Reiseführer Balkan

Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Kosovo, Albanien, Nordmazedonien
 
 
Trescher Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 2. Juli 2019
  • |
  • 536 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-89794-767-2 (ISBN)
 
- Erster deutschsprachiger Reiseführer zum gesamten Westbalkan - Sieben Länder in einem Band: Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Kosovo, Albanien, Nordmazedonien - Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten auf 536 Seiten - Vorschläge für Balkantouren, umfassende reisepraktische Hinweise - 39 Stadtpläne und Übersichtskarten, große Faltkarte zum Herausnehmen Die Länder des Westbalkan zeigen sich als überraschend vielfältige Reiseziele, zusammen bieten sie eine schier unüberschaubare Fülle an Sehenswürdigkeiten. Der architektonische Reichtum in den Hauptstädten Zagreb, Sarajevo, Belgrad, Podgorica, Prishtin?, Tirana und Skopje, aber auch in malerischen Kleinstädten geht auf viele Völker zurück, darunter Römer, Venezianer, Osmanen und Österreicher. Zu entdecken gibt es Ausgrabungsstätten, unzählige Barockschlösser, Burgen und Klöster sowie Kirchen und Moscheen. Gleichzeitig weist die Region zwischen Adria, Donau und Balkangebirge sehr unterschiedliche Landschaften auf: traumhafte Strände, tiefe Schluchten sowie wilde, naturbelassene Flüsse, nahezu unberührte Natur in den ausgedehnten Nationalparks, Hochgebirgen und Tiefebenen. Daher ist sie ein ideales Reiseziel für Kulturliebhaber wie für Aktivurlauber. Der Balkan ist mittlerweile auch grenzüberschreitend problemlos zu bereisen, und die touristische Infrastruktur wurde in allen Ländern in den vergangenen Jahren erheblich verbessert. Dieser Reiseführer stellt erstmals im deutschsprachigen Raum sieben Länder mit ihrer Geschichte und ihren Traditionen, Schönheiten und Besonderheiten vor. Er bietet umfassende reisepraktische Informationen und wendet sich an alle, die den Balkan insgesamt oder auch nur Teile davon individuell oder im Rahmen von Studienreisen kennenlernen möchten. >>> Weitere Reiseführer, auch zu den einzelnen Ländern der Balkanhalbinsel, finden Sie auf der Website des Trescher Verlags.

BEATE KIRCHNER hat Politikwissenschaft in Florenz und München studiert. Sie lebt als freie Autorin und Redakteurin in München. JONNY RIEDER lebt als freier Autor in München und betreibt einen launigen Reise-Blog unter munichglobebloggers de.
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Herausragende Sehenswürdigkeiten


Dubrovnik (Kroatien)

Täglich machen in Dubrovnik im Süden Kroatiens Kreuzfahrtschiffe halt, und selbst Hollywood hat die Hafenstadt für sich entdeckt: Die perfekt erhaltenen Festungsanlagen dienten als Drehort für die TV-Serie >Game of Thrones<. Die mittelalterliche Stadtmauer der einstigen Seemacht ist begehbar, die Aussicht auf die Dächer der Stadt und auf das Meer von dort ist umwerfend. Die historische Altstadt - mit Prachtgebäuden aus Gotik, Renaissance und Barock - zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. S. 121

Istrien (Kroatien)

Die Halbinsel im Norden Kroatiens bezaubert mit Naturschönheiten wie den Brijuni-Inseln oder dem Naturpark Kap Kamenjak sowie zahlreichen architektonischen Sehenswürdigkeiten und malerischen Städtchen. Auch Feinschmeckern ist Istrien mit seiner italienisch, österreichisch und ungarisch beeinflussten Küche ein Begriff. Spezialitäten sind vor allem Trüffel, Wein und Olivenöl. S. 78

Sarajevo (Bosnien und Herzegowina)

Das Zentrum Sarajevos zeigt sich als einzigartige Mischung von orientalischer und habsburgischer Architektur. Dazu bietet die Stadt eine faszinierende kulinarische Bandbreite, eine einnehmende Offenheit gegenüber Besuchern und eine sorgfältig gepflegte Erinnerungskultur. S. 152

Stecci (Bosnien und Herzegowina)

Sie stehen und liegen mitten in der Landschaft: rätselhafte weiße Grabsteine (Stecci). Die größten Ansammlungen von Stecci gibt es in Bosnien und Herzegowina, weitere in Kroatien, Montenegro und Serbien. Seit 2016 stehen die Grabsteine auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Zwei der schönsten Stecci-Standorte sind der Naturpark Blidinje am gleichnamigen See (nordwestlich von Mostar) und Radimlja westlich von Stolac. S. 176

Belgrad (Serbien)

Die serbische und einstige jugoslawische Hauptstadt am Zusammenfluss von Donau und Save besitzt Ecken und Kanten, und gerade das macht sie so spannend. Das wilde Nebeneinander von traditioneller Balkanarchitektur, Art déco und allen Spielarten der Moderne weckt die Entdeckerlust. Dazu besitzt Belgrad ein überaus lebendiges Nachtleben, das sich nicht zuletzt in den zahlreichen Restaurant- und Disco-Schiffen an den Flussufern abspielt. S. 201

Eisernes Tor (Serbien)

Eine der spannendsten Passagen der Donau und Krönung jeder Donaukreuzfahrt zum Schwarzen Meer ist das Durchbruchstal Eisernes Tor im Nordosten Serbiens an der Grenze zu Rumänien. Die schluchtartige Flusspassage ist eingebettet in zwei Reservate, den serbischen Nationalpark Derdap und den rumänischen Naturpark Eisernes Tor. S. 246

Bucht von Kotor (Montenegro)

Der Anblick der tief eingeschnittenen Bucht von Kotor an der Adria, eingefasst von steilen, kargen Felswänden des Karstgebirges, ist unvergesslich. Auf einer Strecke von knapp 30 Kilometern schlängelt sich der >Fjord< ins Landesinnere. Die Bucht mit der einzigartigen Landschaft und den Stätten historischen Reichtums gehört zum UNESCO-Weltnatur- und Weltkulturerbe. S. 269

Altstadt von Kotor (Montenegro)

Würdevolle Sakralbauten und Paläste entlang der romantischen, schmalen Gassen und verwinkelten Plätze künden von der früheren Bedeutung Kotors. Umgeben ist das dreieckige Zentrum von einer Stadtmauer aus venezianischer Zeit, von der Festung oberhalb der Stadt eröffnet sich ein traumhafter Blick in die Bucht von Kotor. S. 276

Rugova-Schlucht (Kosovo)

Steile Felswände, Wasserfälle, Höhlen - der zwölf Kilometer lange Canyon im Dreiländereck Kosovo-Montenegro-Albanien bietet eine abenteuerliche Kulisse für Outdoor-Aktivitäten. Die Rugova-Schlucht empfiehlt sich zum Wandern, Canyoning und Klettern - mit der Via Ferrata Ari entstand dort der erste Klettersteig des Balkans. Auch der Fernwanderweg Peaks of the Balkans führt durch die Rugova-Schlucht. S. 360

Prizren (Kosovo)

Prizren im Süden Kosovos ist mit seinem pittoresken Stadtbild der touristische Anziehungspunkt schlechthin. Den Reiz der Stadt machen die alpine Kulisse und viele bedeutende Bauwerke aus, besonders die Sinan-Pascha-Moschee, der Hammam, das Kloster Sveti Arhandel und die Kirche Bogorodica Ljeviska (UNESCO-Weltkulturerbe). S. 340

Butrint (Albanien)

Die Ruinenstadt gehört zu den bedeutendsten Fundstätten im Mittelmeerraum, das Erbe der hellenischen, byzantinischen, venezianischen und osmanischen Kulturen ist hier bewahrt. Herausragend sind die Akropolis, ein Aquädukt und das Amphitheater der Römer, aus byzantinischer Zeit das Baptisterium und das Taufmosaik. Butrint liegt traumhaft an einer Lagune an der Straße von Korfu und gehört seit 1992 zum UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe. S. 421

Tirana (Albanien)

Ein Mix aus modern-mediterranem Leben und Tradition macht die Hauptstadt Albaniens aus: Da ist die Ethem-Bey-Moschee mit prächtigen Fresken aus der osmanischen Zeit; der Kulturpalast und das Nationalmuseum mit dem Helden-Mosaik sind monumentale Zeugen des einstigen Diktators Enver Hoxha. Im Block-Viertel hat sich eine lebhafte Ausgehszene etabliert mit Elektro-Musik in angesagten Clubs, Pizza und Bier im Straßenrestaurant - und Gourmetküche. S. 374

Ohrid (Nordmazedonien)

Die Stadt Ohrid im Südwesten Nordmazedoniens liegt traumhaft am gleichnamigen See, einem der tiefsten und ältesten der Welt mit kristallklarem Wasser. Viele Pflanzen- und Tierarten gibt es nur hier. Rund 365 zum Teil prachtvolle Basiliken und Klöster aus byzantinischer und frühchristlicher Zeit in und um Ohrid haben der Stadt den Titel >Jerusalem des Balkans< beschert. Die UNESCO ehrt Ohrid zweimal - als Natur- und Kulturerbe. S. 465

Skopje (Nordmazedonien)

Römische Festung neben osmanischer Altstadt, Brutalismus neben Neobarock des Städtebauprojekts >Skopje 2014<, das das Gesicht der Stadt neu geprägt hat: Die nordmazedonische Hauptstadt fasziniert mit architektonischer Vielfalt als Spiegel ihrer turbulenten Geschichte. S. 442

UNESCO-Welterbestätten

In den einzelnen Ländern sind die folgenden Stätten zum Welterbe erklärt worden: Kroatien: Historischer Komplex in Split mit dem Palast Diokletians ( S. 111); historische Stadt Dubrovnik ( S. 121); Nationalpark Plitvicer Seen ( S. 95); bischöflicher Komplex um die Euphrasius-Basilika und historisches Zentrum von Porec ( S. 78); historische Stadt Trogir ( S. 107); Kathedrale des Heiligen Jakob in Sibenik ( S. 102); Ebene von Stari Grad

Bosnien und Herzegowina: Alte Brücke und Altstadt von Mostar ( S. 182); Mehmed-Pasa-Sokolovic-Brücke in Visegrad ( S. 168)

Serbien: Stari Ras und Sopocani ( S. 261); Kloster Studenica ( S. 260); Galerius-Palast in Gamzigrad (Romuliana, S. 254)

Montenegro: Natürliche und kulturhistorische Region Kotors ( S. 269); Nationalpark Durmitor ( S. 292)

Kosovo: Mittelalterliche Denkmäler in Kosovo

Albanien: Butrint ( S. 421); historische Zentren von Berat und Gjirokastër ( S. 389, 403)

Nordmazedonien: Natur- und Kulturerbe der Ohrid-Region ( S. 465)

Zum länderübergreifenden Welterbe zählen die alten Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten (Albanien, Kroatien), das Venezianische Verteidigungssystem des 16. bis 17. Jahrhunderts (Stato da Terra - westlicher Stato da Mar; Kroatien, Montenegro) sowie die...

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