Sprachprobleme und Sprachrisiken

Lösungsansätze des Draft Common Frame of Reference
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 1. Dezember 2016
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  • 285 Seiten
 
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978-3-16-154647-1 (ISBN)
 
Um Verträge auszuhandeln, sie abzuschließen oder Streitfragen im Zusammenhang mit ihrem Zustandekommen und ihrer Ausführung zu lösen, bedarf es der Kommunikation. Sprache ist das Medium jeder juristischen Interaktion. Maximilian Kummer untersucht anhand des Entwurfs für einen europäischen Referenzrahmen des Privatrechts (DCFR), ob der Umstand, dass Missverständnisse in grenzüberschreitenden Sachverhalten vermehrt auftreten, bei den europäischen Bemühungen einer Privatrechtsvereinheitlichung ausreichend berücksichtigt wird. Dazu evaluiert er zunächst den Umgang der Vorschriften des DCFR mit Sprachproblemen oder Missverständnissen auf verschiedenen Ebenen des Vertragsrechts wie dem Zugang, der Auslegung oder der Anfechtung. Daran schließt sich eine Betrachtung solcher Vorschriften des DCFR an, welche in unterschiedlichem Maße direkt oder indirekt Einfluss auf die Sprachverwendung im Rechtsverkehr nehmen.
  • Deutsch
  • Tübingen
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  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 3,56 MB
978-3-16-154647-1 (9783161546471)
10.1628/978-3-16-154647-1
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1 - Cover [Seite 1]
2 - Vorwort [Seite 6]
3 - Inhaltsübersicht [Seite 8]
4 - Inhaltsverzeichnis [Seite 10]
5 - Abkürzungsverzeichnis [Seite 18]
6 - § 1 Einführung [Seite 22]
6.1 - A. Risiko und Sprachrisiko als Rechtsbegriffe [Seite 24]
6.1.1 - I. Risiko als Gegenstand der Rechtswissenschaft [Seite 24]
6.1.2 - II. Sprache als Risikofaktor [Seite 26]
6.1.3 - III. Sprachrisiko [Seite 27]
6.2 - B. Bedeutung von Sprachenvielfalt in der europäischen Staatengemeinschaft [Seite 30]
6.3 - C. Englisch als Sprache des europäischen Privatrechtsverkehrs [Seite 33]
6.4 - D. Sprache und der DCFR [Seite 35]
6.4.1 - I. Sinn und Zweck des Gemeinsamen Referenzrahmens [Seite 35]
6.4.2 - II. Sprachenvielfalt als Prinzip des DCFR [Seite 38]
6.4.2.1 - 1. Sprachenvielfalt als Risikoquelle einer zukünftigen Anwendung [Seite 40]
6.4.2.2 - 2. Die sprachliche Gestaltung des DCFR [Seite 40]
6.4.2.2.1 - a) Problematik einer Übersetzung [Seite 41]
6.4.2.2.2 - b) Sprachenvielfalt als Anspruch und Chance [Seite 42]
6.5 - E. Fortgang und Ziele der Untersuchung [Seite 44]
7 - § 2 Der Umgang mit Sprachproblemen und die Sprachrisikoverteilung durch die "Rechtsgeschäftslehre" des DCFR [Seite 46]
7.1 - A. Das Vertragsrecht des DCFR [Seite 46]
7.1.1 - I. Konzeptionelle Kritik am Vertragsrecht des DCFR [Seite 48]
7.1.1.1 - 1. Die Lehre vom Rechtsgeschäft [Seite 48]
7.1.1.2 - 2. Würdigung einer Aufnahme der Lehre in den DCFR [Seite 50]
7.1.2 - II. Der Tatbestand von juridical acts und das Sprachrisiko [Seite 52]
7.1.2.1 - 1. Erfordernis eines Erklärungsbewusstseins im deutschen Recht [Seite 52]
7.1.2.2 - 2. Folgen eines fehlenden Erklärungsbewusstseins im DCFR [Seite 54]
7.2 - B. Allgemeine Voraussetzungen für den Vertragsschluss [Seite 56]
7.3 - C. Der Umgang mit Sprachproblemen beim Vertragsschluss [Seite 58]
7.3.1 - I. Sprachrisiken beim Wirksamwerden von Angebot und Annahme [Seite 58]
7.3.1.1 - 1. Sprachprobleme und ihr Einfluss auf die Abgabe [Seite 58]
7.3.1.2 - 2. Sprachrisiko und der Zugang von unilateralen juridical acts [Seite 61]
7.3.1.2.1 - a) Anwesend, abwesend oder doch verkörpert [Seite 63]
7.3.1.2.2 - b) Der Zugang unter Abwesenden [Seite 64]
7.3.1.2.2.1 - aa) Zugang durch "Übermittlung" an den Empfänger [Seite 65]
7.3.1.2.2.2 - bb) Übermittlung an Niederlassung oder Aufenthalt und Abrufbarkeit elektronischer Mitteilungen [Seite 66]
7.3.1.2.2.3 - cc) Anderweitiger Zugang [Seite 67]
7.3.1.2.2.4 - dd) Stellungnahme und Vergleich mit dem BGB [Seite 69]
7.3.1.2.3 - c) Verteilung des Sprachrisikos beim Zugang unter Abwesenden im DCFR [Seite 70]
7.3.1.2.3.1 - aa) Beachtlichkeit von Sprachproblemen bei Art. I.-1:109(4)(d) DCFR [Seite 71]
7.3.1.2.3.2 - bb) Unbeachtlichkeit von Sprachproblemen für den Zugang [Seite 72]
7.3.1.2.3.3 - cc) Unbeachtlichkeit erkannter Sprachprobleme [Seite 74]
7.3.1.2.4 - d) Zugang von Erklärungen unter Anwesenden [Seite 75]
7.3.1.2.4.1 - aa) Zugang unter Anwesenden nach dem BGB [Seite 77]
7.3.1.2.4.2 - bb) Indizielle Wirkung des UN-Kaufrechts [Seite 79]
7.3.1.2.4.3 - cc) Stellungnahme zum Zugang unter Anwesenden im DCFR [Seite 80]
7.3.1.2.4.4 - dd) Sprachrisikoverteilung beim Zugang unter Anwesenden [Seite 82]
7.3.2 - II. Spezifischer Umgang mit Sprachrisiken beim Angebot [Seite 85]
7.3.2.1 - 1. Angebote ohne bestimmbaren Adressaten und invitatio ad offerendum [Seite 85]
7.3.2.2 - 2. Rücknahme von Angeboten als Mittel zur "Sprachrisikoreduzierung" [Seite 87]
7.3.2.2.1 - a) Rücknahme von Angeboten im DCFR [Seite 88]
7.3.2.2.2 - b) Vergleich mit dem BGB [Seite 89]
7.3.2.2.3 - c) Auswirkungen auf den Umgang mit Sprachrisiken [Seite 91]
7.3.2.2.4 - d) Stellungnahme [Seite 92]
7.3.3 - III. Berücksichtigung von Sprachproblemen bei der Annahme [Seite 94]
7.3.3.1 - 1. Die modifizierende Annahme als (Sprach-)Toleranzvorschrift? [Seite 94]
7.3.3.1.1 - a) Zusammenhänge zwischen Wesentlichkeit und Sprache [Seite 96]
7.3.3.1.2 - b) Bewertung und Abgrenzung zum BGB [Seite 97]
7.3.3.1.3 - c) Die modifizierende Annahme und die Behandlung von Sprachrisiken [Seite 99]
7.3.3.2 - 2. Rücknahme einer Annahme im DCFR [Seite 99]
7.3.4 - IV. Zusammenfassung [Seite 100]
7.4 - D. Sprache und die Auslegung von Verträgen sowie unilateraler juridical acts [Seite 101]
7.4.1 - I. Die Bedeutung der Auslegung für den DCFR [Seite 102]
7.4.1.1 - 1. Dogmatische Grundlagen der Auslegung im DCFR [Seite 103]
7.4.1.1.1 - a) Die besondere Bedeutung des Auslegungsziels [Seite 105]
7.4.1.1.1.1 - aa) Relevanz der Unterscheidung für das Sprachrisiko [Seite 106]
7.4.1.1.1.2 - bb) Behandlung des Konflikts im europäischen Privatrecht und im BGB [Seite 107]
7.4.1.1.2 - b) Auslegungsziele und Methoden im DCFR [Seite 109]
7.4.1.1.2.1 - aa) Auslegung von unilateralen juridical acts [Seite 110]
7.4.1.1.2.2 - bb) Auslegung von Verträgen [Seite 111]
7.4.1.2 - 2. Bedeutung des Auslegungsziels im DCFR für das Sprachrisiko [Seite 112]
7.4.2 - II. Berücksichtigung von Sprachproblemen durch die Auslegung des DCFR [Seite 114]
7.4.2.1 - 1. Referenzmaßstab der normativen Vertragsauslegung [Seite 115]
7.4.2.1.1 - a) Spezieller Empfängerhorizont oder Verständnis eines Dritten [Seite 115]
7.4.2.1.2 - b) Gründe für den Verzicht auf eine Bezugnahme [Seite 117]
7.4.2.2 - 2. Einfluss von Begleitumständen [Seite 118]
7.4.2.2.1 - a) Bedeutung von Begleitumständen für den Umgang mit Sprachproblemen [Seite 119]
7.4.2.2.2 - b) Begleitumstände im Sprachkontext [Seite 120]
7.4.2.2.2.1 - aa) Vorhergegangene Verhandlungen [Seite 121]
7.4.2.2.2.2 - bb) Parteiverhalten nach Vertragsschluss [Seite 123]
7.4.2.2.2.3 - cc) Spezieller Sprachgebrauch [Seite 124]
7.4.2.3 - 3. Beachtlichkeit von individuellem Verständnis [Seite 125]
7.4.2.4 - 4. Zwischenergebnis [Seite 127]
7.4.3 - III. Die Verteilung des Sprachrisikos durch die normative Auslegung des BGB [Seite 128]
7.4.3.1 - 1. Ausgestaltung des normativen Maßstabs sowie seine Ausnahmen und Durchbrechungen [Seite 129]
7.4.3.1.1 - a) Individualisierung durch Begleitumstände [Seite 130]
7.4.3.1.2 - b) Vorrangigkeit von gemeinsamem Verständnis und erkanntem Willen [Seite 132]
7.4.3.1.3 - c) Einfluss einer "Auslegungssorgfalt" auf die Auslegung [Seite 134]
7.4.3.1.3.1 - aa) Auslegungssorgfalt zwischen normativer und natürlicher Auslegung [Seite 136]
7.4.3.1.3.2 - bb) "Bloße" Erkennbarkeit des tatsächlich gewollten Erklärungsinhalts [Seite 138]
7.4.3.1.3.2.1 - (1) Unbeachtlichkeit des individuellen "Erkennen-Müssens" bei einer natürlichen Auslegung [Seite 138]
7.4.3.1.3.2.2 - (2) Beachtlichkeit des "Erkennen-Müssens" [Seite 139]
7.4.3.1.3.2.3 - (3) Interessengerechte Lösung über normative Auslegung [Seite 140]
7.4.3.1.3.3 - cc) Zweifel am normativen Auslegungsergebnis [Seite 142]
7.4.3.1.3.3.1 - (1) Erkundigungspflicht des Erklärungsempfängers [Seite 144]
7.4.3.1.3.3.2 - (2) Folgen bei einem Verstoß gegen die Erkundigungspflicht [Seite 146]
7.4.3.1.3.3.2.1 - (a) Unwirksamkeit infolge von Perplexität [Seite 146]
7.4.3.1.3.3.2.2 - (b) Differenzierte Fortgeltung [Seite 147]
7.4.3.1.4 - d) Erklärungssorgfalt als Korrektiv zur Auslegungssorgfalt [Seite 149]
7.4.3.1.4.1 - aa) Begrenzung der Sprachenfreiheit [Seite 150]
7.4.3.1.4.2 - bb) Rechtsfolgen bei verletzter Erklärungssorgfalt [Seite 152]
7.4.3.2 - 2. Zwischenergebnis [Seite 153]
7.4.4 - IV. Geltung von Sorgfaltsanforderungen bei der Auslegung des DCFR [Seite 154]
7.4.4.1 - 1. Sorgfalt als Ausdruck der Vernunft [Seite 155]
7.4.4.1.1 - a) Inhalt und Bestimmung der reasonableness [Seite 156]
7.4.4.1.2 - b) Verhältnis der reasonableness zum Grundsatz von Treu und Glauben [Seite 157]
7.4.4.1.3 - c) Die Bedeutung von Treu und Glauben für die Auslegung [Seite 158]
7.4.4.2 - 2. Erkennbarkeit des Gewollten als Ausdruck des Sorgfaltsanspruchs [Seite 158]
7.4.4.3 - 3. Begründetes Misstrauen wegen erkannter Sprachprobleme [Seite 160]
7.4.4.3.1 - a) Erkundigungspflicht des Erklärungsempfängers [Seite 160]
7.4.4.3.2 - b) Rechtsfolge bei Misstrauen gegenüber dem Erklärungsinhalt [Seite 161]
7.4.4.4 - 4. Notwendigkeit eines "einheitlich europäischen Empfängerhorizonts"? [Seite 164]
7.4.4.5 - 5. Einschränkung der Sprachenfreiheit durch den DCFR [Seite 165]
7.4.4.6 - 6. Folgerungen für die Verteilung von Sprachrisiken [Seite 166]
7.4.5 - V. Zwischenergebnis und Bewertung [Seite 167]
7.4.6 - VI. Zweifelsfallregelungen [Seite 168]
7.4.6.1 - 1. Anwendungsbereich der contra proferentem-Regel [Seite 169]
7.4.6.2 - 2. Auslegung contra proferentem und Sprachrisikoverteilung [Seite 171]
7.4.6.3 - 3. Praktikabilität einer Ausweitung des contra proferentem-Gedankens [Seite 172]
7.4.7 - VII. Rangverhältnis bei mehreren Sprachfassungen [Seite 173]
7.4.8 - VIII. Bewertung der Beziehung von Sprache und Auslegung [Seite 175]
7.5 - E. Die Anfechtung als Rechtsbehelf zum Ausgleich von Sprachrisiken [Seite 176]
7.5.1 - I. Voraussetzungen für eine Irrtumsanfechtung im DCFR [Seite 178]
7.5.1.1 - 1. Wesentlichkeit eines Irrtums [Seite 178]
7.5.1.2 - 2. Sonstige Voraussetzungen und Einschränkungen der Irrtumsanfechtung [Seite 178]
7.5.1.3 - 3. Auswirkung der Einschränkungen auf die Sprachenproblematik [Seite 180]
7.5.2 - II. Anfechtungsgründe mit Bezug zum sprachbedingten Missverständnis [Seite 181]
7.5.2.1 - 1. Der Inhaltsirrtum als Kommunikationsirrtum nach Art. II.-7:202 DCFR [Seite 181]
7.5.2.1.1 - a) Anfechtung wegen sprachlich bedingter Inhaltsirrtümer [Seite 182]
7.5.2.1.1.1 - aa) Verursachter Inhaltsirrtum [Seite 183]
7.5.2.1.1.2 - bb) Erkennen Können oder Erkennen Müssen des Gewollten [Seite 184]
7.5.2.1.1.3 - cc) Berechtigtes Misstrauen hinsichtlich des Erklärten [Seite 185]
7.5.2.1.1.4 - dd) Der gemeinsame sprachbedingte Irrtum [Seite 188]
7.5.2.1.2 - b) Die Problematik ungelesener Urkunden [Seite 189]
7.5.2.2 - 2. Sprachbedingte Erklärungsirrtümer [Seite 190]
7.5.2.3 - 3. Zwischenergebnis zu den Kommunikationsirrtümern [Seite 192]
7.5.2.4 - 4. Arglistige Täuschung [Seite 193]
7.5.2.4.1 - a) Sprachverwendung und arglistige Täuschung durch positives Handeln [Seite 193]
7.5.2.4.2 - b) Sprachverwendung und arglistige Täuschung durch Unterlassen [Seite 195]
7.5.3 - III. Konzeptioneller Vergleich und Bewertung der unterschiedlichen Auswirkungen auf einen interessengerechten Umgang mit Sprachrisiken [Seite 196]
7.5.4 - IV. Anfechtung wegen der Ausnutzung von Parteien mit Sprachproblemen [Seite 199]
7.5.5 - V. Ergebnis zur Bedeutung des Anfechtungsrechts für das Sprachrisiko [Seite 201]
7.6 - F. Einbeziehung von nicht im Einzelnen ausgehandelten Bestimmungen [Seite 202]
7.6.1 - I. Sprachliche Anforderungen an die Einbeziehung von AGB [Seite 202]
7.6.1.1 - 1. Sprache des Hinweises auf die AGB [Seite 204]
7.6.1.1.1 - a) Hinweis in der Verhandlungssprache [Seite 205]
7.6.1.1.2 - b) Lösung über die reasonableness im DCFR [Seite 207]
7.6.1.1.2.1 - aa) Individualisierung durch Begleitumstände [Seite 209]
7.6.1.1.2.2 - bb) Erkennbarkeit von Sprachproblemen [Seite 210]
7.6.1.2 - 2. Sprache der AGB [Seite 210]
7.6.1.2.1 - a) Verhandlungs- und Vertragssprache [Seite 211]
7.6.1.2.2 - b) Anknüpfung an die reasonableness im DCFR [Seite 211]
7.6.1.2.3 - c) Individualisierung der Sprachverwendung und erkannte Sprachprobleme [Seite 213]
7.6.2 - II. Ergebnis und Bewertung der Einbeziehung von nicht im Einzelnen ausgehandelten Bestimmungen [Seite 215]
7.7 - G. Zwischenergebnis [Seite 216]
8 - § 3 Gesetzliche Sprachregulierung und Grenzen rechtsgeschäftlicher Sprachwahl [Seite 218]
8.1 - A. Bedürfnis für einen regulatorischen Umgang mit Sprachproblemen und Sprachrisiken [Seite 219]
8.1.1 - I. Besondere Schutzbedürftigkeit aufgrund mangelnder Sprachfähigkeit [Seite 220]
8.1.2 - II. Schutzbedürftigkeit aufgrund von Status [Seite 221]
8.2 - B. Sprachregulierung und die Vertragsfreiheit [Seite 223]
8.2.1 - I. Bedeutung der Vertragsfreiheit für den Privatrechtsverkehr [Seite 223]
8.2.2 - II. Kritik an gesetzlicher Gewährleistung der Entscheidungsfreiheit [Seite 225]
8.2.3 - III. Sprachregulierung als Eingriff in die Sprach(en)freiheit [Seite 226]
8.3 - C. Sprachregulierung im DCFR [Seite 228]
8.3.1 - I. Explizite Sprachregelungen [Seite 228]
8.3.1.1 - 1. Sprachbestimmung durch Anknüpfung an subjektive Kriterien [Seite 229]
8.3.1.1.1 - a) Auskunftspflicht des gesicherten Gläubigers [Seite 229]
8.3.1.1.1.1 - aa) Bewertung der Sprachrisikoverteilung [Seite 230]
8.3.1.1.1.2 - bb) Englisch als "Alternativsprache" [Seite 232]
8.3.1.1.2 - b) Durchsetzungsanzeige des gesicherten Gläubigers [Seite 233]
8.3.1.1.3 - c) Erwartungsgemäß vom Adressaten verstandene Sprache [Seite 234]
8.3.1.2 - 2. Stick to the language-Regeln als Sonderfall [Seite 236]
8.3.1.2.1 - a) Sprache in Bezug auf geschlossene Verträge [Seite 237]
8.3.1.2.2 - b) Sprache von Garantieurkunden [Seite 240]
8.3.1.2.3 - c) Grundsatz der Verhandlungs- und Vertragssprache [Seite 241]
8.3.1.3 - 3. Sprachliche Pflichten des Unternehmers [Seite 243]
8.3.2 - II. Implizite Sprachregelungen [Seite 246]
8.3.2.1 - 1. Language-style rules, Transparenzgebot und verständliche Information [Seite 246]
8.3.2.1.1 - a) Nationalsprache des Empfängers als einzig verständliche Sprache? [Seite 248]
8.3.2.1.1.1 - aa) Sprachregelungsqualität des Verständlichkeitsgebots [Seite 249]
8.3.2.1.1.2 - bb) Position des EuGH [Seite 251]
8.3.2.1.1.3 - cc) Schlussfolgerungen für den DCFR [Seite 252]
8.3.2.1.2 - b) Begrenzung des Konkretisierungsspielraums [Seite 253]
8.3.2.1.3 - c) Nationale Anforderungen und nationaler Umgang [Seite 255]
8.3.2.1.3.1 - aa) Handhabung durch den deutschen Gesetzgeber [Seite 255]
8.3.2.1.3.2 - bb) Nationale Praxis als Frage des Einzelfalls [Seite 257]
8.3.2.1.3.3 - cc) Zwischenergebnis und Stellungnahme [Seite 260]
8.3.2.1.4 - d) Autonomer Umgang mit Transparenzanforderungen im DCFR [Seite 261]
8.3.2.1.5 - e) Language-style rules und die Erklärungssorgfalt [Seite 263]
8.3.2.2 - 2. Weitere Vorschriften und deren Einfluss auf die Sprachwahl [Seite 264]
8.3.2.2.1 - a) Sprachregulierung durch Formerfordernisse [Seite 264]
8.3.2.2.2 - b) Der Einfluss von Generalklauseln [Seite 266]
8.3.3 - III. Zusammenfassung [Seite 267]
8.3.4 - IV. Bewertung des gesetzlichen Systems sprachlicher Regulierung [Seite 269]
8.4 - D. Rechtsfolgen bei der Missachtung von Sprachregeln [Seite 273]
8.4.1 - I. Rechtsfolgen im BGB [Seite 274]
8.4.2 - II. Rechtsfolgen im DCFR [Seite 275]
8.4.2.1 - 1. Umkehrung der Sprachrisikoverteilung [Seite 276]
8.4.2.2 - 2. Auslegung contra proferentem als Rechtsfolge beim Verstoß gegen language-style rules? [Seite 277]
8.4.2.3 - 3. Anfechtung infolge der Verletzung von Informationspflichten [Seite 278]
8.5 - E. Grenzen vertraglicher Sprachregulierung [Seite 279]
9 - § 4 Conclusio [Seite 283]
9.1 - A. Sprachrisiken und das Vertragsrecht des DCFR [Seite 283]
9.2 - B. Bewertung der Ansätze zur Sprachregulierung [Seite 286]
9.3 - C. Weitere Verbesserungsvorschläge und Ausblick [Seite 288]
10 - Literaturverzeichnis [Seite 290]
11 - Sachregister [Seite 304]
DNB DDC Sachgruppen

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