Mein Engel hat mich gerettet

Gespräche mit meinem Schutzengel
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 21. April 2020
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  • 140 Seiten
 
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978-3-7519-2497-9 (ISBN)
 
Johann Mitterweger wächst in einem kleinen Ort im Bayerischen Wald auf. Nach dem Tod seines Vaters übernimmt er dessen kleine Tischlerei.

Johann ist ein sehr gläubiger Mensch. Nachdem er von einigen schweren Schicksalsschlägen heimgesucht wurde, verliert er seinen Glauben.

Er sieht in seinem Leben keinen Sinn mehr und möchte dieses mit eigener Hand beenden.

Kurz bevor er zu dieser schrecklichen Tat schreitet, wird ihm eine große Gnade zuteil: Sein Schutzengel offenbart sich ihm.

Insgesamt sieben Mal meldet sich sein Engel bei ihm. In diesen äußerst bewegenden Gesprächen berichtet er Johann von großen göttlich-geistigen Wahrheiten. Dadurch wird es ihm möglich, sein Leid und den Sinn des Lebens besser verstehen zu können.

Johann kann durch die Belehrungen seines Engels seinen Lebensmut wiederfinden und seinem Leben nun eine ganz andere Richtung geben.
1. Auflage
  • Deutsch
  • 0,38 MB
978-3-7519-2497-9 (9783751924979)
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Josef F. Justen wurde 1950 in Gelsenkirchen geboren.

Nach der Mittleren Reife absolvierte er eine Ausbildung zum Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Nachdem er auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur nachgeholt hatte, studierte er Mathematik und Informatik an den Universitäten Dortmund und Hagen. Von 1980 bis 2008 war er als Dozent und Ausbilder im IT-Bereich tätig.

Schon in seiner Kindheit und Jugend wurde er in seinem privaten Umfeld mit vielen Todesfällen konfrontiert. Die Frage, wie es mit diesen Verstorbenen nun weitergehe, beschäftigte ihn sehr stark und ließ ihm keine Ruhe. Er musste erkennen, dass weder die Lehren der Wissenschaften noch die der katholischen Kirche die ihn bewegende Frage befriedigend zu beantworten vermochten. So machte er sich schon als junger Mann auf den Weg, spirituelle Erkenntnisse zu gewinnen. Auf diesem Weg kam er mit vielen religiösen, okkulten und esoterischen Strömungen in Berührung, deren Lehren er studierte und miteinander verglich.

Schließlich kam ihm das Schicksal zu Hilfe. In der Schaufensterauslage eines kleinen Buchgeschäftes fiel sein Blick auf eine völlig unscheinbare Broschüre mit dem Titel »Rudolf Steiner: Anthroposophie«. Obwohl ihm weder der Autor noch der Titel etwas sagten, nahm er eine »innere Stimme« wahr, die ihm nahe legte, das Buch zu kaufen. So fand er zur Anthroposophie, der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners, deren Erkenntnisse seinem Naturell, auch spirituelle Themen mit nüchternem Verstand und ohne Schwärmerei zu behandeln, besonders gut entsprechen.

Schon bald wurde ihm klar, dass Rudolf Steiner mit den Resultaten seiner Geistesforschung eine schier unfassbare Fülle spiritueller Weisheiten in die Welt gebracht hat und dass ein einziges Erdenleben kaum ausreichen dürfte, um auch nur annähernd alles verstehen zu können.
Aber bekanntlich ist ja oftmals der Weg das Ziel...

Der Verfasser war lange Zeit als ehrenamtlicher Hospiz-Helfer in der Sterbe- und Trauerbegleitung tätig.

Wie ich weiß, betest du es ja auch regelmäßig. Du magst vielleicht glauben, dass du den Text dieses Gebetes verstehst. Aber das ist ein Irrtum. Dieses Gebet ist von so unermesslicher Tiefe, dass selbst die weisesten Menschen es nicht in seiner Gänze erfassen können. Dennoch wird dieses Gebet seine Wirkung nicht verfehlen, wenn du es in einer würdevollen Stimmung sprichst und dir dabei die Gedanken machst, die du dir aufgrund deines bisherigen Verständnisses von diesem Text schon zu machen in der Lage bist.

»Sollten wir beim Beten etwas Besonderes beachten?«

Ein Gebet darf nicht primär dazu dienen, sich in eine wohlige Gemütsverfassung zu versetzen, wie das beispielsweise bei vielen Menschen, die den Rosenkranz beten, zu beobachten ist. Auch dürft ihr ein Gebet niemals gedankenlos runterleiern und währenddessen möglicherweise an etwas ganz anderes denken. Damit würdet ihr das Gebet entweihen!

Viele deiner Mitmenschen beten regelmäßig, weil sie glauben, dass sie dadurch nach ihrem Tod schneller in den Himmel kommen. Wenn sich jemand mit dieser Erwartung oder der Hoffnung auf einen Lohn zum Gebet erhebt, kann er es auch gleich sein lassen.

Überhaupt dürfen einem Gebet keine egoistischen Motive zugrunde liegen. Natürlich dürft ihr in einem Gebet irgendetwas erbitten, was euch am Herzen liegt. Aber das, was ihr erbittet, sollte keine unsinnigen oder egoistischen Züge aufweisen.

So wäre es etwa höchst unsinnig und egoistisch, wenn ihr darum bitten würdet, plötzlich viel Geld und Macht zu bekommen oder erfolgreich und berühmt zu werden.

Natürlich dürft ihr, wenn ihr oder einer eurer Angehörigen krank ist, darum bitten, dass eine Gesundung eintritt. Aber die Grundstimmung eines jeden Gebetes, insbesondere eines Bittgebetes, ist ganz wichtig. Diese hat kein geringerer als Jesus Christus euch gelehrt: »Vater, lass diesen Kelch an mir vorüberziehen, doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe«. Das heißt, letztlich muss es dem Willen des Vatergottes oder - wie man vielleicht auch sagen könnte - den Notwendigkeiten des Schicksals anheim gestellt werden, ob der Wunsch erfüllt werden kann.

Es kann ja durchaus im Schicksal des kranken Menschen und seiner Angehörigen wohl begründet sein, dass es nicht zu einer Genesung kommt. Ihr Menschen seid natürlich viel zu kurzsichtig, ja geradezu blind, um so etwas einsehen zu können. Das soll natürlich überhaupt kein Vorwurf sein!

Auch wir Engel freuen uns, wenn uns ein Mensch um Beistand für sich selbst oder für einen anderen bittet. Dadurch fühlen wir uns wahr- und angenommen. Aber den Beistand würden wir auch leisten, wenn uns keiner darum bitten würde.

»Ist es wichtig, regelmäßig in die Kirche zu gehen?«

Ein Mensch, der noch nie in einem Gotteshaus war, ist uns keinen Deut weniger lieb und teuer als einer, der täglich in eine Kirche, Synagoge oder Moschee geht.

Es ist absolut gut und begrüßenswert, wenn jemand, der so wie du auch Katholik ist, in die Kirche geht, um den Gottesdienst zu besuchen. Aber entscheidend sind die Motivation, die innere Haltung und Gesinnung.

Jemand, der nur deshalb in die Kirche geht, weil es Tradition ist, weil es schon die Eltern und Großeltern gepflogen haben oder weil es der Pfarrer vorschreibt, kann auch gleich zu Hause bleiben. Erst recht sollte jemand lieber daheim bleiben, dessen Motiv für den Kirchgang nur darin besteht, von anderen Leuten gesehen und für einen anständigen, frommen Menschen gehalten zu werden. Auch jemand, der einen Gottesdienst zur Erhöhung seiner eigenen Wohlfahrt besucht, hat nicht die richtige Motivation.

Wenn du in die Kirche gehst, um etwa die Heilige Messe zu feiern, dann solltest du das in der Verehrung der Gottheit und in der Andacht an Christi Tat machen. Diese würdevolle, demütige und andächtige Stimmung ist notwendig. Sie ist die einzig angemessene! Wenn du in einer solchen Gestimmtheit die Heilige Messe besuchst, dann ist das sehr gut. Wenn du diese nicht in dir hervorzurufen vermagst, kannst du auch ebenso gut zu Hause zu bleiben. Dann hat es keinen besonders großen Wert - weder für dich selbst noch für die geistige Welt.

Hast du für heute noch weitere Fragen?

»Du hast angedeutet, dass es noch andere geistige Wesen gebe, die mächtiger seien als ihr Engel. Was sind das für Wesen?«

Ja, die gibt es in der Tat! Wir Engel stehen in der Hierarchie der göttlich-geistigen Wesen sogar ganz unten.

Es gibt insgesamt neun Stufen oder Reiche solcher Wesen, die man zusammenfassend als »Engelchöre«, »Engelreiche« oder auch kurz »Götter« bezeichnen könnte. Es gibt also noch acht Reiche über uns. Die Wesen dieser Reiche sind noch viel erhabener als wir. Je höher die Stufe, auf der sie stehen, ist, desto weiser und mächtiger sind sie, desto umfassender ist ihr Bewusstsein.

Früher haben die Menschen noch von ihnen gewusst. Dieses Wissen ist in den letzten Jahrhunderten immer mehr verblasst.

»Haben diese Wesen auch Namen?«

Ja, natürlich! Du musst nur die Bibel richtig lesen, dann kannst du diese Namen finden. Auch in einigen liturgischen Texten werden sie genannt. Die Wesen der nächsten Stufe sind die Erzengel. Sie stehen um eine Stufe über uns so wie wir eine über euch und ihr eine über dem Tierreich steht.

Dann folgen die Urbeginne, die Gewalten, die Mächte und die Herrschaften. Die drei höchsten Reiche bilden die Throne, die Cherubim und die Seraphim. Darüber steht nur noch die göttliche Trinität, die heilige, göttliche Dreifaltigkeit.

»Von den Erzengeln, Cherubim und Seraphim habe ich schon einmal in der Kirche gehört. Die anderen Namen waren mir nicht bekannt.

Haben diese hohen Engelwesen auch bestimmte Aufgaben?«

Selbstverständlich! Alle göttlich-geistigen Wesen haben ganz konkrete Aufgaben im göttlichen Weltenplan. Alle spielen eine entscheidende Rolle, die kein anderes Wesen ausfüllen könnte.

»Was sind das für Aufgaben?«

Die Zeit ist uns nicht gegeben, darüber ausführlich zu sprechen. Außerdem könntest du vieles nicht verstehen.

Ich möchte es nur kurz skizzieren: Also, so wie wir Engel einem ganz bestimmten Menschen zugeteilt sind, so sind die Erzengel einem bestimmten Volk zugeordnet. Sie führen und lenken ein ganzes Volk. Man könnte sie als »Volksgeister« bezeichnen. So wie sich die meisten Menschen nicht der Führung durch ihren Schutzengel bewusst sind, so ist sich ein Volk - zumindest in der heutigen Zeit - nicht der Führung seines Erzengels bewusst. Die weitaus meisten deiner Mitmenschen halten das sogar für einen völligen Unsinn.

Die Aufgaben der noch höheren Engelreiche kann ich dir in der uns zur Verfügung stehenden Zeit nicht darlegen. Auch sind selbst mir einige dieser Aufgaben nicht genau bekannt. Ich kann dir jetzt nur ein paar Andeutungen machen:

Alle diese Wesen - unabhängig davon, auf welcher Stufe sie stehen - waren und sind ganz wesentlich an der Schöpfung und Entwicklung des gesamten planetarischen Kosmos einschließlich der Erde und der Menschheit beteiligt.

Ihr Menschen seid ja so arrogant, dass ihr euch maßlos überschätzt! Ihr glaubt, dass alles, was ihr macht, aus euren ureigensten Fähigkeiten und Kräften fließen würde. Ich sage dir aber: Ohne das Wirken der Wesen der höheren Engelreiche könntet ihr nicht einmal einen Finger krümmen und einen Gedanken fassen! Wenn diese euch nicht permanent in ihre eigenen Betätigungen aufnehmen würden, bliebe euch nichts anderes übrig, als starr und stumpfsinnig herumzuliegen. Ich weiß, das ist für einen Menschen sehr schwer verständlich.

Alle diese Wesen spielen auch eine große Rolle für euch Menschen, wenn ihr durch die Pforte des Todes gegangen seid. Dann könnt ihr nicht nur euren Schutzengel, sondern auch diese hohen Wesen wahrnehmen. Sie werden euch viele Wohltaten erweisen. Es ist aber wichtig, dass ihr euch schon im Erdenleben mit diesen Wesen befasst, dass ihr an sie glaubt. Ansonsten werdet ihr euch schwertun, sie zu erkennen und zu verstehen, was sie euch reichen wollen.

»Du hast gesagt, dass ihr Engel auf der untersten Stufe aller Engelreiche steht. Gibt es keine für uns unsichtbaren Wesen, die unter euch stehen und euch dienen oder helfen?«

Ja, da gibt es noch einige. Ich möchte hier nur die sogenannten »Naturwesen« oder »Naturgeister« nennen, die diesen Namen tragen, weil sie ihr Betätigungsfeld in der Natur haben. Da sie in den vier Elementen - also Erde, Wasser, Luft und Feuer - weben und wesen, werden sie auch als »Elementarwesen« bezeichnet. Du hast ihre Namen sicher schon einmal aufgeschnappt. Zu ihnen sind die »Gnomen«, »Undinen«, »Sylphen« und »Salamander« zu rechnen.

Sie gehören nicht zu den Engelreichen und nehmen...

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