Ehre und Beleidigungsfähigkeit von Verbänden.

 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 26. Februar 2021
  • |
  • 235 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-40862-7 (ISBN)
 
Reihe Schriften zum Strafrecht - Band 3
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 26,16 MB
978-3-428-40862-7 (9783428408627)
10.3790/978-3-428-40862-7
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Intro
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Vorbemerkung
  • Kapitel 1: Die Kollektivbeleidigung
  • I. Beleidigung einer Gesamtheit und Kollektivbeleidigung
  • II. Die dogmatische Struktur der Kollektivbeleidigung
  • A. Die objektive Seite der Kollektivbeleidigung
  • B. Die subjektive Seite der Kollektivbeleidigung
  • III. Die Erscheinungsformen der Kollektivbeleidigung
  • A. Die Beleidigung einzelner Kollektivmitglieder
  • 1. Mehrheit von Individualbeleidigungen
  • 2. Kollektivbeleidigung im weiteren Sinne
  • B. Die Kollektivbeleidigung im eigentlichen Sinne
  • 1. Kollektivbeleidigung durch Einzelbezeichnung
  • 2. Kollektivbeleidigung durch Kollektivbezeichnung
  • C. Die Kollektivbeleidigung unter Ausnahme einzelner
  • 1. Scheinbare Ausnahmen
  • 2. Gewollte Ausnahmen
  • D. Die Grenzen der Kollektivbeleidigung
  • IV. Schlußbetrachtung
  • Kapitel 2: Die Beleidigung eines Verbands - Das Problem als Streitpunkt seit Erlaß des Reichsstrafgesetzbuchs
  • I. Die Entwicklung in der Rechtsprechung
  • II. Die Entwicklung im Schrifttum
  • A. Rückblick auf die Doktrin des gemeinen Rechts
  • B. Der Meinungswandel seit Erlaß des Reichsstrafgesetzbuchs
  • C. Die Widerstände gegen eine prinzipielle Verneinung der Verbandsbeleidigung
  • 1. Der Gedanke der "inneren Einheit"
  • 2. Der Organisationsgedanke
  • D. Die Befürworter der Verbandsbeleidigung auch de lege lata
  • 1. Der Gedanke der Rechtssubjektivität
  • 2. Der Organisationsgedanke
  • E. Ideologisch-weltanschaulich bestimmte Problembehandlung unter der Herrschaft des Nationalsozialismus
  • F. Der Meinungsstand heute
  • 1. Die Anhänger einer weitgespannten Bejahung der Verbandsbeleidigung
  • 2. Die Befürworter unter Einschränkungen
  • 3. Die Gegner der Verbandsbeleidigung
  • III. Zusammenfassung
  • Kapitel 3: Das Wesen der Ehre und der Beleidigung - begriffliche Grundlegung
  • I. Allgemeine Bemerkungen
  • II. Die Beleidigung als Angriff auf die Ehre
  • A. Abgrenzung von der iniuria des römischen Rechts
  • B. Abgrenzung von der Beleidigung des germanischen Rechts
  • C. Beleidigung als Ehrangriff
  • III. Der Begriff der Ehre
  • A. Vorbemerkung - Die Möglichkeiten einer Systematik
  • B. Der faktische Ehrbegriff
  • 1. Die sozialpsychologischen Grundlagen des "guten Rufs"
  • 2. Das Selbstgefühl
  • 3. Die faktische Ehrsicht und ihre Vorzüge
  • a) Die äußere Ehre
  • aa) Die äußere Ehre als formaler Begriff
  • a) Der fehlende und der schlechte Ruf
  • ß) Das unterschiedliche Ansehen in verschiedenen Gruppen
  • ?) Die Schutzwürdigkeit des guten Rufs - Die Wahrheit der Behauptung
  • bb) Der materiale Gehalt des faktischen Ehrbegriffs
  • a) Die Verschiedenartigkeit der gruppenspezifischen Wertvorstellungen
  • ß) Das Erfordernis einer normativen Korrektur
  • ?) Die Gefahr der Ausuferung
  • b) Die innere Ehre
  • aa) Die Auflösung der systematischen Einheit
  • bb) Die Subjektivierung des Beleidigungsbegriffs
  • cc) Das Erfordernis der objektiven Korrektur
  • dd) Das Werturteil vor Dritten
  • c) Zusammenfassung
  • C. Der normative Ehrbegriff
  • a) Die normative Ehre als formaler Begriff
  • aa) Die systematische Einheit
  • bb) Die Verletzbarkeit und Schutzwürdigkeit der normativen Ehre - Der Achtungsanspruch
  • cc) Die Vermutung des ungeschmälerten Ehrbestands
  • dd) Der verdiente Achtungsanspruch
  • ee) Erweislichkeit und Schuldprinzip - Der Wahrheitsbeweis
  • b) Der materiale Gehalt des normativen Ehrbegriffs - Sittliche und soziale Ehrsicht
  • aa) Das Gemeinsame beider Auffassungen - Der prinzipielle Unterschied
  • bb) Der sittliche Ehrbegriff im Spiegel der Einwände
  • a) Der Sprachgebrauch
  • ß) Der notorisch Unsittliche
  • ?) § 193 StGB
  • d) Die Schimpfworte
  • cc) Der soziale Ehrbegriff und seine Konsequenzen
  • a) Die Gefahr der Ausuferung
  • ß) Die Einschränkung der Meinungsfreiheit
  • ?) Verdienter Achtungsanspruch und unverdiente Befähigung
  • d) Der Wahrheitsbeweis und seine Verkürzung des Ehrenschutzes
  • e) Die Schimpfworte
  • dd) Zusammenfassung
  • IV. Das Wesen der Beleidigung
  • A. Beleidigung als maßstabswidrige Behandlung - Das Moment der Fehlwertung im Ehrangriff
  • B. Das Verbot der Abwertung
  • C. Der objektive Abwertungssinn
  • D. Systematische Einteilung
  • 1. Die Ehrabsprechung
  • 2. Die Ehrzuwiderhandlung
  • a) Die motivierte Unwerterklärung
  • b) Reine Ehrzuwiderhandlung
  • E. Abgrenzung
  • F. Zusammenfassung
  • Kapitel 4: Die Beleidigungsfähigkeit von Verbänden
  • I. Vorbemerkung
  • II. Vermeintliche Anhaltspunkte im materiellen und Prozeßstrafrecht
  • A. Die Staatsverleumdung (§ 131 StGB)
  • B. Die Beschimpfung von Religionsgemeinschaften (§ 166 2. Fall StGB)
  • C. Der Wortlaut der §§ 186, 187 StGB
  • D. Die Kreditverleumdung (§ 187 2. Fall StGB)
  • E. Die Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener (§ 189 StGB)
  • F. Die Regelung der §§ 196, 197 StGB
  • G. Die Vorschrift des § 374 Abs. 3 StPO
  • III. Beleidigungsfähigkeit - Ehrfähigkeit
  • A. Ehre und Beleidigungsfähigkeit in formaljuristischer Sicht
  • B. Ehre und Beleidigungsfähigkeit vom Standpunkt einer faktischen Ehrbetrachtung
  • C. Moderne faktische Ehrsicht und Beleidigungsfähigkeit
  • 1. Der Standpunkt Mezgers
  • 2. Der Standpunkt Maurachs
  • D. Normativ-soziale Ehrkonzeption und Beleidigungsfähigkeit
  • 1. Der Wert als Funktionsträger
  • 2. Das Erfordernis der Organisation
  • E. Die Ehrfähigkeit des Verbands in normativ-ethischer Sicht
  • 1. Personaler Eigenwert als Voraussetzung der Beleidigungsfähigkeit
  • 2. Das Wesen des Verbands
  • 3. Das Wesen der Personalität
  • 4. Person und Verband - Ehre, Wert nur des Einzelmenschen
  • 5. Abweichende Auffassungen
  • F. Rechtspolitische Schlußbetrachtung
  • Literaturverzeichnis

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

37,90 €
inkl. 7% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen