Abschlussprüfung, Interessenkonflikt und Reputation

Eine ökonomische Analyse
 
 
Deutscher Universitätsverlag
  • erschienen am 27. Februar 2015
  • |
  • XVIII, 193 Seiten
 
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978-3-322-81978-9 (ISBN)
 
Roland Kitschler analysiert den Interessenkonflikt von Wirtschaftsprüfern mit Hilfe der Principal-Agent-Theorie. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung des Reputationsmechanismus als naheliegendem und zentralem Marktmechanismus zur Lösung des Problems. Er zeigt, dass die Deregulierung der Haftungsregelungen und transparenzfördernde Maßnahmen erfolgversprechend sind, und bewertet auf dieser Grundlage die Entwürfe zum Bilanzkontrollgesetz und zum Bilanzrechtsreformgesetz.
2005
  • Deutsch
  • Wiesbaden
  • |
  • Deutschland
Bibliographie
  • 16,90 MB
978-3-322-81978-9 (9783322819789)
10.1007/978-3-322-81978-9
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. Roland Kitschler promovierte bei Prof. Dr. Wolfgang Kerber am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik der Universität Marburg. Er ist Prüfungsleiter bei der Susat & Partner OHG in Köln.

1. Einleitung.- 2. Wirtschaftsprüfung und ihre Rahmenbedingungen.- 2.1 Relevanter Markt.- 2.2 Abschlussprüfung.- 2.2.1 Prüfungspflicht.- 2.2.2 Prüfungsgegenstand.- 2.2.3 Funktionen der Prüfung.- 2.3 Full-Service-Konzept.- 2.3.1 Beratungen.- 2.3.2 Sonstige Dienstleistungen.- 2.4 Institutionelle Rahmenbedingungen.- 2.4.1 Überblick.- 2.4.2 Berufsorganisationen.- 2.4.2.1 Nationale Berufsorganisationen.- 2.4.2.2 Internationale Berufsorganisationen.- 2.4.3 Marktzugangsregelungen und Tätigkeitsbeschränkungen.- 2.4.3.1 Berufsexamen und Lizenzierung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.- 2.4.3.2 Ausschluss-Tatbestände.- 2.4.3.3 Limitierung der Prüfung und Beratung aus einer Hand.- 2.4.3.4 Tätigkeitsorientierte Qualitätsstandards.- 2.4.4 Berufsgrundsätze.- 2.4.4.1 Unabhängigkeit und Unbefangenheit.- 2.4.4.2 Sonstige allgemeine Berufsgrundsätze.- 2.4.5 Sanktionen.- 2.4.5.1 Straf-und berufsrechtliche Sanktionen.- 2.4.5.2 Zivilrechtliche Haftung.- 2.5 Marktstruktur und Wettbewerb.- 2.5.1 Oligopol.- 2.5.2 Preis-Wettbewerb.- 2.5.2.1 Marktweite Funktionsweise.- 2.5.2.2 Segmentabhängige Relevanz der Duopollösung nach Bertrand.- 2.5.3 Konsequenzen.- 3. Analyse des Interessenkonflikts des Abschlussprüfers.- 3.1 Überblick.- 3.2 Interessenkonflikte als Principal-Agent-Problem.- 3.3 Nachfrage nach Abschlussprüfungen aufgrund von Interessenkonflikten auf dem Kapitalmarkt.- 3.3.1 Negative Auswirkungen opportunistischen Managerhandelns.- 3.3.2 Gefahrenreduktion durch Rechnungslegung und Prüfung.- 3.4 Mangelnde Glaubwürdigkeit von Abschlussprüfungstestaten aufgrund des Interessenkonflikts des Prüfers?.- 3.4.1 Mehrdimensionales Auftragsverhältnis.- 3.4.2 Prüferwechsel.- 3.4.3 Guteigenschaften.- 3.4.3.1 Erfahrungsgut und Vertrauensgut.- 3.4.3.2 Prüfungsaufwand und Unabhängigkeit.- 3.4.3.3 Glaubwürdigkeit.- 3.4.4 Abgrenzung zur Erwartungslücke.- 3.5 Grundmodell zum Interessenkonflikt des Prüfers.- 3.5.1 Alternativen.- 3.5.2 Schildbach-Modell.- 3.6 Quasi-Renten.- 3.6.1 Einführung.- 3.6.2 Differenzierung und Diversifizierung.- 3.6.3 Prüfung und Beratung aus einer Hand.- 3.6.4 Mandanten-Struktur.- 3.7 Reputationsmechanismus.- 3.7.1 Einführung.- 3.7.2 Surrogate für die Prüfungsqualität.- 3.7.3 Kosten und Nutzen des Reputationsaufbaus.- 3.7.4 Sanktionsprobleme.- 3.7.5 Weitere Funktionsdefizite.- 3.7.6 Reputationsklasse der Big Four.- 3.8 Modell-Erweiterungen.- 3.8.1 "self-fulfilling-prophecy".- 3.8.2 Wirtschaftsprüfungsgesellschaften: Interesse des einzelnen Prüfers.- 3.8.3 Interdependenzen und Dynamik.- 3.8.4 Umgehen des Minderheitenschutzes.- 3.9 Zwischenergebnis.- 4. Reformen: Gestalt eines geeigneten Enforcement-Konzepts.- 4.1 Einführung.- 4.2 Förderung der Unabhängigkeit.- 4.2.1 Rotation des Abschlussprüfers.- 4.2.1.1 Externe Rotation.- 4.2.1.2 Kombination mit Joint Audit.- 4.2.1.3 Kombination mit mehrjähriger Bestellung.- 4.2.2 Trennung von Prüfung und Beratung.- 4.2.2.1 Vorteile.- 4.2.2.2 Nachteile.- 4.2.2.3 Varianten.- 4.2.3 Verschärfung der relativen Honorarbeschränkung.- 4.3 Verschärfung der Sanktionen.- 4.3.1 Berufsrechtliche Sanktionen.- 4.3.2 Zivilrechtliche Haftung.- 4.3.2.1 Ungeeignete Verschärfungen.- 4.3.2.2 Deregulierung.- 4.4 Förderung der Transparenz.- 4.4.1 Peer Review.- 4.4.1.1 Kritik am bestehenden Verfahren.- 4.4.1.2 Optimierung der Offenlegung.- 4.4.2 Offenlegung der Honorare aus Prüfung und Beratung.- 4.4.2.1 Surrogatseigenschaft.- 4.4.2.2 Varianten.- 4.4.2.3 Geeignete Form.- 4.4.3 Vertrauensindizes.- 4.4.4 Unabhängigkeitsstandards.- 4.5 Erfordernis einer "deutschen SEC"?.- 4.6 Reformhürde Minderheitenschutz.- 4.7 Internationale Aspekte.- 5. Wirtschaftspolitische Folgerungen.

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