Mein Traum von einem...Café?

"Gehört der Traum mir oder gehöre ich dem Traum"
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 20. August 2020
  • |
  • 112 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7526-7582-5 (ISBN)
 
Rennen für ein Leben im Kopf? Oder - Mich leben!

Scheinbar geht für Ella ein lang gehegter Traum in Erfüllung: Sie eröffnet ihr eigenes Café. Obwohl sie weder mit Selbstständigkeit noch mit Gastronomie Erfahrung hat, stürzt sie sich mit großer Energie in ihr Vorhaben...warum? Es scheint alles zu stimmen, nur die Gäste fehlen...warum? Doch Ella gibt nicht auf. Sie rennt ihrem vermeintlichen Traum immer weiter hinterher...warum? Mit der Zeit wird aus dem seinerzeit mit Herzblut gestarteten Projekt nach und nach ein Kampf und Ella merkt, dass es ihr mehr zusetzt, als sie sich zunächst eingestehen will...warum? Wird Ella Antworten finden?

In dieser autobiografischen Erzählung geht es sowohl um Perfektionismus und Selbstzweifel, als auch um Getriebensein und Veränderung.

Der Inhalt kann als Ratgeber für Menschen mit ähnlichen Lebensthemen dienlich sein.
1. Auflage
  • Deutsch
  • 0,25 MB
978-3-7526-7582-5 (9783752675825)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Kerstin Kleber ist als Life Coach in eigener Praxis tätig.

Die Eröffnung


Donnerstag, 11. März

Der Gastraum :

Eine weitläufige Fensterfront trägt wesentlich zum Gesamteindruck bei und gewährt Einblick in den Gastraum des Cafés StiloVita. Aus einer ganz einfachen Ladentür gestaltet sich durch den stilvollen Türgriff eine ansprechende » porta d'entrata «. Ein Kundenstopper draußen vor der Tür weist auf die Neueröffnung hin, gleichzeitig dient er als Ersatzbeschilderung für den leider noch fehlenden Namensschriftzug auf den Fenstern.

Der gemaserte Fußboden in Eichenholzoptik, vis-à-vis den breiten Stuckleisten unterhalb der hohen weißen Zimmerdecke, verleihen dem Raum in Verbindung mit den weiteren Naturtönen einen mediterranen Charakter. So findet sich die Latte-macchiato-Wandfarbe neben Dunkelbraun und Gold in dem leicht durchsichtigen Gardinenstoff wieder. Davor steht ein voluminöses Terrakottagefäß, bepflanzt mit filigran hängendem Grün seitlich eines Kakteenarrangements. In seiner ovalen Form fügt es sich neben der Eingangstür wunderschön ein. In einem gleichartigen Design sind alle Wandlampen und zwei große massive Holzbilder der Serie » CAFÉ ART « gehalten. Sie schmücken die Wand im linken Teil des Sitzplatzbereichs. Eyecatcher des Gastraums ist zweifellos, vom Eingang aus gesehen direkt in Blickrichtung, der riesige Raumteiler. Aufgrund seines Gewichts ist er aus sicherheitstechnischen Gründen mit der Wand verbunden.

Oberhalb des Verbindungsbretts wurde die Elektrik für die Beleuchtung der einzelnen Fächer verlegt, die wiederum in Bezug zur Spiegelrückwand der Vorderseite stehen. Rechts neben dem Regal verläuft ein aus demselben Holz wie das Brett gearbeitetes breites Bord. L-förmig erstreckt es sich bis zur anderen Seite des Raums. Zunächst gibt es hier eine wechselnde Dekoration, später wird es der Platz für ein Frühstücksbüfett sein. Über dem Bord befinden sich weitere Wandlampen, angebracht jeweils seitlich der großen Tafelplatten. Auf einer der beiden steht heute ein Willkommensgruß, auf der anderen ist ein Eröffnungsangebot angeschrieben.

Zu erkennen gibt sich die Hausmarke des Cafés über ein rechteckiges nostalgisches Werbeblechschild im Sichtfeld. Auch auf dieser Seite des Raums gibt es Sitzgelegenheiten, insgesamt vierundzwanzig an der Zahl. Für den » schnellen Kaffee « stehen Barhocker an zwei höheren Tischen zur Verfügung. Alle Möbelstücke sind in Dunkelbraun gehalten, die Hochlehnersessel in glattem Kunstleder. Jedem der zehn quadratischen Holztische schenkt das leuchtende Orange einer Rose seine Aufmerksamkeit. Linksseitig des Raumteilers, der, wie beabsichtigt, den Blick auf die Tür zu den Gästetoiletten versperrt, befindet sich eine markante Vase. In ihrer überdimensionalen Größe und aus Mahagoni wirkt sie ebenso apart wie die hohen Gräser, die sie trägt.

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Der Servicebereich :

Optisch getrennt vom Gastraum durch einen Tresen ist der einsehbare Servicebereich, der in gleicher Bauweise gefertigt ist wie der Raumteiler. Dieser hat seinen Platz dort bekommen, wo seinerzeit der Mauerdurchbruch zur Zusammenführung der beiden Mietobjekte erfolgte. Außer dieser gelungenen räumlichen Abtrennung erfüllt der Tresen noch weitere Funktionen, wie als Kassen- und Telefonbereich, Stellplatz für die Musikanlage sowie Ablageort sämtlicher Dinge rund um Schreibkram und Büroutensilien. Zwei über ihm befindliche Hängelampen lassen nicht nur den Tresen, sondern auch den dahinter folgenden Personalbereich in einem warmen Licht erscheinen. Aufgrund seiner Einsichtigkeit verläuft der Fußboden des Gastraums weiter in diesen schmalen Bereich hinein. Wände und Türen sind hier einheitlich in einem gedeckten Weiß gehalten. Linksseitig führt eine sehr schmale Tür zu dem kleinen Vorraum des Personal-WCs. Eine weitere Tür geht zur Küche. Neben dieser Schiebetür ist eine Zeile mit Ober- und Unterschränken sowie eine Arbeitsplatte eingebaut. Der im hinteren Teil des Raums befindliche Arbeitsplatz ist hauptsächlich für die Frühstückszubereitung hergerichtet. Gegenüberliegend ein geräumiger Kühlschrank für die benötigten Lebensmittel, sodass mit kurzen Wegen gearbeitet werden kann.

Im Anschluss folgen über die gesamte Raumlänge Regalsysteme, die sozusagen in die Fensterfront zwischen Stahlträgern und Glasscheiben eingebaut sind. Aus hygienischen Gründen sind sie zwingend aus Edelstahl, denn hier ist der Hauptarbeitsplatz, nicht nur für die Herstellung der Heiß- und Kaltgetränke. Diese Fläche schließt an die des Gastraums an und gehört somit zur Außenansicht des Cafés, gesehen vom Innenhof des Gebäudekomplexes. Mittig unterbrochen wird sie durch ein kleines Schiebefenster, das noch vor ein paar Jahren als Durchreiche für den Eisverkauf genutzt wurde.

Mit ihrer gradlinigen Form fügt sich die im weiteren Verlauf platzierte Espressomaschine sehr schön in das Gesamtbild dieses Bereichs ein. Sie darf hier in beeindruckender Weise in Erscheinung treten, ermöglicht durch eine freie Sicht über den angrenzenden Tresen, der eine geschlossene Einheit herstellt.

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Die Küche :

Der Weg über den Servicebereich führt in die immer noch recht dunkle Küche, die erheblich vom Umbau betroffen war. Im Urzustand verbaut, ist sie jetzt offener und durch das neue Oberlicht im vorderen Teil etwas heller als vorher. Deckenhohe weiße Regalböden tragen sämtliche Vorräte und Küchenutensilien, und ebenso lückenlos, wie die Wände bestückt sind, ist auch die Bodenfläche verbaut. Selbst in der kleinsten Nische ist noch ein klappbares Brett für eine zusätzliche Abstellmöglichkeit oder als Pausenplatz angebracht.

Die Küche ist ein Durchgangsraum, der über einen Windfang in Verbindung mit dem hinteren Eingang steht. Dieser wiederum dient nicht nur als Lieferantenzugang, sondern zudem als Umkleidemöglichkeit für alle Mitarbeiter des Cafés StiloVita.

Das Außenlager :

Hinter einer Stahltür auf der Rückseite des Gebäudekomplexes befindet sich das sogenannte Außenlager. Mit nur einem Schritt steht man mitten in einem sehr kleinen, unbeheizten Raum aus drei nackten Betonwänden, der ungeahnte Abstellkapazitäten für Getränkekisten bietet. Ein Heizlüfter hilft über die letzten Wintertage, sodass Limonaden & Co. nicht gefrieren.

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» Guten Morgen, schön, dass ihr alle da seid. Eine Stunde haben wir noch, ihr Lieben, lasst uns kurz zum Üben an die Kasse gehen «, begrüßt Ella ihre Mitarbeiterinnen, die vollzählig zur Stelle sind. Jacob möchte sich heute in das weibliche Team einreihen und hört aufmerksam zu. Trotz ihrer Nervosität ist Ella bemüht, sich auf die Thematik zu konzentrieren. Selbstverständlich entgeht den anderen ihr Lampenfieber nicht und so richtet sich die Aufmerksamkeit der Kolleginnen mehr auf ihre Chefin als auf die Kassentastatur. Vorbinder anziehen, Sektgläser füllen, Hochsteckfrisur überprüfen und .

10.00 Uhr - Ella öffnet ihr Café StiloVita.

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Mit einem deutlichen » Herzlich willkommen! « begrüßen Ella, Jacob, Gabriele, Tina und Edith um fünf nach zehn die ersten Gäste. Es sind zwei bekannte Gesichter, ein Ehepaar aus der Nähe, die das erste StiloVita-Frühstück bestellen. Gabi erhascht die » Frühstückspremiere « und macht sich sogleich ans Werk.

Die Nächsten folgen unmittelbar - diesmal sind es die lieben » alten Nachbarn « von Jacob, aus denen treue Freunde für beide geworden sind. Mit einer Ausnahme unter ihnen : Ellas vierzigjährige Schulfreundschaft und seine Frau. Für Ella stets der treue Freund und Wegbegleiter. Manchmal sagen Tränen mehr als Worte - ihr Besuch ist eine gelungene Überraschung. Ella braucht einen Moment, bevor sie sich der in der Tür aufgebauten Warteschlange von Gratulanten der Reihe nach zuwendet.

Während der herzlichen Umarmungen nimmt Ella aus dem Augenwinkel ihre liebe Freundin Anna wahr, die ebenfalls die letzten vierzig Jahre Teil ihres Lebens war.

Ihre hochgekrempelten Ärmel lassen darauf schließen, dass sie schon mitten in den angebotenen Diensten für heute steckt. Präsente abnehmen, Blumen versorgen und, das Wichtigste überhaupt : Ella mit einem Lächeln beiseitestehen. Nicht nur für Ella, sondern für das gesamte Team erweist sich ihr Mitwirken als eine Entlastung, über die sie sich sehr freut. Tina und Edith können sich dadurch ausschließlich um die Bewirtung der Gäste kümmern. Stets sind sie mit ihrem vollen Tablett unterwegs und kredenzen Sekt.

Etwa eine Stunde lang geht es Schlag auf Schlag mit dem Empfangen vieler Begrüßungsgäste weiter. Ellas Familie, zu denen ihre beiden Kinder mit Partner sowie ihre Eltern zählen - alle sind sie gekommen, denn auch sie...

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