Krankheit und Gesundheit in der Frühen Neuzeit

 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 24. Oktober 2013
  • |
  • 264 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-024006-3 (ISBN)
 
Mit den Fortschritten in der Medizin, vor allem aber mit der Verbesserung des Lebensstandards schwindet immer mehr das Bewusstsein, dass Krankheiten einst ein "geschichtsmächtiger" Faktor waren. So stellten in der Vergangenheit die ständige Bedrohung durch Seuchen und die hohe Kindersterblichkeit ganz besondere Anforderungen an die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Systeme, aber auch an die Leidensfähigkeit der Menschen. Die Geschichte der Krankheit in der Frühen Neuzeit zeigt, wie sich individuelle und kollektive Strategien von Krankheitsbewältigung herausgebildet haben, die auch heute noch teilweise recht wirkmächtig sind (Stichwort: Quarantäne). Der Blick richtet sich nicht nur auf die verheerenden "Volkskrankheiten" in damaliger Zeit, sondern auch auf chronische Erkrankungen, die typisch für die Frühe Neuzeit sind.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 10,16 MB
978-3-17-024006-3 (9783170240063)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Professor Dr. Robert Jütte ist Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung und lehrt Neuere Geschichte an der Universität Stuttgart.
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • INHALTSVERZEICHNIS
  • VORWORT
  • EINLEITUNG
  • Der Wandel des Krankheitspanoramas
  • Krankheitserklärungen
  • Änderungen im Krankheits- und Gesundheitsverhalten
  • Medikalisierung
  • DIE ALLGEGENWART VON INFEKTIONSKRANKHEITEN
  • Epidemiologischer Wandel
  • Pest
  • Lepra
  • Syphilis
  • Pocken
  • Fleckfieber
  • Malaria
  • LANGES SIECHTUM: CHRONISCHE KRANKHEITEN
  • Definitionen: damals - heute
  • Gicht
  • Skrofeln
  • Epilepsie
  • Krebs
  • HILFE IM KRANKHEITSFALL
  • Selbstdiagnose und -hilfe
  • Wege zum Therapeuten
  • Standardtherapien der Frühen Neuzeit
  • Warten auf ein Wunder: Alternative Kuren
  • DIE GESELLSCHAFTLICHE REAKTION AUF KRANKHEIT
  • Stigmatisierung
  • Isolierung
  • Soziale Kontrolle des Krankheitsverhaltens
  • KRANKHEITSBEWÄLTIGUNG
  • Formen der Betroffenheit und des Mitleids
  • Umgang mit Krankheit
  • Familie und häusliche Pflege im Krankheitsfall
  • Das Arzt-Patient-Verhältnis
  • Therapietreue (Compliance)
  • DIE WIEDERKEHR DER SEUCHEN - ODER: WAS MAN AUS DER MEDIZINGESCHICHTE LERNEN KANN
  • Fazit
  • BIBLIOGRAPHIE
  • ABBILDUNGSNACHWEISE
  • REGISTER

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