Pferde richtig massieren

Sanfte Hilfe mit den Händen
 
 
Cadmos Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. Mai 2011
  • |
  • 128 Seiten
 
E-Book | ePUB ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8404-6026-5 (ISBN)
 
Muskelprobleme bei Pferden sind weit verbreitet. Sie betreffen junge Pferde ebenso wie alte, Pferde im Sporteinsatz ebenso wie vierbeinige Freizeitpartner. Leicht erlernbare, aber sehr effektive Massagegriffe werden in diesem Buch anschaulich erklärt. So können Pferdehalter bei ihren Tieren Verspannungen lösen und Probleme frühzeitig erkennen.
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • 11,15 MB
978-3-8404-6026-5 (9783840460265)
3840460263 (3840460263)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Claudia Jung ist Tierphysiotherapeutin und Tierosteopathin in Berlin und behandelt Pferde, Hunde und Katzen. In Seminaren und Vorträgen vermittelt sie Grundlagenwissen für die Tier - massage. Besonderen Wert legt Claudia Jung darauf, dass mit Sachverstand gesundheitliche Schäden bereits im Vorfeld so weit wie möglich verhindert werden.
  • Intro
  • Pferde richtig massieren
  • Vorwort
  • Muskeln - die Bewegungsmacher
  • Die Skelettmuskulatur
  • Wie ist ein Muskel aufgebaut?
  • Muskelzustände
  • Wie arbeitet ein Muskel?
  • Was passiert beim Muskeltraining?
  • Sind Muskeln einsame Arbeiter?
  • Verspannungen und Schmerzen erkennen
  • Auswirkungen von Verspannungen
  • Muskeln, die man kennen sollte
  • Oberflächlicher Teil des Kaumuskels (Musculus masseter superficialis)
  • Kopfmuskeln
  • Arm-Kopf-Muskel (Musculus brachiocephalicus)
  • Trapez- oder Kapuzenmuskel (Musculus trapezius)
  • Langer Rücken-, Hals- und Kopfmuskel (Musculus longissimus)
  • Breiter Rückenmuskel (Musculus latissimus dorsi)
  • Bauchmuskulatur
  • Mittlerer Kruppenmuskel (Musculus glutaeus medius)
  • Was Muskeln guttut
  • Was man Muskeln nicht antun sollte
  • Massage - sanfte Arbeit mit tiefer Wirkung
  • Wann und warum wird massiert?
  • Wann darf nicht massiert werden?
  • Wie wirkt Massage?
  • Was ist bei der Massage zu beachten?
  • Die Hände lernen sehen
  • Massagegriffe im Überblick
  • Handstreichungen
  • Gelenk- und Beinmassage
  • Mähnenkammknetung
  • Zweihandknetung
  • Drückungen
  • Zirkelungen
  • Reibungen
  • Harkengriff
  • Hobelgriff
  • Schüttelungen
  • Trommelungen
  • Hohlhandklopfungen
  • Vorschlag für eine ganzheitliche Massage
  • Massagetipps für jeden Pferdetyp
  • Das Geländefreizeitpferd
  • Das Dressurpferd
  • Das Barockpferd
  • Das Distanzpferd
  • Das Islandpferd
  • Das Wanderreitpferd
  • Das Voltigierpferd
  • Das Springpferd
  • Das Vielseitigkeitspferd
  • Das Westernpferd
  • Das Fahrpferd
  • Das Polopony
  • Das Fohlen
  • Das alte Pferd
  • Ein paar Worte zum Schluss
  • Anhang
  • Tipps zum Weiterlesen
  • Kontakt zur Autorin
  • Register
  • A
  • B
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • R
  • S
  • T
  • U
  • W
  • Z
Massagetipps für jeden Pferdetyp (S. 50-51)

Grundsätzlich profitiert jedes Pferd von den oben beschriebenen Massagegriffen und wird die als Beispielmassage dargestellte Griffabfolge genießen. Darüber hinaus ist allerdings zu beachten, dass je nach Nutzung des Pferdes bestimmte Muskelgruppen besonders stark beansprucht werden. Ihre spezielle Unterstützung mittels gezielter Massagegriffe kann dazu beitragen, das Wohlbefinden des Pferdes zu verbessern, vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen und möglicherweise auch das Risiko für sportlich bedingte Verletzungen zu verringern.

„Beanspruchung“ der Muskulatur heißt erst einmal nur, dass diese Muskeln zur Ausführung der entsprechenden Disziplin besonders intensiv benötigt werden. Bei richtigem Training und gezielter Kontrolle dieser Muskulatur bleibt das Pferd lange fit und leistungsbereit. Bei Überlastung und falschem Training können diese Muskelbereiche aber zu Problemzonen werden.Über die Muskeln, die bei Nutzung der Pferde in den unterschiedlichsten Disziplinen besonders beansprucht werden, gibt es nur wenig Literatur oder wissenschaftliche Studien. Ich habe bei Praktikern nachgefragt, die Pferde im sportlichen Einsatz betreuen, und die Ergebnisse für Sie zusammengetragen.

Die Zeichnungen ab hier→ dienen zur Veranschaulichung der bei den einzelnen Pferdetypen aufgeführten Muskeln. Der Einfachheit halber nenne ich nur die deutschen Muskelbezeichnungen, nicht die lateinischen Namen.Pferde sind oft Hochleistungssportler. Jeder menschliche Hochleistungssportler wird auch mithilfe der Physiotherapie fit gehalten, auf Verletzungen kontrolliert und nach Verletzungen therapiert. Warum sollten unsere Pferde – übrigens auch, wenn sie nicht im Sport eingesetzt werden – diese Pflegeleistung nicht in Anspruch nehmen dürfen? In jedem Fall dient eine regelmäßige Massage dazu, dass der Mensch ein Gefühl für den Körper seines Pferdes entwickelt und besser einschätzen kann, ob sein Pferd fit in das bevorstehende Turnier, den Reitunterricht oder den bevorstehenden Ausritt gehen kann.

Die Massage bietet bei schneller Ausführung der Griffe ein hervorragendes Aufwärmen (Warm-up) und nach der Arbeit bei langsamer Ausführung eine wunderbare Entspannungshilfe für Körper und Psyche sowie die gründliche Kontrolle auf kleine Verletzungen.Noch ein besonderer Aspekt ist mir sehr wichtig: Wie wir gesehen haben, brauchen die Muskeln und der Organismus insgesamt genug Sauerstoff, um Leistung erbringen zu können. Man kann über eine gute Massage den Stoffwechsel in der Muskulatur anregen und damit die Aufnahme des Sauerstoffs in die entsprechenden Strukturen fördern. Die Sauerstoffzufuhr muss jedoch über die Nüstern des Pferdes erfolgen. Grundvoraussetzung ist daher, dass die Nüstern frei bleiben und nicht durch einen zu engen Nasenriemen eingeschnürt werden.

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