
Essbare Heilkräuter und Wildpflanzen. Kompakt-Ratgeber
Naturkraft entdecken: 68 Schätze unserer Wiesen und Wälder
Philip Kunisch(Autor*in)
Mankau Verlag
1. Auflage
Erschienen am 23. Februar 2026
223 Seiten
978-3-86374-789-3 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
für PDF ohne DRM
E-Book Einzellizenz
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Beschreibung
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Im Einklang mit der Natur
Wir Menschen sind ein Teil der Natur und untrennbar mit ihr verbunden - und nur in Rückbesinnung auf diese Verbindung finden wir unsere volle Kraft, unser wahres Potenzial und unsere körperliche wie seelische Gesundheit. Dabei will dich dieses Buch unterstützen.
"Essbare Heilkräuter und Wildpflanzen" ist nicht nur ein einfaches Nachschlagewerk für Wildpflanzen, es ist eine Einladung an dich, die Natur ganz neu und voller Staunen kennenzulernen. Entdecke natürliche Heilmittel, die unmittelbar vor deiner Haustüre wachsen, und nimm das großartige Wissen und Erbe unserer Vorfahren an.
In anschaulichen Pflanzenporträts findest du nicht nur praxisbezogene Informationen und Anleitungen, um 68 essbare Wild- und Heilpflanzen unserer heimischen Wiesen und Wälder zuverlässig zu bestimmen und zu nutzen. Philip Kunisch will dir auch ein Gefühl für das Wesen der jeweiligen Pflanze vermitteln, sodass du sie mit deinen inneren Sinnen erfassen kannst.
Dein inspirierendes Nachschlagewerk für die wichtigsten essbaren Wildpflanzen: Wissenschaftliches und Mythologisches, Neuzeitliches und Traditionelles, Sachliches und Poetisches.
Weitere Details
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Verlagsort
Unterammergau
Deutschland
Zielgruppe
gesundheitsbewusste und naturliebende Leserinnen und Leser ab 15 Jahren
Dateigröße
22,72 MB
ISBN-13
978-3-86374-789-3 (9783863747893)
Schweitzer Klassifikation
Weitere Ausgaben
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Philip Kunisch
Essbare Heilkräuter und Wildpflanzen. Kompakt-Ratgeber
Naturkraft entdecken: 68 Schätze unserer Wiesen und Wälder
Buch
04/2026
2. Auflage
Mankau Verlag
14,00 €
Sofort lieferbar
Person
Autor*in
Philip Kunisch (geb. 1991) ist Kräuterkundler, ganzheitlicher Ernährungs- und Gesundheitsberater und B.Sc. in Technologie und Biotechnologie der Lebensmittel (TU München). Schon seit seiner Jugend gilt sein besonderes Interesse unseren heimischen Heilkräutern; sein umfassendes Fachwissen gibt er in Kräuterführungen, Fermentations-Workshops sowie Seminaren in den Bereichen Detox, Fasten, Meditation und Kräutermedizin weiter.
ISNI: 0000 0005 2866 229X
ISNI: 0000 0005 2866 229X
Inhalt
INHALT
Einleitende Gedanken
Das kleine Pflanzen-Einmaleins
- Pflanzenstoffe im Überblick
- Botanik für Einsteiger: Pflanzenfamilien
- Sammeltipps und Verantwortung
- Weiterverarbeitung von Pflanzen
Ackerschachtelhalm
(Wiesen-)Bärenklau
Bärlauch
Baldrian
Beifuß
Beinwell
Berufkraut
Borretsch
(Kleine) Braunelle
(Große) Brennnessel
Brunnenkresse
Dost
(Persischer) Ehrenpreis
(Echtes) Eisenkraut
Engelwurz
Felsenbirne
Frauenmantel
Gänseblümchen
Gänsefingerkraut
(Weißer) Gänsefuß
Giersch
(Kanadische) Goldrute
(Kriechender) Günsel
Gundelrebe
(Gewöhnliches) Hirtentäschel
Holunder
Huflattich
(Echtes) Johanniskraut
(Echte) Kamille
(Wilde) Karde
Klettenlabkraut
(Große) Königskerze
Kornelkirsche
Linde
Löwenzahn
Mädesüß
Mariendistel
Meisterwurz
(Doldiger) Milchstern
Mistel
(Wilde) Möhre
Nachtkerze
Nelkenwurz
Odermennig
Rainfarn
Rainkohl
Rossminze
Rotklee
Ruprechtskraut
(Wiesen-)Salbei
(Wald-)Sauerklee
Schafgarbe
Scharbockskraut
(Wiesen-)Schaumkraut
Schlehe
Schöllkraut
Spitzwegerich
(Indisches) Springkraut
(Japanischer) Staudenknöterich
(Wiesen-)Storchschnabel
Taubnessel
(Wilder) Thymian
Vogelmiere
Wacholder
Waldmeister
Wegwarte
Weißdorn
Endnoten
Register
GÄNSEBLÜMCHEN
"Ich bringe das Lächeln zurück auf dein Gesicht."
Steckbrief
Botanischer Name: Bellis perennis
Weitere Namen: Maßliebchen, Tausendschön, Marienblümchen, Sonnenblümchen, Augenblümchen, Regenblümchen, Baldurs Auge
Familie: Korbblütler
Sammelzeit: nahezu ganzjährig, besonders März bis Oktober (Blätter und Blüten)
Blütenfarbe: weiß mit gelbem Zentrum, oft zart rosa überhaucht
Blattform: spatelförmig, in einer grundständigen Rosette angeordnet
Fundorte: Wiesen, Wegränder, Gärten, Parks - tritt häufig in dichten Beständen auf
Inhaltsstoffe: Saponine, Flavonoide, Gerbstoffe, Schleimstoffe, ätherisches Öl, Vitamin C, Mineralstoffe (Kalium, Calcium, Magnesium)
Eigenschaften: entzündungshemmend, stoffwechselanregend, blutreinigend, hautheilend, schleimlösend, leicht harntreibend
Anwendungsgebiete: Erkältungen, Husten, Hautentzündungen, Wundheilung, Frühjahrskuren, Blutreinigung, Verdauungsbeschwerden
Verwechslungsgefahr: mit kleinblütigen Margeritenarten - ungiftig
Giftigkeit: ungiftig
Erkennungstipps und Merkmale
Das Gänseblümchen ist klein, kaum 5-15 Zentimeter hoch, und bildet eine grundständige Blattrosette mit kleinen ei- bis spatelförmigen Blättern. Aus dieser wächst ein einzelner, blattloser Blütenstiel. Dieser trägt eine Blüte, die aus vielen weißen Zungenblüten und einem gelben Kranz aus Röhrenblüten besteht. Die weißen Blütenblätter können an den Spitzen leicht rosa überlaufen sein. Die Pflanze ist ausdauernd, immergrün und blüht oft sogar noch unter einer leichten Schneedecke.
- Ich bin das Gänseblümchen. Während andere noch im Winterschlaf liegen, recke ich bereits meine kleinen Köpfchen dem blassen Sonnenlicht entgegen. Ich schmücke Wiesen wie mit einem Teppich aus Sternenstaub und doch bin ich zäher, als man mir zutraut. Meine weißen Strahlenblüten umrahmen mein goldgelbes Sonnenherz - ein Symbol für Freude und Lebenskraft. Klein an Gestalt, doch groß in der Wirkung, erinnere ich dich daran, dass selbst unscheinbare Dinge dein Herz zum Blühen bringen können. -
Der botanische Name Bellis perennis stammt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt so viel wie "ewig schön". Nachdem das Gänseblümchen mit seinen bezaubernden zarten Blüten fast das gesamte Jahr - bis auf den Winter - über blüht und sogar neue Blütenstände ausbildet, wenn die Wiese gemäht wird, hat es sich diesen Namen redlich verdient.
Haupteinsatzgebiete
In der Volksmedizin gilt das Gänseblümchen als "Arnika der Kinder", da es sanft, aber wirksam bei Prellungen, kleinen Wunden oder Hautentzündungen eingesetzt werden kann. Es wirkt stoffwechselanregend und blutreinigend und ist daher eine beliebte Zutat für Frühjahrskuren. Innerlich wird es bei Erkältungen, Husten und leichten Verdauungsstörungen angewandt.
Anwendungsmöglichkeiten
Frisch als Blättchen und Blüten im Salat, auf Butterbrot oder in Kräuterquark zur Entgiftung und Erhellung des Gemüts; als Tee (getrocknet oder frisch) oder Tinktur bei Erkältungen und zur Blutreinigung; äußerlich als Aufguss oder Umschlag bei Hautproblemen, Insektenstichen oder Prellungen. Auch in Form von Salben oder Cremes kann Gänseblümchen zur Gesunderhaltung der Haut verwendet werden.
Brauchtum und Mythologie
Das Gänseblümchen war schon im Altertum als eine Pflanze der Fröhlichkeit und des Neubeginns bekannt. Bei den Germanen war es Frigga, der Göttin der Liebe und des Frühlings, in den nordischen Völkern auch ihrem Sohn, dem Sonnengott Baldur, geweiht. Baldur steht unter anderem für Reinheit und unvergängliche Schönheit, beides Attribute, die dem Gänseblümchen zu eigen sind. Daher auch der frühere Name "Baldurs Auge" für das Gänseblümchen. Im Mittelalter wurde es in Liebesorakeln verwendet - das Zupfen der Blütenblätter ("Er/sie liebt mich, er/sie liebt mich nicht") hat bis heute überlebt. Es galt außerdem als schützendes Kraut, das das Herz vor Traurigkeit bewahren sollte.
Systemvoraussetzungen
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