Prada, Pumps und Babypuder

Ein Shopaholic-Roman 5
 
 
Goldmann Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. September 2011
  • |
  • 448 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-06946-9 (ISBN)
 
Nachwuchs für die Schnäppchenjägerin

Rebecca Bloomwood, verheiratete Brandon, ist selig. Sie und ihr Mann Luke erwarten ihr erstes Kind, und natürlich soll für den Nachwuchs alles perfekt vorbereitet sein. Strampelanzüge, Kinderwagen, Spielzeug - Rebecca ist im Kaufrausch. Doch ihr Glück wird getrübt, als sie erfährt, dass ihre höchst attraktive Geburtshelferin Venetia eine Exfreundin von Luke ist. Und die scheint wild entschlossen, ihr den Mann auszuspannen. Als Rebecca dann auch noch herausfindet, dass Luke Geheimnisse vor ihr hat, ist sie überzeugt: Er und Venetia haben eine Affäre .

  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
Goldmann
  • 0,78 MB
978-3-641-06946-9 (9783641069469)
3641069467 (3641069467)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Sophie Kinsella ist ehemalige Wirtschaftsjournalistin. Ihre Schnäppchenjägerin-Romane werden von einem Millionenpublikum verschlungen. Sophie Kinsella eroberte die Bestsellerlisten aber auch mit Romanen wie »Göttin in Gummistiefeln« oder »Frag nicht nach Sonnenschein«. Sie lebt mit ihrer Familie in London.
"19 (S. 255-256)

Wenn ich doch bloß wüsste, wann genau ich überrascht werde. Es ist acht Uhr morgens am nächsten Tag, und ich bin bereit. Ich habe mich für ein pinkfarbenes Wickelkleid und Wildlederboots entschieden. Gestern Abend habe ich mir noch schnell die Fingernägel machen lassen, Blumen gekauft und die Wohnung aufgeräumt. Und ich habe all meine Krimskramsschachteln nach dieser einen Karte durchwühlt, die ich damals in New York gekauft habe. Auf der Karte ist ein Stubenwagen abgebildet, umringt von kleinen Geschenken, und in Glitzerschrift steht oben drüber: »Danke für die Überraschungsparty, Freunde!«

Wusste ich doch, dass ich die Karte eines Tages brauchen kann. Bei der Gelegenheit bin ich auch auf eine düstere, graue Karte mit der Aufschrift »Tut mir leid, dass das Geschäft nicht gut läuft« gestoßen. Die habe ich zerrissen. Blöde Karte. Von Dave Sharpness habe ich noch nichts gehört. Und Luke habe ich noch nicht erzählt, was ich über Iain weiß. Ich kann es zwar kaum abwarten, will die Beweise aber erst in der Hand haben. Luke trinkt gerade in der Küche einen starken Kaffee, bevor er zur Arbeit aufbricht. Ich sehe ihn an. Er kippt Zucker in seinen Espresso, und dabei sieht sein gesamter Unterkiefer verkrampft aus.

Zucker nimmt er nur, wenn er einen 5000-Volt-Energieschub braucht. Er sieht mich dastehen und klopft auf den Barhocker neben sich. Ich wuchte mich hinauf und stütze mich mit den Ellbogen auf der Granitplatte ab. »Becky … ich muss mit dir reden.« »Du machst das Richtige«, sage ich sofort. »Das weißt du doch.« Luke nickt. »Mir ist auch schon viel wohler. Sie haben mich dermaßen unter Druck gesetzt. Sie haben die ganze Firma unter Druck gesetzt.« »Genau. Du brauchst sie nicht, Luke! Du hast es gar nicht nötig, hinter einer arroganten Firma herzulaufen, die denkt, ihr gehöre die ganze Welt …« Luke hebt die Hand.

»So einfach ist das nicht. Ich muss dir was sagen.« Er hält inne und rührt in seinem Kaffee. »Arcodas hat uns nicht bezahlt.« »Was?« Ich sehe ihn verständnislos an. »Du meinst … überhaupt noch nicht?« »Eine einzige Zahlung ganz am Anfang. Seither nichts mehr. Sie schulden uns … na ja … eine ganze Menge …« »Das kann ja wohl nicht wahr sein! Man muss seine Rechnungen doch bezahlen! Ich meine, das verstößt doch gegen …« Ich breche ab. Errötend. Mir fallen gerade ein paar Kundenkartenabrechnungen in meiner Nachttischschublade ein, die ich vielleicht noch nicht bezahlt habe. Aber das ist doch was ganz anderes. Ich bin schließlich kein riesiges internationales Unternehmen. »Sie sind bekannt dafür. Wir sind hinter dem Geld hergelaufen, haben gedroht …«

Luke reibt sich die Augenbrauen. »Als wir noch gut im Geschäft waren, dachten wir natürlich, dass wir das Geld schon bekommen. Jetzt müssen wir eventuell klagen.« »Na, dann klagt doch!«, sage ich trotzig. »Damit dürfen sie nicht durchkommen!« »Aber in der Zwischenzeit …« Luke hebt seine Tasse und setzt sie dann wieder ab. »Um ehrlich zu sein, läuft es gerade nicht gut, Becky. Wir haben sehr schnell expandiert. Zu schnell, im Nachhinein betrachtet. Ich muss Mieten bezahlen, Gehälter … wir bluten. Bis wir wieder festen Boden unter den Füßen haben, müssen wir unser Geld ein bisschen beisammenhalten.«"

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