Jedermanns Prüfer

Die Salzburger Festspiele und der Rechnungshof
 
 
Böhlau Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 13. Juli 2020
  • |
  • 258 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-205-21060-3 (ISBN)
 

Die Salzburger Festspiele erregten schon wenige Jahre nach ihrer Gründung 1920 das Interesse des Rechnungshofes in Wien. So empfahl er 1934, die Festspiele aufgrund der angespannten politischen und wirtschaftlichen Situation ausfallen zu lassen oder zu verkürzen.

Von 1935 bis 2011 überprüfte der Rechnungshof die Salzburger Festspiele 13 Mal, so häufig wie keine andere Einrichtung im Kunst- und Kulturbereich. Zumeist erhielt er dafür einen Auftrag aus Salzburg (z.B. des Salzburger Landtages), und zumeist sickerte der zunächst vertrauliche Bericht an die Medien durch. Häufig kam es zu einer emotionalen und konfrontativen öffentlichen Debatte des Rechnungshof-Berichts.

Hans Kollmann beschreibt rund um die jeweilige Prüfung der Festspiele deren politisches und organisatorisches Umfeld, bringt eine Kurzfassung der Inhalte der Prüfung und geht ausführlich auf die öffentliche Debatte und die Reaktion der Festspiele ein.

Dieses Buch gewährt erstmals Einblick in den bedeutenden und bislang nicht publizierten Aktenbestand des Rechnungshofes über die Salzburger Festspiele. Das Buch bietet daher zahlreiche neue Informationen zur Organisationsgeschichte der Salzburger Festspiele.



Hans Kollmann war lange im Kulturbetrieb in Wien und Niederösterreich tätig und arbeitet jetzt als Prüfer beim österreichischen Rechnungshof. Er ist regelmäßiger Besucher der Salzburger Festspiele.
  • Deutsch
  • Gottingen
  • |
  • Deutschland
  • 7,76 MB
978-3-205-21060-3 (9783205210603)
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Intro
  • Jedermanns Prüfer
  • Cover
  • Impressum
  • ISBN 978-3-205-21060-3
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1 Ouvertüre
  • 2 Prüfungstätigkeit des Rechnungshofes im Kunst- und Kulturbereich seit 1918
  • 3 Zur Arbeitsweise des Rechnungshofes
  • 4 Eine Staatsaffäre zieht ihre Kreise (1931)
  • 5.1 Die Bundesbahnen fördern aus Geheimfonds die Salzburger Festspiele
  • 5.2 Der Rechnungshof befasst sich erstmals mit den Salzburger Festspielen
  • 5.3 Die jungen Salzburger Festspiele aus Sicht des Bundes
  • 5 Kraftprobe zwischen Salzburg und Wien (1934, 1935)
  • 6 »Einen besonderen Platz - nicht nur bei den Festspielen, sondern auch in der Bilanz - beanspruchen die Wiener Philharmoniker« (1935)
  • 7 »Die Salzburger Festspiele waren Tummelplatz einiger aus Deutschland herausgeworfener Kunstgrößen« (1944)
  • 8 »Uns fehlt nur noch eines??: Greißlerei mit den Salzburger Festspielen??!« (1949 bis 1958)
  • 8.1 »Es war das erste Mal in der Geschichte der Festspiele, dass ein Gewinn erzielt werden konnte« (1949)
  • 8.2 »Wirtschaftskreise, die gewohnt sind, nüchtern zu rechnen, erklären, die >Salzburger Festspiele< bringen jedes Jahr Neuheiten, die sich als künstlerische und budgetäre Fehlspekulationen erweisen.« (1952)
  • 8.3 »Die Geheimhaltung der Gebarung der Salzburger Festspiele ist nicht geeignet, die abträgliche Meinung der Bevölkerung über deren Leitung zu beschwichtigen« (1953)
  • 8.4 »Die Salzburger haben heute nach den Bayreuther Festspielen die teuersten Eintrittspreise der Welt« (1954)
  • 8.5 »Der >Jedermann< brachte eindeutig einen Verlust« (1955)
  • 8.6 »Karajans erste Festspiele endeten erfreulich, nämlich ohne Defizit« (1958)
  • 9 »Die Lektüre des Rechnungshofberichtes lässt an einer gewissen Theaterfremdheit der Verfasser kaum Zweifel offen.« (1961)
  • 10 »Regisseur Peymann verlangte französischen Sekt und erhielt ihn auch« (1972/73)
  • 11 Rechnungshofprüfungen als Spielbälle der Salzburger Politik (1982 und 1986)
  • 11.1 »Bis jetzt waren die Skandale immer irgendwo in Wien, jetzt haben wir ihn direkt vor der Haustür bei uns in Salzburg.« (1982)
  • 11.2 »Nachkontrolle« der letzten Rechnungshofprüfung (1986)
  • 12 »Wie werde ich in Salzburg Stein-reich???« (1995)
  • 13 Der Rechnungshof hofft, dass »die Festspiele noch die nächsten paar Hundert Jahre bestehen« (2011)
  • 14 Finale
  • 15 Anhang
  • 15.1 Glossar von Begriffen der öffentlichen Finanzkontrolle
  • 15.2 Verzeichnis der Empfehlungen des Rechnungshofes an die Salzburger Festspiele von 1935 bis 2011
  • 16 Literatur- und Quellenverzeichnis
  • 17 Personenregister

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

27,99 €
inkl. 7% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen