Sachkostensteuerung in vier Schritten

Ein Praxisratgeber für Krankenhaus-Teams
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Juli 2020
  • |
  • 184 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-033556-1 (ISBN)
 
Gute Medizin und wirtschaftlicher Erfolg - für Krankenhäuser mit einem wirksamen Sachkosten-Controlling kein Widerspruch. Auf Basis ihrer langjährigen Krankenhauserfahrung haben die Autoren in diesem Buch ein innovatives vierstufiges Konzept entwickelt. Mit diesem Konzept kann eine intelligente Sachkostensteuerung von den Verantwortlichen im Krankenhaus selbst umgesetzt werden. Die sehr konkreten und umsetzbaren Anregungen leiten dazu an, medizinische Qualität und Wirtschaftlichkeit zusammenzuhalten. Schritt für Schritt werden alle Verantwortlichen befähigt, mit knappen Ressourcen achtsam umzugehen, deren Finanzierung zu berücksichtigen und schließlich die medizinischen Prozesse zu verbessern.

Als elektronisches Zusatzmaterial stehen alle im Buch gekürzten Tabellen in vollständiger Ausführung im Excel-Format zum Download zur Verfügung und dienen dem Leser so als Arbeitshilfe für die eigene Sachkostensteuerung.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 2,82 MB
978-3-17-033556-1 (9783170335561)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. Thorsten Kollmar, Arzt und Krankenhausberater; Dr. Peter Leonhardt, Arzt und Medizincontroller; Andreas Weiß, Betriebswirt und Krankenhauscontroller.
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhalt
  • Elektronische Zusatzmaterialien
  • Die Autoren
  • Vorwort
  • I Grundlagen
  • 1 Einführung
  • 2 Wie sind Sachkosten definiert? Welche Sachkosten können wir beeinflussen und steuern?
  • 2.1 Definition
  • 2.2 Pseudo-Sachkosten
  • 2.3 Bereinigter medizinischer Sachbedarf (BMES)
  • 2.4 Entwicklung der Sachkosten in deutschen Krankenhäusern
  • 3 Welche Erlöse stehen im Krankenhaus dem medizinischen Bedarf gegenüber?
  • 3.1 Das G-DRG-System
  • 3.2 Kalkulation der G-DRG
  • 3.3 Fallkostenkalkulation durch die Kalkulationshäuser
  • 3.4 DRG-Kalkulation durch das InEK
  • 3.5 Anwendung der DRG-Matrix für das Sachkosten-Controlling
  • 3.6 Zusatzentgelte (ZE)
  • 3.7 Refinanzierung durch Zusatzentgelte
  • 3.8 Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB)
  • 3.9 Aktuelle Weiterentwicklung des DRG-Systems
  • 3.10 Finanzierung von Sachkosten für ambulante Krankenhausleistungen
  • 4 Wer beeinflusst Menge und Preis?
  • 4.1 Strategische Entscheidungen
  • 4.2 Operative Entscheidungen
  • 4.3 Innovative Diagnostik- und Behandlungsmethoden
  • 4.4 Beteiligte Berufsgruppen
  • 5 Wie wird ein Sachkostenbericht aufgebaut?
  • 5.1 Planung
  • 5.2 Primäre Datenquellen: Finanzbuchhaltung und Materialwirtschaft
  • 5.3 Krankenhausbuchführungsverordnung (KHBV)
  • 5.4 Interdisziplinäre Stationen und Funktionsbereiche
  • 5.5 Systematik der Stammdaten - Warengruppen
  • 5.6 Struktur der Sachkostenberichte
  • 5.7 Bezug zur Leistungsentwicklung
  • 5.8 Berichtsdesign
  • 6 Wie kommunizieren wir im Team?
  • 6.1 Planung der Sachkostendialoge
  • 6.2 Gesprächskultur und Atmosphäre - mehr als ein Nebenthema
  • 6.3 Der Raum für die Gespräche
  • 6.4 Charakter von Einladung und Informationen
  • 6.5 Konstruktive Moderation und effektive Ergebnissicherung
  • 6.6 Zusammenfassung: Ablauf der Sachkostendialoge
  • 7 Wie messen wir den Erfolg? - Kennzahlen und Budgetierung
  • 7.1 Einrichtungsebene
  • 7.2 Abteilungsebene
  • 7.3 Nutzung der InEK-Kostenmatrix zur Berechnung von zielkostenbasierten Kennzahlen
  • 7.4 Leistungsvariable Budgetierung
  • II Die vier Schritte der Sachkostensteuerung
  • 8 Einführung in das Vier-Schritte-Konzept
  • 9 Schritt 1: Aufwandssteuerung
  • 9.1 Transparenz und Motivation
  • 9.2 Kostenentwicklung
  • 9.3 Darstellung der Kosten im Verhältnis zur Leistung
  • 9.4 Kostenstellen und Adressaten
  • 9.5 Grenzen der Aufwandssteuerung
  • 10 Schritt 2: Verbrauchssteuerung
  • 10.1 Informationen über Preise
  • 10.2 Fokus der Verbrauchssteuerung: Warengruppen und Einzelartikel
  • 10.3 Abweichungen zwischen den Daten der Finanzbuchhaltung und der Materialwirtschaft
  • 10.4 Darstellung der Warengruppen und Einzelartikel im Sachkostenbericht
  • 10.5 Datenmanagement und Stammdatenpflege
  • 10.6 Mengensteuerung
  • 10.7 Produktsteuerung
  • 10.8 Grenzen der Verbrauchssteuerung
  • 11 Schritt 3: Rentabilitätsorientierte Steuerung
  • 11.1 Analyse medizinisch vergleichbarer Fälle
  • 11.2 InEK Report-Browser
  • 11.3 Verwendung der Vergütungssysteme zur Ermittlung der Sachkostenrentabilität: Zielkosten (target costing)
  • 11.4 Grenzen und Unschärfen bei der Anwendung der InEK-Kostenmatrix
  • 11.5 Steuern mit den Ergebnissen der Rentabilitätsanalyse
  • 11.6 Fakturierung von Zusatzentgelten
  • 11.7 Grenzen der rentabilitätsorientierten Steuerung
  • 12 Schritt 4: Steuerung der medizinischen Prozesse
  • 12.1 Verweildauer als Steuerungsgröße
  • 12.2 Prozessoptimierung durch Standardisierung
  • 12.3 Steuerung von Sekundärleistungen
  • 12.4 Standardisierung komplexer Behandlungsabläufe: Klinische Pfade
  • 12.5 Analyse des kompletten Behandlungsprozesses mit Routinedaten
  • 12.6 Strategische Optionen
  • III Ergänzende Perspektiven
  • 13 Sachkostensteuerung als Führungsinstrument
  • 13.1 Change Management
  • 13.2 Leader und Manager
  • 13.3 Unternehmensziele und Business Case
  • 13.4 Individuelle Zielvereinbarungen und Medizinethik
  • 14 Beratung
  • 15 Einbeziehung von Einkauf und Logistik
  • 15.1 Einkaufsgemeinschaften
  • 15.2 Logistik
  • 16 Mehrstufige Bereichsergebnisrechnung (MBE)/Deckungsbeitragsrechnung
  • 17 Benchmarking und Standardisierung
  • 18 Ausblick
  • Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
  • Register

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