Wiesbaden, Rhein-Taunus, Rheingau

66 Lieblingsplätze und 11 Winzer, die Sie besucht haben müssen!
 
 
Gmeiner-Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 7. März 2011
  • |
  • 192 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8392-3665-9 (ISBN)
 
Wiesbaden liegt malerisch eingebettet zwischen Taunus und Rhein und beeindruckt durch gut erhaltene Kulturdenkmäler und eine lebhafte Kulturszene. Die Stadt gilt außerdem als »Tor zum Rheingau«, einem der bedeutendsten Weinanbaugebiete Deutschlands, mit seinen Burgen, Schlössern, Klöstern und einer bezaubernden Flusslandschaft. Wald, Wasser und Wein - damit lassen sich Besonderheiten des Naturparks Rhein-Taunus auf den Punkt bringen. Ob Natur oder Kultur: An jedem der 66 Lieblingsplätze gibt es etwas Außergewöhnliches zu erleben!
2011
  • Deutsch
80 Abbildungen
  • 15,56 MB
978-3-8392-3665-9 (9783839236659)
3839236657 (3839236657)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Susanne Kronenberg, 1958 in Hameln geboren, arbeitet nach Abschluss ihres Studiums als Redakteurin bei einem Fachzeitschriftenverlag. Währenddessen erschien das erste Jugendbuch. Fachbücher, Kriminalromane und Kurzgeschichten folgten. Susanne Kronenberg lebte elf Jahre in Wiesbaden. Seit vier Jahren wohnt sie in Taunusstein.
In Wiesbaden .
Neroberg
Kurhaus und Kurpark
Caligari FilmBühne
Villa Clementine
Schiersteiner Hafen
u.v.m.

Im Rhein-Taunus .
Idstein
Burg Hohenstein
Wispertalsteig
uvm.

Im Rheingau .
Eltville
Kloster Eberbach
Schloss Johannisberg
Steinberger Tafelrunde
uvm.
Als Bischof willigs nach Verona Reiste (S. 82-83)

Nähern wir uns der Begriffsklärung mit einem Blick in die Vergangenheit: Im Jahr 983 reiste der Mainzer Bischof Willigis, der übrigens den Mainzer Dom bauen ließ, nach Verona zum Reichstag Ottos II. und bekam dort neben Bingen und anderen Ländereien auch den rechtsrheinischen Rheingau zugesprochen.

Das kurmainzische Gebiet entsprach weitgehend dem heutigen geografischen Rheingau, der in Walluf beginnt und sich als schmaler Streifen durch Eltville, Kiedrich, Oestrich-Winkel, Geisenheim und über Rüdesheim zum Lorcher Stadtteil Lorchhausen zieht. Dank der ›Veroneser Schenkung‹ herrschten die Mainzer Bischöfe bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts mit großem Einfluss und kluger Rücksicht über die Privilegien und Rechte der Rheingauer. Nicht ›Stadtluft macht frei‹: ›Rheingauer Luft macht frei‹ hieß es im Mittelalter in jenem Landstrich, der keine Leibeigenschaft kannte und seinen Bürgern eigene Landesversammlungen und Landgerichte erlaubte. Freiheiten, die es zu schützen galt.

Um das 12. bis 13. Jahrhundert begannen die Rheingauer, die Grenze zum Taunus mit Rot- und Hainbuchen zu bepflanzen und deren ›gebückte‹ Äste miteinander zu verflechten. Die undurchdringliche Hecke verlief von Walluf in nördlicher Richtung nach Schlangenbad, zog sich parallel zum Rheinufer über das Rheingaugebirge und schließlich durch das Wispertal hinunter nach Lorch. Von den Bollwerken, die die Straßendurchgänge sicherten, blieb als Ruine die ›Mapper Schanze‹ bei Hausen v.d.H. erhalten. Zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Pflege des ›Rheingauer Gebücks‹ aufgegeben.

1803 endete die Herrschaft der Kurmainzer. Der Rheingau fiel an das Herzogtum Nassau, aus dem nach der Annektierung durch Preußen die Provinz Hessen-Nassau wurde. Als man diese 1867 in Kreise untergliederte, entstand der Rheingaukreis, der später durch Teilung verkleinert wurde. Im Rheingaukreis fasste man zwei Regionen zusammen, die gegensätzlicher kaum sein konnten.

Auf der einen Seite die historische Kulturlandschaft am Rheinufer, deren katholische Bewohner durch Weinanbau und beginnenden Tourismus zu Wohlstand gekommen waren. In der Nachbarschaft die Einwohner einer Mittelgebirgslandschaft, deren ausgedehnte Wälder und tiefe Schluchten den protestantischen Bewohnern nur ein karges Auskommen boten.

Der Rheingaukreis bestand bis 1977 und wurde im Rahmen der hessischen Gebietsreform mit dem Kreis Untertaunus zum Rheingau-Taunus-Kreis verbunden. Ein gutes Stück größer als der geografisch-historische Rheingau ist das Weinanbaugebiet Rheingau, das in Flörsheim-Wicker seinen Anfang nimmt und damit die Weinberge an der Mainmündung einschließt.

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