Babysitter gesucht - Daddy gefunden

 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 14. Mai 2011
  • |
  • 144 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-86349-738-5 (ISBN)
 
Mitten ins Herz trifft Dalton das wunderschöne Lächeln! Ellie Miller strahlt ihn an, als sei er ihr Retter - was er ja auch ist. Schließlich hat er der alleinerziehenden Mutter versprochen, auf ihr Baby aufzupassen, während sie ihren anstrengenden Job bewältigt. Zwei Tage wird er der Babysitter für die kleine Sabrina sein. Aber keinen Tag länger, denn die Rolle des Ersatz-Daddys steht ihm nicht! Doch je häufiger Dalton sie sieht, desto größer wird sein Verlangen: Er will Ellie nicht nur tagsüber helfen - sondern auch in einer zärtlichen Liebesnacht jeden Wunsch erfüllen ...
  • Deutsch
  • 0,44 MB
978-3-86349-738-5 (9783863497385)
3863497384 (3863497384)

1. KAPITEL

Leise schlich er ins Schlafzimmer, das heftige Sommergewitter draußen verschluckte seine Schritte.

Er hob das Messer und gönnte sich noch den kurzen Moment, in dem ein Blitz das entsetzte Gesicht seines Opfers erhellte, dann .

"Dalton, ich brauche Ihre Hilfe!"

Dalton Scott stieß einen Fluch aus. Schon wieder seine Nachbarin. Viola Winterberry war eine von diesen Frauen, die ständig etwas von einem wollten.

"Ich arbeite, Mrs. Winterberry. An meinem Buch", rief er nach unten.

"Ich weiß", rief sie zurück, und er hörte, wie sie die Treppe hochkam. "Aber ich habe ."

"Ich muss das Buch bald abgeben", unterbrach er sie genervt. Genau genommen hätte er es schon längst abgeben müssen. "Und wenn ich ständig unterbrochen werde, verliere ich den Faden."

Das hatte er ihr bestimmt schon hundertmal erzählt, aber sie begriff es einfach nicht. Ständig kam sie ungebeten in sein Haus. Natürlich hatte er heute Morgen wieder einmal vergessen, die Tür abzuschließen, als er die Zeitung hereinholte.

Vielleicht sollte er sich einen Hund anschaffen. Einen großen.

"Ich bin wirklich in einer Notlage", sagte Mrs. Winterberry und steckte ihren grau gelockten Kopf durch die Tür seines Arbeitszimmers. "Es tut mir ja sehr leid, dass ich Sie stören muss, aber ich bin völlig verzweifelt, Dalton."

Gestern war sie verzweifelt, weil ihr der Zucker fehlte, um ihre Himbeertorte zu backen. Vorgestern war es wegen einer Glühbirne, die kaputtgegangen war.

"Seit zehn Minuten versuche ich Sie anzurufen", jammerte sie.

"Ich habe mein Telefon ausgestöpselt." Er fügte nicht hinzu, dass sie der Grund dafür war, denn dann wäre sie beleidigt gewesen.

Irgendwie mochte er Mrs. Winterberry. Sie war wie eine Großmutter für ihn, die ihn ständig mit Cookies und Muffins versorgte und wie eine Glucke über ihn wachte.

"Diesmal brauche ich Sie wirklich, Dalton", sagte Mrs. Winterberry ernst. "Meine Schwester ." Als er ihr Gesicht sah, wurde es ihm mulmig. Es schien sich diesmal wirklich nicht um das Auswechseln einer Glühbirne zu handeln. "Sie hatte einen Herzanfall." Ihre blassblauen Augen füllten sich mit Tränen.

Dalton zog sich das Herz vor Mitgefühl zusammen. Er sprang auf und ging auf die alte Frau zu, war jedoch unsicher, wie er sich verhalten sollte. Ein Freund war er nicht direkt, aber auch kein Fremder. "Das tut mir leid. Soll ich Sie ins Krankenhaus fahren?"

"Nein, aber ich wollte Sie bitten, nach Sabrina zu sehen." Sie lächelte ihn hoffnungsvoll an.

"Sabrina?"

"Ja, sie ist unten und schläft. Ich habe ihre Sachen mitgebracht." Mrs. Winterberry wandte sich zum Gehen.

"Warten Sie. Welche Sachen? Wer ist das überhaupt?"

"Ach, ich dachte, das hätte ich Ihnen erzählt. Ich kümmere mich um sie, wenn meine Nachbarin arbeitet. Ellie Miller, Sie wissen schon, die Frau mit den kastanienbraunen Haaren aus dem kleinen Haus gegenüber ."

Dalton hörte schon nicht mehr zu, sondern blickte stattdessen besorgt auf seinen Computer. Sein Verleger würde wieder einen seiner berüchtigten Wutanfälle kriegen, weil er sein Manuskript nicht rechtzeitig abgab. "Mrs. Winterberry, kann nicht jemand anders ."

"Keine Angst", unterbrach sie ihn, "Ellie wird jeden Moment hier sein. Sie können doch sicher für ein paar Minuten auf Sabrina aufpassen. Das wird Ihnen guttun, gibt Ihnen einen Einblick ins wirkliche Leben."

Zufrieden, dass er nicht Nein, in ihren Augen also Ja sagte, lief sie die Treppe hinunter, rief von unten: "Danke!", und eine Sekunde später hörte er die Haustür zufallen.

Dalton fluchte innerlich. Was hatte ihn bloß dazu gebracht, seine Schriftstellersorgen mit seiner Nachbarin zu teilen? Wahrscheinlich lebte er schon zu lange alleine. Jetzt stand er da mit dieser Sabrina, wer immer das sein mochte. Vermutlich die Katze dieser Ellie. Mrs. Winterberry war verrückt nach Katzen und nahm sie gerne in Obhut, wenn Nachbarn verreisten.

Nun ja, es hätte schlimmer kommen können. Zum Glück hatte sie ihm kein .

Ein durchdringender Schrei zerschnitt die Stille im Haus.

"Was zum ." Dalton sauste die Treppe hinunter in die untere Etage, die aus einem großen Raum mit Galerie bestand. Auf Anhieb konnte er das Ding, oder was immer es war, nicht finden, dann entdeckte er neben seinem Lieblingssessel eine Wippe mit einem Bündel rosaroter Decken.

Rasch durchquerte er den Raum, lüpfte die rosa Decke und blickte seinem schlimmsten Albtraum ins Gesicht. Einem Baby.

Himmel, nein, bloß kein kleines Kind, dachte er. Aber da lag eins und schrie und strampelte, daran gab es nichts zu Rütteln.

Das Baby riss seinen kleinen Mund auf und kreischte, dass ihm die Ohren wehtaten. Dalton war versucht, die Decke über das schreiende Etwas zu ziehen und sich in seinem Arbeitszimmer zu verkriechen.

"Hey", sagte er, aber das Baby schrie weiter.

"Hey, sei mal still", sagte er etwas lauter, und tatsächlich hörte das Baby auf zu schreien und sah ihn mit seinen blauen Augen an. Das kleine Gesicht war ganz rot vor Anstrengung. Ein Erinnerungsfetzen sauste durch Daltons Hirn.

Für eine Sekunde schloss er die Augen, aber das weckte erst recht die Erinnerung. Er atmete tief durch, dann trat er ein paar Schritte zurück, um mehr Abstand zu dem rosa Bündel und zu seinen Erinnerungen zu bekommen.

"Hör zu, Kleines, ich muss arbeiten. Von mir aus kannst du hierbleiben, aber bitte sei still. Ich werde zu Mrs. Winterberry gehen und ihr sagen, dass sie jemand anders zum Aufpassen suchen soll." Zur Bekräftigung hob er den Finger. "Keinen Mucks, hast du gehört?"

Das Baby blinzelte ihn an und nahm einen Deckenzipfel in die kleinen Fäuste.

Gut so. Dalton lief zur Tür. Vielleicht erwischte er Mrs. Winterberry noch. Doch sobald er außer Sichtweite des Babys war, ging das Geschrei wieder los. Trotzdem steckte Dalton den Kopf durch die Haustür, nur leider stand das kleine graue Auto seiner Nachbarin nicht mehr in ihrer Einfahrt.

Was sollte er tun? Erstmal das Baby zum Schweigen bringen.

"Hör sofort auf zu schreien, hörst du?", sagte er laut und drohte mit dem Finger. Wieder blinzelte das Baby ihn an, jammerte noch ein bisschen und war dann still.

Er sah das Kind an, die Kleine sah ihn an. Zutraulich, beinahe . glücklich.

Okay, er brauchte ja nur ein Auge auf sie zu haben, mehr war nicht von ihm verlangt. Er verschränkte die Arme vor der Brust. "Wem gehörst du eigentlich?" Er überlegte, was hatte Mrs. Winterberry gesagt? "Einer Elsie oder wie war der Name?"

Das Baby war ihm keine große Hilfe. Es verzog nur kläglich den Mund.

"Fang bloß nicht wieder an", sagte Dalton energisch.

Doch es half ihm alles nichts. Hier stand er und musste das tun, was er am meisten auf der Welt hasste: auf ein kleines Kind aufpassen.

Ellie Miller hatte heute einen besonders anstrengenden Tag im Büro. Seufzend lehnte sie sich in ihrem Ledersessel zurück und blickte auf die lange Reihe ungelesener Mails auf ihrem Computer und den blinkenden Anrufbeantworter. Das alles hatte sich in den zwei Stunden angesammelt, als sie in einer Sitzung war.

Wenn sie nicht den halben Tag in diesen fruchtlosen, nervtötenden Sitzungen zubringen müsste, würde sie ihre Arbeit locker schaffen.

An einen frühen Feierabend war heute nicht zu denken. Dabei hatte sie sich vorgenommen, heute mehr Zeit mit Sabrina zu verbringen. Von Tag zu Tag wurde ihr das Herz schwerer, weil sie hin und her gerissen war zwischen dem Wunsch, zu Hause bei ihrem Baby zu sein, und der Notwendigkeit, diesen Job zu machen. Denn schließlich musste sie für sich und Sabrina Geld verdienen. Wie machten das eigentlich andere Frauen?

So etwas wie eine Elternzeit war in ihrer Position nicht drin. Jahrelang hatte sie hart dafür gearbeitet, als Fernsehproduzentin Karriere zu machen. Nein, ursprünglich wollte sie eigentlich etwas ganz anderes werden, das TV-Geschäft war nur eine Art Umweg zu ihrem eigentlichen Ziel, von dem sie an der Universität geträumt hatte. Egal wie, wenn sie jetzt aufhören würde zu arbeiten, wäre es mit ihrer Karriere vorerst vorbei. Ganz abgesehen davon, dass es dann auf ihrem Bankkonto ziemlich düster aussähe.

Ellie seufzte. Es war schon eine Wahnsinnsbelastung, alles in einem sein zu müssen, Mutter, Vater, Ernährer. Aber so ging es vielen alleinerziehenden Frauen. Sie betrachtete das Foto von Sabrina auf ihrem Schreibtisch, und ihr Herz zog sich vor Liebe zusammen.

Sie drückte auf den blinkenden Anrufbeantworter. Mindestens ein Drittel der Nachrichten waren von Mrs. Winterberry. Ellie lächelte. Die Anrufe ihrer Nachbarin sparte sie sich immer für die Mittagspause auf, als eine Art Dessert. Denn Mrs. Winterberry erzählte jedes Mal ausführlich, was Sabrina gerade machte. Die alte Dame kümmerte sich rührend um das Kind und machte Ellie mit ihren Berichten ganz neidisch. Wie gern hätte Ellie ihrem Baby selbst die Flasche gegeben und seinem Gebrabbel zugehört.

Mrs. Winterberry war wirklich ein...

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