Qualitätsmanagement von A - Z

Wichtige Begriffe des Qualitätsmanagements und ihre Bedeutung
 
 
Hanser (Verlag)
  • erschienen am 11. April 2016
  • |
  • 420 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-446-44752-3 (ISBN)
 
Dieses Standardwerk des Qualitätsmanagements erscheint wegen der hohen Nachfrage nun bereits in der siebten Auflage! "Qualitätsmanagement von A bis Z" erläutert alle wichtigen Begriffe rund um das Qualitätsmanagement: Von A wie Audit bis Z wie Zertifizierung. Alle Begriffe werden kompakt, aber trotzdem anschaulich und leicht verständlich dargestellt. Damit eignet sich das Werk sowohl für den Einsteiger als auch für den erfahrenen Praktiker gleichermaßen.
Die Neuauflage wurde aktualisiert und erweitert: Es kamen neue Begriffe wie Produktionsprozess- und Produktfreigabe (PPF) oder Advanced Product Quality Planning (APQP) hinzu. Viele Begriffe wurden komplett überarbeitet wie beispielsweise ISO/TS 16949:2009, EFQM Excellence Award oder Umweltmanagementsystem.

"Das Buch informiert übersichtlich, knapp und präzise. Es ist dem erfahrenen Fachmann ebenso wie dem Neuling als sehr nützliche Arbeitshilfe zu empfehlen."
Prof. Dr. Dr. h.c. Dr. E.h. Walter Masing

Highlights
- Ein unentbehrliches Nachschlagewerk für jeden Praktiker
- Beinhaltet alle wichtigen Begriffe des Qualitätsmanagements
- Knappe und klare Erläuterung, auch ohne Vorwissen verständlich
- Neuauflage: komplett überarbeitet und erweitert
1., aktualisierte und erweiterte Auflage
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • 23,62 MB
978-3-446-44752-3 (9783446447523)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Prof. Dr.-Ing. Gerd F. Kamiske war Leiter der Qualitätssicherung bei VW, Wolfsburg, Professor für Qualitätswissenschaft an der TU Berlin und langjähriger Herausgeber der Zeitschrift QZ Qualität und Zuverlässigkeit.
Dr.-Ing. Jörg-Peter Brauer ist zentraler Projektleiter Qualitätsmanagement Teile für alle aktuellen und neuen Modelle der 1er- und 3er Baureihe der BMW Group, München.
1 - Vorwort zur 1. Auflage [Seite 6]
2 - Vorwort zur 7. Auflage [Seite 8]
3 - Inhalt [Seite 10]
4 - Einleitung [Seite 14]
4.1 - 1.1 Bedeutung der Qualität [Seite 14]
4.2 - 1.2 Benutzerhinweise [Seite 15]
4.3 - 1.3 Aufbau einer Begriffsdarstellung [Seite 16]
5 - Begriffe [Seite 18]
5.1 - Audit [Seite 18]
5.2 - Benchmarking [Seite 23]
5.3 - Berliner TQM-Umsetzungsmodell [Seite 29]
5.4 - Beschwerdemanagement [Seite 34]
5.5 - CE-Kennzeichnung [Seite 38]
5.6 - Change Management [Seite 41]
5.7 - Company- Wide Quality Control (CWQC) [Seite 44]
5.8 - Computer Aided Quality Management ( CAQ) [Seite 45]
5.9 - Demings Managementprogramm [Seite 49]
5.10 - Denker der Qualitätswissenschaft [Seite 54]
5.11 - Designprüfung/Design Review [Seite 61]
5.12 - Dienstleistungsqualität [Seite 64]
5.13 - Digital Mock-Up (DMU) [Seite 71]
5.14 - DIN EN ISO 9000:2005 [Seite 71]
5.15 - Fehler und Mangel [Seite 75]
5.16 - Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse ( FMEA) [Seite 77]
5.17 - Fehlleistungsaufwand [Seite 84]
5.18 - Gruppenarbeit [Seite 87]
5.19 - Hazard Analysis and Critical Control Points ( HACCP) [Seite 88]
5.20 - Innovative Prozesskettenoptimierung (IPO) [Seite 90]
5.21 - Integriertes Qualitätsmanagement [Seite 91]
5.22 - ISO/TS 16 949:2009 [Seite 93]
5.23 - J.D. Power [Seite 95]
5.24 - Japanische Begriffe [Seite 98]
5.25 - Just-in- Time (JiT) [Seite 120]
5.26 - Kernkompetenz/Core Competence [Seite 126]
5.27 - Konfliktmanagement [Seite 128]
5.28 - Kontrollwirkungsgrad [Seite 130]
5.29 - Kundenorientierung [Seite 132]
5.30 - Loss Control Management (LCM) [Seite 135]
5.31 - Managementwerkzeuge (M7) [Seite 137]
5.32 - Mitarbeiterorientierung [Seite 146]
5.33 - Nachhaltigkeit/Sustainability [Seite 149]
5.34 - Null-Fehler-Programm/Zero Defects Concept [Seite 151]
5.35 - Produkthaf..t ung [Seite 154]
5.36 - Produktionsprozess- und Produktfreigabe ( PPF) [Seite 158]
5.37 - Prozessorientierung [Seite 164]
5.38 - QS-9000 [Seite 170]
5.39 - Qualität/Qualitätsbegriff [Seite 178]
5.40 - Qualitätsauszeichnungen/Quality Awards [Seite 182]
5.41 - Qualitätsbezogene Kosten [Seite 198]
5.42 - Qualitätscontrolling [Seite 203]
5.43 - Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung [Seite 212]
5.44 - Qualitätsmanagementhandbuch [Seite 215]
5.45 - Qualitätsmanagementsystem [Seite 216]
5.46 - Qualitätsschattenpreis [Seite 218]
5.47 - Qualitätstechniken [Seite 218]
5.48 - Qualitätstreiber [Seite 221]
5.49 - Qualitätstrilogie/Juran- Trilogie [Seite 224]
5.50 - Qualitätsverlustfunktion/Quality Loss Function ( QLF) [Seite 226]
5.51 - Qualitätswerkzeuge/Tools of Quality (Q7) [Seite 231]
5.52 - Qualitätswissenschaft [Seite 247]
5.53 - Qualitätszirkel [Seite 249]
5.54 - Quality Function Deployment (QFD) [Seite 254]
5.55 - Reengineering [Seite 261]
5.56 - Reklamationsmanagement und 8D-Report [Seite 264]
5.57 - Risiko- und Krisenmanagement [Seite 268]
5.58 - Run at Rate (R@R) [Seite 272]
5.59 - Safety Certification Contractors (SCC) [Seite 274]
5.60 - Sechs Sigma/Six Sigma [Seite 276]
5.61 - Selbstbewertung/Self- Assessment [Seite 280]
5.62 - Simultaneous Engineering (SE) und Quality Engineering ( QE) [Seite 282]
5.63 - Single Minute Exchange of Die (SMED) [Seite 286]
5.64 - Ständige Verbesserung/Kontinuierlicher Verbesserungsprozess ( KVP) [Seite 290]
5.65 - Statistische Prozessregelung (SPR)/ Statistical Process Control ( SPC) [Seite 294]
5.66 - Stichprobenprüfung [Seite 303]
5.67 - Supply Chain Quality (SCQ) [Seite 306]
5.68 - Theory of Constraints (ToC) [Seite 315]
5.69 - Total Productive Maintenance (TPM) [Seite 317]
5.70 - Total Quality Control (TQC) [Seite 320]
5.71 - Total Quality Management (TQM) [Seite 323]
5.72 - Toyota Production System (TPS) [Seite 327]
5.73 - TRIZ [Seite 331]
5.74 - Umweltmanagement [Seite 332]
5.75 - Umweltmanagementsystem [Seite 334]
5.76 - Umweltmanagementtechniken [Seite 341]
5.77 - Umweltrecht [Seite 344]
5.78 - VDA 6.1 [Seite 347]
5.79 - Versuchsplanung/Design of Experiments ( DoE) [Seite 351]
5.80 - Vision und Mission [Seite 363]
5.81 - Vollprüfung [Seite 365]
5.82 - Wertstromdesign (WSD)/Value Stream Mapping ( VSM) [Seite 366]
5.83 - Wissensmanagement [Seite 368]
5.84 - Zertifizierung [Seite 370]
5.85 - Zuverlässigkeit [Seite 373]
6 - Anhang [Seite 378]
6.1 - Literaturverzeichnis [Seite 378]
6.2 - Stichwortverzeichnis [Seite 394]
7 - Die Autoren [Seite 416]
Begriffe (S. 5-6)

Audit


Unter einem Audit versteht man die systematische, unabhängige Untersuchung einer Aktivität und deren Ergebnisse, durch die Vorhandensein und sachgerechte Anwendung spezifizierter Anforderungen beurteilt und dokumentiert werden [ISO 10, Geiger/Kotte 08]. Audits sind also moderne Informationssysteme, mit denen man zu einem bewerteten Bild über Wirksamkeit und Problemangemessenheit von qualitätssichernden Aktivitäten kommt. Es sollen Schwachstellen aufgezeigt, Verbesserungsmaßnahmen angeregt und deren Wirkungen überwacht werden. Damit ist das Audit auch als Führungsinstrument anzusehen, das zur Vorgabe von Zielen und zur Information des Managements über die Zielerreichung eingesetzt werden kann.

Es sind grundsätzlich drei Arten von Audits zu unterscheiden, die auch unter der Bezeichnung Qualitätsaudit zusammengefasst werden: Produkt-, Verfahrens- und Systemaudit (vgl. Produktaudit, Verfahrensaudit, Systemaudit). Einige gemeinsame Aufgaben und Auswirkungen von Audits lassen sich wie folgt formulieren:

- Überprüfung der Ausführung im Hinblick auf Übereinstimmung mit den festgelegten Produktmerkmalen (vgl. Produktaudit).
- Feststellung der Angemessenheit der Richtlinien bzw. Vorschriften und Maßnahmen im Hinblick auf das angestrebte Ziel.
- Begutachtung von Arbeitsbereichen, Tätigkeiten und Abläufen (vgl. Verfahrensaudit).
- Beurteilung der realisierten Fortschritte der Qualitätsaktivitäten.
- Erwecken der Aufmerksamkeit aller Beteiligten bezüglich der Qualitätsanforderungen.
- Förderung der Ständigen Verbesserung (vgl. Ständige Verbesserung).
- Systematische Bewertung des Qualitätsmanagementsystems und der Dokumentation (vgl. Qualitätsmanagementsystem).

Audits können von eigenen Mitarbeitern, von Kunden oder von neutralen externen Stellen durchgeführt werden. Entsprechend gibt es interne Audits, die von Angehörigen des eigenen Unternehmens, z. B. werksintern oder auf Konzernebene, zur Beobachtung der Qualitätsentwicklung bzw. zum Vergleich der Leistungsfähigkeit von einzelnen Unternehmensteilen durchgeführt werden. Auch kann damit ein vertrauensvolles Bild an potenzielle oder tatsächliche Kunden übergeben und ein negatives Ergebnis im Rahmen eines externen Audits vermieden werden. Interne Audits sind auch regelmäßig Bestandteil von Qualitätsmanagementsystemen.

Die Beurteilung der Qualitätssituation bei einem Zulieferanten und deren Nachweis bzw. Dokumentation aufgrund gesetzlicher Bestimmungen geschehen durch externe Audits, meist im Rahmen von Systemaudits (vgl. Systemaudit). Diese werden von Auditoren des Kunden oder, heute üblicher, von dafür anerkannten (akkreditierten) Institutionen vorgenommen und schließen in der Regel mit der Vergabe eines Zertifikates ab, welches dem auditierten Unternehmen einen bestimmten Qualitätsstandard sowie das Vorhandensein und die Wirksamkeit eines Qualitätsmanagementsystems bescheinigt (vgl. Qualitätsmanagementsystem, Zertifizierung). Für die Vorbereitung und Durchführung einer solchen Auditierung lässt sich die Norm DIN EN ISO 19 011:2002 (Leitfaden für Audits von Qualitätsmanagement- und/oder Umweltmanagementsystemen) heranziehen.
Dieses Standardwerk des Qualitätsmanagements erscheint wegen der hohen Nachfrage nun bereits in der siebten Auflage! "Qualitätsmanagement von A bis Z" erläutert alle wichtigen Begriffe rund um das Qualitätsmanagement: Von A wie Audit bis Z wie Zertifizierung. Alle Begriffe werden kompakt, aber trotzdem anschaulich und leicht verständlich dargestellt. Damit eignet sich das Werk sowohl für den Einsteiger als auch für den erfahrenen Praktiker gleichermaßen.
Die Neuauflage wurde aktualisiert und erweitert: Es kamen neue Begriffe wie Produktionsprozess- und Produktfreigabe (PPF) oder Advanced Product Quality Planning (APQP) hinzu. Viele Begriffe wurden komplett überarbeitet wie beispielsweise ISO/TS 16949:2009, EFQM Excellence Award oder Umweltmanagementsystem.

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