Die Zahlungsdiensterichtlinie (PSD I) und ihre aufsichtsrechtliche Umsetzung im Vereinigten Königreich und Deutschland

 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 23. August 2017
  • |
  • 559 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-55262-7 (ISBN)
 
Die vollharmonisierende Zahlungsdiensterichtlinie 2007/64/EG (PSD I) vermochte es nicht, ihr Ziel der Einführung eines gemeinschaftsweit einheitlichen aufsichtsrechtlichen Rahmens für Zahlungsdienste zu erreichen. Eine komparative Analyse der Umsetzungsakte der PSD I des Vereinigten Königreiches (Payment Services Regulations 2009) und der Bundesrepublik Deutschland (Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz) zeigt, dass Defizite der PSD I im nationalen Recht zu divergierenden Qualifikationen erlaubnispflichtiger Zahlungsdienste führen. Der Autor untersucht in diesem Zusammenhang etwa die umstrittene aufsichtsrechtliche Zuordnung innovativer Zahlungsweisen wie Vermittlungsleistungen mit Treuhanddiensten, Inkassotätigkeiten, das Factoring und Mobile Payments. Zudem wird die Reichweite erlaubnispflichtiger Zahlungsdienste insgesamt genauso wie von Bereichsausnahmen, geographischen sowie intensitätsbezogenen Voraussetzungen näher bestimmt und es werden konstruktive und praxisrelevante Lösungsvorschläge zu Streitfragen entwickelt. Dies geschieht im Lichte der zweiten Zahlungsdiensterichtlinie 2015/2366/EU (PSD II), die bis zum 13. Januar 2018 in nationales Recht zu überführen ist.
 
'The Payment Services Directive (PSD I) and the Implementation of its Supervisory Framework in the United Kingdom and Germany'

The Payment Services Directive (PSD I), as a maximum harmonisation directive, was implemented in the United Kingdom through the PSR 2009 and in Germany through the Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz. Due to diverging qualifications of Payment Services requiring authorisation as a Payment Institution under the national laws, the author seeks to determine the positive and negative scope and develops approaches to address deficiencies and inconsistencies in the national regulations. Thereby the author also considers amendments due to the forthcoming implementation of the PSD II until January 2018.
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 2017
  • |
  • Universität Bochum
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 2,54 MB
978-3-428-55262-7 (9783428552627)
10.3790/978-3-428-55262-7
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dominic Janßen studierte von 2006 bis 2012 Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Die Erste Juristische Prüfung legte er 2012 vor dem Oberlandesgericht Hamm ab. 2013 schloss er ein Masterstudium (Master of Laws) an der Queen Mary, University of London, ab. Von 2012 bis 2016 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung, Handels- und Wirtschaftsrecht an der Ruhr-Universität Bochum tätig. Im Anschluss absolvierte er sein Rechtsreferendariat im Oberlandesgerichtsbezirk Hamm. Dominic Janßen wurde 2017 an der Ruhr-Universität Bochum promoviert.
A. Einleitung

B. Gang der Untersuchung

C. Die Regulierung von Zahlungsgeschäften

Verhältnis von Zahlungsgeschäften und Bankgeschäften - Einheitliche Regulierung von Bank- und Zahlungsgeschäften in Europa

D. Zahlungsdiensterichtlinie (PSD I)

Struktur - Europäische Zielsetzungen und rechtliche Grundlagen - Zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD II) - Kritische Analyse der Zahlungsdiensterichtlinie (PSD I)

E. Aufsichtsrechtliche Umsetzung der Zahlungdiensterichtlinie (PSD I) im Vereinigten Königreich

Stand der Regulierung vor der Zahlungsdiensterichtlinie - Payment Services Regulations 2009 - Risikospezifische Regulierung

F. Aufsichtsrechtliche Umsetzung der Zahlungdiensterichtlinie (PSD I) in Deutschland

Stand der Regulierung vor der Zahlungsdiensterichtlinie - Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz - Risikospezifische Regulierung

G. Komparative Analyse der Umsetzungsakte

Ausgangsbedingungen der Regulierung von Bank- und Zahlungsgeschäften in den untersuchten Mitgliedstaaten - Nationale Umsetzungsakte - Risikospezifische und definitorische Allokation von Zahlungsdiensten - Folgerungen für den Grad der Harmonisierung - Rekurs: Vollharmonisierende Richtlinie vs. Verordnung als Instrument der Vereinheitlichung des europäischen Zahlungsverkehrsraumes - Implikationen für Marktteilnehmer

H. Resümee

Literaturverzeichnis

Verzeichnis elektronischer Quellen

Sachwortverzeichnis
DNB DDC Sachgruppen
BISAC Classifikation

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

98,90 €
inkl. 5% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen