Tiere im Rampenlicht

Aus meinem Leben als Filmtiertrainer
 
 
Irisiana (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 16. Mai 2011
  • |
  • 272 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-05711-4 (ISBN)
 
Wie man eine Fliege dressiert und andere verrückte Geschichten

Tierische Helden wie Lassie oder Flipper haben eine ganze Generation fasziniert, auch Deutschlands bekanntesten und international gefragten Filmtiertrainer Christoph Kappel. Seit über 20 Jahren trainiert er u. a. Hunde, Pferde, Katzen oder Bären. Ob für den Tatort, für "Bibi Blocksberg" oder "Nirgendwo in Afrika" - Christoph Kappel hat jedes Mal die Wünsche der Drehbuchautoren tiergerecht umgesetzt oder gegebenenfalls abgelehnt, um dem Tier nicht zu schaden. In seinem unterhaltsamen Buch gewährt er umfangreichen Einblick in die abwechslungsreiche Arbeit mit tierischen und menschlichen Schauspielern. Dabei geht es um viel mehr als nur um amüsante Anekdoten vom Set. Der Autor zeigt, wie man Tiere versteht und ihre Bedürfnisse erkennt. Ihm ist es wichtig, dass wir nicht die eigenen Emotionen auf das Tier übertragen, sondern auf Augenhöhe mit ihm kommunizieren. Ein echtes Lesevergnügen für alle tierbegeisterten Menschen, vom Teenager bis zu den Großeltern: lehrreich, humorvoll und einmalig.

  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
8 Seiten Farbfotos
  • 1,15 MB
978-3-641-05711-4 (9783641057114)
3641057116 (3641057116)
weitere Ausgaben werden ermittelt
"Mensch, mach’s nach! (S. 181-182)

Seit Menschengedenken schauen wir uns die wesentlichen Dinge von der Natur ab. Ganz schön clever und obendrein ein Erfolgsrezept! Ist es Inspiration, die uns zur Nachahmung der Genialität des perfekten Ineinandergreifens der einzelnen Zahnräder bei Mutter Natur motiviert? Wir kopieren beinahe alle ihrer ausgeklügelten Mechanismen, sobald wir sie durchschaut haben.

Das Original und seine Kopie

Denken Sie an eine Straße, die wir unter der Erde anlegen, wie das der Maulwurf oder die Mäuse tun. Denken Sie an Neoprenanzüge, die wir zum Surfen oder Tauchen tragen und deren Material der Fisch- und Seehundhaut gleicht. So ein sexy Anzug macht das Element Wasser, das doch mancherorts ziemlich frisch daherkommt, für uns Menschen schon viel gemütlicher. Biber benutzen eine Rutsche, wenn sie schweres Baumaterial oder Nahrung wie Maisstauden von den Weiden nahe dem Ufer zu ihrer Baustelle im Wasser transportieren. Diese Biberrutsche ist wie ein geteiltes Abwasserrohr, das einen Weg über die Böschungen zum Wasser bildet. Das Prinzip ist genau wie beim Notausstieg eines Flugzeuges.

Und glücklich spielende Kinder benutzen eine Kopie dieses Biberbauwerks, wenn sie auf der Wasserrutsche oder der Rutschbahn auf dem Kinderspielplatz toben. War Ikarus der erste Flieger oder Otto Lilienthal – oder waren es doch die ersten Vögel, die schon vor mehr als einhundertvierundzwanzig Millionen Jahren über den Wolken flogen und feststellten, dass hier die Freiheit wohl grenzenlos ist? Und war es nicht unheimlich, das Echolot in Wolfgang Petersens Meisterwerk »Das Boot« zu hören? Einen Dank an die Fledermaus! Sie kann sich in völliger Dunkelheit durch ihre sogenannte Echoortung hervorragend orientieren. Wir Menschen haben uns daraus das Verfahren zur Laufzeitmessung abgeschaut. Die Messung jener Zeit, die ein Schall- oder Funksignal für das Durchlaufen der Messstrecke benötigt, im U-Boot unentbehrlich. Oder das Radfahren, eine wunderbare Fortbewegungsart für uns Menschen.

Luft, Licht und Sonne genießen wir dabei, zudem trainieren wir uns auch noch stramme Waden an. Aber wo haben wir uns das Rad abgeschaut? Vielleicht war es bei der Goldenen Radspinne, sie hat uns gezeigt, wie es funktioniert. Diese Spinnenart bewegt sich nämlich rollend, mit den Beinen angetrieben, vorwärts. Im 15. Jahrhundert hat Leonardo da Vinci Skizzen eines Helikopters angefertigt. Aber woher kam diese Idee? Vielleicht hat der große Leonardo damals an einem schönen Sommertag den Libellen zugeschaut.

Die zeichnen sich ja bekanntermaßen durch einen erstaunlichen Flugapparat aus. Sie können in der Luft stehen bleiben, einige Arten sind sogar in der Lage, rückwärts zu fliegen. Libellen erreichen im Vorwärtsflug ein Tempo von fünfzig Kilometern pro Stunde. Wir Menschen haben unsere erste Libelle, den Helikopter, 1922 in die Luft gebracht, fünf Jahrhunderte nach der ersten Zeichnung."

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