Beiträge zum türkischen Recht

Erbrecht und Sozialrecht
 
 
BWV Berliner Wissenschafts-Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 16. Dezember 2011
  • |
  • 99 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8305-2570-7 (ISBN)
 
Das Buch beinhaltet die für den Druck überarbeiteten Beiträge deutscher und türkischer Juristen über Probleme des Erb- und Sozialrechts, die anlässlich der Tagung der Deutsch-Türkischen Juristenvereinigung in München Ende 2009 als Vorträge gehalten wurden. Im ersten Teil des Buches geht es um Probleme des türkischen Erbrechts. Es spielt in der deutschen Rechtspraxis angesichts der Vielzahl türkischer Staatsangehöriger in Deutschland inzwischen eine erhebliche Rolle. Dargestellt werden die Entwicklung des türkischen Erbrechts sowie das Recht der gesetzlichen Erbfolge auf der Grundlage des neuen türkischen Zivilgesetzbuches. Zudem wird das inzwischen völlig unnötige Deutsch-Türkische Nachlassabkommen von 1929 erörtert, das in den deutsch-türkischen Beziehungen weiterhin von Bedeutung ist und nicht selten zu Komplikationen führt. Im zweiten Teil folgen zwei umfangreiche Darstellungen von Fragen des türkischen Sozialrechts, das in Deutschland noch weitgehend unbekannt ist. Erörtert werden die Allgemeine Krankenversicherung in der Türkei, die 2008 eingeführt wurde, sowie die Entwicklungen im Bereich des türkischen Sozialversicherungsrechts.
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 0,75 MB
978-3-8305-2570-7 (9783830525707)
3830525702 (3830525702)
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Die Entwicklung des türkischen Erbrechts - Prof. Dr. Rona Serozan, Istanbul
  • Prolog
  • Die besondere Bedeutung des türkischen Erbrechts
  • Die gemeinsamen Grundsätze des deutschen und türkischen Erbrechts
  • Entwicklung des türkischen Erbrechts
  • Kampf gegen simulierte Zuwendungen zur Übergehung des Erbrechts der Töchter
  • Verbesserung der erbrechtlichen Stellung nichtehelicher Kinder
  • Verbesserung der erbrechtlichen Stellung überlebender Ehegatten
  • Herabsetzung des Pfl ichtteils der Blutsverwandten
  • Privilegierung von Zuwendungen an gemeinnützige Stiftungen
  • Lockerung der für das private (eigenhändige) Testament vorgesehenen Formstrenge
  • Toleranz gegenüber Zuwendungen von Todes wegen durch Rechtsgeschäfte unter Lebenden
  • Wohlwollende Auslegung von letztwilligen Verfügungen favor testamenti (benigna interpretatio)
  • Erweiterung der Unwirksamkeitsgründe von letztwilligen Verfügungen
  • Übergang des immateriellen Schadensersatzes auf die Erben
  • Fortführung der Scheidungsklage des Erblassers seitens seiner Erben
  • Flexibilisierung des Gesamthandprinzips
  • Die Entschärfung der strengen Erbenhaftung
  • Fazit
  • Verlauf der zukünftigen Entwicklung
  • Wohin steuert das europäische Erbrecht?
  • Die gesetzliche Erbfolge im neuen türkischen Zivilgesetzbuch - Univ.-Doz. Dr. Baki Ilkay Engin Rechtswissenschaftliche Fakultät Universität Istanbul
  • I. EINLEITUNG
  • II. INTERTEMPORALES RECHT
  • III. EINGLIEDERUNG DES ERBRECHTS IM ZIVILGESETZBUCH
  • IV. GESETZLICHE ERBFOLGE
  • 1. Allgemeines
  • 2. Gesetzliches Erbrecht der Blutsverwandten
  • 3. Erbrecht des überlebenden Ehegatten
  • a) Änderung des Ehegattenerbrechts im Jahre 1990
  • b) Gesetzliches Erbrecht des Ehegatten im neuen ZGB
  • aa) Zurückhaltung des Gesetzgebers gegenüber der Verbesserung der Stellung überlebender Ehegatten
  • bb) Gesetzlicher Erbteil des überlebenden Ehegatten
  • cc) Voraussetzungen für das Erbrecht des überlebenden Ehegatten
  • 4. Gesetzliches Erbrecht des Adoptivkindes und seiner Nachkommen
  • 5. Der Staat als letzter gesetzlicher Erbe
  • V. PFLICHTTEILSBERECHTIGTE (NOTERBRECHT)
  • Erbrechtliche Probleme in den deutsch-türkischen Beziehungen - Professor Dr. Hilmar Krüger, Köln
  • I. KOLLISIONSRECHTLICHES
  • II. ZUR RECHTSPOSITION DER KONSULN
  • III. INTERNATIONALES ERBVERFAHRENSRECHT
  • 1. Zuständigkeit der Gerichte zur Nachlassabwicklung
  • 2. Zur Anerkennung von Erbscheinen
  • IV. ZUSAMMENFASSUNG
  • Die Einführung der allgemeinen Krankenversicherung in der Türkei - Dr. Yasemin Körtek Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht, München
  • I. EINLEITUNG
  • II. DER VERSICHERTE PERSONENKREIS
  • III. DIE FINANZIERUNG DER ALLGEMEINEN KRANKENVERSICHERUNG
  • IV. LEISTUNGEN AUS DER ALLGEMEINEN KRANKENVERSICHERUNG
  • 1. Persönliche Anspruchsvoraussetzungen
  • 2. Die einzelnen Versicherungsleistungen
  • 3. Kostenbeteiligung der Versicherten
  • V. LEISTUNGSERBRINGUNG
  • VI. AUSBLICK
  • Die sozialversicherungsrechtlichen Entwicklungen in der Türkei - Univ.-Doz. Dr. Hediye Ergin Fakultät für Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften, Lehrstuhl für Arbeits- und Sozialrecht, Marmara Universität, Istanbul
  • I. EINLEITUNG
  • II. DAS SYSTEM DER SOZIALVERSICHERUNG VOR DEN REFORMEN
  • 1. Allgemeines
  • 2. Der beitragsfi nanzierte Bereich (Primli Rejim)
  • a) Die Sozialversicherungsanstalt für Arbeitnehmer (SSK)
  • b) Die Pensionskasse für den öffentlichen Dienst (ES)
  • c) Die Sozialversicherungsanstalt für Selbständige und freiberufl ich Tätige (Bag- Kur)
  • 3. Der steuerfi nanzierte Bereich (Primsiz Rejim)
  • a) Sozialhilfe (Sosyal Yardımlar)
  • b) Soziale Dienste (Sosyal Hizmetler)
  • III. NACH DER REFORM DER SOZIALVERSICHERUNG
  • 1. Die Ziele der Reform im Überblick
  • a) Institutionelle Strukturierung: Anstalt für die soziale Sicherung (Sosyal Güvenlik Kurumu)
  • b) Soziale Sicherung und Allgemeine Krankenversicherung
  • c) Beitragsfreie staatliche Leistungen
  • 2. Die Leistungen aus der Sozialversicherung
  • a) Kurzfristige Versicherungen
  • aa) Unfallversicherung
  • (1) Der Arbeitsunfall
  • (2) Die Berufskrankheit
  • bb) Krankheit und Mutterschaft
  • b) Langfristige Versicherungen
  • aa) Altersrente
  • bb) Invaliditätsrente
  • (1) 4/I-a und 4/I-b Versicherte
  • (2) 4/I-c Versicherte
  • (a) Regelinvaliditätsrente
  • (b) Dienstunfähigkeitsrente
  • (c) Kriegsinvaliditätsrente
  • cc) Hinterbliebenenrente
  • IV. VERGÜNSTIGUNGEN FÜR ARBEITGEBER
  • 1. Die Neuregelung der Beschäftigungspfl ichten im Arbeitsgesetz
  • 2. Die Änderungen in der Arbeitslosenversicherung
  • a) Arbe
  • b) Förderung der Einstellung von Arbeitnehmern zwischen 18 und 29 Jahren
  • 3. Die Ermäßigung des Arbeitgeberanteils um fünf Prozentpunkte
  • V. ZUSAMMENFASSUNG
  • ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
  • LITERATURVERZEICHNIS

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