'In der Wahl seiner Eltern kann man nicht vorsichtig genug sein'

Glückliche Paarbeziehungen zwischen elterlichem Einfluss und Selbstverantwortung
 
 
Akademische Verlagsgemeinschaft München
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. Dezember 2016
  • |
  • 311 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-96091-034-3 (ISBN)
 
In jeder Ehe und Partnerschaft treten Kontroversen, Gegensätze und Spannungen auf. Welche Rolle spielen dabei die Erfahrungen der Herkunftsfamilie, welche Bedeutung haben erlernte Bindungsstile für die eigene Ehe? Um die Fragestellung dieser Arbeit ausreichend absichern zu können, werden der komplizierte Sachverhalt von Herkunftsfamilie und ehelicher Zufriedenheit aus verschiedenen Perspektiven betrachtet: Eine knappe historische Übersicht zeigt den Wandel des Eheverständnisses, ausgehend von der vormodernen Familie über die bürgerliche Ehe des 20. Jahrhunderts bis hin zur spätmodernen Familie mit ihrer familiären Individualisierung. Zwei Konzepte von familiärer Beeinflussung werden vorgestellt, innerfamiliale Bindungsstile erläutert und die Auswirkungen dysfunktionaler Familieneinflüsse erfasst. Was aber tun bei negativer familiärer Vorprägung? Die eigene Ehe zu pflegen erfordert persönliche Sorgfalt sowohl für den Mann als auch für die Frau und individuelle seelsorgerliche Aufmerksamkeit durch die christliche Gemeinde. Schließlich reflektiert der Autor die Forschungsergebnisse auch für die Praxis der Seelsorge.
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • 3,49 MB
978-3-96091-034-3 (9783960910343)
3960910347 (3960910347)
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Cover
  • Impressum
  • Vorwort der Herausgeber
  • Danksagung
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1 Einführende Vorklärungen
  • 1.1 Zur Aktualität der Fragestellung
  • 1.1.1 Partnerschaftliche Vorprägungen
  • 1.1.2 Die Herkunftsfamilie
  • 1.1.3 Eheliche Zufriedenheit
  • 1.2 Problem und Forschungsfrage
  • 1.3 Ziel und Zweck der Arbeit
  • 1.4 Aufbau der Arbeit
  • 2 Referenzrahmen
  • 2.1 Wissenschaftliche Rahmenbedingungen
  • 2.1.1 Praktische Theologie und Pastoraltheologie
  • 2.1.2 Pastoraltheologische Seelsorge
  • 2.1.3 Pastoraltheologische Aspekte und empirische Erhebung
  • 2.1.4 Die Herkunftsfamilie als Forschungsgegenstand Praktischer Theologie
  • 2.1.5 Analysierende Würdigung
  • 2.1.5.1 Das quantitative Merkmal
  • 2.1.5.2 Literatur mit psychologisch-psychoanalytischem Ansatz
  • 2.1.5.3 Literatur mit soziologischem Ansatz
  • 2.1.5.4 Literatur mit religionspädagogischem Ansatz
  • 2.1.5.5 Literatur mit interdisziplinärem Ansatz
  • 2.2 Forschungsfeld
  • 2.3 Forschungsethik
  • 2.4 Forschungsmethoden
  • Hauptteil I: Theoretische Hintergründe
  • 3 Theoriehintergrund Ehe und Partnerschaft
  • 3.1 Ehe und Partnerschaft heute
  • 3.1.1 Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
  • 3.1.2 Vorindustrielle Ehepaarbeziehung
  • 3.1.3 Bürgerliche Ehepaarbeziehung im 18.-19. Jahrhundert
  • 3.1.4 Moderne Ehepaarbeziehung
  • 3.1.5 Zusammenfassende Reflexion
  • 3.2 Theoretische Konstrukte der Partnerschaft
  • 3.2.1 Partnerschaftliche Zufriedenheit nach Erich Kirchler
  • 3.2.2 Theorien der Ehezufriedenheit
  • 3.2.3 Trianguläres Modell der Liebe nach Robert Sternberg
  • 3.2.4 Modell einer idealen Beziehung nach Manfred Hassebrauck
  • 3.2.5 Der Aufbau von zufriedenen Partnerschaften
  • 3.3 Theologisches Konzept einer christlichen Ehe und Partnerschaft
  • 3.3.1 Von der Herkunftsfamilie zur Ehe - verlassen, anhängen, ein Fleisch werden (Gen 2,23-24)
  • 3.3.1.1 Staunendes Erkennen - Liebe "macht sehend, für das, was ist"
  • 3.3.1.2 Die Herkunftsfamilie verlassen
  • 3.3.1.3 Dem Partner anhängen
  • 3.3.1.4 Zusammen ein Fleisch werden
  • 3.3.2 Von der Herkunftsfamilie zur Ehe in Christus
  • 3.4 Zusammenfassende Konzeptualisierung
  • 4 Theoriehintergrund Familie
  • 4.1 Historischer Hintergrund der Familie vom 17. Jahrhundertbis heute
  • 4.1.1 Die vorindustrielle Familie
  • 4.1.2 Die bürgerliche Familie im 18. und 19. Jahrhundert
  • 4.1.3 Die moderne Familie im 20. und 21. Jahrhundert
  • 4.1.4 Familie heute
  • 4.2 Theoretische Konzepte von Beeinflussung und Prägungdurch die Herkunftsfamilie
  • 4.2.1 Einfluss und Prägung
  • 4.2.2 Familie und Individuum
  • 4.3 Entwicklung des Individuums im Kontext der Familie
  • 4.3.1 Einleitung
  • 4.3.2 Familien aus psychoanalytischer Sicht
  • 4.3.3 Familien aus systemtheoretischer Sicht
  • 4.3.4 Familiäre Identitätsentwicklung
  • 4.3.5 Familiäre Rollenübernahme
  • 4.3.6 Selbstwert
  • 4.3.7 Soziale Kompetenz
  • 4.3.8 Dysfunktionalität
  • 4.3.9 Familiäre Einflussfaktoren
  • 4.3.10 Zusammenfassung und Resümee
  • Hauptteil II: Empirischer Teil
  • 5 Methodologie
  • 5.1 Synergie zwischen soziologischer und theologischer Theoriebildung
  • 5.2 Die Wahl der Forschungsmethode
  • 5.3 Die Hypothesen
  • 5.4 Die Auswahl und Rekrutierung der Probanden
  • 5.5 Operationalisierung des Fragenbogens und Fragebogendesigns
  • 5.5.1 Faktoren ehelicher Zufriedenheit
  • 5.5.2 Familiärer Zusammenhalt in der Herkunftsfamilie
  • 5.5.3 Umgang mit Konflikten - Konfliktlösungsmanagement
  • 5.5.4 Kommunikation
  • 5.6 Qualitative Datenanalyse
  • 6 Darstellung der Umfrageergebnisse
  • 6.1 Soziodemografische Angaben
  • 6.2 Auswertung der Hypothesen
  • 6.2.1 Hypothese 1: Herkunftsfamilie - eheliche Zufriedenheit
  • 6.2.2 Hypothese 2: Bindungsqualität
  • 6.2.3 Hypothese 3: Herkunftsfamilie und Konfliktmanagement
  • 6.2.4 Hypothese 4: Partnerschaft und Konfliktmanagement
  • 6.2.5 Hypothese 5: Partnerschaft und Kommunikation
  • 6.2.6 Hypothese 6: Qualifizierung männlicher Kommunikation
  • 6.2.6.1 Forschungsbericht erstellen
  • 6.2.6.2 Zusammenfassung der Frauenwünsche
  • 6.2.6.3 Zusammenfassung der Männerwünsche
  • 6.2.7 Hypothese 7: Eheliche Zufriedenheit von Männern und Frauen
  • 7 Diskussion und Interpretation
  • 7.1 Vom Mythos einer repräsentativen Stichprobe
  • 7.2 Hypothese 1: Herkunftsfamilie und eheliche Zufriedenheit
  • 7.3 Hypothese 2: Bindungsqualität und eheliche Zufriedenheit
  • 7.4 Hypothese 3: Konfliktmanagement und ehelicheZufriedenheit
  • 7.5 Hypothese 4: Partnerschaft und Konfliktmanagement
  • 7.6 Hypothese 5: Partnerschaft und Kommunikation
  • 7.7 Hypothese 6: Qualifizierung männlicher Kommunikation
  • 7.8 Hypothese 7: Unterschiede Frauen und Männer
  • 7.9 Kritische Reflexion der eigenen Forschung
  • Hauptteil III: Reflexion der Forschungsergebnisse
  • 8 Wert der Ergebnisse für Theorie und Praxis
  • 8.1 Wert der Arbeit für die Theorie der Praktischen Theologie
  • 8.2 Wert der Arbeit für die Praxis freikirchlichen Handelns
  • 8.2.1 Hochspannung - genereller Einfluss durch die Herkunftsfamilie
  • 8.2.2 Beeinflussung der Herkunftsfamilie in Form von Bindung
  • 8.2.2.1 Sicherer Bindungsstil (57%)
  • 8.2.2.2 Frühere Forschungsergebnisse und eigene Befunde
  • 8.2.3 Wir reden - also sind wir - der Königsweg ehelicherZufriedenheit
  • 8.2.3.1 Interaktion und Konfliktlösung
  • 8.2.3.2 Geschlechtsspezifische Auswirkungen familiärer Kommunikation
  • 8.3 Pastoraltheologische Konsequenzen
  • 8.3.1 Am Anfang war die Ehe - Vorbereiten und Bereichern
  • 8.3.2 Seelsorgerischer Beistand in Konflikten
  • 8.3.3 Zusammenfassende Reflexion "Von der Herkunftsfamilie zur Ehe"
  • 8.4 Grenzen und zukünftige Forschungsherausforderungen
  • 8.5 Praxisrelevanz und Ausblick
  • 9 Literaturverzeichnis
  • 10 Anhang
  • 11 Register
  • 11.1 Begriffsregister
  • 11.2 Personenregister
  • 11.3 Bibelstellenregister

Dateiformat: PDF
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