Homöopathische Fallanalyse bei Kindern

Die Sankaran-Methode und weitere Ansätze
 
 
Haug Fachbuch (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 9. Februar 2011
  • |
  • 164 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8304-7454-8 (ISBN)
 
Erste Anleitung zur Anwendung der Sankaran-Methode in der Homöopathie auf Kinderfälle. Sie erhalten hier einen Schlüssel zu einem vertieften Verständnis der Familien- und Entwicklungsdynamik. Das Buch eröffnet einen ganzheitlichen, intuitiven Zugang zum Patienten, der in eine erfolgreiche homöopathische Therapie einfließen kann und die erfolgreiche Mittelwahl erleichtert. Der kleine Patient wird ebenso wie seine Eltern als Teil eines sozialen/familiären Systems verstanden, was eine nachhaltige "ursächliche" Therapie ermöglicht.
Ausführliche Fallbeispiele machen die Theorie nachvollziehbar.
  • Deutsch
Enke
  • 1
  • |
  • 1 Abbildung
  • 1,27 MB
978-3-8304-7454-8 (9783830474548)
3830474547 (3830474547)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Danksagung [Seite 8]
2 - Inhaltsverzeichnis [Seite 9]
3 - 1 Einführung [Seite 12]
3.1 - Der Ansatz zur Behandlung von Kindern [Seite 12]
3.2 - Was ist das Behandlungsziel? [Seite 13]
3.3 - Traditionelle und neue Methoden [Seite 14]
3.4 - Die Eltern [Seite 14]
3.5 - Zusammenfassung [Seite 16]
4 - 2 Traditionelle Methoden der Behandlung von Kindern [Seite 17]
4.1 - Kindertypen [Seite 17]
4.2 - Individualität und Allgemeinheit [Seite 18]
4.3 - Repertorisation [Seite 19]
4.4 - Verschreibung nach Schlüsselsymptomen [Seite 20]
4.5 - Beobachtung [Seite 20]
4.6 - Akute und chronische Krankheiten [Seite 22]
5 - 3 Neue Ansätze in der Behandlung von Kindern [Seite 25]
5.1 - Quellen-basierte Verschreibung [Seite 25]
5.2 - Die Erweiterung des Horizonts [Seite 26]
5.3 - Die Quelle [Seite 27]
5.4 - Die Quellen-basierte Verschreibung [Seite 28]
5.5 - Der vorurteilsfreie, kritische Beobachter [Seite 28]
5.6 - Normal und nicht normal [Seite 30]
5.7 - Stecken bleiben [Seite 30]
5.8 - Innerer Konflikt [Seite 31]
5.9 - Sankaran und die Miasmen [Seite 32]
5.10 - Der kompensierte Patient [Seite 33]
5.11 - Wo befindet sich die Energie? [Seite 34]
5.12 - Was kann man erwarten? [Seite 35]
5.13 - Den normalen Zustand kennen [Seite 35]
6 - 4 Die Entwicklung des Kindes [Seite 37]
6.1 - Die Kindheit - Eine besondere Zeit des Lebens [Seite 37]
6.2 - Der Eintritt in die Welt des Kindes [Seite 50]
6.3 - Die Entwicklung des Bewusstseins [Seite 58]
6.4 - Neubetrachtung der Frage: Was ist die Kindheit? [Seite 68]
7 - 5 Methoden und Techniken [Seite 69]
7.1 - Die Kind-zentrierte Sichtweise [Seite 69]
7.2 - Therapeutisches Einfühlungsvermögen: Dem Patienten folgen [Seite 70]
7.3 - Vertrauen in den Prozess [Seite 71]
7.4 - "Was?" versus "Warum?" [Seite 72]
7.5 - Die Kommunikation der Bewegungen [Seite 72]
7.6 - Die Hauptbeschwerde [Seite 73]
7.7 - Im Eigentümlichen bleiben [Seite 74]
7.8 - Die Wahrnehmung des Lebens der Quelle [Seite 75]
7.9 - Ungeteilte Aufmerksamkeit für den Patienten [Seite 76]
7.10 - Wie das Konzept funktioniert [Seite 77]
7.11 - Weitere Methoden der Fallaufnahme [Seite 92]
8 - 6 Die enthüllte Quelle [Seite 94]
8.1 - Die Worte der Quelle [Seite 95]
8.2 - Die Macht der Namen [Seite 96]
8.3 - Worte als Symbole [Seite 97]
8.4 - Ausdruck der Individualität [Seite 97]
8.5 - Das Arzneimittel als Symbol [Seite 98]
9 - 7 Mutter und Kind [Seite 115]
10 - 8 Die Umgebung des Kindes [Seite 142]
10.1 - Anlage versus Umfeld [Seite 142]
10.2 - Causa occasionalis [Seite 143]
10.3 - Ätiologie und Verwundbarkeit [Seite 144]
10.4 - Adoption [Seite 145]
10.5 - Familiendynamik: Eltern, Geschwister und entferntere Verwandte [Seite 146]
10.6 - Schule, Freunde und soziale Entwicklung [Seite 147]
10.7 - Kieferorthopädische Regulierungen (Brackets) [Seite 147]
10.8 - Unfälle [Seite 148]
10.9 - Impfungen [Seite 148]
10.10 - Abschließende Bemerkungen [Seite 154]
11 - 9 Die Eltern [Seite 155]
11.1 - "Die abgeordneten Eltern" [Seite 155]
11.2 - Wessen Fall ist es? [Seite 158]
11.3 - Der Druck der Gruppe [Seite 158]
11.4 - Der Umgang mit Schulmedizin [Seite 160]
11.5 - Informationen über das Arzneimittel [Seite 161]
11.6 - Die Abwesenheit von Schuld [Seite 162]
11.7 - "Was?" - und nicht "Warum?" [Seite 163]
11.8 - Schlussbemerkung [Seite 163]
12 - Personen- und Sachverzeichnis [Seite 164]
"7 Mutter und Kind (S. 104-105)

Über Jahrzehnte hinweg haben Homöopathen bei der Behandlung von Kindern standardmäßig die Mütter auch zum Verlauf der Schwangerschaft befragt, um damit mögliche traumatische Ereignisse oder eigentümliche Symptome zu erfassen, die während dieser Phase einen Einfluss auf das Kind genommen haben könnten. Solche Informationen wurden dann zwar gesammelt, wobei aber nie so richtig klar war, welcher Stellenwert ihnen zugemessen werden kann oder ob sie zur Bestimmung des Arzneimittels überhaupt von Nutzen sind.

Die enge Verbindung von Mutter und Kind während der Schwangerschaft, die de facto eine Symbiose ist, hat tief greifende Einflüsse auf den Zustand und das Sein dieser beiden Individuen. Die Quellen-basierte Verschreibung bedient sich der Informationen, die von der Mutter beigesteuert werden und die ihr Wesen sowie den Verlauf der Schwangerschaft betreffen, einschließlich aller Veränderungen, herausragender Ereignisse, Traumata, emotional belasteter oder anderweitig bedeutsamer Situationen.

Die energetische Verfassung der Mutter beeinflusst das heranwachsende Kind; dies kann so weit gehen, dass sich der Zustand der Mutter als Muster im Kind einprägt. Umgekehrt kann es auch geschehen, dass sich der Zustand des Kindes auf die Mutter überträgt. In diesem Fall zeigen sich während der Schwangerschaft vorübergehende und für die Mutter uncharakteristische Symptome, Träume und Vorlieben. Entwickelt eine Mutter für sie neue, ungewöhnliche oder deutlich von ihrem bisherigen Zustand abweichende Charakteristika, sind sie als wichtige Hinweise auf den Zustand des Kindes zu werten. Die Erklärung für den stereotypen Kommentar zu einer Schwangeren, die plötzlich ein starkes Verlangen nach sauren Gurken zeigt, könnte demnach auch lauten, dass das Kind danach verlangt!

Aber auch wenn sich die Verfassung der Mutter während der Schwangerschaft nicht sichtbar verändert hat, kann dennoch eine Verbindung zwischen ihrem Zustand und dem ihres Kindes bestehen. Es ist nämlich nicht so, dass alle Kinder den energetischen Zustand ihrer Mutter annehmen. Die Verfassung der Mutter, so wie sie sich während der Dauer der Schwangerschaft präsentiert, kann in jenen Fällen die gleiche sein wie diejenige ihres Kindes, in denen eine klare Verbindung zwischen den Symptomen des Kindes und einigen Aspekten der Symptome der Mutter auszumachen ist.

Die in der Folge vorgestellten Fälle veranschaulichen diesen sehr wichtigen Punkt. Die Hervorhebung der mütterlichen Seite soll aber nicht bedeuten, dass ich damit den Anteil der Väter schmälern will. Beide Eltern sind wichtig, jeder auf seine Weise. Der Trend, Väter stärker in die Betreuung und Erziehung der Kinder einzubeziehen, ist nur zum Besten für alle. Daher können sich auch die Verfassung des Vaters und/oder der Mutter gleichermaßen im Kind niederschlagen."
Homöopathische Kinderbehandlung

Erfolg in der Behandlung von Kindern durch die modernernStrömungen in der Homöopathie. Mit diesem Buch lernen Sie die Basis für die Anwendung der modernen Methoden in der Kinderpraxis. Sie erhalten einen Schlüssel zu einem vertieften Verständnis der Familien- und Entwicklungsdynamik. Profitieren Sie von einem ganzheitlichen, intuitiven Zugang zum Patienten. Lassen Sie diesen in Ihre homöopathische Therapie und Ihre erfolgreiche Mittelwahl einfließen! Erfahren Sie, wie Sie die Zusammenarbeit mit den Eltern noch besser nutzen: Der "kleine" Patient und die Eltern werden als Teil eines sozialen/familiären Systems verstanden, was eine nachhaltige"ursächliche" Therapie ermöglicht. Ausführliche Fallbeispiele und ihre Erläuterungen helfen, die vorgestelltenTheorien besser zu verstehen und auf die Praxis zu übertragen.

Erste Anleitung zur Anwendung der neuen Methoden in der Homöopathie auf Kinderfälle.

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