Der Europäische Auswärtige Dienst zwischen intergouvernementaler Koordination und supranationaler Repräsentation

 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 13. Januar 2014
  • |
  • 389 Seiten
 
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978-3-428-54182-9 (ISBN)
 
Lange vor seiner Errichtung war der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) zum Zankapfel der EU-Organe und der Mitgliedstaaten geworden. Franziska Kruse geht der Frage nach, welche Veränderungen die Gründung des EAD in der institutionellen Architektur des auswärtigen EU-Handelns hervorgerufen haben. Analysiert werden neben der Entstehung und der Fortentwicklung diplomatischer Strukturen auf EU-Ebene vor allem Umfang und Reichweite der Kompetenzen des EAD. Die Untersuchung zeigt, dass die Zuständigkeiten und Befugnisse des EAD mit denen des Hohen Vertreters der Union für Außen- und Sicherheitspolitik korrespondieren, dem er weisungsabhängig unterstellt ist. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass mit dem EAD eine Einrichtung geschaffen wurde, die den Anspruch erheben kann, einen 'diplomatischen Dienst' der EU darzustellen, auch wenn sich vor allem seine Organisation derzeit noch als defizitär erweist.
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 2013
  • |
  • Universität Speyer
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 1,94 MB
978-3-428-54182-9 (9783428541829)
10.3790/978-3-428-54182-9
weitere Ausgaben werden ermittelt
Franziska Kruse, geboren 1981, studierte von 2000 bis 2005 Rechtswissenschaften an der Universität Trier und belegte ergänzend Internationale Rechtsstudien (FFA) im Fach Französisch. Im Jahr 2005 legte sie das erste juristische Staatsexamen ab und trat in den Juristischen Vorbereitungsdienst ein, den sie 2007 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abschloss. Seit 2008 ist Franziska Kruse als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Staatslehre und Rechtsvergleichung (Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Peter Sommermann) an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer tätig, wo sie 2013 zum Dr. iur. promoviert wurde.
Einleitung

1. Teil: Grundlagen nationalen außenpolitischen und auswärtigen Handelns

2. Teil: Vergleich mit der Kompetenz zur Außenvertretung 'klassischer' internationaler Organisationen

Die Welthandelsorganisation - Der Europarat - Resümee zu den Außenvertretungskompetenzen 'klassischer' internationaler Organisationen

3. Teil: Entwicklung der 'europäischen Außenpolitik': Überblick über die Geschichte des auswärtigen Handelns der Europäischen Union

Die Entstehung einer 'europäischen Außenpolitik' - Institutionelle Fortentwicklung

4. Teil: Das auswärtige Handeln der Europäischen Union

Ausgangslage - Konventsarbeiten für den Verfassungsvertrag - Systematik der Vorschriften über das auswärtige Handeln der Union - Grundsätze des auswärtigen Handelns - Ziele des auswärtigen Handelns - Kompetenzordnung im Bereich des auswärtigen Handelns - Vertragsschlusskompetenz der EU und Vertragsschlussverfahren - Institutionelle Architektur des auswärtigen EU-Handelns nach der Vertragsreform von Lissabon

5. Teil: Der Europäische Auswärtige Dienst

Leitgedanken einer reformierten 'EU-Außenpolitik' - Der Europäische Auswärtige Dienst: Von der Idee zur Verwirklichung - Rechtsgrundlagen - Institutionelle Einbindung des Europäischen Auswärtigen Dienstes - Aufgaben und Kompetenzen - Arbeitssprache - Personal - Budgetautonomie und Haushaltskontrolle - Bericht und Überprüfung - Kontrolle des Europäischen Auswärtigen Dienstes - Zwischenfazit

6. Teil: Der Europäische Auswärtige Dienst und das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland

Allgemeine Bedeutung für die nationalen diplomatischen Dienste - Auswirkungen für den Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik

7. Teil: Fazit: Errungenschaften und Defizite der reformierten EU-Außenvertretung unter besonderer Berücksichtigung des Europäischen Auswärtigen Dienstes

Zusammenfassende Thesen

Anhang

Literatur-, Personen- und Sachverzeichnis
»Die Gründe, warum das so ist und aller Voraussicht nach auch auf absehbare Zeit so bleiben wird, können der ebenso überzeugenden wie anregenden Arbeit von Franziska Kruse entnommen werden, die damit nicht nur einen Beitrag zum Europarecht, sondern auch zur Institutionengeschichte und zur Integrationspolitik geleistet hat.« Dr. Michael Fuchs, in: Deutsches Verwaltungsblatt, 19/2014

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