Mini Shopaholic

Ein Shopaholic-Roman 6
 
 
Random House ebook (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. September 2011
  • |
  • 464 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-06943-8 (ISBN)
 
Schnäppchen - Schnuller - Shoppingtüten!
Becky Brandon, geborene Bloomwood, hatte sich ihr Dasein als Mutter leichter vorgestellt. Die zweijährige Minnie ist tatsächlich ein sehr lebhaftes, willensstarkes Kind - man könnte sie auch als Teufelsbraten bezeichnen. Ihr Lieblingswort ist »Meins!«, und eine Vorliebe für Markenartikel ist nicht zu übersehen. Woher sie das nur hat? Becky jedenfalls kauft angesichts der Krise nur noch das Notwendigste - Handtaschen, Schuhe, Spielsachen für Minnie ... auch die Firma ihres Mannes leidet unter der Wirtschaftslage, und um Luke aufzuheitern, plant Becky heimlich eine Party zu dessen Geburtstag. Inzwischen soll die aus dem Fernsehen bekannte »Nanny Sue« aus Minnie einen Gemüse liebenden Wonneproppen machen. Kann das alles gutgehen?


Sophie Kinsella ist ehemalige Wirtschaftsjournalistin. Ihre Schnäppchenjägerin-Romane werden von einem Millionenpublikum verschlungen. Sophie Kinsella eroberte die Bestsellerlisten aber auch mit Romanen wie »Göttin in Gummistiefeln« oder »Frag nicht nach Sonnenschein«. Sie lebt mit ihrer Familie in London.
  • Deutsch
  • 3,01 MB
978-3-641-06943-8 (9783641069438)
3641069432 (3641069432)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Sophie Kinsella ist ehemalige Wirtschaftsjournalistin. Ihre Schnäppchenjägerin-Romane werden von einem Millionenpublikum verschlungen. Sophie Kinsella eroberte die Bestsellerlisten aber auch mit Romanen wie »Göttin in Gummistiefeln« oder »Frag nicht nach Sonnenschein«. Sie lebt mit ihrer Familie in London.
"19 (S. 298-299)

Okay, es bringt mich fast um. Es ist halb acht am nächsten Morgen, und ich bin total verpennt, denn jedes Mal, wenn ich am Einschlafen war, hat Luke irgendwas gemurmelt wie: ›Ich guck nach meinen E-Mails‹, und ich musste schon wieder meine laszive Nymphomanennummer abziehen. Was – offen gesagt – echte Vorteile hatte. Aber jetzt sind wir voll und ganz befriedigt, alle beide. Ich meine, echt jetzt. Wir sind fix und fertig. (Zumindet für den Augenblick.) Und ich weiß, dass Luke nun andere Dinge im Kopf hat. Bisher habe ich es geschafft, ihn im Schlafzimmer zu halten. Ich habe uns das Frühstück ins Bett geholt, und er trinkt seine zweite Tasse Kaffee, während Minnie ein Stück Toast knabbert. Jeden Moment wird er auf seine Uhr sehen und sagen:

»Hast du mein Notebook gesehen?« Er blickt auf. Ich wusste es. »Hm … hast du es verlegt?« Ich weiche ihm aus. »Es muss hier irgendwo sein …« Er schiebt das Hemd herum, das er gestern Abend auf den Boden geworfen hatte. »Bestimmt.« Ich nicke weise. Ich habe es vorhin heimlich rausgeschafft und hinter den Flaschen im Putzmittelschrank in der Waschküche versteckt. Dann habe ich ein Bügelbrett und einen überquellenden Wäschekorb vor die Schranktür geschoben. Da findet er es nie im Leben. »Ich muss mich bei Bonnie melden und ihr die Lage erklären …« Zielstrebig sucht er im Zimmer herum. »Wo zum Teufel ist es? Ich habe es doch gestern Abend noch gehabt! Ich glaube, langsam werde ich dement. Kann ich deinen BlackBerry benutzen? « »Der Akku ist alle«, lüge ich lammfromm. »Hab’ vergessen, ihn aufzuladen.« »Dann gehe ich an den Computer von deinen Eltern …«

»Die haben ihr Passwort geändert«, sage ich hastig. »Da kommst du nicht rein. Noch Kaffee, Schatz?« Das Telefon auf dem Nachtschränkchen klingelt, und ich gehe ran, so natürlich wie möglich. »Hallo? Oh, es ist für dich, Luke!« Ich gebe mir Mühe, überrascht zu klingen. »Es ist Gary!« »Hi, Gary.« Luke nimmt den Hörer. »Tut mir leid, mein BlackBerry ist kaputt…« Er stutzt und glotzt das Telefon an. »Was?«, sagt er schließlich. »Aber, Gary …« Sittsam nippe ich an meinem Kaffee, betrachte Luke und versuche, nicht zu lächeln. Endlich legt er auf. Er sieht erschüttert aus. »Ach, du Schande!« Er sinkt in die Kissen.

»Das war Gary. Ich glaube, er hat einen Nervenzusammenbruch.« »Gibt’s ja nicht!«, rufe ich theatralisch. Der gute, alte Gary. Ich wusste doch, dass er mich nicht im Stich lässt. »Er sagt, wir müssen uns dringend treffen, über die Firma reden, über sein Leben, wie er den Druck loswerden kann. Er klang absolut verzweifelt. Ausgerechnet Gary!« Luke sieht aus, als fehlten ihm die Worte. »Ich meine, er ist der letzte Mensch auf der Welt, von dem ich erwarten würde, dass er zusammenbricht. Er war immer so ausgeglichen. Er sagt, er kann London nicht mehr ertragen. Er will sich mit mir an irgendeinem abgelegenen Ort im New Forest treffen.

Du meine Güte!« Es ist das Ferienhaus, zu dem Gary immer mit seiner Familie fährt. Da gibt es kein Handynetz, kein Internet und auch kein Fernsehen. Gary und ich hatten heute Morgen ein kleines Pläuschchen. Er meinte, er könnte die Sache mit dem Nervenzusammenbruch den Vormittag über durchhalten, und danach würde uns schon noch was einfallen. »Du musst dich um Gary kümmern«, sage ich ernst. »Schließlich ist er deine rechte Hand. Ich finde, du solltest hinfahren und ihn anhören. Sonst macht er noch Dummheiten«, füge ich eilig hinzu, als Luke zu zögern scheint. »Das Risiko willst du doch nicht eingehen, oder? Ruf Bonnie an, und bitte sie, deine Termine zu verlegen.« Schon will Luke nach dem BlackBerry in seiner Tasche greifen, als ihm etwas einfällt."

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