Grüne Gentechnik. Chancen und Risiken zur Bekämpfung von Hunger und Krankheiten

 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 13. Februar 2020
  • |
  • 22 Seiten
 
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978-3-346-11244-6 (ISBN)
 
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Biologie - Genetik / Gentechnologie, Note: 1,2, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die Gentechnik wird mittlerweile auf vielerlei Weise angewandt. Grundsätzlich verfolgt sie das Ziel, Bakterien, Säugetiere und Pflanzen so zu verändern, dass diese größeren Nutzen für den Menschen erhalten. Insbesondere in Europa aber bleibt die Gentechnik ein umstrittenes Thema, das zudem sehr polarisierend wirkt: Auf der einen Seite gibt es unerbittliche Gegner, welche nicht müde werden, auf die ihrer Ansicht nach damit verbundenen Risiken hinzuweisen. Vor allem befürchten sie, dass der Konsument in nicht allzu ferner Zukunft keine Wahl mehr zwischen gentechnisch veränderten und konventionellen Lebensmitteln haben werde. Bei einer zu großen Verbreitung würden - wie sie hervorheben - alle Möglichkeiten der Kontrolle und Steuerung versagen. Der Willkür wäre damit Tür und Tor geöffnet. Auf der anderen Seite steht ihnen eine zahlenmäßig kleinere Gruppe ebenso überzeugter Befürworter gegenüber, welche die Gentechnik als entscheidenden Schritt für die Lösung vieler, nicht zuletzt gesundheitlicher Probleme namentlich in den Entwicklungs- und Schwellenländern ansehen. Mit der Weiterentwicklung der Gentechnik verbinden sie die Hoffnung, wirksam gegen den Hunger in der Welt vorzugehen. Gegenwärtig leiden laut einem UN-Bericht 800 Millionen Menschen auf der Erde an Mangel- oder Unterernährung. Prognosen zufolge werden im Jahr 2100 rund 11 Milliarden Menschen zu ernähren sein - eine Herausforderung, der wir uns alle stellen sollten. Gleichzeitig müssen wir uns aber auch der ethischen Dimension der Gentechnik bewusst werden und uns fragen, wo ihr Grenzen zu setzen sind. Dies gilt insbesondere dann, wenn entsprechende Versuche an Menschen durchgeführt werden, wie erst 2018 im Fall jener Zwillinge, die noch vor ihrer Geburt durch Genmanipulation HIV-resistent gemacht wurden. Obwohl es hierbei um die Bekämpfung einer Krankheit ging, stimmt dieses Beispiel sehr nachdenklich, zumal dasselbe Verfahren auch dafür eingesetzt werden kann, sogenannte "Designer-Babys" zu erschaffen. Der Journalist Wolfgang J. Reus hat diese Dichotomie anschaulich und eindringlich in Worte gefasst: "Ebenso wie die Atomphysik öffnet die Gentechnik dem Menschen sowohl ein Tor zum Himmel als auch zur Hölle."

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