Die Haftungsbeschränkung bei nicht rechtzeitiger Leistung als Regelungsgegenstand Allgemeiner Geschäftsbedingungen.

 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Januar 2022
  • |
  • 178 Seiten
 
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978-3-428-46949-9 (ISBN)
 
Reihe Schriften zum Bürgerlichen Recht - Band 130
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 1989
  • |
  • Universität Mainz
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 18,01 MB
978-3-428-46949-9 (9783428469499)
10.3790/978-3-428-46949-9
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  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • A. Einleitung
  • B. Die gesetzliche Regelung des Schuldnerverzuges und ihre Verdrängung durch Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • I. Dispositive Risikoordnung des Gesetzes und Freizeichnung durch Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • 1. Vorrang der vertraglichen Risikoverteilung vor dem Recht der Leistungsstörungen
  • 2. Gefahren bei der Ersetzung gesetzlicher Regelungen durch Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • 3. Kontrolle Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch Rückbesinnung auf die Wertungen des dispositiven Rechts
  • II. Die Struktur der Regelungen über den Schuldnerverzug und dadurch bedingte Ansatzpunkte für Freizeichnungsklauseln
  • 1. Regelungstechnik
  • 2. Verzugsherbeiführung
  • 3. Verzugsfolgen
  • a) Unmittelbare Folgen
  • b) Gegenseitige Verträge
  • 4. Systematik des Gesetzes und Formen der Freizeichnung
  • III. Einschränkungen der Verzugshaftung in der Wirtschaftspraxis
  • C. Die Einschränkbarkeit der Verzugsfolgen im nichtkaufmännischen Bereich
  • I. Erscheinungsformen in der Wirtschaftspraxis
  • 1. Klauseln zum Anspruch auf Ersatz des Verzögerungsschadens
  • 2. Klauseln zu den Rechten des Gläubigers nach § 326 BGB
  • II. Haftungsfreizeichnungen und Vorrang der Individualabrede gemäß § 4 AGBG
  • 1. Sicherung vertraglicher Hauptleistungspflichten durch das Vorrangprinzip
  • 2. Verhältnis zur Inhaltskontrolle
  • III. Inhaltskontrolle § 326 BGB einschränkender Bestimmungen
  • 1. Die in Betracht kommenden Verbote
  • 2. Der Schutz des Vertragslösungsrechts durch § 11 Nr. 8 a AGBG
  • a) Der Begriff des Vertragslösungsrechts
  • b) Verbotene Beeinträchtigungen
  • c) Erfordernis der Schriftform
  • 3. Der Schutz des Schadensersatzanspruches wegen Nichterfüllung durch § 11 Nr. 8 b AGBG
  • a) Vorsätzlich und grob fahrlässig herbeigeführter Leistungsverzug
  • b) Leicht fahrlässig herbeigeführter Leistungsverzug
  • aa) Restriktive Interpretation des § 11 Nr. 8 b AGBG durch einen Teil des Schrifttums
  • bb) Die Auffassung Manfred Wolfs
  • cc) Stellungnahme
  • (1) Gesetzesauslegung
  • (2) Notwendigkeit einer teleologischen Reduktion auf Fälle groben Verschuldens
  • (3) Bedürfnis für eine teleologische Reduktion im Sinne Wolfs
  • (4) Ergebnis
  • c) Die Haftung des Gattungsschuldners nach § 279 BGB
  • aa) Die Anwendung des § 279 BGB auf den Schuldnerverzug
  • bb) Inhaltskontrolle abweichender Klauseln
  • 4. Mit § 11 Nr. 8 AGBG in Einklang stehende Einschränkungen der Schadensersatzpflicht
  • a) Die Abgrenzung zwischen Ausschluß und Einschränkung der Schadensersatzpflicht
  • b) Kontrollfähigkeit
  • c) Kriterien bei der Inhaltskontrolle nach § 9 AGBG
  • 5. Die Beschränkbarkeit der Gläubigerrechte beim Verzug mit Teilleistungen
  • a) Die Bedeutung der Regelung des § 11 Nr. 9 AGBG
  • b) Der Ausschluß und die Einschränkung des Rücktrittsrechtes
  • c) Der Ausschluß und die Einschränkung des Schadensersatzanspruches wegen Nichterfüllung
  • d) Verzug mit einzelnen Raten beim echten Sukzessivlieferungsvertrag
  • aa) Besonderheiten der Verzugshaftung bei Sukzessivlieferungsverträgen
  • bb) Inhaltskontrolle abweichender AGB
  • 6. Einschränkungen der Verzugsfolgen durch Nachfristvorbehalte
  • a) Die Länge der gemäß § 326 BGB zu setzenden Nachfrist
  • b) Die Verbotsvorschrift des § 10 Nr. 2 AGBG
  • aa) Vorbehalt einer unangemessen langen Nachfrist
  • bb) Der Vorbehalt einer nicht hinreichend bestimmten Nachfrist
  • c) Das Verhältnis zwischen § 10 Nr. 2 und § 11 Nr. 8 AGBG
  • IV. Inhaltskontrolle § 286 Abs. 1 BGB einschränkender Bestimmungen
  • 1. Anwendbarkeit von § 11 Nr. 8 AGBG
  • a) Die Auffassung Hensens und Reuters
  • b) Stellungnahme
  • 2. Inhaltskontrolle mit § 11 Nr. 8 b AGBG in Einklang stehender Klauseln
  • V. Einschränkung der Verzugshaftung durch Verweisung auf Dritte
  • VI. Inhaltskontrolle sonstige Verzugsfolgen einschränkender Bestimmungen
  • 1. Die Haftungsverschärfung gemäß § 287 BGB
  • a) Geringe Bedeutung des § 287 S. 1 BGB
  • b) Die Regelung des § 287 S. 2 BGB
  • 2. Verzinsung von Geldschulden
  • 3. Ansprüche bei verzögerter Mängelbeseitigung
  • D. Indirekte Freizeichnung durch Vereitelung oder Erschwerung der Verzugsherbeiführung
  • I. Erscheinungsformen in der Wirtschaftspraxis
  • 1. Modifizierung einzelner Verzugsvoraussetzungen
  • 2. Relativierung verbindlicher Leistungszeitangaben
  • a) Unverbindlichkeitsklauseln
  • b) Zusätzliche Leistungsfristen
  • 3. Vertragslösungsvorbehalte
  • 4. Die formularmäßige Bestimmung der Leistungszeit
  • II. Die Subsumtion indirekter Freizeichnungen unter § 11 Nr. 8 AGBG
  • 1. Problemstellung
  • 2. Indirekte Freizeichnungen als "Umgehungstatbestände"
  • a) Die dogmatische Einordnung der Gesetzesumgehung
  • b) Teleologische Auslegung und analoge Anwendung der speziellen Klauselverbote
  • aa) Die teleologische Auslegung
  • bb) Die analoge Anwendung von Einzelverboten
  • 3. Erfassung indirekter Freizeichnungen durch teleologische Auslegung des Tatbestandsmerkmals "Verzug des Schuldners"
  • a) Meinungsstand in Rechtsprechung und Literatur
  • b) Stellungnahme: Auslegung nach der materiellen Wirkung der Klauseln
  • III. Subsumtion einzelner Klauseltypen
  • 1. Modifizierung einzelner Verzugsvoraussetzungen
  • a) Die Festlegung des Verschuldensmaßstabs
  • b) Änderung der Beweislast des § 285 BGB
  • c) Erhöhung der Anforderungen an die verzugsbegründende Mahnung
  • 2. Die Relativierung verbindlicher Leistungszeitangaben
  • a) Bestimmung einer zusätzlichen Leistungsfrist
  • aa) Die materielle Rechtswirkung dieses Klauseltyps
  • bb) Abgrenzung gegenüber den in § 10 Nr. 1, 2 und 4 AGBG geregelten Klauseltypen
  • b) Unverbindlichkeit des Liefertermins
  • aa) Die Bedeutung von Unverbindlichkeitsklauseln
  • bb) Inhaltskontrolle
  • 3. Vertragslösungsvorbehalte
  • a) Der Einfluß von Vertragslösungsvorbehalten auf die Verzugshaftung
  • b) Konkurrenzverhältnis zwischen § 11 Nr. 8 und § 10 Nr. 3 AGBG
  • 4. Die formularmäßige Bestimmung der Lieferzeit
  • E. Die Inhaltskontrolle im kaufmännischen Geschäftsverkehr
  • I. Die Übertragbarkeit der in den §§ 10 und 11 AGBG enthaltenen Wertungen auf die Inhaltskontrolle kaufmännischer Klauseln
  • 1. Meinungsstand in Literatur und Rechtsprechung
  • 2. Unterschiedliche Indizwirkung der einzelnen Klauselverbote
  • II. Übertragbarkeit der dem § 11 Nr. 8 AGBG zugrunde liegenden Wertungen auf den kaufmännischen Geschäftsverkehr
  • 1. Die Erhaltung des Vertragslösungsrechts
  • 2. Beschränkbarkeit der Schadensersatzansprüche gemäß §§ 286 und 326 BGB bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit
  • a) Eigenes grobes Verschulden und grobes Verschulden leitender Angestellter
  • b) Grobes Verschulden einfacher Erfüllungsgehilfen
  • 3. Beschränkbarkeit der Schadensersatzansprüche bei leichter Fahrlässigkeit
  • a) Der Schadensersatzanspruch wegen Nichterfüllung gemäß § 326 BGB
  • b) Der Anspruch auf Ersatz des Verzugsschadens gemäß § 286 Abs. 1 BGB
  • 4. Die Beschränkbarkeit der erweiterten Einstandspflicht des Gattungsschuldners
  • III. Beschränkbarkeit der Gläubigerrechte bei Verzug mit Teilleistungen
  • IV. Nachfristvorbehalte in kaufmännischen Klauseln
  • F. Die Einschränkbarkeit der Folgen nicht zu vertretender Leistungsverzögerungen
  • I. Die Folgen nicht zu vertretender Leistungsverzögerungen nach dispositivem Recht
  • 1. Regelungen aus dem besonderen Schuldrecht
  • 2. Das Rücktrittsrecht bei relativen Fixgeschäften gemäß § 361 BGB und § 376 Abs. 1 HGB
  • 3. Die übrigen Fälle objektiver Leistungsverzögerung
  • II. Erscheinungsformen der Freizeichnung in der Wirtschaftspraxis
  • III. Inhaltskontrolle abweichender Klauseln
  • 1. Die Abdingbarkeit der Regelungen der §§ 542, 636 BGB durch Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • a) Das Kündigungsrecht gemäß § 542 BGB
  • b) Das Rücktrittsrecht gemäß § 636 BGB
  • 2. Die Ausschließbarkeit des sofortigen Rücktrittsrechtes bei relativen Fixgeschäften
  • a) Vorrang der Individualabrede
  • b) Inhaltskontrolle
  • aa) Die Leitbildfunktion von Auslegungsregeln
  • bb) Das verschuldensunabhängige sofortige Rücktrittsrecht als wesentlicher Grundgedanke
  • 3. Die Abdingbarkeit der allgemeinen Folgen objektiver Leistungsverzögerungen
  • G. Freizeichnungen von den Folgen bestimmter Leistungshindernisse
  • I. Die Folgen vorübergehender Leistungshindernisse nach dispositivem Recht und nach den Vertragsbestimmungen der Wirtschaft
  • 1. Gesetzliche Folgen vorübergehender Leistungshindernisse
  • a) Verzug und Unmöglichkeit
  • b) Vertretenmüssen bei vorübergehenden Leistungshindernissen
  • 2. Die Regelung spezieller Verzögerungsursachen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Wirtschaftspraxis
  • II. Inhaltskontrolle auf spezielle Störungsursachen abstellender Klauseln
  • 1. Besonderheiten gegenüber allgemeinen Haftungsfreizeichnungen
  • 2. Die betroffenen Leistungsstörungen und ihre formularmäßige Abdingbarkeit in Verbrauchergeschäften
  • a) Einschränkung der Verzugshaftung
  • aa) Abweichung vom dispositiven Recht
  • bb) Inhaltskontrolle
  • b) Einschränkung sonstiger gesetzlicher Regelungen
  • aa) Haftung wegen zu vertretender Unmöglichkeit
  • bb) Folgen zufälliger Unmöglichkeit
  • cc) Folgen nicht zu vertretender Leistungsverzögerungen
  • c) Besonderheiten bei der Inhaltskontrolle von Vertragslösungsvorbehalten
  • aa) § 10 Nr. 3 AGBG als ausschließlicher Maßstab
  • bb) Leitbild der Unmöglichkeitsregelung
  • 3. Besonderheiten bei der Kontrolle kaufmännischer Klauseln
  • a) Auslegung und Inhaltskontrolle kaufmännischer Kurzklauseln
  • b) Größere Flexibilität der Generalklausel gegenüber den speziellen Klauselverboten
  • III. Konkrete Prüfung einiger gebräuchlicher Freizeichnungsklauseln
  • 1. Lieferfähigkeitsvorbehalte
  • a) Bedeutung
  • b) Haftungslage nach dispositivem Recht
  • c) Inhaltskontrolle im nichtkaufmännischen Verkehr
  • d) Inhaltskontrolle im kaufmännischen Verkehr
  • 2. Selbstbelieferungsvorbehalte
  • a) Bedeutung
  • b) Haftungslage nach dispositivem Recht
  • c) Inhaltskontrolle im nichtkaufmännischen Geschäftsverkehr
  • d) Inhaltskontrolle im kaufmännischen Geschäftsverkehr
  • 3. Höhere-Gewalt-Klauseln
  • a) Bedeutung
  • b) Begriff und Rechtsfolgen höherer Gewalt
  • c) Inhaltskontrolle im nichtkaufmännischen Geschäftsverkehr
  • d) Inhaltskontrolle im kaufmännischen Geschäftsverkehr
  • 4. Arbeitskampfklauseln
  • a) Bedeutung
  • b) Arbeitskampfbedingte Leistungsstörungen und ihre Haftungsfolgen
  • c) Inhaltskontrolle im nichtkaufmännischen Geschäftsverkehr
  • d) Inhaltskontrolle im kaufmännischen Geschäftsverkehr
  • IV. Nutzen spezieller Freizeichnungen für den Verwender
  • 1. Verwendung gegenüber Verbrauchern
  • 2. Verwendung gegenüber Kaufleuten
  • a) Risikominderung
  • b) Rechtssicherheit
  • H. Ergebnisse und Schlußbetrachtung
  • I. Ergebnisse
  • II. Schlußbetrachtung
  • Literaturverzeichnis

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