. Schlussbetrachtung
  • 2. Teil: Gestaltungskontrolle im deutschen Kapitalgesellschaftsrecht: Instrumente
  • A. Kontrollinstrumente des allgemeinen Privatrechts
  • § 1 Allgemeine Lehren zu Gestaltungsschranken
  • I. "Natur" der Sache, Typenlehre, Numerus Clausus und Institutionenschutz
  • 1. Zum "Wesen" und der "Natur" der Sache als Gestaltungsschranke
  • a) Das "Wesen " zwischen Rechtsbeschränkung und Rechtserzeugung
  • b) "Wesen" und "Natur" in Gesetz und Rechtsprechung
  • c) "Wesens"- und "Natur"argumente in der Literatur
  • d) Ablehnung von "Wesen" und "Natur" als normative Kategorie
  • 2. Typenlehre und Schranken der Gestaltungsfreiheit
  • 3. Der Numerus Clausus der Gesellschaftsformen
  • a) Der Bundesgerichtshof zur "GbR mbH"
  • b) Schnittmengen von Numerus Clausus und Typenlehre
  • 4. Institutionenbezogene Ansätze
  • a) Institutionentheorie und Innenschranken
  • aa) "Rechtsinstitut" und Innentheorie
  • bb) Rechtsinstitute und Innentheorie im Gesellschaftsrecht
  • cc) Notwendigkeit institutionellen Denkens
  • dd) Dogmatische Umsetzung
  • b) Institutionentheorie und Außenschranken
  • II. Zwingendes Recht, Verbotsgesetze, gute Sitten, die Grenzen rechtsgeschäftlicher Gestaltungsmacht sowie Gesetzesumgehung
  • 1. Zwingendes Recht, §§ 134, 138, 242 BGB
  • 2. Die Grenzen rechtsgeschäftlicher Gestaltungsmacht
  • a) Allgemeine Grenzen rechtsgeschäftlicher Gestaltungsmacht
  • aa) Aktienrecht: § 23 Abs. 5 AktG
  • bb) GmbH-Recht
  • b) Echte Satzungsbestandteile und Satzungsvorbehalt
  • c) Kompetenzregeln
  • aa) § 76 Abs. 1 AktG
  • bb) § 53 Abs. 1 GmbHG
  • 3. Gesetzesumgehung
  • III. Ergebnisse
  • § 2 Kontrollinstrument AGB-Recht am Beispiel Venture Capital
  • I. Bereichsausnahme Verträge auf dem Gebiet des Gesellschaftsrechts
  • II. Venture Capital-Vereinbarungen als Verträge auf dem Gebiet des Gesellschaftsrechts
  • 1. Das Objekt der Investorenbeteiligung
  • 2. Die Investoren als "reine Finanzierungsgesellschafter"
  • 3. Beteiligung an der Geschäftsleitung im weiteren Sinne
  • a) Juristische Involvierung der Kapitalgeber in die Geschäftsleitung
  • b) Faktische Involvierung der Kapitalgeber in die Geschäftsleitung
  • c) Zum Problem der "gewerblichen Infektion"
  • 4. Bedeutung der Gewinnerzielungsabsicht der Investoren
  • 5. Vergleich mit Covenants in Kreditverträgen
  • 6. Dauer der Gesellschaft und Dauer der Beteiligung
  • 7. Reichweite des gemeinsamen Zwecks
  • 8. Ergebnis: Gemeinsamer Zweck
  • III. Keine Beschränkung der Bereichsausnahme Gesellschaftsrecht
  • 1. Keine Beschränkung für Gesellschaftervereinbarungen
  • a) Keine Beschränkung der Bereichsausnahme auf materielle Satzungsbestandteile
  • aa) Die These von der Beschränkung der Bereichsausnahme auf materielle Satzungsbestandteile
  • bb) Kritik
  • (1) Keine Verankerung formaler Kriterien im Gesetz und in den Materialien
  • (2) Keine Erfassung disponiblen materiellen Satzungs-rechts
  • b) Keine Vergleichbarkeit der Maßstäbe von Gesellschaftsvertragskontrolle und AGB-Kontrolle
  • c) Ungleichbehandlung von Gesellschaftervereinbarungen und Vereinbarungen eines Gesellschafters mit Dritten
  • d) Untauglichkeit einer typologischen Abgrenzung
  • e) Fazit
  • 2. Kein Kontrollbedürfnis unter Schutzzweckgesichtspunkten
  • a) Nur formale Gleichförmigkeit der Vereinbarungen
  • aa) Strukturelle Standardisierung
  • bb) Keine Vergleichbarkeit der Klauselinhalte
  • b) Keine Einbeziehung in eine vorgefertigte Struktur
  • c) Kein gleichförmiges Massengeschäft
  • d) Keine rationale Apathie
  • e) Entwicklung struktureller Standardisierung über die Zeit
  • 3. Keine Beschränkung unter Verbraucherschutzgesichtspunkten
  • a) Verbraucherbegriff
  • aa) Verbraucherbegriff in Deutschland und Gesellschaftsrecht
  • bb) Europäischer Verbraucherbegriff
  • (1) Sprachgebrauch in verschiedenen Rechtsordnungen
  • (a) England
  • (b) Frankreich
  • (2) Der Bericht Giuliano/Lagarde
  • (3) Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs
  • (a) Grundsatz: Enger Verbraucherbegriff
  • (b) Das Friz-Urteil zu GbR-Immobilienfonds
  • (4) Fazit
  • b) Fehlende Verbrauchereigenschaft der Gründer
  • aa) Unterschiede zum Gesellschafter-Geschäftsführer
  • bb) Gründer keine "Anlegergesellschafter"
  • 4. Exkurs: Keine Beschränkung für die stille Gesellschaft
  • IV. Ergebnis
  • B. Konzernrecht als Kontrollinstrument am Beispiel Venture Capital
  • § 1 Konstellationen verdeckter Beherrschungsverträge
  • I. Die Fälle HVB/UniCredit und MobilCom/France Télécom
  • II. Kreditverträge und Gesellschaftervereinbarungen
  • § 2 Venture Capital-Vereinbarungen und Vertragskonzernrecht
  • I. Verhältnis von finanzierter Gesellschaft und Investoren
  • 1. Keine dauernde Steuerung im Fremdinteresse
  • 2. Vergleich mit Fallgruppen "verdeckter" Beherrschungsverträge
  • II. Zur konzernspezifischen Gefährdungslage
  • 1. Gefährdung außenstehender Gesellschafter und Gläubiger als Regelungsanlass
  • 2. Zum Zweck und zur Reichweite von § 302 Abs. 1 AktG
  • a) Ausgleich der Aufhebung der Kapitalerhaltung
  • b) Ausgleich von Einwirkungsmacht
  • aa) Herrschaft und Haftung
  • bb) Maßgebliche Tiefe der Einwirkungsmacht
  • (1) Weisungsrechte und andere Einwirkungsmöglichkeiten
  • (2) Relevanz tatsächlicher Ausübung von Weisungsrechten
  • (3) Abgrenzung zulässiger und unzulässiger Konzernierung
  • c) Zur auftragsrechtlichen Einordnung von § 302 Abs. 1 AktG
  • III. Zur Konzerngefahr bei Venture Capital-Vereinbarungen
  • 1. Schutz außenstehender Gesellschafter
  • a) Schutz gegenwärtiger außenstehender Gesellschafter
  • aa) Die Stellung von Angel Investors
  • bb) Verschiebung von Vermögenswerten
  • b) Schutz zukünftiger außenstehender Gesellschafter durch Publizität
  • 2. Gläubigerschutz
  • a) Investoreninteresse, Wert der Portfoliogesellschaft zu steigern
  • b) Gläubigergefährdung in der Krise
  • IV. Sonderproblem: Stille Gesellschaft als Beteiligungsform
  • § 3 Ergebnisse
  • C. Einheit und Vielheit der Verbandsordnung
  • § 1 Widersprüche zur Satzung in schuldrechtlichen Nebenabreden
  • I. Die These von der Wirksamkeit der schuldrechtlichen Nebenabrede
  • II. Kritische Bewertung der Wirksamkeitsthese
  • 1. Dogmatische Grundlagen
  • 2. Formelle Satzungsbestandteile und Nebenabreden
  • a) Allseitig getroffene Nebenabreden
  • b) Fraktionsabsprachen
  • 3. Materielle Satzungsbestandteile und Nebenabreden
  • a) Nebenabreden mit Drittwirkung: Widerspruch zu satzungsmäßigen Stimmbindungsverboten
  • aa) Inhaltsbestimmung durch Rechtsgestaltung
  • bb) Allseitig getroffene Nebenabreden
  • (1) Begründung des Formzwangs
  • (2) Materielle Satzungsbestimmungen und Vertrauensschutz
  • (3) Bedeutung der Satzungspublizität
  • (4) Wandel zur Fraktionsabsprache
  • cc) Fraktionsabsprachen
  • b) Nebenabreden ohne Drittwirkung: Widerspruch zu Gewinnverteilungsregeln
  • aa) Ausdrückliche Satzungsregelung zur Gewinnverteilung
  • bb) Keine ausdrückliche Satzungsregelung zur Gewinnverteilung
  • III. Ergebnisse
  • § 2 Rückwirkungen schuldrechtlicher Abreden auf die Auslegung von Satzung und Gesetz
  • I. Begründungsansätze
  • II. Kritische Würdigung
  • 1. Prozessökonomie als Argument
  • 2. Dogmatische Tragfähigkeit des Treuepflichtansatzes
  • a) Notwendigkeit des Drittschutzes
  • b) Bedeutung der Satzungspublizität
  • c) Schicksal allseitiger Gesellschaftervereinbarungen
  • 3. Satzungsauslegung
  • 4. Zur Lage in der Aktiengesellschaft
  • § 3 Ergebnisse
  • D. Ergebnisse
  • 3. Teil Gestaltungskontrolle im deutschen Kapitalgesellschaftsrecht: Wertungen
  • A. Satzungsstrenge in der Aktiengesellschaft
  • § 1 Zwingendes Recht zur Gewährleistung der Standardisierung
  • I. Standardisierung und zwingendes Recht: Zwei Hypothesen
  • 1. Herrschende Meinung: Ohne zwingendes Recht keine Standardisierung
  • 2. Gegenhypothese: Das Standardisierungsziel rechtfertigt keine Satzungsstrenge
  • II. Standardisierung ohne zwingendes Gesellschaftsrecht: Beispiele
  • 1. Uniforme Corporate Contracts in den USA: Die Einheitscorporation
  • a) Vergleichbare Corporate Charters
  • b) Unterschiedliche Einzelklauseln als Spiegel abdingbarer Vorgaben
  • c) Zur Vielfalt der Corporate Governance Strukturen
  • d) Bedeutung von Gesellschafterabreden neben der Satzung
  • aa) Paketaktionäre in Public Corporations
  • bb) Fortwirkung von Stimmbindungsvereinbarungen nach dem Börsengang
  • cc) Bewertung
  • 2. Wagniskapitalvereinbarungen und andere komplexe Bedingungswerke
  • 3. Randnotiz: Standardisierung in Deutschland vor 1843
  • 4. Zwischenergebnis
  • III. Standardisierung ohne zwingendes Recht: Erklärungsansätze
  • 1. Delegation von Anpassungsentscheidungen an den Gesetzgeber
  • a) Das Konzept der Delegationstheorie
  • b) Kritik
  • aa) Begrenzte Erklärungskraft der Delegationstheorie
  • (1) Ausrichtung auf die Public Corporation
  • (2) Systematische Abweichung vom Gesetz: Haftungsbeschränkungen
  • bb) Langfristige Anpassungsfähigkeit aus anderen Gründen
  • 2. Netzwerkbildung und Netzeffekte als Standardisierungsanreiz
  • a) Netzgüter und rechtliche Regelungen
  • aa) Netzgüter, Netzwerkbildung und Netzeffekte
  • bb) Rechtliche Regelungen als Netzgüter
  • b) Transaktionskostenreduzierung durch Nutzung etablierter Standards
  • aa) Interesse der Anbieter an Transaktionskostenreduzierung
  • bb) Interesse der Nachfrager an Transaktionskostenreduzierung
  • (1) Unsicherheit bei der Bewertung neuer Klauseln
  • (2) Einforderung bekannter Vertragsmuster
  • cc) Interesse bisheriger Standardverwender an der Nutzung etablierter Standards
  • c) Transaktionskostenreduzierung und Entwicklung neuer Standards
  • aa) Wechselkosten und Trittbrettfahrertum als Änderungshemmnisse
  • (1) Wechselkosten
  • (2) Trittbrettfahrertum ("free riding")
  • (3) Wechselkosten und Trittbrettfahrertum als Änderungshemmnisse
  • bb) Veränderung der Marktverhältnisse als Änderungsanreiz
  • cc) Änderungsvorgaben nichtstaatlicher Regelsetzer: Beispiele Loan Market Association und BIMCO
  • (1) Loan Market Association
  • (2) Baltic and International Maritime Conference (BIMCO)
  • dd) Fokale Punkte als Änderungsanreize
  • ee) Erste Folgerungen zur Rolle des Staates als Standardsetzer
  • d) Zur Rolle von Rechtsberatern
  • 3. Öffentliche Verfügbarkeit von Informationen als Voraussetzung der Standardisierung
  • a) Zur Bedeutung öffentlich verfügbarer Informationen
  • b) Irrelevanz freiwilliger Offenlegung
  • 4. Fazit
  • IV. Problemfälle: Genussscheine und Publikumspersonengesellschaften
  • 1. Genussscheine
  • a) Geringes Maß an Standardisierung und wenig Börsenhandel
  • b) Geringes Maß an Standardisierung als Vorteil
  • c) Kein Anlass zu zwingender Standardisierung
  • aa) Kein Marktversagen
  • bb) Komplexität und Anlegerschutz
  • 2. Publikumspersonengesellschaften in Deutschland und den USA
  • a) Publikumspersonengesellschaften in Deutschland
  • aa) Ausgangsbefund: Gestaltungsfreiheit und Grenzziehung durch den Bundesgerichtshof
  • bb) Gesellschafterschutz als zentrales Problem
  • cc) Bedeutung des Steuerrechts als Standardisierungsanreiz
  • dd) Gesellschaftsrechtliche Vorgaben zum Ausgleich von Fehlanreizen
  • b) Vereinigte Staaten: Limited Liability Company und Limited Partnership
  • aa) Gestaltungsfreiheit in Limited Liability Companies und Limited Partnerships
  • bb) Nutzung von Gestaltungsfreiheit in der Limited Liability Company und der Limited Partnership
  • cc) Ursachen und Folgen der Nutzung von Gestaltungsfreiheit bei Limited Liability Company und Limited Partnership
  • c) Analyse
  • 3. Klauselkontrolle und Satzungsstrenge im Vergleich
  • 4. Fazit
  • V. Geduldetes Fehlen von Standardisierung im Aktienrecht: Schuldrechtliche Nebenabreden
  • 1. Zum Argument fehlender Außenwirkung von Nebenabreden
  • a) Faktische Außenwirkung schuldrechtlicher Nebenabreden
  • b) Andauernde Wirkung schuldrechtlicher Nebenabreden
  • c) Auswirkungen allseitiger Nebenabreden
  • 2. Unzureichender Schutz durch kapitalmarktrechtliche Publizität
  • 3. Strukturelle Starrheit des Aktienrechts
  • 4. Fazit
  • VI. Standardisierung durch zwingendes Recht
  • 1. Keine angemessenen privaten Regelungen
  • 2. Notwendigkeit sofortiger Änderungen
  • 3. Durchsetzung gesellschaftspolitischer Maßnahmen
  • 4. Das Problem des Einflusses von Common Law-Gestaltungsmustern
  • VII. Ergebnisse
  • § 2 Verfassungsrecht: "Anteilseigentum" und Vereinigungsfreiheit
  • I. Ausgangspunkt: Kapitalgesellschaftsrecht als ermöglichendes Recht
  • II. Alleineigentum als Paradigma
  • III. Verfassungsrechtliche Determinanten der Gestaltung von Gesellschaftsrecht
  • 1. Einfachgesetzliche Prägung der Grundrechtsprüfung
  • 2. Gebot der Sachgerechtigkeit
  • 3. Gebot der Folgerichtigkeit
  • 4. Vorrang des Vermögensschutzes für Minderheitseigner
  • 5. Sozialbindung und Schutz Dritter
  • IV. Folgen für die Rechtfertigung zwingenden Kapitalgesellschaftsrechts
  • § 3 Anlegerschutz als Argument
  • I. Keine untermäßige Wirkung von § 23 Abs. 5 AktG
  • II. Übermäßige Wirkung von § 23 Abs. 5 AktG
  • III. Folgerungen
  • § 4 Die historische Entwicklung der Satzungsstrenge
  • I. Oktroi- und Konzessionssystem
  • II. System der Normativbestimmungen vor 1965
  • 1. Gesetzgebung
  • 2. Rechtsprechung
  • a) Reichsgericht
  • b) Instanzgerichte
  • 3. Schrifttum
  • III. Satzungsstrenge im Aktiengesetz 1965
  • IV. Ergebnisse
  • § 5 Gestaltungskontrolle durch den Kapitalmarkt
  • I. Zur Auswirkung fehlender Kompetenz von Privatanlegern
  • II. Effektivität des Kapitalmarkts als Kontrollinstanz
  • III. Das Problem "richtiger" Preise
  • IV. Folgerungen
  • V. Exkurs: Keine teleologische Reduktion von § 23 Abs. 5 AktG
  • § 6 Kein Seriositätsabstand zur Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • B. Rechtsformübergreifende Wertungen
  • § 1 Gesellschafterschutz
  • I. Regelungsprobleme des Gesellschafterschutzes
  • 1. Drittorganschaft und Kontrolle des Organs
  • 2. Gesellschafterkonflikte
  • II. Lösungsstrategien
  • 1. Individualschutz
  • 2. Kollektivschutz
  • 3. Minderheitenschutz
  • 4. Kapitalanlegerschutz
  • III. Privatautonomie und zwingende Regeln zum Gesellschafterschutz
  • 1. Zum Vorrang der Privatautonomie
  • 2. Das Informationsmodell und Grenzen des Selbstschutzes
  • a) Das Informationsmodell
  • b) Grenzen des Schutzes durch Information
  • aa) Keine vollständige Information
  • bb) Informationsbewältigung und Informationskosten
  • cc) Grenzen der Informationsverarbeitung
  • c) Grenzen des Informationsmodells und zwingendes Recht
  • 3. Grenzen des Selbstschutzes und zwingendes Kapitalgesellschaftsrecht
  • a) Grenzen des Selbstschutzes bei Eintritt in die Kapitalgesellschaft
  • aa) Dispositives Recht und langfristig wirkende privatautonome Gestaltung
  • bb) Fehlende Vorhersehbarkeit als Regelungsanlass
  • cc) Der Gesellschafter minderen Rechts
  • b) Zwingendes Recht als Ausgleich begrenzter Regelungskompetenz
  • aa) Grenzen abdingbaren Rechts als fokaler Punkt
  • bb) "Schutz der Freiheit gegen sich selbst" im Bürgerlichen Recht
  • cc) "Liberaler Paternalismus" und Schutz vor der eigenen Entscheidung
  • § 2 Gestaltungsermöglichung und Gestaltungsvereinfachung
  • I. Gestaltungsermöglichung: Beidseitige Vermögenstrennung
  • 1. Schutz des individuellen Vermögens
  • a) Inhalt und Wirkung des Schutzes des individuellen Vermögens
  • aa) Vertragliche Verbindlichkeiten
  • bb) Verbindlichkeiten aus Delikt
  • b) Keine Rechtfertigung umfassenden gesetzlichen Zwanges
  • 2. Schutz des gemeinsamen Vermögens
  • a) Inhalt und Wirkung
  • aa) Schutz vor Privatgläubigern der Gesellschafter
  • bb) Schutz des Gesellschaftsvermögens vor Zugriffen der Gesellschafter
  • b) Begrenzte Rechtfertigung gesetzlichen Zwangs
  • 3. Form, Gestaltungsermöglichung und Gestaltungszwang
  • II. Gestaltungsvereinfachung: Trennung von Inhaberschaft und Leitung sowie freie Übertragbarkeit der Mitgliedschaft
  • 1. Trennung von Inhaberschaft und Leitung
  • a) Inhalt und Wirkung
  • b) Keine Rechtfertigung gesetzlichen Zwangs
  • 2. Freie Übertragbarkeit der Anteile
  • a) Funktion und Wirkung
  • b) Rechtfertigung zwingender Regelungen
  • § 3 Funktionenschutz mittels Verfahrensregeln
  • I. Regelungsanlass und Regelungsziel des Funktionenschutzes
  • 1. Das Mehrheitsprinzip als Regelungsanlass
  • 2. Regelungsziel
  • II. Paritätsneutralität und Verhältnis zum Individualschutz
  • III. Formen des Funktionenschutzes
  • IV. Funktionenschutz und zwingendes Recht
  • 1. Grenzen der privaten Regulierung
  • 2. Verfahrenskontrolle vor Inhaltskontrolle
  • V. Anwendungsbeispiel: Treuepflichten der Geschäftsleiter
  • 1. Treuepflichten als Mittel des Funktionenschutzes
  • 2. Zwang zur Verfahrensregel und Abbedingung im Einzelfall
  • a) Grundsatz: Erlaubnisvorbehalt
  • b) Keine pauschale Abbedingung bei Gründung der Gesellschaft
  • aa) Aufleben von Regelungskonflikten
  • bb) Probleme bei der nachträglichen Einführung der Treuepflicht
  • cc) Preisabschläge als untaugliches Steuerungsinstrument
  • dd) Vergleich zur Einwilligung im Einzelfall
  • 3. Zur vollständigen Abbedingung durch Satzungsänderung
  • 4. Unzulässige pauschale Abbedingung von Teilpflichten
  • a) Freiheit zur Gestaltung der Innenverhältnisse in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • b) Steuerung des Geschäftsführerhandelns durch Weisungen
  • c) Transaktionskostenersparnis durch endgültige Regelung ex ante
  • d) Kontrollüberlegung: Gesellschaftsrechtliches Wettbewerbsverbot in England
  • 5. Zulässigkeit von Pflichtenmodifikationen
  • 6. Keine Besonderheiten bei börsennotierten Kapitalgesellschaften
  • 7. Penalty Default Rule als untauglicher Regelungsansatz
  • a) Das Konzept der Penalty Default Rules
  • aa) Ausgangspunkt: Vollständige Verträge und Majoritarian Defaults
  • bb) Penalty Default Rules als Regelungsanreiz
  • b) Treuepflichten keine Penalty Default Rules
  • 8. Folgerungen
  • C. Ergebnisse
  • § 1 Zur Satzungsstrenge in der Aktiengesellschaft
  • I. Keine Notwendigkeit der Standardisierung durch zwingendes Recht
  • II. Keine verfassungsrechtliche Notwendigkeit der Satzungsstrenge
  • III. "Anlegerschutz" keine Rechtfertigung der Satzungsstrenge
  • IV. Keine rechtshistorische Rechtfertigung der Satzungsstrenge
  • V. "Kapitalmarkteffizienz" kein Argument gegen jede zwingende Regel
  • VI. Kein "Seriositätsabstand" zur Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • § 2 Rechtsformübergreifende Wertungen
  • I. "Gesellschafterschutz" als Argument
  • II. Gestaltungsermöglichung und Gestaltungsvereinfachung als Argument
  • III. Funktionenschutz als Argument
  • 4. Teil Gestaltungsmöglichkeiten im deutschen Kapitalgesellschaftsrecht am Beispiel von Venture Capital-Vereinbarungen
  • A. Erlösbeteiligung der Investoren und Konversionsrechte
  • § 1 Dividendenpräferenzen
  • I. Gestaltung von Dividendenpräferenzen in der Aktiengesellschaft
  • 1. Vorzugsanteile
  • 2. Gesellschafterabreden über Dividendenvorzüge
  • II. Gestaltung von Dividendenpräferenzen in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • III. Sicherung des Dividendenvorrangs
  • 1. Satzungsregelungen
  • a) Disquotale Rücklagenbildung
  • aa) Zulässigkeit disquotaler Rücklagenbildung
  • (1) Gesellschaftsrechtliche Zulässigkeit
  • (2) Bilanzrechtliche Zulässigkeit
  • bb) Sicherung der Rücklagenbildung
  • (1) Pflicht zur Rücklagenbildung in der Satzung
  • (2) Kein "Aushungern"
  • (3) Problem: Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
  • b) Disquotale Gewinnverteilung nach disquotalen Rücklagen
  • aa) Unzulässigkeit der Regelung in der Aktiengesellschaft
  • bb) Zulässigkeit der Regelung in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • 2. Schuldrechtliche Gestaltungen
  • IV. Schicksal des Dividendenvorzugs bei Börsengang und Liquidation
  • 1. Satzungsmäßig begründete Dividendenpräferenzen
  • a) Börsengang
  • b) Liquidation
  • 2. Schuldrechtlich begründete Dividendenpräferenzen
  • V. Ergebnisse
  • § 2 Beteiligung am Liquidationserlös und Liquidationspräferenzen
  • I. Liquidationspräferenzen in der Aktiengesellschaft
  • 1. Satzungsregelungen zu Liquidationspräferenzen
  • a) Abweichung von § 271 Abs. 2 AktG
  • b) Erlösaufteilung bei Liquidationen im untechnischen Sinne
  • 2. Liquidationspräferenzen in schuldrechtlichen Nebenabreden
  • a) Bedeutung von § 23 Abs. 3 Nr. 4 AktG
  • b) Bedeutung von § 271 Abs. 2 AktG
  • c) Erschwerung der Einschätzung des Investitionsrisikos
  • II. Liquidationspräferenzen in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • III. Präferenzen und Risikoverteilung
  • 1. Keine festen Obergrenzen für Präferenzen
  • 2. Ausübungskontrolle im Einzelfall
  • IV. Ergebnisse
  • § 3 Investorenrechte und Anteilskonversion in Deutschland
  • I. Anteilskonversion in der Aktiengesellschaft
  • 1. Anteilsumwandlung
  • a) Meinungsstand zu bedingten Satzungsbestimmungen
  • b) Stellungnahme
  • aa) Zur Bedingbarkeit von Satzungsbestimmungen
  • (1) § 23 Abs. 5 S. 2 AktG als Beurteilungsmaßstab
  • (2) Materielle Beurteilungskriterien
  • bb) Automatische Anteilsumwandlung
  • cc) Optionale Anteilsumwandlung
  • (1) Geschlossene Kapitalgesellschaften
  • (2) Börsennotierte Kapitalgesellschaften
  • 2. Anteilsumtausch
  • 3. Kombination von Umwandlungsrechten und Call Optionen
  • II. Anteilskonversion in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • 1. Anteilsumwandlung
  • 2. Anteilsumtausch
  • III. Ergebnisse
  • B. Einflusssicherung
  • § 1 Stimmrechte am Beispiel von Wagniskapitalvereinbarungen
  • I. Aktiengesellschaft
  • 1. Vorzugsaktien mit Stimmrecht
  • 2. Das Verbot von Mehrfachstimmrechten als Gestaltungshindernis
  • 3. Stimmbindungsvereinbarungen auf "as-converted basis"
  • a) Kein Unterlaufen des Schutzzwecks von § 12 Abs. 2 AktG
  • b) Kein Unterlaufen aktiengesetzlicher Mehrheitserfordernisse
  • aa) Minderheitenschutz
  • bb) Treuepflichten und Beschlusskontrolle
  • cc) Sicherung der Funktionsfähigkeit der Gesellschaft
  • 4. Besondere Mehrheitserfordernisse nach Gruppen (Class Voting)
  • II. Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • III. Ergebnisse
  • § 2 Informationsrechte am Beispiel von Wagniskapitalvereinbarungen
  • I. Inhalte und Regelungshintergrund von Informationsrechten
  • II. Besondere Informationsrechte in der Aktiengesellschaft
  • 1. Auswirkungen von § 26 Abs. 1 AktG
  • 2. Gesetzliche Informationsrechte und § 23 Abs. 5 AktG
  • a) Prüfungsmaßstab gemäß § 23 Abs. 5 AktG
  • b) Bedeutung von § 131 AktG
  • aa) Wortlaut und systematische Stellung im Aktiengesetz
  • bb) Kein Umkehrschluss aus § 131 Abs. 4 AktG für die Zulässigkeit
  • cc) § 131 AktG im System der aktienrechtlichen Informationsrechte
  • dd) Entwicklung von § 131 AktG in der Gesetzgebungsgeschichte
  • c) Bedeutung der §§ 90, 111 AktG
  • 3. Kein Hauptversammlungsbezug nach § 118 Abs. 1 S. 1 AktG
  • a) Wortlaut und Systematik
  • b) Normzweck von § 118 Abs. 1 S. 1 AktG
  • c) Gesetzgebungshistorie von § 118 Abs. 1 AktG
  • aa) ADHGB 1870 und Rechtsausübung in der Hauptversammlung
  • bb) Änderungen durch die Aktienrechtsnovelle 1884
  • cc) Die Reform des Jahres 1897
  • dd) Zwischenergebnis zu den Entwicklungen 1870 - 1897
  • ee) Neuordnung der Hauptversammlung im Aktiengesetz 1937
  • ff) Rechtsausübung in der Hauptversammlung im Aktiengesetz 1965
  • gg) Folgerungen aus der Gesetzgebungsgeschichte zu § 118 Abs. 1 AktG
  • d) Ergebnis zu § 118 Abs. 1 AktG
  • 4. Verschwiegenheitspflicht nach § 93 Abs. 1 S. 3 AktG
  • a) Problemaufriss
  • b) Zweck der Verschwiegenheitspflicht und Unternehmensinteresse
  • aa) Schutz der Gruppen in der Aktiengesellschaft
  • bb) Vergleich von § 93 Abs. 1 S. 3 AktG mit § 51a Abs. 1 GmbHG
  • cc) Folgerungen für Wagniskapitalfinanzierungen
  • c) Informationsanspruch als Schutz geschäftsführungsferner Gesellschafter
  • aa) Informationsbedürfnis der Investoren
  • bb) Informationsbedürfnis und Verschwiegenheitspflicht
  • d) Auswirkungen von § 23 Abs. 5 S. 1 AktG
  • aa) Unternehmensinteresse als Rechtfertigungsgrund
  • bb) § 93 Abs. 1 S. 3 als Durchsetzungshindernis
  • e) Sonderproblem 1: Verringerter Umfang der Gründerbeteiligung in späteren Runden
  • f) Sonderproblem 2: Arbeitnehmervergütung durch Aktien
  • g) Zwischenergebnis
  • 5. Informationsanspruch als Regelungsgegenstand und § 311 AktG
  • a) Berechtigung zur Informationsweitergabe mangels Nachteils
  • aa) Kein Nachteil bei gleichzeitigem Vorteil
  • bb) Vorteil einer Informationsweitergabe
  • b) Informationsanspruch selbst kein Nachteil
  • 6. Informationspflichten und § 131 Abs. 4 AktG
  • 7. Schuldrechtliche Abreden über besondere Informationsrechte
  • a) Keine analoge Anwendung von § 26 Abs. 1 AktG
  • b) Allgemeine Gestaltungsgrenzen
  • aa) Schuldrechtliche Informationsrechte und § 93 Abs. 1 S. 3 AktG
  • bb) Schuldrechtliche Informationsrechte und § 311 Abs. 1 AktG
  • cc) Schuldrechtliche Informationsrechte und Gleichbehandlung
  • III. Besondere Informationsrechte in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • IV. Ergebnisse
  • § 3 Besetzung und Organisation des Aufsichtsrates
  • I. Der Aufsichtsrat in der Aktiengesellschaft
  • 1. Vorgaben zu Mehrheiten bei der Beschlussfassung
  • a) Gesetzliche Ausgangslage
  • b) Satzungsregelungen zu Beschlussmehrheiten und § 23 Abs. 5 S. 1 AktG
  • aa) Bedeutung der §§ 103 Abs. 3 S. 2, 111 Abs. 3 S. 2 AktG
  • (1) Entstehungsgeschichte der §§ 103 Abs. 3 S. 2, 111 Abs. 3 S. 2 AktG
  • (2) Freiheit zur Gestaltung der inneren Ordnung des Aufsichtsrats
  • bb) Funktionsfähigkeit des Aufsichtsrates
  • (1) Qualifizierte Mehrheit als Instrument des Minderheitenschutzes
  • (2) Bedeutung schuldrechtlicher Nebenabreden
  • (3) Effiziente Entscheidungsfindung im größer werdenden Aufsichtsrat
  • c) Satzungsregelungen zu Beschlussmehrheiten und § 23 Abs. 5 S. 2 AktG
  • d) Unzulässigkeit von Vetorechten zu Gunsten einzelner Aufsichtsratsmitglieder
  • 2. Zustimmungsvorbehalte (Covenants)
  • 3. Rechte zur Entsendung von Mitgliedern in den Aufsichtsrat
  • a) Entsendungsrechte in der Satzung
  • b) Entsendungsrechte in schuldrechtlichen Vereinbarungen
  • aa) Trennungstheorie und Gesetzgebungsgeschichte
  • bb) Fehlende Publizität von Strukturregelungen
  • II. Der Aufsichtsrat in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • 1. Satzungsbestimmungen zur qualifizierten Mehrheit im Aufsichtsrat
  • 2. Zustimmungsvorbehalte
  • 3. Rechte zur Entsendung von Mitgliedern
  • III. Ergebnisse
  • § 4 Abberufung und Bestellung von Geschäftsleitungsmitgliedern
  • I. Abberufung und Bestellung von Vorstandsmitgliedern
  • II. Abberufung und Bestellung von Geschäftsführungsmitgliedern
  • § 5 Zustimmungsvorbehalte (Covenants) zu Gunsten der Investoren
  • I. Zustimmungsvorbehalte und Kompetenzverteilung in der Aktiengesellschaft
  • 1. Covenantkategorien
  • 2. Zustimmungsvorbehalte in der Satzung
  • a) Hauptversammlungsbezogene Zustimmungsvorbehalte
  • aa) Organzuständigkeit und Individualrechte
  • bb) Mehrstimmrechte und Höchststimmrecht
  • (1) Nur eine Anteilsgattung
  • (2) Unterschiedliche Anteilsgattungen
  • cc) Art. 63 AEUV und Zustimmungsvorbehalte
  • (1) Zustimmungsvorbehalte zu Gunsten Privater
  • (2) Zustimmungsvorbehalte zu Gunsten öffentlicher Investoren
  • b) Vorstandsbezogene Zustimmungsvorbehalte
  • 3. Schuldrechtlich begründete Zustimmungsvorbehalte
  • a) Zustimmungsvorbehalte in Gesellschaftervereinbarungen
  • b) Zustimmungsvorbehalte in Verträgen mit der Gesellschaft
  • aa) Organisationsrechtliche Änderungen durch das Aktiengesetz 1937
  • bb) Vergleich mit der Unabhängigkeit des Board of Directors
  • (1) Ausgangspunkt: Das US-Recht als historisches Regelungsvorbild
  • (2) Zustimmungsvorbehalte und Director Independence in den USA
  • (3) Abdication of Authority und Venture Capital
  • cc) Folgerungen
  • (1) Bindung an Gesellschafter als kompetenzrechtliches Problem
  • (2) Differenzierung nach Kompetenzzuweisungen
  • (3) Beispiel: Verzicht auf Satzungsänderungen und Kapitalerhöhungen
  • II. Zustimmungsvorbehalte in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • III. Ergebnisse
  • C. Finanzierungskontrolle
  • § 1 Gestaffelte schuldrechtliche Zuzahlungspflichten in der Aktiengesellschaft
  • I. Vorüberlegung: Schutzzweck des § 36a Abs. 1 AktG
  • 1. Gläubigerschutz
  • a) Pflicht zur Agioaufbringung als kontingente Leistungspflicht
  • b) § 36a Abs. 1 AktG und "Agiotage"
  • c) Zwischenergebnis
  • 2. Schutz gegenwärtiger Gesellschafter und Volleinzahlungsgebot
  • 3. Anlegerschutz
  • II. Kein Verstoß gegen die aktienrechtliche Kompetenzordnung
  • III. Keine Umgehung der §§ 54, 55 AktG
  • 1. Interesse von Investoren an schuldrechtlichen Vereinbarungen
  • 2. Zum Informationsinteresse künftiger Mitglieder
  • 3. Zum Informationsinteresse gegenwärtiger Gesellschafter
  • IV. Agio, Bezugsrechtsausschluss und § 255 Abs. 2 S. 1 AktG
  • 1. Das Problem des Bezugspunktes der Angemessenheitsprüfung
  • 2. Maßgeblichkeit der Sicherung des Finanzierungszieles
  • 3. Anforderungen an die Kapitalaufbringungskontrolle
  • V. Das Sonderproblem der Staffelung nach Meilensteinen
  • 1. Keine Vergleichbarkeit mit bedingtem Kapital
  • 2. Keine Verwässerung der Gründerbeteiligung
  • a) Erreichen sämtlicher Meilensteine
  • b) Verfehlen eines Meilensteines
  • aa) Ausbleiben der Zuzahlung ab Verfehlen eines Meilensteins
  • bb) Schutz vor Fehlbewertungen
  • c) Geringere Investitionssummen bei Unzulässigkeit
  • d) Staffelung als Finanzierungssicherung
  • VI. Anforderungen an den Schuldvertrag
  • 1. Keine Notwendigkeit allseitiger Vereinbarungen bei Bezugsrechtsausschluss
  • a) Minderheitenschutz als Argument
  • b) Vergleich mit dem Minderheitenschutz bei korporativem Agio
  • 2. Sicherung des Mittelzuflusses
  • VII. Prozedurale Anforderungen
  • 1. Beteiligung der Hauptversammlung
  • 2. Registerkontrolle
  • a) Prüfungspflicht des Registerrichters
  • b) Prüfungsrecht des Registerrichters
  • § 2 Zulässigkeit gestaffelter Zuzahlungspflichten in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • I. Zuzahlungspflichten in der Satzung
  • II. Schuldrechtliche Zuzahlungspflichten
  • 1. Grundsätze ordnungsgemäßer Unternehmensfinanzierung
  • 2. Informationsfunktion der Satzung
  • 3. Bedeutung von § 255 Abs. 2 S. 1 AktG analog
  • 4. Keine Notwendigkeit allseitiger Vereinbarung
  • 5. Keine Pflicht zur Registerkontrolle
  • § 3 Anschlussfragen
  • I. Abgrenzung von "korporativem" und "schuldrechtlichem" Agio
  • II. Bilanzierung schuldrechtlicher Aufgelder
  • 1. Die Gefahr der Vermögensstrukturmanipulation als Regelungsmotiv
  • 2. Keine Vermögensstrukturmanipulation
  • a) Kein Zwang zur Verbesserung der Eigenkapitalbasis
  • b) Keine Entziehung gebundenen Kapitals
  • c) Andere Schutzmechanismen
  • 3. Europarechtliche Aspekte
  • III. Recht auf Teilnahme an weiteren Kapitalerhöhungen
  • § 4 Ergebnisse
  • D. Schutz vor Verwässerung und Abwertung
  • § 1 Verwässerungsschutz mittels genehmigten Kapitals und Optionsanleihen
  • I. Bezugsrechtsausschluss in der Aktiengesellschaft
  • 1. Einführung
  • 2. Gesellschaftsinteresse am Bezugsrechtsausschluss
  • 3. Verwässerungsschutz in Down Rounds und Bezugsrechtsausschluss
  • a) Keine Vergleichbarkeit mit Sanierungssituationen
  • b) Ausgleich der Gefahr des Window Dressing
  • c) Erhaltung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft
  • aa) Verwässerungsschutz als Finanzierungsbedingung
  • bb) Erhaltung der Zahlungsfähigkeit nach Beteiligung
  • d) § 311 Abs. 1 AktG als Obstruktionsverbot
  • 4. Besonderheiten im Rahmen eines genehmigten Kapitals
  • 5. Unangemessener Ausgabebetrag nach § 255 Abs. 2 S. 1 AktG
  • a) Optionsanleihen und § 255 Abs. 2 S. 1 AktG
  • b) Genehmigtes Kapital und § 255 Abs. 2 S. 1 AktG
  • II. Bezugsrechtsausschluss und Verwässerungsschutzklauseln in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • 1. Bezugsrechte in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • 2. Zulässigkeit des Bezugsrechtsausschlusses
  • 3. Angemessenheitskontrolle
  • III. Schuldrechtliche Vereinbarungen über den Bezugsrechtsausschluss
  • IV. Ergebnisse
  • § 2 Schuldrechtliche Verwässerungsschutzklauseln
  • I. Schuldrechtlicher Verwässerungsschutz in der Aktiengesellschaft
  • 1. Starke Verwässerungsschutzklauseln ("Full Ratchet Rights")
  • a) Auswirkungen starker Verwässerungsschutzklauseln
  • b) Rechtfertigungsansätze
  • aa) Vorüberlegung: Rechtfertigung von Hinauskündigungsklauseln
  • bb) Schutz vor Window Dressing
  • (1) Aggressive Unternehmensbewertung
  • (2) Erfolgsdarstellung bei Meilensteinen
  • cc) Schutz vor wirtschaftlicher Fehlentwicklung
  • (1) Schutz vor allgemeinen Marktrisiken
  • (2) Schutz vor wirtschaftlichen Fehlentscheidungen der Gründer
  • dd) Freiwilliger Vertragsschluss kein Einwand
  • c) Abschlusskontrolle versus Ausübungskontrolle
  • 2. Gewichtete Verwässerungsschutzklauseln ("Weighted Average")
  • a) Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu starkem Verwässerungsschutz
  • b) Rechtfertigung gewichteter Verwässerungsschutzklauseln
  • aa) Schutz vor Window Dressing
  • bb) Schutz vor wirtschaftlichen Verschlechterungen
  • (1) Schutz vor allgemeinen Marktrisiken
  • (2) Schutz vor wirtschaftlichen Fehlentscheidungen der Gründer
  • cc) Verfahrenskontrolle statt Inhaltskontrolle
  • 3. Stimmbindungsvereinbarungen über Verwässerungsschutz mittels Kapitalmaßnahmen
  • II. Schuldrechtlicher Verwässerungsschutz in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • III. Ergebnisse
  • § 3 Pay to Play und Pull Ups
  • I. Pay to Play
  • II. Pull Ups
  • E. Bindung der Gründer
  • § 1 Anteilsvinkulierung
  • I. Anteilsvinkulierung durch Satzungsregelung
  • 1. Vorgaben für die Ermessensausübung in der Satzung
  • a) Grundsätze
  • b) Keine Zulässigkeit von Zustimmungsverboten
  • aa) Wortlaut von § 68 Abs. 2 S. 4 AktG
  • bb) Gesetzgebungsgeschichte von § 68 Abs. 2 S. 4 AktG
  • cc) Teleologische Betrachtung von § 68 Abs. 2 S. 4 AktG
  • dd) Vergleich zur Lage in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • 2. Verknüpfung der Zustimmung mit schuldrechtlichen Vereinbarungen
  • II. Schuldrechtliche Anteilsvinkulierung in der Aktiengesellschaft
  • 1. Keine Umgehung der gesetzlichen Vinkulierungserfordernisse
  • a) Auswirkungen schuldrechtlicher Vinkulierungen mit Vertragsstrafenvereinbarung
  • b) Die freie Übertragbarkeit der Mitgliedschaft
  • aa) Dogmatische Vorüberlegungen
  • bb) Der Grundsatz der freien Übertragbarkeit der Mitgliedschaft
  • cc) Funktionenschutz als Regelungsziel
  • (1) Gutgläubiger Erwerb satzungsmäßig vinkulierter Namensaktien
  • (2) Gutgläubiger Erwerb satzungsmäßig vinkulierter Inhaberaktien
  • (3) Gesellschafterschutzaspekte
  • (4) Folgerungen
  • c) § 68 Abs. 2 AktG und aktienrechtliche Kompetenzordnung
  • aa) Zuständigkeit im Innenverhältnis und im Außenverhältnis
  • bb) Klarstellungsfunktion von § 68 Abs. 2 AktG
  • 2. Kein Verstoß gegen die aktienrechtliche Kompetenzordnung
  • 3. Keine Umgehung von § 136 Abs. 2 AktG
  • 4. Ergebnisse
  • § 2 Vesting
  • I. Einziehungsrechte als Vestingregelung
  • 1. Einziehungsrechte in der Aktiengesellschaft
  • a) Erzwingung einer Nebenleistung entgegen den §§ 54, 55 AktG
  • b) Beendigung der Mitarbeit kein wichtiger Grund in der Person
  • c) Verzicht auf den Schutz der §§ 54, 55 AktG
  • aa) Gestattete Einziehung
  • bb) Angeordnete Einziehung
  • d) Ergebnis
  • 2. Einziehungsrechte in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • 3. Abfindungsregelungen für Good Leaver und Bad Leaver
  • II. Schuldrechtliche Vereinbarungen: Call Optionen
  • 1. Call Optionen und die Hinauskündigungsrechtsprechung
  • 2. Keine Umgehung der §§ 54, 55 AktG
  • III. Ergebnisse
  • § 3 Vorerwerbsrechte und Andienungspflichten (Rights of First Offer)
  • I. Dogmatische Einordnung von Vorerwerbsrechten
  • II. Zulässigkeit von Vorerwerbsrechten der Gesellschafter
  • 1. Einfache Vorerwerbsrechte
  • 2. Pro rata-Vorerwerbsrechte
  • a) Keine Sittenwidrigkeit nach § 138 Abs. 1 BGB
  • b) Keine Unangemessenheit im Sinne von § 307 Abs. 1 S. 2 BGB
  • aa) Vorerwerbsrecht sämtlicher Gesellschafter
  • bb) Vorerwerbsrechte nur für Investoren
  • III. Vorerwerbsrechte der Gesellschaft
  • IV. Ergebnisse
  • § 4 Mitnahmeklauseln (Drag Along Rights)
  • I. Mitnahmeklauseln in der Aktiengesellschaft
  • 1. Mitnahmeklauseln in der Satzung
  • 2. Mitnahmeklauseln in schuldrechtlichen Vereinbarungen
  • II. Mitnahmeklauseln in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • § 5 Mitveräußerungsrechte der Investoren (Tag Along Rights)
  • I. Mitveräußerungsrechte in der Aktiengesellschaft
  • 1. Mitveräußerungsrechte in der Satzung
  • 2. Schuldrechtliche Abreden über Mitveräußerungsrechte
  • II. Mitveräußerungsrechte in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • F. Rückübertragungsrechte (Redemption Rights)
  • § 1 Rückübertragungsrechte in der Aktiengesellschaft
  • I. Rückübertragungsrechte der Investoren gegen die Gesellschaft
  • 1. Rückerwerb nach § 71 Abs. 1 Nr. 6 AktG
  • 2. Rückerwerb durch Zwangseinziehung nach § 237 Abs. 1 S. 1 Alt. 1 AktG
  • II. Rückübertragungsrechte der Investoren gegen die Mitgesellschafter
  • § 2 Rückübertragungsrechte in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • § 3 Ergebnisse
  • G. Börseneinführungsrechte
  • § 1 Anspruch auf Börseneinführung (Demand Registration Rights)
  • I. Kapitalmarktrechtliche Rahmenbedingungen in Deutschland und den USA
  • II. Börseneinführungsrechte und Leitungsautonomie des Vorstands
  • 1. Börseneinführungsrechte als Sondervorteil und § 76 Abs. 1 AktG
  • a) Auswirkungen auf sämtliche Gesellschafter
  • b) Unzulässige Einschränkung der Leitungskompetenz des Vorstands
  • 2. Schuldrechtliche Vereinbarungen über Börseneinführungsrechte
  • § 2 Platzierungsvorrechte (Piggyback Rights)
  • I. Platzierungsvorrechte und Leitungsautonomie
  • II. Platzierungsvorrechte und Gesellschaftergleichbehandlung
  • 1. Allseitig vereinbarte Platzierungsvorrechte
  • 2. Fraktionsabsprachen über Platzierungsvorrechte
  • § 3 Ergebnisse
  • H. Gestaltung von Beteiligungsvereinbarungen in Deutschland und den USA im Vergleich
  • Zusammenfassung
  • Literaturverzeichnis
  • Stichwortverzeichnis

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