Sichtbar und sicher: Wohnhöfe des Adels in Münster in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts

 
 
Nomos (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. Januar 2018
  • |
  • 243 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8452-8712-6 (ISBN)
 
Das Haus ist der sicherste Aufenthalt einer Familie. Auf der Straße dagegen lauern Gefahren. Was bedeutet es also, wenn in der Frühen Neuzeit die Haustür tagsüber offensteht? Ist das eine Einladung zum Eintreten? Oder vertraut man der Obrigkeit so sehr, dass tagsüber der öffentliche Raum als sicher gilt? Was bedeutet es, wenn der Adel, der Waffen führen darf, seine Neubauten nicht mehr hinter Mauern versteckt, sondern durchlässige Gittertore benutzt? Will er die Pracht der Architektur präsentieren oder auch Vertrauen erwecken? Wer darf in die Fenster schauen, wer aus ihnen heraus? Diesen Fragen geht das Buch am Beispiel der Münsteraner Adelspaläste des 18. Jahrhunderts nach. Erstmals werden systematisch Tendenzen zur Transparenz in der Adelsarchitektur Europas und deren Bezüge zur privaten und öffentlichen Sicherheit untersucht.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • 10,30 MB
978-3-8452-8712-6 (9783845287126)
3845287128 (3845287128)
10.5771/9783845287126
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Cover [Seite 1]
2 - I. Einleitung [Seite 9]
2.1 - I. 1. Das Haus, der Haushalt [Seite 11]
2.2 - I. 2. Offenes Haus, Haus und Öffentlichkeit [Seite 15]
2.3 - I. 3. Die Fassade: Schnittstelle zwischen Wohngebäude und Straße [Seite 17]
2.4 - I. 4. Tür, Schwelle [Seite 23]
2.5 - I. 5. Haus und Sicherheit [Seite 30]
2.6 - I. 6. Dynamiken der Sicherheit [Seite 32]
3 - II. Wohnbauten in Münster: eine Typologie des Hauses im Verhältnis zum Straßenraum [Seite 37]
3.1 - II. 1. Die Lesbarkeit der Zeichen [Seite 37]
3.2 - II. 2. Die Darstellung einer gesicherten Stadt [Seite 43]
3.3 - II. 3. Die Wohngebäude [Seite 46]
3.3.1 - II. 3.1. Die Bogenhäuser [Seite 50]
3.3.2 - II. 3.2. Giebelständige Häuser und ihre Variationen für Zwecke des Adels [Seite 52]
3.3.2.1 - Das Haus der Witwe Winter [Seite 52]
3.3.2.2 - Der Roggenmarkt [Seite 54]
3.3.2.3 - Das Haus des Bürgermeisters Vendt [Seite 56]
3.3.2.4 - Der Landsberger Hof [Seite 58]
3.3.2.5 - Der Heeremansche Hof [Seite 64]
4 - III. Die Wohnhöfe des Adels [Seite 67]
4.1 - III. 1. Die Kurien: Doppelte Sicherung in der Domimmunität [Seite 67]
4.2 - III. 2. Die Adaption des Hôtel entre cour et jardin: Der Bentheimer Hof [Seite 70]
4.3 - III. 3. Alternative Modelle: Die Entwürfe für den Nordkirchener Hof [Seite 74]
4.4 - III. 4. Distribution und Funktionalität [Seite 91]
4.4.1 - III. 4.1. Der Beverfoerder Hof [Seite 93]
4.4.2 - III. 4.2. Die Gesellschaftsräume [Seite 98]
4.4.3 - IV. 4.3. Die Münsteraner Raumfolgen im europäischen Kontext [Seite 104]
4.4.3.1 - Das Palais Thurn und Taxis in Frankfurt [Seite 104]
4.4.3.2 - Das Hôtel de Louvois in Paris [Seite 108]
4.4.3.3 - Das Hôtel de Torcy in Paris [Seite 111]
4.4.4 - III. 4.4. Zwischenergebnis [Seite 115]
5 - IV. Bestätigte Ordnung - Die Rangfolge der Bauten und Bauherren [Seite 117]
5.1 - IV. 1. Die ständische und ökonomische Struktur [Seite 117]
5.2 - IV. 2. Wohnhöfe in der Stadt und Herrschaftssitze auf dem Land [Seite 122]
5.3 - IV. 3. Die Kurien [Seite 125]
5.4 - IV. 4. Das bischöfliche Schloss Ahaus [Seite 129]
5.5 - IV. 5. Ansprüche auf Vorrang - Plettenberg und Droste zu Vischering [Seite 132]
5.5.1 - Plettenberg in Nordkirchen [Seite 132]
5.5.2 - Der Beverfoerder Hof - das Stadthaus des Nepoten [Seite 133]
5.5.3 - Droste zu Vischering - Der Erbdrostenhof [Seite 134]
5.6 - IV. 6. Das bischöfliche Schloss Münster [Seite 137]
5.7 - IV. 7. Fazit [Seite 140]
6 - V. Einblicke und Ausblicke: Sichtbarkeit und Sicherheit [Seite 142]
6.1 - V. 1. Der Adelshof in Münster und seine Toranlage [Seite 142]
6.2 - V. 2. Pförtner, Schweizer, Portiers, Suisses [Seite 152]
6.3 - V. 3. Durchlässigkeit [Seite 160]
6.4 - V. 4. Ausblicke [Seite 173]
6.5 - V. 5. Einblicke [Seite 182]
6.6 - V. 6. Die Regie von Einblick und Zugang [Seite 186]
7 - VI. Adel in der Stadt [Seite 194]
7.1 - VI. 1. Adelshof und Straßenraum [Seite 194]
7.2 - VI. 2. Distanzierung [Seite 195]
7.3 - VI. 3. Wehrhaftigkeit und Entfestigung [Seite 198]
7.4 - VI. 4. Individualität und Abgrenzung: die Sicherheit der Stadt und des Landes durch Ordnung [Seite 201]
7.5 - VI. 5. Die Kommunikation der Ordnung: Der Anschein von Sicherheit für die Bewohner oder vor den Bewohnern [Seite 206]
7.5.1 - Ordnung und symbolische Kommunikation [Seite 207]
7.5.2 - Ordnung und Normierung [Seite 210]
7.5.3 - Stabilisierung und Destabilisierung von Ordnung [Seite 213]
7.6 - VI. 6. Epilog: Innere Sicherheit der Stadt [Seite 215]
8 - Nachwort [Seite 221]
9 - VII. Quellen [Seite 223]
10 - VIII. Literatur [Seite 227]
11 - Bildnachweis: [Seite 243]

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