
Investieren in Immobilien für Dummies
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Inhalt
Über den Autor 7
Einleitung 21
Wie Sie dieses Buch verwenden können 21
Törichte Annahmen über den Leser 22
Wie dieses Buch aufgebaut ist 22
Teil I: In Immobilien investieren 22
Teil II: Auf die Plätze, fertig, Immobilienkauf! 23
Teil III: Fonds und Co.: Indirekt in Immobilien investieren 23
Teil IV: Crowdinvesting 23
Teil V: Top Ten 24
Symbole, die in diesem Buch verwendet werden 24
Wie es weitergeht 24
Teil I: In Immobilien investieren 25
Kapitel 1 Was für ein Investment in Immobilien spricht 27
Cleveres Investment in Niedrigzinszeiten 27
Immobilien in Niedrigzinszeiten 27
Einmal Steueroptimierung bitte! 28
Investieren in Immobilien ¿ passives Einkommen aufbauen 28
Passives Einkommen und seine Vorteile 28
Passives Einkommen versus aktives Einkommen 28
Vorteile des passiven Einkommens 30
Direkt oder indirekt, das ist hier die Frage! 32
Direktes Investment 32
Indirektes Investment 34
Kapitel 2 Warum Immobilien so lukrativ sind 37
Den Bedarf an Wohnraum wird es immer geben 37
Wohnraum bietet Sicherheit 37
Sie können Ihrer Individualität freien Lauf lassen 38
Es ist ein Grundbedürfnis 38
Einmal den Renditehebel bitte! 39
Unterscheidung Ausgaben und Investition 39
Die Bösen: Konsumschulden 40
Die Guten: Investitionsschulden 41
Investmentschulden: Die vier Vorteile 43
Steuerliche Vorteile nutzen 46
Der steuerfreie Gewinn 46
Gebäudeverfall: einmal abschreiben bitte! 47
Renovierungsarbeiten: Abschreibung zum zweiten 47
Gewinnreduzierende Zinsen 48
Aufbau eines monatlichen Einkommens aus Immobilien 48
Monatliche Mietzahlungen 48
Muss es bei einer Immobilie bleiben? 48
Vorteile eines zusätzlichen monatlichen Einkommens 49
Teil II: Auf die Plätze, fertig, Immobilienkauf! 51
Kapitel 3 Das direkte Investment in Immobilien 53
Wohnimmobilien: Platz zum Leben 53
Eigentumswohnung: klein, aber mein 54
Wenn es etwas größer sein soll: Das Mehrfamilienhaus 56
Einfamilienhaus: Mein kleines Häuschen 57
Gewerbeimmobilien: Büroräume und Co. 58
Eigennutzung oder Vermietung, das ist hier die Frage 59
Eigennutzung: wirklich ein Investment? 59
Vermietung 62
Der Kredithebel 66
Mit wenig Kapital viel bewegen. 66
Jemand anderen für Sie Vermögen aufbauen lassen 67
Die Inflation zu Ihrem Freund machen 69
Steuern sparen 70
Monatliches Einkommen aufbauen 70
Höhere Einnahmen als Ausgaben 71
An das Unerwartete denken 71
Die Steuern nicht vergessen 72
Buy & Hold versus Fix & Flip 72
Buy & Hold 72
Fix-&-Flip-Strategie 73
Kapitel 4 Das Suchprofil 77
Suchprofil und Standort berücksichtigen 77
Die Immobilienarten 78
Die Immobiliengröße: Schuhkarton oder Villa? 78
Ihr Zielmieter: An wen Sie vermieten möchten 78
Ihr Standort: Lage, Lage, Lage 80
Der Zustand Ihrer Immobilie 81
Ein Beispiel zum Suchprofil 82
Ausgangssituation 82
Ganz mein Typ: Der Immobilientyp 82
Ein Zielmieter muss her! 83
Es kommt auf die Größe an 84
Lage, Lage, Lage - Der Investmentstandort 85
Der Zustand der Immobilie 86
Fertig! Zusammenfassung des Suchprofils 86
Checkliste für Ihr Suchprofil 87
Kapitel 5 Einkaufsmöglichkeiten finden 89
Internetportale 90
Steuerberater 90
Hausverwaltung 90
Der Immobilienmakler 91
Verwertungsabteilungen von Banken und Verwertungsgesellschaften 91
Ihre eigene Website 91
Wohnungsbaugesellschaften 92
Insolvenzverwalter 92
Zwangsversteigerungen 92
Kommerzielle Auktionen 93
Zeitungsanzeigen 93
Private Verkäufer 93
Ihr Netzwerk 93
Kapitel 6 Sauber kalkulieren, sicher investieren 95
Die Renditezahlen 95
Bruttomietrendite 95
Nettomietrendite 96
Eigenkapitalrendite 97
Objektrendite 97
Die Objektkalkulation 98
Die Beispielimmobilie 99
Die Investmentspalte - Alles, was das Investment betrifft 99
Die Finanzierungsspalte - Alles zu den Krediten und dem Eigenkapital 104
Die Vermietungsspalte - Ob es sich lohnt oder nicht, erfahren Sie hier 105
Gesamte Investmenttabelle 111
Renditerechnung 112
Kapitel 7 Kurz vorm Immobilienkauf 115
Kein Investment ohne Besuch - Die Besichtigung 115
Die Checkliste 116
Beispiel für eine Besichtigung 118
Unterlagen anfordern 125
Das Exposé 126
Grundriss 127
Die letzten zwei Hausgeldabrechnungen für Wohnung und Stellplatz 127
Teilungserklärung mit Gemeinschaftsordnung 127
Grundbuchdaten oder sogar Grundbuchauszug von Wohnung und Stellplatz 128
Alle bisherigen Schreiben zu einer Mieterhöhung (wenn es welche gibt) 128
Wie sich für eine Immobilie entscheiden? 128
Fragen Sie Ihr Suchprofil 128
Fragen Sie Ihren Zielmieter 129
Gehen Sie die Besichtigung nochmals durch 130
Schauen Sie sich Ihre Kalkulation an 130
Machen Sie ein unverschämtes Angebot 130
Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl 131
Checkliste 131
Kapitel 8 Das Immobilienteam 133
Ihre Teammitglieder 133
Der Hausverwalter 134
Der Steuerberater 135
Der Immobilienmakler 135
Der Gutachter 135
Der Rechtsanwalt 136
Der Alleskönner 136
Das Handwerkerteam 137
Die persönliche Assistenz 137
Checkliste Immobilienteam 138
Wie Sie die Mitglieder finden 139
Starten Sie bei sich selbst 139
Fragen Sie, ob derjenige schon in Immobilien investiert hat 140
Bleiben Sie niemals bei einem Angebot 140
Fragen Sie nicht nur die großen Betriebe 140
Fragen Sie andere Investoren 141
Erzählen Sie jedem davon 141
Kapitel 9 Den richtigen Mieter finden 143
Sie suchen den Mieter selbst 143
Vorteile der Selbstvermietung 144
Nachteile der Selbstvermietung 144
Möglichkeiten der Selbstvermietung 144
Die wichtigsten Schritte zur Selbstvermietung 146
Sie lassen den Mieter suchen 150
Vorteile vom Vermietenlassen 150
Nachteile vom Vermietenlassen 150
Makler oder Hausverwaltung, das ist hier die Frage 150
Die wichtigsten Schritte zur Vermietung 152
Vor- und Nachteile beider Varianten im Vergleich 153
Kapitel 10 Vertraglich alles unter Dach und Fach 155
Die Finanzierung - der wichtige Zweitvertrag 155
Wichtige Bestandteile Ihrer Baufinanzierung 155
Finanzierungsmöglichkeiten 157
Wo können Sie eine Finanzierung aufnehmen? 159
Bleiben Sie nicht bei einem Angebot 160
Der Kaufvertrag 161
Eine gute Vorbereitung: Das A und O 161
Wichtige Punkte im Kaufvertrag 161
Den Kauf per Kaufvertrag vollziehen 163
Kapitel 11 Die Pflege der Immobilie 165
Die Zufriedenheit des Mieters im Blick 166
Mieter finden 166
Belange des Mieters klären 166
Miete anpassen 167
Wann und wie oft Mieterhöhungen erlaubt sind 167
Das Ausmaß der Mieterhöhung 168
Mieterhöhung: die richtige Formulierung im Schreiben an den Mieter 169
Zustimmung des Mieters 169
Immobilie in Schuss halten 170
Immobilie optimieren: Wohnqualität verbessern 170
Nebenkostenabrechnung 171
Kosten, die Sie abrechnen dürfen 171
Kosten, die Sie selbst tragen müssen 172
Fristen, die Sie beachten müssen 172
Finanzen im Blick haben 173
Teil III: Fonds und Co.: Indirekt in Immobilien investieren 175
Kapitel 12 Immobilienfonds: Was das ist und warum sich ein Investment lohnt 177
Was ein Immobilienfonds ist 177
Geschlossene und offene Fonds 178
Gesetzliche Vorschriften zur Entnahme 179
Vor- und Nachteile von Immobilienfonds 180
Vorteile: Was für Immobilienfonds spricht 180
Nachteile: die Kehrseite der Medaille 181
Kapitel 13 Immobilienfonds kaufen 185
Kriterien für die Fondsauswahl 185
Fragen, die Sie sich stellen sollten 186
Selber suchen oder den Bankberater fragen? 186
Offener oder geschlossener Fonds? 187
Ausrichtung des Fonds 188
Bisherige Entwicklung 188
Preis 188
Umgang mit Erträgen 188
Steuerbefreiung der Erträge 189
Vier Schritte zum Fondskauf 189
Betrag festlegen 189
Fonds auswählen 190
Depotbank auswählen 191
Order erteilen, Sparplan einrichten 191
Kapitel 14 REIT-ETFs verstehen 193
Was REIT-ETFs sind 193
Mindestens 90 % Gewinnausschüttung 194
Fast 100 % Ertragsausschüttung 195
Notierung am organisierten Markt 195
Investment überwiegend in Immobilien und Grundstücken 195
Keine Investition in Wohnimmobilien 195
Streubesitz mindestens 15 % 195
Verschuldungsgrad maximal 55 % des Gesellschaftsvermögens 195
Kein aktiver Handel mit Immobilien 196
Vorteile von REITs 196
Niedrige Korrelation mit dem Aktienmarkt 196
Hohe Ausschüttungsquote 197
Inflationsschutz 197
Hohe Streuung 197
In Immobilien investieren mit kleinen Summen 197
Hohe Flexibilität 198
Aufbau eines passiven Einkommens 198
Günstige Kostenstruktur 198
Nachteile von REITs 198
Kursschwankung 199
Steuerlicher Nachteil 199
Finanzierungsrisiko 199
Keine reinen REIT-ETFs in Deutschland 199
Die Besteuerung 200
Die Voraussetzungen für den REIT-Status 200
Kapitel 15 REIT-ETFs erwerben 201
Kriterien für die Auswahl von REIT-ETFs 201
Ist der REIT-ETF groß und alt genug? 202
Ausschüttend oder reinvestierend? 203
Wer ist der Ersteller oder Emittent? 203
Ist der REIT-ETF sparplanfähig? 203
Wie sieht es mit den Kosten aus? 204
Wie gestaltet sich die Replikationsmethode? 204
Inländische oder ausländische REIT-ETFs? 205
Schritte zum REIT-ETF-Kauf 206
Festlegen, welchen Betrag Sie anlegen möchten 206
REIT-ETF auswählen 206
Depotbank auswählen 208
Order aufgeben oder Sparplan einrichten 208
Teil IV: Crowdinvesting 211
Kapitel 16 Gemeinsam erfolgreich: Crowdinvesting 213
Was Crowdinvesting ist 213
Vom Crowdfunding zum Crowdinvesting 213
Unterschied Crowdinvesting und Crowdfunding 214
Was Sie sich unter dem Crowdinvesting in Immobilien vorstellen können 214
Sicher ist sicher: Die Absicherung 215
Das Nachrangdarlehen 216
Besichertes Bankdarlehen 216
Vorteile des Crowdinvesting 217
Schon ab kleinem Geld möglich 217
Risikobegrenzung 217
Keine Diskussion mit der Bank 217
Nachteile des Crowdinvesting 218
Kein vorzeitiger Rückkauf möglich 218
Kein Mitspracherecht 218
Oft ist der Gewinn gedeckelt 218
Kapitel 17 Beim Crowdinvesting mitmachen 221
Fragen, die Sie sich vorher stellen sollten 221
Wer ist der Projektleiter? 221
Wie viel Eigenkapital wird gegeben? 222
Wie ist Ihre Anlage abgesichert? 222
Gibt es einen Sekundärmarkt? 223
Sag mir quando, sag mir wann: Zinserträge 223
Fünf Schritte zum Investment 224
Betrag festlegen, der investiert werden soll 224
Plattform aussuchen 224
Projekte begutachten 225
Für ein Projekt entscheiden 225
Geld investieren 226
Teil V: Top Ten 227
Kapitel 18 Zehn große Vorteile von Immobilieninvestments 229
Immobilien sind Sachwerte und schützen Sie daher vor der Inflation 229
Sie brauchen »wenig« Eigenkapital 230
Ihr Nettovermögen steigt schneller 231
Sie kreieren einen zusätzlichen Einkommensstrom 232
Sie benutzen einen Hebel 232
Oft haben Immobilien hohe Optimierungspotenziale 233
Immobilien sind immer im Trend 234
Echte Steuervorteile durch Immobilien 234
Sie haben das Steuer in der Hand 235
Es ist Ihr Team 235
Kapitel 19 Zehn Fehler, die Sie nicht machen sollten 237
Kaufen Sie Immobilien nicht nur wegen der Steuer 237
Lassen Sie sich nicht von »Experten« bequatschen 239
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen 239
Rechnen Sie die Geldanlage in eine Immobilie sorgfältig durch 240
Besichtigen Sie die Immobilie 241
Bilden Sie Rücklagen 242
Verwenden Sie niemals Geld, das Sie zum Leben brauchen 242
Handeln Sie nicht, ohne das große Ganze der Immobilienanlage im Blick zu haben 243
Wenn Sie Hilfe brauchen, suchen Sie sich welche! 244
Manchmal ist selber machen teurer 244
Hilfe erspart Ihnen Zeit 246
Ihre Nerven werden es Ihnen danken 247
Machen Sie nicht zu viel auf einmal 248
Wie in der Schule 248
Wie Sie sich auf eine Sache konzentrieren 249
Kapitel 20 Zehn Fragen, die oft aufkommen 251
Müssen Sie Millionär sein, um in Immobilien zu investieren? 251
Wollen Sie ständig die Klos reparieren? 252
Wie vermeiden Sie, dass ein Mietnomade Ihre Wohnung mietet? 252
Womit sollten Sie starten - Eigentumswohnungen oder Mehrfamilienhaus? 254
Wie finden Sie interessante Objekte? 255
Wie viel Eigenkapital brauchen Sie? 256
Risikoprofil 256
Aktuelle Vermögenslage 256
Gewünschter Zinssatz bei der Bank 256
Ist die Lage wirklich so entscheidend? 257
Was ist mit der Streuung des Kapitals? 257
Lohnt es sich überhaupt noch in Immobilien zu investieren? 258
Wie viele Immobilien brauchen Sie, um reich zu werden? 259
Beantworten Sie die grundsätzlichen Fragen 259
Jetzt kommen die Immobilien 261
Nun fügen wir alles zusammen 261
Kapitel 21 Zehn Ideen, um Ihr Immobiliennetzwerk aufzubauen 263
Erzählen Sie Ihren Bekannten davon 263
Gehen Sie auf Immobilienkongresse 264
Verteilen Sie Ihre Visitenkarten bei jeder Gelegenheit 264
Was auf die Karte sollte 265
Bei jeder Gelegenheit 266
Besuchen Sie Immobilienstammtische 266
Besuchen Sie Messen 267
Gehen Sie zur Eigentümerversammlung 267
Gründen Sie einen eigenen Stammtisch 268
Werden Sie sozial 270
Führen Sie Interviews 271
Vorbereitung ist das A und O 271
Wie Sie vorgehen sollten 271
Melden Sie sich regelmäßig 273
Kapitel 22 Zehn Tipps zur Kaufpreisverhandlung 275
Nicht mit der Tür ins Haus fallen 275
Es gibt auch andere Immobilien 276
Ihr Limit festlegen 277
Den Verkäufer kennenlernen 278
Warum möchte er verkaufen? 278
Hat der Verkäufer Zeitdruck? 279
Gibt es Probleme mit der Immobilie? 279
Als Problemlöser handeln 280
Ein faires Angebot machen 281
Das Angebot erklären können 281
Das erste Angebot machen 281
Auch ohne Kaufpreisreduzierung verhandeln 282
Verkäufer zahlt die Nebenkosten 282
Verkäufer räumt auf 283
Der Makler kommt Ihnen entgegen 283
Keine Reduzierung um jeden Preis 284
Stichwortverzeichnis 285
Kapitel 1
Was für ein Investment in Immobilien spricht
IN DIESEM KAPITEL
Was passives Einkommen ist und welche Vorteile es hat
Warum Sie sich entscheiden müssen, ob Sie direkt oder indirekt investieren
Was spricht eigentlich für Immobilien als Investment? Es gibt ja auch Aktien, Gold oder das gute alte Sparbuch. Wer braucht denn diese alten, arbeitsaufwendigen Immobilien? Seien Sie gespannt, was für Immobilien spricht.
Cleveres Investment in Niedrigzinszeiten
Was bekommen Sie aktuell an Zinsen auf Ihrem Sparkonto? 0,01 %? 0,02 %? Oder doch die gängigen 0 %? Aktuell (Stand 2019) gibt es auf den meisten Sparkonten 0,00 %. Nach Abzug der Inflationsrate wird Ihr Geld also immer weniger!
Sie zahlen sozusagen Strafe fürs Geldparken. Aber was bleibt dann noch für eine Alternative?
Aktien? Sind auf lange Sicht sehr rentabel, aber leider so schwankungsanfällig. Und nach dem Börsencrash 2008 weiß keiner mehr, ob er den Aktien so zu 100 vertrauen kann. So suchen Sie nach einem sicheren Hafen für Ihr Geld.
Sie haben bestimmt schon vom Betongold gehört und wollen nun herausfinden, ob es etwas für Sie ist und ob es sich wirklich lohnt. Gute Frage. Lassen Sie uns mal einige Punkte durchgehen.
Immobilien in Niedrigzinszeiten
Für Immobilien bekommen Sie keine richtige Verzinsung. Es steht also in keinem Vertrag festgeschrieben, dass Sie jährlich x % für das angelegte Geld erhalten. Es ist ein Spiel von Angebot und Nachfrage. Haben Sie eine interessante Immobilie gefunden und konnten diese gewinnbringend vermieten, bekommen Sie eine gute Verzinsung in Form der Miete. Sollten Sie eine Immobilie in einer sehr schlechten Lage gekauft haben und keinen Mieter finden, zahlen Sie drauf. Das ist das Risiko, das Sie bei Immobilien eingehen.
Aber zurück zu den Zinsen. Auch Immobilien bleiben von der Niedrigzinsphase nicht ganz verschont. Aber die Niedrigzinsphase begünstigt den Kauf einer Immobilie. Denn Niedrigzins heißt nicht nur, dass Sie wenig Zinsen bekommen, wenn Sie Ihr Geld anlegen. Es bedeutet auch, dass Sie wenig Zinsen zahlen, wenn Sie sich Geld leihen. Das heißt, die Zinsen für Kredite werden ebenfalls niedriger. Sie können sich also günstiges Geld für Ihre Immobilie holen. Mehr zu diesem interessanten Punkt finden Sie im Kapitel 3.
Einmal Steueroptimierung bitte!
Ein weiterer Vorteil von Immobilien ist ihre steuerliche Behandlung. Sie können eine Immobilie, die Sie zehn Jahre lang in Ihrem privaten Bestand gehalten haben, steuerfrei verkaufen. Der komplette Gewinn bleibt also bei Ihnen hängen.
Die Zinsen, die Sie jeden Monat für den Kredit bezahlen, können Sie von Ihren Brutto-Einnahmen absetzen, was wiederum zu mehr Netto-Einnahmen führen kann.
Investieren in Immobilien = passives Einkommen aufbauen
Wenn Sie Immobilien besitzen und vermieten, erhalten Sie von Ihrem Mieter monatlich Miete. Als schlauer Anleger kaufen Sie natürlich nur Immobilien, die sich selbst tragen, das heißt, bei denen die Miete höher ist als das, was Sie an Kosten für die Immobilie haben. So können Sie sich nach und nach ein stetiges passives Extra-Einkommen aufbauen. Ganz ohne Stress. Sie können also ab sofort die Lorbeeren Ihrer Anlage genießen und nicht erst in 30 Jahren, wenn Sie in Rente gehen.
Sie wissen nicht, was passives Einkommen ist? Kein Problem, ich erkläre es Ihnen.
Passives Einkommen und seine Vorteile
Das passive Einkommen wird gerne als heiliger Gral dargestellt. Sie müssen einmal etwas machen und dann haben Sie ein Leben lang ausgesorgt. Das Geld fließt ohne weiteres Zutun in Ihre Tasche. Aber ist dem wirklich so? Kann Ihnen ein passives Einkommen das ermöglichen? Schauen wir uns das mal an.
Passives Einkommen versus aktives Einkommen
Zuerst aber einmal zur Definition: Was soll ein passives Einkommen überhaupt sein? Ein aktives Einkommen bringt zum Beispiel Ihr Angestelltenjob. Sie gehen jeden Tag zur Arbeit und erhalten am Ende des Monats eine Gehaltszahlung. Sie müssen also aktiv etwas für Ihr Geld tun.
Beim passiven Einkommen lösen Sie Ihr aktives Arbeiten vom Geldfluss. Oft lesen Sie im Internet, dass Sie dann gar nichts mehr tun müssen. Leider ist dem nicht ganz so.
Daher möchte ich Ihnen meine Definition vom passiven Einkommen einmal aufzeigen:
- Das Einkommen ist unabhängig von Ihrer aktuellen Arbeitskraft (Auch wenn Sie aufhören zu arbeiten, fließt das Geld weiter.)
- Die Arbeit, die Sie in das Einkommen hineinstecken, wird mit der Zeit immer weniger.
- Am Anfang müssen Sie noch sehr viel Arbeit reinstecken, um überhaupt Einnahmen zu verzeichnen. Aber das können Sie nach und nach herunterfahren
- Sie können die Höhe des Einkommens zu einem bestimmten Grad steuern.
Passives Einkommen bedeutet also nicht, gar nicht mehr dafür zu arbeiten, sondern immer weniger Arbeit in das gleiche (oder sogar mehr) Einkommen hineinzustecken.
Sobald ein Einkommen diese Punkte erfüllt, ist es passiv. Lassen Sie uns das einmal für die Immobilien prüfen:
Unabhängig von Ihrer aktuellen Arbeitskraft
Wenn Sie eine Immobilie kaufen und vermieten, wird die Miete monatlich gezahlt. Ob Sie da an Ihrem Schreibtisch sitzen, krank im Bett liegen oder auf der Sonnenliege Ihren Caipirinha trinken, interessiert die Mietzahlung relativ wenig.
Das Geld kommt auch, wenn Sie nicht aktiv daran arbeiten.
Im Laufe der Zeit immer weniger Arbeit
Am Anfang macht so eine Immobilie enorm viel Arbeit. Sie müssen:
- Sich über den Standort klar werden
- Aktiv nach einer Immobilie suchen
- Den richtigen Mieter finden
- Einen rechtssicheren Mietvertrag aufsetzen
- Und vieles mehr
Haben Sie das aber erst einmal alles gemacht, wird die Arbeit mit der Immobilie meist schon weniger.
Dann müssen Sie nur noch:
- Monatlich den Mieteingang kontrollieren
- Einmal im Jahr die Nebenkostenabrechnung machen
- Die Immobilie in Schuss halten
- Anfragen der Mieter bearbeiten
Und viele dieser Arbeiten können Sie sogar an eine Mietverwaltung auslagern, sodass Ihre Arbeit an der Immobilie noch geringer wird.
Die Höhe des Einkommens können Sie selbst bestimmen
Die Miete steht im Mietvertrag. Da können Sie nicht viel machen. Mieterhöhungen sind gesetzlich streng geregelt. Es ist schwierig, auf die Höhe Einfluss zu nehmen. Aber nicht unmöglich. Es gibt noch die Möglichkeit, eine weitere Immobilie zu erwerben. Dadurch steigt natürlich auch das Einkommen wieder. Also auch dieser Punkt ist erfüllt.
Vorteile des passiven Einkommens
Nun wissen Sie, was ein passives Einkommen ist und dass die Immobilie auf alle Fälle dazugehört.
Aber welche Vorteile hat so ein passives Einkommen?
Da gibt es mehrere Punkte:
- Unabhängigkeit vom Arbeitsplatz
- Mehr Zeit
- Ortsunabhängigkeit
- Risikoreduzierung
Schauen wir uns doch die Vorteile einmal im Detail an.
Unabhängigkeit vom Arbeitsplatz
Stellen Sie sich vor, Sie liegen morgens im Bett, es ist 6 Uhr in der Früh, und Sie müssen gleich aufstehen, um zu Ihrer Arbeit zu fahren. Der Wecker klingelt schon zum dritten Mal, aber Sie haben einfach keine Lust. Nur leider müssen Sie aufstehen, schließlich brauchen Sie ja das Geld. Wie sollen sonst das Haus und der nächste Urlaub finanziert werden? Also schmeißen Sie die Decke zur Seite und machen sich fertig. Wäre es nicht ein schönes Gefühl, zu wissen, dass Sie einfach liegen bleiben können? Dann werden Sie halt gekündigt, aber Sie kommen nicht in irgendwelche Existenzängste. Es fließt weiterhin Geld auf Ihr Konto. Das kann Ihnen ein zusätzliches passives Einkommen ermöglichen.
Sie müssen ja gar nicht gleich kündigen - vielleicht lieben Sie Ihren Job, aber möchten etwas kürzertreten. Auch das ist mit einem passiven Einkommen möglich.
Mehr Zeit
Jeden Tag von 9 bis 17 Uhr bei der Arbeit zu sitzen oder sogar länger, ist schon lästig. Acht Stunden am Tag, fünf Tage die Woche. Das macht 40 Stunden, die Sie nicht frei gestalten können.
Wie wäre es, wenn Sie montags komplett freihätten? Stellen Sie sich vor, Sie schnappen sich Ihre Kinder und gehen in den Zoo. Keine lange Schlange vor der Ticketkasse. Sie können die Elefanten aus der ersten Reihe sehen, ohne einen Ellbogen in der Rippe zu haben. Ja, das kann ein passives Einkommen möglich machen.
Ortsunabhängigkeit
Nur zu Hause zu sein, ist nichts für Sie? Sie möchten von überall auf der Welt Ihr Geld verdienen können? Auch hier kann das passive Einkommen helfen. Für die Immobiliensuche brauchen Sie nur einen Laptop und ein Smartphone. Für die Besichtigungen gibt es mittlerweile spezielle Firmen, die das übernehmen, und auch die Verwaltung können Sie abgeben. So können Sie von überall auf der Welt Ihr Einkommen weiter aufbauen.
Risikoreduzierung
Alle reden stets von der Sicherheit. »Wenn Sie einen Angestelltenjob haben, ist es das Sicherste,...
Systemvoraussetzungen
Dateiformat: ePUB
Kopierschutz: Adobe-DRM (Digital Rights Management)
Systemvoraussetzungen:
- Computer (Windows; MacOS X; Linux): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose Software Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).
- Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions oder die App PocketBook (siehe E-Book Hilfe).
- E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)
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