Studien zum Gesetzesvorbehalt im Strafrecht.

Eine Einführung in die Problematik des Analogieverbots.
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 26. Februar 2021
  • |
  • 268 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-43946-1 (ISBN)
 
Reihe Schriften zum Strafrecht - Band 26
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 26,67 MB
978-3-428-43946-1 (9783428439461)
10.3790/978-3-428-43946-1
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  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt: Problemstellung
  • Kapitel 1: Herkömmliche Unterscheidung zwischen richterlicher Rechtsfindung secundum und praeter legem und ihre Bedeutung
  • § 1. Darlegung dieser Differenzierung
  • I. Rechtsfindung secundum legem
  • II. Rechtsfindung praeter legem
  • § 2. Bedeutung der Differenzierung zwischen Rechtsfindung secundum und praeter legem für die Gesetzesbindung des Richters im Strafrecht
  • I. Der strafrechtliche Gesetzesvorbehalt - Art. 103 II GG -
  • 1. Bedeutung des Analogieverbots
  • 2. Geltungsbereich des Analogieverbots
  • a) Materielles Strafrecht
  • b) Strafprozeßrecht
  • c) Ordnungswidrigkeitenrecht
  • II. Der Gesetzesvorbehalt des öffentlichen Rechts
  • 1. Bedeutung dieses Gesetzesvorbehalts
  • 2. Reichweite des öffentlich-rechtlichen Gesetzesvorbehalts im Strafrecht
  • § 3. Grenzziehung zwischen der richterlichen Rechtsfindung secundum und praeter legem
  • I. Zur übergreifenden Bedeutung dieser Problemstellung
  • 1. Strafrecht
  • 2. Öffentliches Recht
  • 3. Zivilrecht
  • II. Zu den Abgrenzungskriterien im einzelnen
  • 1. Abstellen auf den Wortsinnn des Gesetzes als Auslegungsschranke
  • 2. Gegner der Lehre vom Gesetzeswortsinn als Grenze der Rechtsfindung secundum legem
  • 3. Der gesetzliche bzw. gesetzgeberische Regelungszweck als zusätzliche Auslegungsschranke neben dem Wortsinn des Gesetzes
  • Kapitel 2: Zum Zusammenhang der Unterscheidung zwischen richterlicher Rechtsfindung secundum und praeter legem mit hergebrachten Vorstellungen von der Gesetzesanwendung als Erkenntnisakt
  • § 1. Rechtsfindung secundum und praeter legem als Stufen des rechtsschöpferischen Anteils des Richters an der Bildung des Entscheidungsobersatzes
  • I. Rechtsfindung secundum legem
  • 1. Zur Subsumtion als rein logischem Schluß
  • 2. Rechtsschöpferischer Charakter der Gesetzesauslegung?
  • a) Zum Auslegungsbild in dogmengeschichtlicher Sicht
  • b) Zum Verständnis der Gesetzesauslegung als Erkenntnisakt im heutigen Schrifttum
  • II. Rechtsfindung praeter legem
  • § 2. Zur Unterscheidung zwischen Rechtsfindung secundum legem und Rechtsfortbildung
  • I. Darlegung dieser Differenzierung
  • II. Zur vermittelnden Ansicht von Larenz
  • Kapitel 3: Zur Deutung der Gesetzesauslegung als normbildendem (normvollendendem) Akt
  • § 1. Die Konkretisierung von Generalklauseln als normbildender (normvollendender) Akt
  • I. Zum Begriff der Generalklausel
  • II. Die Generalklausel als gesetzliche Ermächtigung zur Bildung richterlichen Fallrechts
  • 1. Gründe für die Verwendung von Generalklauseln bei der Gesetzgebung
  • 2. Zur Konkretisierung von Generalklauseln als Normergänzung
  • 3. Generalklauseln und richterliches Fallrecht
  • 4. Zusammenfassung
  • § 2. Zur normbildenden (normvollendenden) Bedeutung der Auslegung kasuistischer Regelungen
  • I. Zum Begriff der kasuistischen Regelung
  • II. Unbestimmte und normative Rechtsbegriffe als gesetzliche Ermächtigung zur richterlichen Rechtsfortbildung im Sinne einer Normvollendung
  • 1. Die Auslegung unbestimmter und normativer Rechtsbegriffe als Normergänzung
  • 2. Gesetzesnormen mit unbestimmten und normativen Rechtsbegriffen als Ermächtigung zur normvollendenden Bildung richterlichen Fallrechts
  • 3. Die Strafrechtsnorm als Produkt arbeitsteiligen Zusammenwirkens von Gesetzgebung und Rechtsprechung bei der Normbildung
  • Kapitel 4: Kritische Stimmen zur herkömmlichen Differenzierung zwischen Rechtsfindung secundum und praeter legem
  • § 1. Zur Kritik an der Unterscheidung zwischen Rechtsfindung secundum und praeter legem
  • I. Mennicken
  • II. Esser
  • III. Kriele
  • IV. Hans-Peter Schneider
  • § 2. Konsequenzen dieser Kritik für den Gesetzesvorbehalt des Strafrechts (Art. 103 II GG) und des öffentlichen Rechts?
  • Zweiter Abschnitt: Die Gesetzesnorm als Regelungsrahmen für die richterliche Rechtsfindung secundum legem
  • Kapitel 5: Zur Deutung der Gesetze als Regelungsrahmen
  • § 1. Die Rechtsnorm als gesetzliche Ermächtigung zur Rechtsfortbildung innnerhalb ihres Rahmens
  • I. Zum Wesen der Rechtsnorm
  • II. Zur Deutung der Rechtsnorm als Regelungsrahmen im Schrifttum
  • 1. Oskar v. Bülow
  • 2. Esser
  • 3. Friedrich Müller
  • 4. Lemmel
  • 5. Nickel
  • 6. Arthur Kaufmann
  • 7. Wolfgang Meyer
  • 8. Niklas Luhmann
  • § 2. Zum Verhältnis der hier vertretenen Ansicht zu Kelsens Normverständnis
  • I. Kelsens Deutung der Gesetzesnorm als Regelungsrahmen
  • II. Kritik
  • Kapitel 6: Der "mögliche Wortsinn" des Gesetzes als formale Begrenzung des gesetzlichen Regelungsrahmens
  • § 1. Zum möglichen Wortsinn des Gesetzes als Auslegungsgrenze
  • I. Rechtsprechung und Lehre zur Wortlautgrenze
  • 1. Befürworter der Ansicht vom möglichen Wortsinn der Rechtsnorm als Auslegungsgrenze
  • a) Lehre
  • b) Rechtsprechung
  • 2. Kritische Stimmen zur These, der mögliche Wortsinn des Gesetzes sei Auslegungsgrenze
  • a) Lehre
  • b) Rechtsprechung
  • II. Eigene Stellungnahme
  • § 2. Zur Orientierung am heutigen "Sprachgebrauch des täglichen Lebens" bei der Feststellung des möglichen Wortsinns der Rechtsnorm
  • I. Der allgemeine Sprachgebrauch als Auslegungsgrenze
  • II. Zur Orientierung am heutigen Sprachgebrauch
  • § 3. Beispiele für die Überschreitung oder "Unterschreitung" der Wortlautschranke im Strafrecht
  • I. Überschreitung
  • 1. Wortsinnüberschreitungen bei der Gesetzesauslegung in der Rechtsprechung des BGH
  • 2. Norminterpretationen im Schrifttum, die den Rahmen des möglichen Wortsinns überschreiten
  • II. "Unterschreitung" des möglichen Wortsinns
  • § 4. Ausnahmen von der Wortlautgrenze?
  • I. Stellungnahmen in Rechtsprechung und Lehre
  • 1. Druckfehler
  • 2. Redaktionsversehen
  • II. Kritik
  • 1. Druckfehler
  • 2. Redaktionsversehen
  • III. Ergebnis
  • Kapitel 7: Die rechtspolitische Wertentscheidung des Gesetzgebers als materiale Begrenzung des gesetzlichen Regelungsrahmens
  • § 1. Zum Streit zwischen objektiver und subjektiver Auslegungstheorie
  • I. Meinungsstand
  • 1. Subjektive Theorie
  • 2. Objektive Theorie
  • 3. Methodensynkretismus der Rechtsprechung
  • 4. Vermittelnde Ansichten zum Streit zwischen subjektiver und objektiver Theorie
  • 5. Kritische Stimmen zur herkömmlichen Auslegungstheoretik
  • II. Eigene Stellungnahme
  • 1. Auslegung als gegenwartsbezogene Ausfüllung des gesetzlichen Regelungsrahmens
  • 2. Die rechtspolitische Wertung des Gesetzgebers als Auslegungsschranke
  • 3. Anmerkung zur "Andeutungstheorie"
  • 4. Ergebnis
  • 5. Beispiele für die Auslegungsschranke "rechtspolitische Wertentscheidung des Gesetzgebers"
  • § 2. Die rechtspolitische Wertentscheidung des Gesetzgebers als Leitlinie und Schranke der Gesetzesauslegung
  • § 3. Zum Problem der Feststellung der gesetzgeberischen Wertentscheidung
  • § 4. Ausnahmen von der Begrenzung der Gesetzesauslegung durch die rechtspolitische Wertung des Gesetzgebers?
  • Kapitel 8: Rechtsfindung secundum legem als Normbildung innerhalb des Bereichs gesetzlicher Regelungsrahmen
  • § 1. Die Unterscheidung richterlicher Rechtsfortbildung innerhalb gesetzlicher Regelungsrahmen von der außerhalb solcher Rahmen erfolgenden und ihr Verhältnis zur herkömmlichen Differenzierung zwischen Rechtsfindung secundum und praeter legem
  • § 2. Differenzierung zwischen der Feststellung des gesetzlichen Regelungsrahmens und seiner Ausfüllung bei der Rechtsfindung secundum legem
  • Dritter Abschnitt: Art. 10311 GG und der öffentlich rechtliche Gesetzesvorbehalt als Schranken für die praeter legem erfolgende Rechtsfindung im Strafrecht
  • Kapitel 9: Zur Bedeutung des strafrechtlichen Gesetzesvorbehalts als Schranke für die Rechtsfortbildung außerhalb gesetzlicher Regelungsrahmen
  • § 1. Rechtsprechung und Lehre zum Verständnis des strafrechtlichen Analogieverbots
  • I. Zur herrschenden Deutung des strafrechtlichen Analogieverbots
  • II. Kritische Stimmen
  • III. Bindung des Richters an den "Willen des historischen Gesetzgebers" im Geltungsbereich des Art. 103 II GG?
  • IV. Zusammenfassung
  • § 2. Art. 103 II GG als Verbot strafbegründender oder -schärfender Rechtsfortbildung außerhalb gesetzlicher Regelungsrahmen
  • I. Normtheoretische Begründung
  • II. Verfassungsrechtliche Begründung
  • 1. Zum Grundgedanken des strafrechtlichen Gesetzesvorbehalts
  • a) Schutz der individuellen Freiheit vor richterlicher Willkür
  • b) Strafrechtliches Analogieverbot und demokratisches Prinzip
  • 2. Folgerungen aus dem Grundgedanken des strafrechtlichen Gesetzesvorbehalts für dessen Verständnis
  • a) Schutz der individuellen Freiheit vor richterlicher Willkür
  • b) Demokratisches Prinzip
  • III. Zusammenfassung
  • Kapitel 10: Reichweite des strafrechtlichen Analogieverbots
  • § 1. Zum Geltungsbereich des strafrechtlichen Gesetzesvorbehalts im materiellen Strafrecht
  • I. Deliktsfolgen
  • 1. Strafen
  • 2. Maßregeln der Besserung und Sicherung
  • 3. Auflagen und Weisungen
  • a) Auflagen (§ 56 b StGB)
  • b) Weisungen (§§ 56 c, 56 d StGB)
  • II. Straftatbestand
  • 1. Zu Welzels These der Ausklammerung von "Abgrenzungsformeln" aus dem Schutzbereich des Analogieverbots
  • 2. Zur Problematik der §§ 315 I Nr. 4, 315 b I Nr. 3 StGB ("ähnlicher, ebenso gefährlicher Eingriff")
  • 3. Unechte Unterlassungsdelikte
  • 4. Blankettstrafgesetze
  • 5. Zum Analogieverbot bei Akzessorietät strafrechtlicher Begriffe zum Zivilrecht bzw. öffentlichem Recht
  • III. Allgemeiner Teil
  • IV. Strafzumessungsrecht (Regelbeispiele für "besonders schwere Fälle")
  • § 2. Zur Geltung des strafrechtlichen Gesetzesvorbehalts im Strafverfahrensrecht
  • I. Ordnungsgeld, Ordnungshaft
  • II. Anwendbarbarkeit im Bereich der Normen über die Verfolgbarkeit des Täters?
  • Kapitel 11: Der öffentlich-rechtliche Gesetzesvorbehalt als Schranke für die Rechtsfortbildung außerhalb gesetzlicher Regelungsrahmen im Strafrecht
  • § 1. Reichweite des öffentlich-rechtlichen Gesetzesvorbehalts im Strafrecht
  • § 2. Der Gesetzesvorbehalt des öffentlichen Rechts als "Analogieverbot"
  • I. Normtheoretische Erwägungen
  • II. Parallelität des öffentlich-rechtlichen Gesetzesvorbehalts zum strafrechtlichen
  • III. Grundgedanke des öffentlich-rechtlichen Gesetzesvorbehalts
  • 1. Schutz der individuellen Freiheit vor obrigkeitlicher Willkür
  • 2. Demokratisches Prinzip
  • IV. Ergebnis
  • Thesen
  • Literaturverzeichnis
  • Sachregister

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