Wertewirtschaft

Gedanken zu einer vernünftigen Marktwirtschaft
 
 
oekom verlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 2. Juni 2016
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  • 500 Seiten
 
E-Book | PDF ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-96006-117-5 (ISBN)
 
Unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem beruht ganz wesentlich auf dem
Prinzip des Wettbewerbs. Dieses sorgt einerseits fu¨r materiellen Wohlstand -
ist aber auch fu¨r die gravierende Beschädigung menschlicher Werte, sozialer
Beziehungen und ökologischer Lebensräume mit verantwortlich. Ein Zuviel an
Wettbewerb und dessen Ausdehnung auf unser soziales Miteinander und alltägliches
Handeln ist daher problematisch. Nur beispielhaft zeigt sich dies in der
ständigen Verletzung von Arbeitnehmer- und Verbraucherrechten.
Ulrich Klinkenberg plädiert demgegenu¨ber fu¨r eine stärker an menschlichen
Bedu¨rfnissen und Werten orientierte Marktwirtschaft. Er entwirft eine verhaltensbiologisch
und vernunftethisch fundierte »Wertewirtschaft« und zeigt wie hierdurch
das an sich unbegrenzte Wettbewerbs- und Zuwachsprinzip im Sinne einer
sozial und ökologisch verträglicheren Wirtschaftsweise eingehegt werden könnte.
  • Deutsch
  • München
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  • Deutschland
  • 3,19 MB
978-3-96006-117-5 (9783960061175)
396006117X (396006117X)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Wertewirtschaft [Seite 1]
2 - Inhalt [Seite 7]
3 - Vorwort [Seite 13]
4 - Thematische Hinführung [Seite 15]
5 - Anliegen und Struktur der Untersuchung [Seite 19]
6 - I. Kapitel: Grundlagen und Fiktionen einer kapitalistischen Marktwirtschaft [Seite 23]
6.1 - 1 Zentrale Konstruktionsmerkmale der "sozialen" Marktwirtschaft [Seite 23]
6.1.1 - 1.1 Koordination über Selbstabstimmung [Seite 23]
6.1.1.1 - 1.1.1 Wirtschaftlichkeit - für wen? [Seite 23]
6.1.1.2 - 1.1.2 Informationsasymmetrien [Seite 28]
6.1.2 - 1.2 Gewinnorientierung und Wettbewerb [Seite 33]
6.1.2.1 - 1.2.1 Unternehmenstypen [Seite 33]
6.1.2.2 - 1.2.2 Wettbewerbsstrategien [Seite 38]
6.1.3 - 1.3 Regulierung [Seite 43]
6.1.3.1 - 1.3.1 Verteilungsregulierung [Seite 45]
6.1.3.1.1 - 1.3.1.1 Einkommens- und Vermögensverteilung [Seite 46]
6.1.3.1.2 - 1.3.1.2 Eine Frage der Werte: Einzel- und Gemeinwohl [Seite 50]
6.1.3.1.3 - 1.3.1.3 Ungleichheit und Leistungsgerechtigkeit [Seite 53]
6.1.3.2 - 1.3.2 Verfahrensregulierung [Seite 65]
6.2 - 2 Neo- und Ordoliberalismus [Seite 75]
6.2.1 - 2.1 Neoliberalismus: Totale Marktgesellschaft [Seite 77]
6.2.1.1 - 2.1.1 Deregulierung [Seite 79]
6.2.1.2 - 2.1.2 Privatisierung [Seite 82]
6.2.1.3 - 2.1.3 Die Entmachtung der Gesellschaft [Seite 88]
6.2.2 - 2.2 Ordoliberalismus: Gesellschaft mit Markt [Seite 94]
6.2.2.1 - 2.2.1 Grundverständnis und Grundsätze einer Ordnungspolitik [Seite 94]
6.2.2.1.1 - 2.2.1.1 Konstituierende Prinzipien [Seite 96]
6.2.2.1.2 - 2.2.1.2 Regulierende Prinzipien [Seite 102]
6.2.2.2 - 2.2.2 Status quo: Die ... Marktwirtschaft [Seite 106]
6.2.2.3 - 2.2.3 Jenseits des Marktes: Andere als wirtschaftliche Werte [Seite 114]
6.3 - 3 Erste Gedanken zu einer Wertewirtschaft [Seite 121]
6.3.1 - 3.1 Wirkungen und Nebenwirkungen gewinnorientierten Wettbewerbs [Seite 121]
6.3.2 - 3.2 Ein Denkexperiment: Der gute Monopolist [Seite 129]
6.3.3 - 3.3 Leitlinien einer Wertewirtschaft [Seite 133]
6.4 - 4 Fazit: Die Marktwirtschaft hat weder Herz noch Verstand [Seite 136]
7 - II. Kapitel: Wachstum, Wachstum, Wachstum - und kein Plan(et) B [Seite 141]
7.1 - 1 Wachstum und Wohlstand - ein kausaler Zusammenhang? [Seite 145]
7.2 - 2 Endogene Wachstumsgrenzen [Seite 150]
7.3 - 3 Exogene Wachstumsgrenzen [Seite 162]
7.3.1 - 3.1 Verbrauch natürlicher Wachstumsressourcen [Seite 162]
7.3.2 - 3.2 Umweltbelastung als Wachstumsbremse? [Seite 166]
7.3.3 - 3.3 Der Markt als Problemlöser? [Seite 177]
7.3.3.1 - 3.3.1 Nachfragelenkung durch Preise [Seite 177]
7.3.3.2 - 3.3.2 Techno-ökologische Innovationen [Seite 181]
7.4 - 4 Wachstum und Lebensglück [Seite 190]
7.4.1 - 4.1 Reichtum und Glück: Empirische Befunde und Plausibilitäten [Seite 192]
7.4.2 - 4.2 Andere Glückstreiber [Seite 200]
7.5 - 5 Der Traum von einer Zeit jenseits des Wachstums [Seite 204]
7.6 - 6 Postwachstums- und Wertewirtschaft [Seite 206]
7.7 - 7 Fazit: Der Wachstumsimperativ, der nicht sein kann und nicht sein sollte! [Seite 213]
8 - III. Kapitel: Menschliche Werte in einer kapitalistischen Marktwirtschaft [Seite 217]
8.1 - 1 Und noch ein Imperativ: Moral! [Seite 217]
8.2 - 2 Armer Homo oeconomicus [Seite 225]
8.3 - 3 Angebotsethik: Moral und unternehmerisches Handeln [Seite 233]
8.3.1 - 3.1 Unternehmerische Kerngruppen und Managementansätze [Seite 234]
8.3.1.1 - 3.1.1 Shareholder Value [Seite 234]
8.3.1.2 - 3.1.2 Stakeholder Value [Seite 242]
8.3.2 - 3.2 Unternehmensethik - mehr als ein moralisches Feigenblatt? [Seite 250]
8.3.2.1 - 3.2.1 Ansätze praktischer Unternehmensethik [Seite 250]
8.3.2.2 - 3.2.2 Unternehmensethik und Gewinn [Seite 255]
8.3.2.2.1 - 3.2.2.1 Karitative Unternehmensethik [Seite 256]
8.3.2.2.2 - 3.2.2.2 Instrumentalistische Unternehmensethik [Seite 258]
8.3.2.2.3 - 3.2.2.3 Korrektive Unternehmensethik [Seite 261]
8.3.2.2.4 - 3.2.2.4 Integrative Unternehmensethik [Seite 266]
8.4 - 4 Nachfrageethik: Moral und Konsum [Seite 273]
8.4.1 - 4.1 Konsumentensouveränität [Seite 274]
8.4.2 - 4.2 Gute Gründe für einen maßvollen Konsum [Seite 278]
8.4.2.1 - 4.2.1 Gute Gründe für den Homo oeconomicus [Seite 280]
8.4.2.2 - 4.2.2 Gute Gründe für den Weiterdenker [Seite 283]
8.5 - 5 Fazit: Werte - schön, aber "unpraktisch" [Seite 287]
9 - IV. Kapitel: Menschliche Grundbedürfnisse, Fähigkeiten und deren wirtschaftliche Sozialisation [Seite 291]
9.1 - 1 Die Bedürfnishierarchie [Seite 291]
9.1.1 - 1.1 Konsummotivation [Seite 293]
9.1.2 - 1.2 Wettbewerbs- und Gewinnmotivation [Seite 299]
9.2 - 2 Das Zürcher Modell sozialer Motivation [Seite 305]
9.2.1 - 2.1 Sicherheits- und Erregungssystem [Seite 307]
9.2.2 - 2.2 Autonomiesystem [Seite 311]
9.2.3 - 2.3 Coping-Apparat [Seite 315]
9.2.4 - 2.4 Moralisches Verhalten [Seite 319]
9.3 - 3 Grundbedürfnisse und wirtschaftliche Leidenschaften [Seite 325]
9.4 - 4 Persönlichkeitsentwicklung [Seite 329]
9.4.1 - 4.1 Prägende Einflüsse im Überblick [Seite 329]
9.4.2 - 4.2 Phasen der moralischen Entwicklung [Seite 334]
9.5 - 5 Das Autonomiesystem und dessen Sozialisation im Kontext des Wirtschaftssystems [Seite 338]
9.5.1 - 5.1 Die Entwicklung sozialer Beziehungen [Seite 339]
9.5.1.1 - 5.1.1 Die Zerstörung der Familie [Seite 340]
9.5.1.2 - 5.1.2 Fragile Multi-Gruppen-Bezüge [Seite 349]
9.5.1.3 - 5.1.3 Bindungsstärke unternehmerischer Stakeholder-Beziehungen [Seite 357]
9.5.1.3.1 - 5.1.3.1 Beziehungen zu den Kapitalgebern [Seite 357]
9.5.1.3.2 - 5.1.3.2 Beziehungen zu den Arbeitnehmern [Seite 360]
9.5.1.3.3 - 5.1.3.3 Beziehungen zu den Kunden [Seite 366]
9.5.1.3.4 - 5.1.3.4 Beziehungen zwischen den Wettbewerbern [Seite 371]
9.5.1.3.4.1 - 5.1.3.4.1 Assimilatives Coping [Seite 374]
9.5.1.3.4.2 - 5.1.3.4.2 Akkomodatives Coping [Seite 380]
9.5.2 - 5.2 Sozialisation durch Dinge [Seite 388]
9.5.2.1 - 5.2.1 Der Einfluss von Konsum [Seite 390]
9.5.2.1.1 - 5.2.1.1 Kaufphase [Seite 390]
9.5.2.1.2 - 5.2.1.2 Gebrauchsphase [Seite 398]
9.5.2.2 - 5.2.2 Autonomieanspruch und die Ambiguität der technischen Machtprothese [Seite 402]
9.5.3 - 5.3 Vermarktung und Vermachtung von Informationen [Seite 411]
9.5.3.1 - 5.3.1 Massenmedien [Seite 412]
9.5.3.2 - 5.3.2 Die digitale Revolution: Alles doppelt und dreifach [Seite 421]
9.5.3.2.1 - 5.3.2.1 Die weitere Aushöhlung des Verstands [Seite 426]
9.5.3.2.1.1 - 5.3.2.1.1 Always on: Der Informationsarbeiter [Seite 428]
9.5.3.2.1.2 - 5.3.2.1.2 Informationsausbeutung: Big Data [Seite 437]
9.5.3.2.2 - 5.3.2.2 Digitales und Soziales [Seite 442]
9.5.3.2.2.1 - 5.3.2.2.1 Nicht-familiale Beziehungen [Seite 443]
9.5.3.2.2.2 - 5.3.2.2.2 Familiale Beziehungen [Seite 447]
9.5.4 - 5.4 Die lebenslange Wirtschaftsschule [Seite 449]
9.5.4.1 - 5.4.1 Frühkindliche Sozialisation [Seite 449]
9.5.4.2 - 5.4.2 Schulische Sozialisation [Seite 452]
9.5.4.3 - 5.4.3 Berufliche Sozialisation [Seite 461]
9.5.5 - 5.5 Das Sozialisationsergebnis: Der Haben-Charakter [Seite 467]
9.6 - 6 Fazit: Die kapitalistische Marktwirtschaft als Machtwirtschaft [Seite 472]
10 - V. Kapitel: Zusammenfassende Konturen einer Wertewirtschaft [Seite 483]
10.1 - 1 Politische Wertebildung [Seite 485]
10.1.1 - 1.1 Deliberative Demokratie [Seite 485]
10.1.2 - 1.2 Schwerpunkte einer wertewirtschaftlichen Rahmenordnung [Seite 488]
10.1.2.1 - 1.2.1 Förderung von Mäßigung auf der Angebotsseite des Marktes [Seite 489]
10.1.2.2 - 1.2.2 Förderung von Mäßigung auf der Nachfrageseite des Marktes [Seite 497]
10.2 - 2 Schulische Wertebildung [Seite 500]
10.3 - 3 Wertebildung in Unternehmen [Seite 505]
11 - Persönliche Schlussnote [Seite 511]
12 - Quellenverzeichnis [Seite 517]
13 - Personenregister [Seite 533]
14 - Sachregister [Seite 535]

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