Pastoralpsychologische Perspektiven in der Seelsorge

Grenzgänge zwischen Theologie und Psychologie. EBook
 
 
Vandenhoeck & Ruprecht (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 11. September 2017
  • |
  • 268 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7887-3220-2 (ISBN)
 
Es gibt Themen in der Seelsorge, die wichtig sind, und doch in der Poimenik eher selten bedacht werden: Umgang mit Angst, Schuld und Schuldgefühlen, Ärger und Aggression, Depression, Glaube und Wahn. Diese und weitere Themen werden in dem vorliegenden Aufsatzband erörtert. Daneben geht es um die Bedeutung von Seelsorge im Pfarramt, um pastorale Identität im Schnittfeld von Gemeinde und Krankenhaus. Bei allen Themen spielt die pastoralpsychologische Perspektive eine wichtige Rolle, weil sie den praktisch-theologischen Blick durch psychologische Fragestellungen und Beobachtungen zu weiten hilft. Damit werden die gesammelten Beiträge zu einer hilfreichen Quelle für Seelsorgerinnen und Seelsorger.
Aufl.
  • Deutsch
  • Gottingen
  • |
  • Deutschland
  • 2,49 MB
978-3-7887-3220-2 (9783788732202)
3788732202 (3788732202)
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1 - Cover [Seite 1]
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4 - Table of Contents [Seite 8]
5 - Body [Seite 12]
6 - I Angst macht den Menschen zum Menschen Soziologische, philosophische und theologische Deutungen der Angst [Seite 12]
6.1 - 1. Eine kleine Phänomenologie der Angst [Seite 12]
6.2 - 2. Gesellschaftliche Bedingungen der Angst [Seite 15]
6.3 - 3. Die Angst der Philosophen [Seite 18]
6.4 - 4. Angst contra Bindung: Entwicklungspsychologische Aspekte [Seite 20]
6.5 - 5. Angst kontra Glaube oder Angst im Glauben? Angst und Religion [Seite 22]
6.6 - 6. Destruktive und konstruktive Strategien zur Bewältigung kollektiver und individueller Angst [Seite 25]
7 - II Pastoralpsychologische Seelsorge mit depressiven Menschen [Seite 28]
7.1 - 1. Was bedeutet »pastoralpsychologisch orientierte Seelsorge«? [Seite 28]
7.2 - 2. Soziologische Perspektiven [Seite 30]
7.3 - 3. Religion und Depression - religionspsychologische Perspektiven [Seite 32]
7.4 - 4. Gottesbilder und ihre Ambivalenzen [Seite 34]
7.5 - 5. Die Rolle der Angehörigen [Seite 36]
7.6 - 6. Anregungen für die Seelsorge [Seite 37]
7.6.1 - Einen Raum der unbedingten Wertschätzung eröffnen [Seite 38]
7.6.2 - Beziehung hat Vorrang [Seite 38]
7.6.3 - Lebensdeutungen gemeinsam bedenken [Seite 38]
7.6.4 - Depression als Krankheit anerkennen [Seite 39]
7.6.5 - Depression als Ausdruck von Sensibilität würdigen [Seite 39]
7.6.6 - Depression und Trauer unterscheiden [Seite 39]
7.6.7 - Depressive Dynamik verstehen [Seite 40]
7.6.8 - Suizidalität offen ansprechen [Seite 40]
7.6.9 - Seelsorge heißt Beistand leisten [Seite 41]
7.6.10 - Nach Anknüpfungspunkten für Sympathie suchen [Seite 41]
7.6.11 - Zeit und Geduld mitbringen [Seite 41]
7.6.12 - Gemeinde als Netzwerk nutzen [Seite 42]
7.6.13 - Geprägte Texte und Rituale anbieten [Seite 42]
7.6.14 - Stellvertretenden Glauben, stellvertretende Hoffnung leben [Seite 42]
7.6.15 - Segen statt Vergebung anbieten [Seite 42]
7.6.16 - Um eigene depressive Anteile oder Strukturen wissen [Seite 43]
7.7 - 7. Schluss [Seite 43]
8 - III Seelsorge auf dem Psychomarkt Wie positionieren wir uns? [Seite 44]
8.1 - 1. Eindrücke zum Stichwort »Psychomarkt« [Seite 44]
8.2 - 2. Kontinuierlich zunehmender Beratungsbedarf [Seite 46]
8.3 - 3. Die Besonderheiten der kirchlichen Seelsorge [Seite 49]
8.4 - 4. Stufen der Seelsorge [Seite 54]
8.5 - 5. Qualitätssicherung in der Seelsorge [Seite 56]
8.6 - 6. Vernetzung statt Konkurrenz [Seite 58]
9 - IV Schuld und Gewissen Seelsorgliche Perspektiven [Seite 60]
9.1 - 1. Einleitung: Gewissen und Schuld als Themen der Seelsorge [Seite 60]
9.2 - 2. Gewissensentwicklung und Schuldempfinden [Seite 61]
9.3 - 3. Notwendige Unterscheidungen im Schuldbegriff [Seite 66]
9.4 - 4. Seelsorgliche Möglichkeiten: Schuld benennen, mit Schuld leben lernen, Vergebung empfangen [Seite 71]
9.4.1 - 4.1 Wahrnehmen und Annehmen [Seite 71]
9.4.2 - 4.2 Befragen und Differenzieren [Seite 72]
9.4.3 - 4.3 Vergebung gewähren bzw. empfangen [Seite 73]
9.4.4 - 4.4 Beichten [Seite 75]
9.4.5 - 4.5 Mit Schuld leben lernen [Seite 76]
10 - V Abschied und Neubeginn - als Themen in der Rehabilitation [Seite 77]
10.1 - 1. Einleitung [Seite 77]
10.2 - 2. Zur Psychologie von Abschied und Neubeginn [Seite 78]
10.3 - 3. Ressourcen, um Abschied und Neubeginn zu bewältigen (coping und Resilienz) [Seite 84]
10.4 - 4. Biblische Perspektiven [Seite 86]
10.5 - 5. Neues beginnen [Seite 89]
11 - VI Seelsorge und Ritual bei Abschied, Sterben, Tod und Trauer [Seite 92]
11.1 - 1. Einleitung [Seite 92]
11.2 - 2. Trauer und die Aufgaben der Trauerbewältigung [Seite 94]
11.3 - 3. Bedeutung und Funktion von Ritualen [Seite 96]
11.4 - 4. Alte und neue Trauerrituale [Seite 100]
11.5 - 5. Seelsorge und Ritual - integrale Sterbe- und Trauerbegleitung [Seite 103]
12 - VII Belastet - Eingeschränkt - Krank - Gezeichnet - Ausgeschlossen Herausforderungen und Chancen von Seelsorge in Psychiatrie und Geriatrie [Seite 108]
12.1 - 1. Die Herausforderungen des Kontextes [Seite 108]
12.2 - 2. Was ist Seelsorge und welche Möglichkeiten hat sie in diesen Kontexten? [Seite 111]
12.3 - 3. Was ist der Mensch? Anthropologische Aspekte [Seite 116]
12.3.1 - 1. Leben ist Gabe [Seite 117]
12.3.2 - 2. Leben und Gesundheit sind immer Fragment [Seite 117]
12.3.3 - 3. Leiden ist Bestandteil des Lebens - und nicht sein Gegenteil [Seite 118]
12.4 - 4. Ort und Funktion der Seelsorge in der Institution Krankenhaus [Seite 120]
12.5 - 5. Schluss [Seite 122]
13 - VIII Religion/Glaube und Wahn Funktionen, Überschneidungen, Unterschiede [Seite 123]
13.1 - 1. Einleitung: Zur Verwandtschaft von Glaube und Wahn [Seite 123]
13.2 - 2. Glaube und Wahn als sinnerschließende Erfahrungen [Seite 126]
13.3 - 3. Warum »wählt« der Wahn eine religiöse Symbolik? [Seite 129]
13.4 - 4. Zu den Unterschieden zwischen Glaube/Religiosität und Wahn [Seite 133]
13.5 - 5. Konsequenzen für die Seelsorge [Seite 136]
14 - IX Das Wort soll Fleisch werden . Zur Bedeutung der Leiblichkeit in der seelsorglichen Begegnung [Seite 140]
14.1 - 1. Einleitung [Seite 140]
14.2 - 2. Leib und Seele im Kontext der totalen Institution Gefängnis [Seite 142]
14.3 - 3. Ambivalenzen der Leiblichkeit [Seite 145]
14.4 - 4. Leiblichkeit in der seelsorglichen Kommunikation im Gefängnis [Seite 149]
14.5 - 5. Leiblichkeit und Wort [Seite 154]
15 - X Ärger, Aggression und Gewalt Schwierige Themen in Seelsorge und Beratung [Seite 156]
15.1 - 1. Einleitung [Seite 156]
15.2 - 2. Formen und Funktionen von Ärger, Aggression, Gewalt [Seite 158]
15.3 - 3. Aggressions- und Konfliktberatung [Seite 164]
15.4 - 4. Theologische Aspekte zu Ärger, Aggression und Gewalt [Seite 170]
16 - XI Auf der Grenze Das Pfarramt zwischen Tradition, Säkularität und neuer Spiritualität [Seite 173]
16.1 - 1. Ausgangslage: Pfarrerinnen und Pfarrer sind zu Grenzgängern geworden [Seite 173]
16.2 - 2. Das Pfarramt im gesellschaftlichen Wandel Erlebnisrationalität und Entdogmatisierung [Seite 175]
16.3 - 3. Das Pfarramt im Kontext der Transformationskrise der Kirchen [Seite 177]
16.4 - 4. Von der Berufung zum Beruf [Seite 180]
16.5 - 5. Zum Verhältnis von Amt und Person [Seite 182]
16.6 - 6. Welche Orientierung vermitteln gegenwärtige Pfarrbilder? [Seite 184]
16.7 - 7. Welche Ziele sollte die theologische Ausbildung verfolgen? [Seite 189]
17 - XII Seelsorge im Pfarramt Welche Bedeutung hat sie (noch) in Gemeinde und Krankenhaus angesichts der gegenwärtigen kirchlichen Umstrukturierungsprozesse? [Seite 191]
17.1 - 1. Die Ausgangssituation an Hand zweier Eindrücke [Seite 191]
17.2 - 2. Was verstehen wir unter Seelsorge? [Seite 193]
17.2.1 - 2.1 Seelsorge ist Sorge um die Lebendigkeit des Menschen [Seite 193]
17.2.2 - 2.2 Seelsorge geschieht im Schutzraum des vier-Augen-Gesprächs [Seite 194]
17.2.3 - 2.3 Seelsorge ist eine Form religiöser Kommunikation [Seite 195]
17.2.4 - 2.4 Seelsorge arbeitet mit Ritualen [Seite 196]
17.2.5 - 2.5 Seelsorge ist professionelles Rollenhandeln [Seite 197]
17.2.6 - 2.6 Das Ziel der Seelsorge besteht darin, Menschen in ihrer Lebens- und Glaubensgewissheit zu stärken [Seite 198]
17.2.7 - 2.7 Die Stärke der Seelsorge besteht in ihrer Niedrigschwelligkeit [Seite 199]
17.3 - 3. Seelsorge und Gemeinde [Seite 200]
17.4 - 4. Zusammenarbeit von parochialen und funktionalen Diensten [Seite 203]
17.5 - 5. Zur Bedeutung der Seelsorge im Gesundheitswesen [Seite 204]
17.6 - 6. Ist die evangelische Kirche eine seelsorgliche Kirche? [Seite 206]
18 - XIII Die Rolle der Seelsorge im System Krankenhaus [Seite 208]
18.1 - 1. Krankenhaus als System [Seite 208]
18.2 - 2. Selbstverständnis der Seelsorge im System Krankenhaus [Seite 213]
18.3 - 3. Erwartungen an Seelsorge im Kontext von Gesundheit und Krankheit [Seite 217]
18.3.1 - 3.1 Seelsorge als Antwort auf spirituelle Bedürfnisse [Seite 217]
18.3.2 - 3.2 Bedeutung ethischer Fragestellungen in der Seelsorge [Seite 223]
18.4 - 4. Seelsorge als systemfremdes Angebot im Krankenhaus - Chancen und Grenzen [Seite 224]
18.5 - 5. Schluss [Seite 227]
19 - XIV Pastorale Identität im Krankenhaus [Seite 228]
19.1 - 1. Identitätskonzepte im gesellschaftlichen Wandel [Seite 228]
19.1.1 - 1.1 Einleitung [Seite 228]
19.1.2 - 1.2 Der Begriff der Identität [Seite 229]
19.1.3 - 1.3 Entwicklungen des Identitätskonzepts [Seite 231]
19.1.4 - 1.4 Identität und Rolle [Seite 234]
19.2 - 2. Identitätsarbeit und Rechtfertigung: Wie geht das zusammen? Theologische Anfragen [Seite 236]
19.2.1 - 2.1 Identitätsarbeit und Machbarkeit [Seite 236]
19.2.2 - 2.2 Religion als Identitätsbestätigung [Seite 238]
19.2.3 - 2.3 Identität, Anerkennung und Rechtfertigung [Seite 239]
19.2.4 - 2.4 Religion, Identität und Fragment [Seite 240]
19.2.5 - 2.5 Identität und das »extra nos« des Glaubens [Seite 242]
19.2.6 - 2.6 Identität und Geheimnis [Seite 243]
19.2.7 - 2.7 Konsequenzen einer veränderten Identitätsperspektive [Seite 244]
19.3 - 3. Professionelle (strukturelle) Identität der Seelsorge im Wirtschaftsunternehmen Krankenhaus: Zwischen Abgrenzung und Anpassung [Seite 245]
19.3.1 - Was bedeutet die Ökonomisierung des Krankenhauses für die Seelsorge? [Seite 245]
20 - XV Religion: Quelle von Neurosen oder Hilfe zur Lebensbewältigung? [Seite 252]
20.1 - 1. Einleitung: Die veränderte Diskussionslage [Seite 252]
20.2 - 2. Freud: Religion als frühkindliche Sehnsucht nach dem Vater [Seite 253]
20.3 - 3. C.G. Jung: Gott als unmittelbare Erfahrung [Seite 256]
20.4 - 4. Religion als Erbe des primären Narzissmus [Seite 258]
20.5 - 5. Religion als Möglichkeitsraum [Seite 261]
20.6 - 6. Konstruktivistisch-systemische Perspektiven: Gotteskonstrukte im sozialen System [Seite 264]
20.7 - 7. Forschungen zum Zusammenhang von Religion und Gesundheit [Seite 265]
20.8 - 8. Fazit [Seite 268]

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