Symbolische Verkörperung

Die Lebendigkeit des Sinns
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 30. September 2017
  • |
  • 181 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-16-155223-6 (ISBN)
 
Alle geistigen Prozesse gründen in der Interaktion des lebendigen Organismus mit seiner Umwelt: Sie sind konstitutiv verkörpert. Diese naturalistische Einsicht muss mit der komplementären Erkenntnis in Einklang gebracht werden, dass das menschliche Bewusstsein symbolisch entgrenzt ist. Die kulturelle Fähigkeit, situative Kontexte zu transzendieren und sich von Idealbildungen als Handlungsgründen bestimmen zu lassen, ist für die menschliche Lebensform genauso charakteristisch wie das leibliche Handeln in konkreten Situationen. Es geht darum, diese Spannungseinheit zu begreifen, ohne in ein obsoletes, dualistisches Denken zurückzufallen. Pragmatistisch vom Primat des Handelns ausgehend, möchte Matthias Jung ein verkörperungssensibles Verständnis für die Vielfalt menschlicher Begründungspraktiken gewinnen und dabei auch ihren Zusammenhang mit weltanschaulichen und religiösen Grundhaltungen sichtbar machen.
  • Deutsch
  • Tübingen
  • |
  • Deutschland
  • 2,73 MB
978-3-16-155223-6 (9783161552236)
3161552237 (3161552237)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Cover [Seite 1]
2 - Vorwort [Seite 6]
3 - Inhaltsverzeichnis [Seite 8]
4 - Einleitung [Seite 10]
5 - 1. Das anthropologische Grundproblem: Methodischer Naturalismus und kulturelle Transzendenz [Seite 16]
5.1 - 1.1 Ist Kognition Problemlösen? Verkörperung und Symbolgebrauch [Seite 16]
5.2 - 1.2 Spielarten des Naturalismus [Seite 32]
5.3 - 1.3 Artikulation als Integral von Symbol und Verkörperung [Seite 42]
5.4 - 1.4 Idealbildung als anthropologisches Grundmuster [Seite 57]
6 - 2. Die Vielfalt des Begründens - Idealbildungen zwischen Verkörperung und Transzendenz [Seite 66]
6.1 - 2.1 Rechtfertigende Gründe - verkörpert, eingebettet und "freistehend" [Seite 68]
6.1.1 - 2.1.1 Verkörperte Vernunft nach John Dewey [Seite 73]
6.1.2 - 2.1.2 Drei Arten des Begründens [Seite 81]
6.2 - 2.2 Qualitatives Denken und rationale Begründung: über intellektuelle Redlichkeit [Seite 85]
6.2.1 - 2.2.1 Einleitung: Redlichkeit und Artikuliertheit [Seite 85]
6.2.2 - 2.2.2 Deutungen der Moderne und ihre Hintergrund-epistemologien [Seite 87]
6.2.3 - 2.2.3 Rationale Begründung als inferentielle Transparenz [Seite 90]
6.2.4 - 2.2.4 Qualitative Präsenz und diskursive Explikation [Seite 95]
6.2.5 - 2.2.5 Intellektuelle Redlichkeit im Horizont verkörperter Symbolizität [Seite 98]
6.2.6 - 2.2.6 Persönliche Erfahrung und institutionelle Rahmung [Seite 102]
6.3 - 2.3 Anthropologische Voraussetzungen rechtlicher Idealbildungen [Seite 106]
6.3.1 - 2.3.1 Das praktische Selbstverständnis der Bürger als minimale Anthropologie [Seite 106]
6.3.2 - 2.3.2 Drei Spielarten des Naturalismus und ihr Verhältnis zu Idealbildungen [Seite 110]
6.3.3 - 2.3.3 Das szientifisch-reduktionistische Programm des Neurokonstruktivismus [Seite 114]
6.3.4 - 2.3.4 Bad Popular Science: die populäre Aufbereitung des Neurokonstruktivismus und die minimale Anthropologie der Verfassung [Seite 116]
7 - 3. Die Unvermeidlichkeit der Totalisierung: Weltanschauungen und Religionen vor dem Hintergrund des Naturalismus [Seite 126]
7.1 - 3.1 Zum Verhältnis von Religion und "Weltanschauung" [Seite 128]
7.1.1 - 3.1.1 Einleitung: Kosmologie und leibliche Erfahrung [Seite 128]
7.1.2 - 3.1.2 Die Interaktion zwischen Organismus und Umwelt und die kategoriale Semiotik [Seite 130]
7.1.3 - 3.1.3 Gewöhnliche und methodische Erfahrung [Seite 137]
7.1.4 - 3.1.4 Weltanschauungen [Seite 141]
7.1.5 - 3.1.5 Wissenschaft, Weltbild und gefühlsbasierte Verallgemeinerung [Seite 148]
7.2 - 3.2 John Deweys Versuch einer Naturalisierung der Religion [Seite 153]
7.2.1 - 3.2.1 Das Verhältnis von Wahrheit und Bedeutung bei Dewey [Seite 156]
7.2.2 - 3.2.2 Situationsqualitäten und Totalisierung [Seite 161]
7.2.3 - 3.2.3 Der optionale Charakter des metaphysischen Naturalismus [Seite 166]
8 - Literaturverzeichnis [Seite 174]
9 - Nachweise [Seite 184]
9.1 - Kapitel 1 [Seite 184]
9.2 - Kapitel 2 [Seite 184]
9.3 - Kapitel 3 [Seite 184]
10 - Personenregister [Seite 186]
11 - Sachregister [Seite 188]

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