Die Beendigung des vorsätzlichen Begehungsdelikts.

 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 26. Februar 2021
  • |
  • 210 Seiten
 
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978-3-428-43106-9 (ISBN)
 
Reihe Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge - Band 16
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 21,96 MB
978-3-428-43106-9 (9783428431069)
10.3790/978-3-428-43106-9
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  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Einleitung
  • I. Die Unterscheidung von Vollendung und Beendigung
  • 1. Der Begriff der formellen Vollendung und seine strafrechtliche Konsequenz
  • 2. Der Begriff der materiellen Beendigung und seine möglichen Konsequenzen
  • 3. Typische Fälle mit Beendigungsproblematik
  • II. Der Grund der Beendigungsproblematik
  • Erstes Kapitel: Kritik der bisherigen Beendigungslehren
  • I. Die natürliche Anschauung als Beendigungskriterium
  • 1. Die Verwendung dieses Kriteriums durch die Rechtsprechung zur Korrektur strafrechtlicher Tatbestände
  • 2. Die Ungenauigkeit dieses Kriteriums
  • II. Die endgültige Rechtsgutsverletzung als Beendigungszeitpunkt
  • 1. Die Entwicklung dieser Lehre durch die strafrechtliche Literatur
  • 2. Die Ergebnisse dieser Lehre
  • III. Die Absichtsverwirklichung als Beendigungszeitpunkt
  • 1. Die Unterscheidung der Absichtsdelikte nach deren Zielrichtung
  • 2. Die Auswirkung dieser Unterscheidung bei der Beendigungsproblematik
  • Zweites Kapitel: Die Orientierung des Beendigungsbegriffs am Tatbestand
  • I. Die rechtsstaatliche Problematik der Beendigung
  • 1. Die Garantiefunktion des Tatbestandes
  • 2. Die Notwendigkeit der teleologischen Tatbestandsauslegung und das Analogieverbot
  • 3. Die Auswirkungen der erfolgsorientierten teleologischen Auslegung auf den Beendigungszeitpunkt
  • 4. Kritik dieser Auswirkungen
  • a) Die weitere Tatbestandsverwirklichung
  • b) Die Selbstbeschränkung der teleologischen Auslegungsmethode durch die Berücksichtigung der Handlungsunwerte
  • II. Die Bedeutung des Unrechtstatbestandes für die Beendigung
  • 1. Die Abgrenzung des Unrechtstatbestandes von anderen Tatbestandsbegriffen
  • 2. Die formelle und die materielle Rechtswidrigkeit
  • 3. Die Konsequenz des materiellen Rechtswidrigkeitsbegriffes für den Tatbestand
  • 4. Die Funktion des Tatbestandes in einer teleologischen Verbrechenslehre
  • a) Die Individualisierung
  • b) Der fragmentarische Charakter des Strafrechts
  • 5. Die Berücksichtigung des Handlungsunwertes neben dem Erfolgsunwert
  • a) Die Vermeidung einer einseitigen Erfolgsorientierung
  • b) Die personalen Bestandteile des Handlungsunwertes
  • c) Die Berücksichtigung der Tatmodalitäten
  • aa) Die Gefährlichkeitsseite des Handlungsunwertes
  • bb) Die Verwerflichkeitsseite des Handlungsunwertes
  • 6. Der objektive Charakter des Rechtswidrigkeitsurteils
  • 7. Das Verhältnis von Garantietatbestand und Unrechtstatbestand
  • Drittes Kapitel: Die Fortführung der Tat über die Vollendung hinaus
  • I. Die Berücksichtigung der Tatmodalitäten auch nach Vollendung der Tat
  • II. Die Fortführung der vollendeten Tat durch aktives Tun
  • III. Die Fortführung der vollendeten Tat durch Unterlassen
  • 1. Kontinuität der Handlung auch in der Untätigkeitsphase?
  • 2. Die Notwendigkeit der Unterlassungskonstruktion
  • a) Die Garantenpflicht zur Erfolgsabwendung aus Ingerenz
  • b) Die Intensivierung des Erfolges durch nachfolgendes Unterlassen
  • c) Die Unzulänglichkeit der Unterscheidung von Dauerdelikt und Zustandsdelikt
  • d) Die Gleichwertigkeit des nachfolgenden Unterlassens
  • aa) Die Bewirkensäquivalenz
  • bb) Die Modalitätsäquivalenz
  • IV. Die Phase reinen Kausalverlaufs zwischen Verhaltensabschluß und Erfolgseintritt
  • V. Die Unterscheidung der Verhaltensbeendigung von der Erfolgsbeendigung
  • Viertes Kapitel: Die Begriffe der Verhaltens- und Erfolgsbeendigung in ihrer Anwendung
  • I. Die Verhaltens- oder die Erfolgsbeendigung als Abgrenzungskriterium von Teilnahme und den Anschlußdelikten
  • 1. Der späteste Zeitpunkt der Beihilfe
  • a) Beihilfe zu einem gesetzlich typisierten Verhalten
  • b) Beihilfe bis zum Eintritt des letzten tatbestandsmäßigen Erfolges
  • aa) Die Bedeutung der Tatherrschaft
  • bb) Der Strafgrund der Beihilfe
  • c) Die Milderung des Ergebnisses durch § 49 Abs. 2
  • d) Beihilfe durch Unterlassen
  • 2. Einzelfälle der Beihilfe nach Vollendung der Haupttat
  • a) Der späteste Zeitpunkt der Beihilfe zu Diebstahl und Raub
  • aa) Die Rechtsprechung des BGH
  • bb) Die Rechtsprechung des RG
  • cc) Die Verwirklichung der Zueignungsabsicht als Beendigung?
  • dd) Der Abschluß der Wegnahmehandlung als Beendigung
  • b) Der späteste Zeitpunkt der Beihilfe zu Betrug und Erpressung
  • aa) Die Rechtsprechung des RG
  • bb) Kritik der Lehre von der Absichtsverwirklichung als Beendigung
  • c) Der späteste Zeitpunkt der Beihilfe zur Brandstiftung
  • d) Der späteste Zeitpunkt der Beihilfe zu Dauerdelikten
  • e) Der späteste Zeitpunkt der Beihilfe zur Unfallflucht
  • f) Der späteste Zeitpunkt der Beihilfe zu zweiaktigen Delikten (§§ 146, 267)
  • 3. Sukzessive Mittäterschaft bis zur Erfolgsbeendigung?
  • a) Das Erfordernis des gegenseitigen Einverständnisses
  • b) Das Erfordernis der Tatherrschaft
  • 4. Der früheste Zeitpunkt der Anschlußdelikte
  • a) Die Strafvereitelung
  • aa) Die Rechtsprechung zur möglichen Überschneidung mit der Vortatteilnahme
  • bb) Der Versuch einer klaren zeitlichen Trennung
  • cc) Die besondere Schutzrichtung der Strafvereitelung
  • b) Die sachliche Begünstigung
  • aa) Die Erlangung von Vorteilen
  • bb) Zeitliche Trennung durch Begrenzung des Tatbestandes der Vortat
  • a) Der Diebstahl als Vortat
  • ß) Die Jagdwilderei als Vortat
  • ?) Die mehrfache Zueignung einer Sache
  • d) Die Fälle des Sparbuchdiebstahls
  • cc) Die materielle Korrektur des Begünstigungstatbestandes
  • a) Die Rechtsprechung zu Konterbande, Bannbruch und Zollhinterziehung
  • ß Der Schutzzweck der Begünstigung
  • dd) Die Lösung durch Konkurrenzerwägungen
  • c) Die Hehlerei
  • aa) Die Selbständigkeit der Hehlerei
  • bb) Die abgeschlossene Vortat
  • cc) Realkonkurrenz von Vortatteilnahme und Hehlerei
  • dd) Die Schutzrichtung der Hehlerei
  • II. Die Verwirklichung qualifizierender Umstände nach der Vollendung
  • 1. Die Rechtsprechung zu Diebstahl und Raub und ihr Verhältnis zum räuberischen Diebstahl
  • 2. Die Kritik dieser Rechtsprechung
  • 3. Die Fortführung der Tat durch Unterlassen
  • a) Beim Dauerdelikt
  • b) Bei der Erpressung
  • 4. Ergebnis
  • III. Die Gegenwärtigkeit des Angriffs bei der Notwehr
  • 1. Die Verwendung des rechtsgutsbezogenen Beendigungsbegriffs
  • 2. Der Angreifer und sein Verhalten
  • a) Das aktive Verhalten des Angreifers nach der Vollendung
  • b) Das Unterlassen des zuvor aktiv Angreifenden
  • 3. Das Schutzbedürfnis des Angegriffenen
  • IV. Der Beginn der Verfolgungsverjährung
  • 1. Der Begriff der Erfolgsbeendigung und die Erfolgstheorie
  • 2. Der Begriff der Verhaltensbeendigung und die erweiterte Tätigkeitstheorie
  • 3. Die Beschränkung der Erfolgstheorie auf tatbestandsmäßige Erfolge
  • a) Bei Dauerdelikten
  • b) Bei der Steuerverkürzung
  • c) Beim Rentenbetrug
  • d) Beim Anstellungbetrug
  • 4. Die Anwendung der erweiterten Tätigkeitstheorie auf dieselben Fälle
  • 5. Der Vorzug der erweiterten Tätigkeitstheorie
  • a) Das fahrlässige Erfolgsdelikt
  • b) Die Berücksichtigung des Handlungsunwertes
  • c) Der materielle Kern der Verjährung
  • V. Der Amnestiestichtag
  • 1. Die Erfolgstheorie und der rechtsgutsbezogene Beendigungsbegriff
  • 2. Der Vorzug der erweiterten Tätigkeitstheorie
  • VI. Der Begriff der Beendigung und die Konkurrenzen
  • 1. Die Auswirkungen des rechtsgutsbezogenen Beendigungsbegriffs
  • 2. Die natürliche Handlungseinheit und die Beendigung
  • a) Die gemeinsame Fragerichtung
  • b) Die natürliche Handlungseinheit nach der Rechtsprechung
  • c) Die Kritik dieser Rechtsprechung
  • d) Die Bindung der Handlungseinheit an den normativen Tatbestandsbegriff
  • e) Die tatbestandliche Handlungseinheit und die Verhaltensbeendigung
  • aa) Die iterative Tatbestandsverwirklichung
  • bb) Die sukzessive Tatbestandsverwirklichung
  • f) Die Einbeziehung der Absichtsverwirklichung in die Handlungseinheit (§§ 146, 263, 265, 267)
  • g) Die Dauerdelikte als Handlungseinheit
  • 3. Die Idealkonkurrenz und die Beendigung
  • a) Die Erweiterung des Bereichs der Idealkonkurrenz durch den rechtsgutsbezogenen Beendigungsbegriff
  • b) Die Verwendung des Begriffs der Verhaltensbeendigung
  • c) Die Untersuchung von Einzelfällen
  • aa) Idealkonkurrenz mit Dauerdelikten
  • bb) Idealkonkurrenz mit Diebstahl und Raub
  • cc) Idealkonkurrenz mit Absichtsdelikten
  • dd) Idealkonkurrenz mit zweiaktiven Delikten
  • 4. Die weitergehende Rechtsprechung zur natürlichen Handlungseinheit
  • 5. Die fortgesetzte Tat und die Beendigung
  • Literaturverzeichnis

Dateiformat: PDF
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