Individualisierte Burnout-Therapie (IBT)

Ein multimodaler Behandlungsleitfaden
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 22. März 2017
  • |
  • 300 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-032342-1 (ISBN)
 
Dieses Manual enthält das Hintergrundwissen und die Praxisanleitung zur Individuellen Burnout-Therapie (IBT). Es vermittelt umfassende Kenntnisse über die beteiligten Faktoren und deren Wechselwirkungen, die einen Zustand völliger Erschöpfung auslösen und aufrechterhalten.
Zusätzliche, online zur Verfügung gestellte, umfangreiche Arbeitsmaterialien können direkt in Therapie und Beratung eingesetzt werden und helfen individuell und systematisch Burnout-Symptome zu erfassen, Ursachen zu analysieren, Ressourcen zu aktivieren, fehlende Kompetenzen zu vermitteln und notwendige Lebensstiländerungen zu unterstützen.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 3,31 MB
978-3-17-032342-1 (9783170323421)
3170323423 (3170323423)
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Gert Kowarowsky ist Psychologischer Psychotherapeut, Lehrtherapeut und Supervisor für Verhaltenstherapie. Seit über 35 Jahren arbeitet er im Einzel- und Gruppensetting mit Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen "völlig erschöpft" sind. Rational Emotive Verhaltenstherapie nach Ellis, Meditation und Entspannungsverfahren, Wissen um die Bedeutung der Mikronährstoffe im Zusammenhang mit Burnout sowie die jahrzehntelange Anwendung der relevanten Elemente bewährter Stressbewältigungsprogramme sind die Grundlagen der vorliegenden Anleitung zur kompetenten individuellen Burnout-Behandlung. Kowarowsky ist darüber hinaus auch Autor des bei Kohlhammer erschienenen Titels "Der schwierige Patient. Kommunikation und Patienteninteraktion im Praxisalltag".
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Prolog
  • Einleitung
  • 1 Burnout - Was ist das eigentlich?
  • 1.1 Das Burnout betritt das Behandlungszimmer
  • 1.1.1 Sozialrechtliche Aspekte der Diagnostik
  • 1.1.2 Burnout ist immer etwas Individuelles
  • 1.1.3 Burnout: Der Persönlichkeit oder den Verhältnissen geschuldet?
  • 1.1.4 Burnout kennt inzwischen jedes Kind
  • 1.2 Die Geschichte des Burnout-Begriffs
  • 1.3 Definitionen von Burnout
  • 1.3.1 Die Grundelemente der Burnout-Definition
  • 1.3.2 Burnout-Definitionen: Fazit
  • 1.4 Die verschiedenen Burnout assoziierten Symptome
  • 1.5 Der Burnout-Verlauf
  • 1.5.1 Die verschiedenen Phasenmodelle des Burnout-Verlaufs
  • 1.5.2 Die zwölf Stadien des Burnout-Verlaufs nach Freudenberger und North (1997)
  • 2 Differenzialdiagnostik bei Burnout
  • 2.1 Hinweise zu Besonderheiten bei der Gesprächsführung während der Anamnese und Diagnostik
  • 2.2 Das biopsychosozial-environmentale Modell
  • 2.3 Die somatische Ursachenvielfalt für einen Zustand völliger Erschöpfung
  • 2.3.1 Adrenalinmangel
  • 2.3.2 Allergie
  • 2.3.3 Anämie
  • 2.3.4 Andere Vitamin- oder Mikronährstoffdefizite im Blutbild
  • 2.3.4.1 B1-Mangel
  • 2.3.4.2 B2-Mangel
  • 2.3.4.3 B3-Mangel
  • 2.3.4.4 B4-Mangel
  • 2.3.4.5 B5-Mangel
  • 2.3.4.6 B6-Mangel
  • 2.3.4.7 B7-Mangel
  • 2.3.4.8 B8-Mangel
  • 2.3.4.9 B9-Mangel
  • 2.3.4.10 B10-Mangel
  • 2.3.4.11 B11-Mangel
  • 2.3.4.12 B12-Mangel
  • 2.3.4.13 Biotin-Mangel
  • 2.3.4.14 Coenzym-Q10-Mangel
  • 2.3.4.15 Eisen-Mangel
  • 2.3.4.16 Folsäure-Mangel
  • 2.3.4.17 Kalium-Mangel
  • 2.3.4.18 Kalzium-Mangel
  • 2.3.4.19 Kupfer-Mangel
  • 2.3.4.20 Magnesium-Mangel
  • 2.3.4.21 Molybdän-Mangel
  • 2.3.4.22 Selen-Mangel
  • 2.3.4.23 Thiamin-Mangel
  • 2.3.4.24 Tryptophan-Mangel
  • 2.3.4.25 Vitamin-A-Mangel
  • 2.3.4.26 Vitamin-C-Mangel
  • 2.3.4.27 Vitamin-D-Mangel
  • 2.3.4.28 Vitamin-E-Mangel
  • 2.3.4.29 Vitamin-K-Mangel
  • 2.3.4.30 Zink-Mangel
  • 2.3.4.31 Mangel an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren
  • 2.3.4.32 Wasser-Mangel
  • 2.3.5 Weitere biologisch-medizinisch mögliche Gründe für Erschöpfung
  • 2.3.5.1 Infektionen (bakterielle, virale)
  • 2.3.5.2 Fernreisefolgen mit potenziellen Infektionen vor dem Auftreten der Erschöpfungssymptome
  • 2.3.5.3 Hepatitis (Leberentzündung)
  • 2.3.5.4 Diabetes
  • 2.3.5.5 Starke Menstruationsblutungen und/oder starke hämorrhoidale Blutungen
  • 2.3.5.6 Schwangerschaft
  • 2.3.5.7 Krebs (Malignome, Lymphome, Leukämie)
  • 2.3.5.8 Chronische Krankheiten
  • 2.3.5.9 Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises (incl. Fibromyalgie)
  • 2.3.5.10 Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
  • 2.3.5.11 Nierenerkrankung
  • 2.3.5.12 Lungenerkrankungen (z. B. Tuberkulose)
  • 2.3.5.13 Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • 2.3.5.14 Magen-Darm-Erkrankungen
  • 2.3.5.15 Übergewicht (starke Gewichtszunahme vor Beginn der Erschöpfung)
  • 2.3.5.16 Untergewicht (starke Gewichtsabnahme vor Beginn der Erschöpfung)
  • 2.3.5.17 Chronisch ungesunde, unregelmäßige, nährstoffarme und vitalstoffarme Ernährung
  • 2.3.5.18 Aktuell oder seit längerem vorgenommene radikale Ernährungsumstellung
  • 2.3.5.19 Nebenwirkungen von Medikamenten
  • 2.3.5.20 Borreliose
  • 2.3.5.21 Epstein-Barr-Virus
  • 2.3.5.22 Aktuell oder länger zurückliegende operative Eingriffe oder größere Verletzungen
  • 2.3.5.23 Schlafstörungen
  • 2.3.5.24 Andere Krankheiten mit einhergehender tiefer Erschöpfung
  • 2.3.6 Zusammenfassung der sinnvollen somatischen Untersuchungen bei Burnout
  • 2.4 Psychische/psychologische Ursachen
  • 2.4.1 Alkoholmissbrauch oder Alkoholabhängigkeit (Störung durch Alkoholkonsum)
  • 2.4.2 Angststörungen
  • 2.4.2.1 Panikstörung
  • 2.4.2.2 Agoraphobie
  • 2.4.2.3 Soziale Phobie
  • 2.4.2.4 Spezifische Phobien
  • 2.4.2.5 Generalisierte Angststörung
  • 2.4.2.6 Krankheitsangststörung (Hypochondrische Störung)
  • 2.4.2.7 Zwangsstörung
  • 2.4.3 Depressive Erkrankungen
  • 2.4.3.1 Unipolare Depression
  • 2.4.3.2 Bipolare Störungen
  • 2.4.3.3 Posttraumatische Belastungsstörungen
  • 2.4.3.4 Anpassungsstörungen
  • 2.4.4 Neurasthenie
  • 2.4.5 Chronisches Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome: CFS/ME) - Systemic Exertion Intolerance Disease (SEID)
  • 2.4.6 Somatoforme Störungen - Somatische Belastungsstörungen
  • 2.4.7 Persönlichkeitsstörungen
  • 2.4.7.1 Paranoide Persönlichkeitsstörung
  • 2.4.7.2 Schizoide Persönlichkeitsstörung
  • 2.4.7.3 Schizotype Persönlichkeitsstörung
  • 2.4.7.4 Antisoziale Persönlichkeitsstörung
  • 2.4.7.5 Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • 2.4.7.6 Histrionische Persönlichkeitsstörung
  • 2.4.7.7 Narzisstische Persönlichkeitsstörung
  • 2.4.7.8 Vermeidend-selbstunsichere Persönlichkeitsstörung
  • 2.4.7.9 Dependente Persönlichkeitsstörung
  • 2.4.7.10 Zwanghafte Persönlichkeitsstörung
  • 2.4.7.11 Persönlichkeitsveränderung aufgrund eines anderen medizinischen Krankheitsfaktors, andere näher bezeichnete Persönlichkeitsstörungen, nicht näher bezeichnete Persönlichkeitsstörungen
  • 2.4.8 Substanzkonsumstörungen
  • 2.4.9 Essstörungen
  • 2.4.9.1 Anorexie
  • 2.4.9.2 Bulimie
  • 2.4.9.3 Binge-Eating
  • 2.4.10 Negativsymptomatik der Schizophrenie
  • 2.5 Arbeitsplatzbedingte Ursachen
  • 2.6 Soziale Ursachen
  • 2.7 Umweltbedingte Ursachen
  • 3 Individuelle Behandlungsplanung
  • 3.1 Das individuelle Burnout-Verständnis erfassen
  • 3.2 Die individuellen Einflussfaktoren gewichten - Sinnvolle Diagnostik
  • 3.2.1 Burnout-Testverfahren
  • 3.2.1.1 MBI - Maslach Burnout-Inventar
  • 3.2.1.2 Tedium Measure - Die Überdruss-Skala (Tedium Scale)
  • 3.2.1.3 Freudenberger-Test (Burnout-Test nach Freudenberger)
  • 3.2.1.4 Canaff-Test (Burnout-Test nach Canaff)
  • 3.2.1.5 BOSS - Burnout-Screening-Skalen
  • 3.2.1.6 Possnigg-Test (Fragebogen zum Burnout-Zustand nach Possnigg)
  • 3.2.1.7 HBI - Hamburger Burnout-Inventar
  • 3.2.2 Erweiterte Burnout-Syndrom-Diagnostik
  • 3.2.2.1 Das Stressverstärker-Profil nach Kaluza
  • 3.2.2.2 AVEM - Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster
  • 3.2.2.3 BDI-II - Beck Depressions-Inventar
  • 3.2.2.4 Arbeitsblatt 1 und SCL-90
  • 3.2.2.5 Störungsspezifische Diagnostik
  • 3.3 Den Arbeitsauftrag erarbeiten
  • 3.4 Individuelle Therapieziele festlegen
  • 3.5 Therapiestrategien auswählen
  • 3.6 Die therapeutische Allianz sichern durch motivierende Gesprächsführung
  • 4 Therapiebausteine zur kompetenten Burnout-Behandlung - Die Behandlungsmodule
  • 4.1 Die Grundlagen der Burnout-Behandlung
  • 4.2 Modul 1: Das individuelle Burnout verstehen - Psychoedukation
  • 4.3 Modul 2: Motivierung
  • 4.4 Modul 3: ABC-Modell
  • 4.4.1 Das ABC-Modell vermitteln
  • 4.4.1.1 Das ABC-Modell praktisch anwenden
  • 4.4.1.2 Antworten auf häufig von Patienten gestellte Fragen
  • 4.4.1.3 Die Rationale Selbstanalyse (RSA) vermitteln
  • 4.5 Modul 4: Burnout verstärkende Kognitionen kennenlernen
  • 4.5.1 Die Top Ten irrationaler Grundeinstellungen nach Ellis
  • 4.5.2 Eine ganz besondere Kognition
  • 4.5.3 Die fünf Stressverstärker nach Kaluza
  • 4.6 Modul 5: Burnout vermeidende Kognitionen einüben
  • 4.6.1 Die Rationale Vorstellungsübung (RVÜ)
  • 4.6.2 Konstruktive Kognitionen einüben mit dem Ein-Personen-Rollenspiel
  • 4.6.3 Eine ganz besondere Art, konstruktive Kognitionen einzuüben
  • 4.7 Modul 6: Äußere Belastungsfaktoren verringern - Stressbewältigungskompetenz vermitteln
  • 4.7.1 Die eigenen Körperreaktionen unter Belastung kennenlernen
  • 4.7.2 Entspannungsübungen selbständig durchführen können
  • 4.7.3 ABC-Modell verstehen und anwenden können
  • 4.7.4 Techniken der kognitiven Umstrukturierung anwenden können
  • 4.8 Modul 7: Achtsamkeit und Akzeptanz verstehen und anwenden können
  • 4.9 Modul 8: Selbstwertkonzept verstehen und anwenden können
  • 4.10 Modul 9: Selbstregulationsfähigkeiten erlernen und anwenden können
  • 4.10.1 Fehlt es an der Klarheit der Ziele?
  • 4.10.2 Realistische Einschätzung eigener Kompetenzen
  • 4.10.3 Die Fähigkeit, mit inneren und äußeren Störungen auf dem Weg hin zu Zielen kompetent umgehen zu können
  • 4.10.4 Positive Konsequenzerwartung
  • 4.11 Modul 10: Problemlösungsstrategien kennen und anwenden können
  • 4.12 Modul 11: Zeitmanagement individuell anwenden können
  • 4.13 Modul 12: Ressourcenaktivierung durchführen können
  • 4.14 Modul 13: Resilienzfaktoren aktivieren können
  • 4.14.1 Der Zehn-Punkte-Plan der APA zur Resilienz
  • 4.14.2 Antonovsky: Resilienz durch Kohärenz
  • 4.14.3 Die sieben Resilienzfaktoren nach Emmy Werner
  • 4.15 Modul 14: Selbstfürsorge - Motivierung zur Lebensstiländerung
  • 4.15.1 Relevante Bereiche der Selbstfürsorge
  • 4.15.2 Selbstfürsorge aus der Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)
  • 4.15.3 Selbstfürsorge aus der Sicht des Ayurveda
  • Epilog
  • Individualisierte Burnout-Therapie (IBT) Flussdiagramm
  • Literaturverzeichnis
  • Verzeichnis der Onlinematerialien
  • Stichwortverzeichnis

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