Präventive Gewinnabschöpfung

 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 30. Januar 2017
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  • 693 Seiten
 
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978-3-16-153233-7 (ISBN)
 
Unternehmen erzielen durch die Verletzungen fremder Rechtsgüter und Marktverhaltenspflichten hohe Unrechtsgewinne. Das Recht scheint weder über ein rechtspolitisches Programm noch über effiziente Instrumente zur Verhinderung solcher Gewinne zu verfügen. André Janssen geht der Frage nach, ob eine haftungsrechtlich verankerte und präventiv ausgerichtete Gewinnabschöpfung hier Abhilfe schaffen kann. Dazu befasst er sich zunächst mit den Grundlagen haftungsrechtlicher Verhaltenssteuerung. Anschließend untersucht er die Teilrechtsgebiete, in denen bereits eine vorteilsorientierte Haftung besteht und als Nukleus einer allgemeinen präventiven Gewinnabschöpfung dienen könnten: das Immaterialgüterrecht, das Persönlichkeitsrecht und das Kartelldeliktsrecht. Anhand der dort erarbeiteten Ergebnisse werden die Konturen der präventiven Gewinnabschöpfung nachgezeichnet. Im Mittelpunkt stehen dabei ihre optimale Ausgestaltung und ihr optimaler Anwendungsbereich sowie die Realisierungschancen de lege lata und de lege ferenda.
  • Deutsch
  • Tübingen
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  • Deutschland
  • 6,36 MB
978-3-16-153233-7 (9783161532337)
3161532333 (3161532333)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Cover [Seite 1]
2 - Vorwort [Seite 6]
3 - Inhaltsübersicht [Seite 8]
4 - Inhaltsverzeichnis [Seite 12]
5 - 1. Teil: Einleitung [Seite 32]
5.1 - A. Der Anlass der Untersuchung [Seite 32]
5.1.1 - I. Die unzureichende Vermeidung von Unrechtsgewinnen durch das Recht [Seite 32]
5.1.2 - II. Die Möglichkeit effizienter Rechtsbrüche als Folge eines rein nachteilsorientierten Haftungsrechts [Seite 34]
5.1.3 - III. Die präventive Gewinnabschöpfung als mögliches Instrument zur Bekämpfung effizienter Rechtsbrüche [Seite 37]
5.1.4 - IV. Die vorteilsorientierten Inseln außerhalb des klassischen Haftungsrechts: Zwischen präventiver Gewinnabschöpfung und kompensatorischer Gewinnberücksichtigung [Seite 39]
5.1.5 - V. Der fehlende Blick von der Mitte auf die Randfelder des Rechts [Seite 42]
5.2 - B. Das Ziel der Untersuchung [Seite 43]
5.3 - C. Die Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands [Seite 47]
5.3.1 - I. Die Beschränkung auf die Vorteilsorientierung im Haftungsrecht [Seite 47]
5.3.2 - II. Die Bedeutung des Bereicherungsrechts und der angemaßten Eigengeschäftsführung für die Untersuchung: Die Gewinnabschöpfung zwischen Haftungs-, Bereicherungs- und Geschäftsführungsrecht [Seite 50]
5.4 - D. Der angemessene Methodenpluralismus als Untersuchungsmethode [Seite 52]
5.5 - E. Der Gang der Untersuchung [Seite 55]
6 - 2. Teil: Die Prävention als rechtspolitisches Programm des Zivilrechts [Seite 56]
6.1 - Kapitel 1: Die Prävention und die Rolle des Zivilrechts [Seite 58]
6.1.1 - A. Die grundsätzliche Anerkennung der Prävention als Aufgabe des Rechts [Seite 58]
6.1.2 - B. Die Prävention als das "ungeliebte Stiefkind" des Rechts [Seite 60]
6.1.2.1 - I. Der Purismus des Zivilrechts [Seite 60]
6.1.2.2 - II. Der Purismus des Strafrechts [Seite 62]
6.1.2.3 - III. Der Purismus des öffentlichen Rechts [Seite 64]
6.1.3 - C. Die Teilrechtsordnungen als wechselseitige Auffangordnungen [Seite 66]
6.1.4 - D. Die Steuerungsleistungen der Teilrechtsordnungen und ihre Grenzen [Seite 74]
6.1.5 - E. Die Steuerungsleistungen des Private Enforcement [Seite 75]
6.1.5.1 - I. Die Nutzbarmachung privater Informationen [Seite 75]
6.1.5.2 - II. Der Wille zur Rechtsdurchsetzung [Seite 77]
6.1.5.3 - III. Die begrenzten Kapazitäten des Staates [Seite 78]
6.1.5.4 - IV. Das Kostenargument [Seite 79]
6.1.5.5 - V. Weitere Aspekte des Private Enforcement [Seite 80]
6.1.6 - F. Die Steuerungsleistungen des Public Enforcement [Seite 82]
6.1.6.1 - I. Die besseren Aufklärungs- und Sanktionsmöglichkeiten [Seite 82]
6.1.6.2 - II. Die geringere Missbrauchsgefahr des Public Enforcement [Seite 83]
6.1.6.3 - III. Die Notwendigkeit des Private Enforcement bei fehlendem privaten Rechtsdurchsetzungsinteresse [Seite 85]
6.1.6.4 - IV. Die Möglichkeit einer "ex ante"-Steuerung durch das Public Enforcement [Seite 86]
6.1.6.5 - V. Weitere Aspekte des Public Enforcement [Seite 89]
6.1.7 - G. Ergebnis [Seite 89]
6.2 - Kapitel 2: Die Grundlagen zivilrechtlicher Prävention [Seite 98]
6.2.1 - A. Der Begriff und die Theorie der zivilrechtlichen Prävention [Seite 98]
6.2.1.1 - I. Die strafrechtlichen Grundlagen der Prävention [Seite 106]
6.2.1.1.1 - 1. Die Entwicklung und Bedeutung der strafrechtlichen Vereinigungstheorie [Seite 106]
6.2.1.1.2 - 2. Die relative Strafrechtstheorie und ihre Entwicklung [Seite 108]
6.2.1.1.3 - 3. Die strafrechtliche Generalprävention [Seite 109]
6.2.1.1.3.1 - a. Die negative Generalprävention [Seite 109]
6.2.1.1.3.2 - b. Die positive Generalprävention [Seite 110]
6.2.1.1.4 - 4. Die strafrechtliche Spezialprävention [Seite 113]
6.2.1.2 - II. Die zivilrechtliche Prävention [Seite 115]
6.2.1.2.1 - 1. Die zivilrechtliche Generalprävention [Seite 117]
6.2.1.2.1.1 - a. Die negative Generalprävention [Seite 117]
6.2.1.2.1.2 - b. Die positive Generalprävention [Seite 119]
6.2.1.2.1.2.1 - aa. Der Lerneffekt [Seite 119]
6.2.1.2.1.2.2 - bb. Der Vertrauenseffekt [Seite 122]
6.2.1.2.1.2.3 - cc. Der Befriedungseffekt [Seite 125]
6.2.1.2.2 - 2. Die zivilrechtliche Spezialprävention [Seite 127]
6.2.1.2.2.1 - a. Der Erziehungseffekt [Seite 127]
6.2.1.2.2.2 - b. Der Abschreckungseffekt [Seite 129]
6.2.1.3 - III. Ergebnis [Seite 131]
6.2.2 - B. Die Grundannahmen zur Prävention durch das Haftungsrecht [Seite 134]
6.2.2.1 - I. Das Verhaltensmodell des homo oeconomicus [Seite 136]
6.2.2.2 - II. Die Kritik am homo oeconomicus [Seite 140]
6.2.2.2.1 - 1. Die Unvereinbarkeit mit dem grundgesetzlichen Menschenbild [Seite 140]
6.2.2.2.2 - 2. Der Modellcharakter des homo oeconomicus [Seite 143]
6.2.2.2.3 - 3. Maximaler Eigennutz gegen Altruismus und Fairness [Seite 143]
6.2.2.2.4 - 4. Die beschränkte Rationalität des Menschen [Seite 145]
6.2.2.2.4.1 - a. Die Wahrscheinlichkeitsanomalie [Seite 147]
6.2.2.2.4.2 - b. Die Verfügbarkeitsheuristik und der Besitz- und Präsentationseffekt [Seite 148]
6.2.2.2.4.3 - c. Der Ankereffekt [Seite 149]
6.2.2.2.4.4 - d. Die Selbstüberschätzungsanomalie [Seite 150]
6.2.2.2.4.5 - e. Die ergebnisorientierte Beurteilung von Handlungen und die Anomalie der versunkenen Kosten [Seite 150]
6.2.2.2.4.6 - f. Die generelle Bedeutung der beschränkten Rationalität [Seite 152]
6.2.2.2.4.7 - g. Die Bedeutung der beschränkten Rationalität für die vorliegende Arbeit [Seite 153]
6.2.2.2.5 - 5. Das Nachweisproblem [Seite 155]
6.2.2.3 - III. Die weiteren die haftungsrechtliche Verhaltenssteuerung beeinflussenden Faktoren [Seite 161]
6.2.2.3.1 - 1. Die Existenz, Höhe und Durchsetzung von Sanktionen [Seite 162]
6.2.2.3.2 - 2. Das "moralische Risiko" durch Versicherungsschutz [Seite 163]
6.2.2.3.3 - 3. Das "judgment proof-Problem" [Seite 168]
6.2.2.4 - IV. Ergebnis [Seite 170]
6.2.3 - C. Die Typisierung der zu vermeidenden Schadenskosten, Zielkonflikte und die optimale Prävention [Seite 171]
6.2.3.1 - I. Die Typisierung der zu vermeidenden Schadenskosten [Seite 171]
6.2.3.1.1 - 1. Die primären Kosten [Seite 172]
6.2.3.1.2 - 2. Die sekundären Kosten [Seite 173]
6.2.3.1.3 - 3. Die tertiären Kosten [Seite 175]
6.2.3.2 - II. Die Zielkonflikte bei der Schadenskostenvermeidung [Seite 177]
6.2.3.3 - III. Das Präventionsmaß der optimalen Prävention [Seite 180]
6.2.3.4 - IV. Ergebnis [Seite 183]
6.2.4 - D. Die Bestimmung der qualitativen Bedeutung der Prävention im Rahmen des Haftungsrechts [Seite 184]
6.2.4.1 - I. Die qualitative Bedeutung der Prävention bei der Haftungsanordnung [Seite 185]
6.2.4.2 - II. Die qualitative Bedeutung der Prävention bei der Haftungsausfüllung [Seite 186]
6.2.4.2.1 - 1. Der volle Schadensausgleich als Idealbild der optimalen Prävention [Seite 188]
6.2.4.2.2 - 2. Der volle Schadensausgleich in der Rechtswirklichkeit: Das durchlöcherte Prinzip [Seite 188]
6.2.4.2.2.1 - a. Die rechtlichen Grenzen des Ausgleichsprinzips [Seite 189]
6.2.4.2.2.2 - b. Die tatsächlichen Grenzen des Ausgleichsprinzips [Seite 190]
6.2.4.2.3 - 3. Die Bedeutung der Prävention bei Versagen des Ausgleichsprinzips [Seite 191]
6.2.4.2.3.1 - a. Die Heranziehung des Präventionsgedankens zur Erreichung des Schadensausgleichs [Seite 192]
6.2.4.2.3.2 - b. Die Heranziehung des Präventionsgedankens zur Erreichung über den Schadensausgleich hinausgehender Ziele [Seite 193]
6.2.4.3 - III. Ergebnis [Seite 194]
6.2.5 - E. Die rechtlichen Grenzen der haftungsrechtlichen Prävention [Seite 196]
6.2.5.1 - I. Die unbefriedigende Diskussion oder das Manko einer ausreichenden Ausdifferenzierung [Seite 197]
6.2.5.2 - II. Die verfassungsrechtlichen Grenzen der Prävention [Seite 203]
6.2.5.2.1 - 1. Nulla poena sine lege gem. Art. 103 Abs. 2 GG [Seite 204]
6.2.5.2.2 - 2. Ne bis in idem gem. Art. 103 Abs. 3 GG [Seite 206]
6.2.5.2.3 - 3. Die weiteren strafprozessualen Verfahrensgarantien und das Bestrafungsmonopol des Staates [Seite 207]
6.2.5.2.4 - 4. Das präventiv-überkompensatorische Haftungsrecht als Strafe im Sinne des Grundgesetzes [Seite 208]
6.2.5.2.5 - 5. Das präventiv-überkompensatorische Haftungsrecht als Strafe im Sinne der EMRK [Seite 214]
6.2.5.2.6 - 6. Der Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz gem. Art. 3Abs. 1 GG in den Fällen der Zwangskommerzialisierungder Persönlichkeit [Seite 215]
6.2.5.2.7 - 7. Der Verstoß gegen die Pressefreiheit gem. Art. 5 Abs. 1S. 2 GG in den Fällen der Zwangskommerzialisierung derPersönlichkeit [Seite 217]
6.2.5.2.8 - 8. Das Gebot der Verhältnismäßigkeit [Seite 219]
6.2.5.3 - III. Die zivilrechtlichen Grenzen der Prävention [Seite 221]
6.2.5.3.1 - 1. Das Bereicherungsverbot oder die Verhinderung von Windfall Profits [Seite 222]
6.2.5.3.2 - 2. Das Strukturprinzip der beidseitigen Rechtfertigung von Rechtsfolgen [Seite 226]
6.2.5.3.3 - 3. Die Gefahr eines Dammbruchs hinsichtlich der Vollstreckbarkeit US-amerikanischer Punitive Damages-Urteile [Seite 231]
6.2.5.4 - IV. Ergebnis [Seite 237]
6.3 - Kapitel 3: Der europarechtliche Einfluss auf das deutsche Präventions­verständnis [Seite 240]
6.3.1 - A. Die Internationalisierung und Europäisierung des Zivilrechts [Seite 240]
6.3.2 - B. Der Stellenwert der Prävention im Acquis Communautaire [Seite 245]
6.3.3 - C. Der europarechtliche Präventionsbegriff [Seite 254]
6.3.4 - D. Das Haftungsrecht als zentrales zivilrechtliches Präventions-instrument der Europäischen Union [Seite 259]
6.3.5 - E. Der Einfluss der Prävention auf die Schadenshöhe [Seite 262]
6.3.6 - F. Die Frage des europarechtlichen Strafschadens [Seite 266]
6.3.7 - G. Die Geltung eines europarechtlichen Bereicherungsverbotes [Seite 271]
6.3.8 - H. Ein rechtsvergleichender Überblick [Seite 274]
6.3.9 - I. Einige Beispiele des europarechtlichen Einflusses auf das Präventionsverständnis im deutschen Zivilrecht [Seite 280]
6.3.9.1 - I. Die Haftung des Arbeitgebers für geschlechtsbezogene Benachteiligungen gem. § 611a BGB a. F [Seite 280]
6.3.9.2 - II. Die Verzugszinsen gem. § 288 BGB [Seite 288]
6.3.9.3 - III. Die unbestellten Leistungen gem. § 241a BGB [Seite 295]
6.3.10 - J. Ergebnis [Seite 298]
7 - 3. Teil: Die Gewinnabschöpfung als Instrument zivilrechtlicher Prävention [Seite 304]
7.1 - Kapitel 1: Die Gewinnherausgabe im Rahmen der immaterialgüterrechtlichen dreifachen Schadensberechnung [Seite 306]
7.1.1 - A. Die Rechtslage am Vorabend des BGB [Seite 308]
7.1.1.1 - I. Die Rechtslage bis zur Einführung der allgemeinen Gewerbefreiheit im Jahre 1869 [Seite 308]
7.1.1.2 - II. Die zunehmende Ausdifferenzierung des Immaterialgüterrechts seit der Reichsgründung [Seite 309]
7.1.1.3 - III. Die Einführung der freien Beweiswürdigung im Zivilrecht [Seite 311]
7.1.1.4 - IV. Der Kampf um die freie Beweiswürdigung im Schadensprozess [Seite 312]
7.1.2 - B. Die ersten Vorboten der dreifachen Schadensberechnung in der Legislative und der Rechtsprechung bis zur Ariston-Entscheidung [Seite 313]
7.1.3 - C. Kohler als geistiger Vater der dreifachen Schadensberechnung [Seite 314]
7.1.4 - D. Die Ariston-Entscheidung als Beginn der dreifachen Schadensberechnung [Seite 317]
7.1.4.1 - I. Die Ausgangssituation in der Ariston-Entscheidung [Seite 317]
7.1.4.2 - II. Die Entwicklung der dreifachen Schadensberechnung [Seite 318]
7.1.4.2.1 - 1. Die konkrete Schadensberechnung [Seite 318]
7.1.4.2.2 - 2. Die Lizenzanalogie [Seite 319]
7.1.4.2.3 - 3. Die Gewinnherausgabe [Seite 320]
7.1.4.2.4 - 4. Das Vermengungsverbot und das Wahlrecht des Geschädigten [Seite 321]
7.1.4.3 - III. Die Bewertung der Ariston-Entscheidung [Seite 322]
7.1.5 - E. Die weitere Entwicklung der Gewinnherausgabe und der dreifachen Schadensberechnung bis zur Umsetzung der Enforcementrichtlinie [Seite 326]
7.1.5.1 - I. Die horizontale Ausweitung der dreifachen Schadensberechnung [Seite 326]
7.1.5.1.1 - 1. Die Ausweitung der dreifachen Schadensberechnung auf das gesamte Immaterialgüterrecht [Seite 327]
7.1.5.1.1.1 - a. Die Ausweitung durch die Rechtsprechung [Seite 327]
7.1.5.1.1.1.1 - aa. Die Übertragung auf das Patent- und Gebrauchsmusterrecht [Seite 327]
7.1.5.1.1.1.2 - bb. Das lange Ringen um die Übertragbarkeit auf das Warenzeichenrecht [Seite 328]
7.1.5.1.1.2 - b. Die zaghafte Anerkennung durch den Gesetzgeber [Seite 332]
7.1.5.1.2 - 2. Die Ausweitung auf den ergänzenden wettbewerbsrechtlichen Leistungsschutz [Seite 334]
7.1.5.1.2.1 - a. Der Inhalt des ergänzenden wettbewerbsrechtlichen Leistungsschutzes [Seite 335]
7.1.5.1.2.2 - b. Die ursprüngliche Versagung der dreifachen Schadensberechnung bei Vorlagenfreibeuterei: Die Handstrickverfahren-Entscheidung [Seite 336]
7.1.5.1.2.3 - c. Die Übertragung der dreifachen Schadensberechnung bei sklavischer Nachahmung [Seite 337]
7.1.5.1.2.3.1 - aa. Die Wandsteckdosen II-Entscheidung [Seite 337]
7.1.5.1.2.3.2 - bb. Die Modeneuheit-Entscheidung [Seite 340]
7.1.5.1.2.4 - d. Die Übertragung der dreifachen Schadensberechnung bei Ausbeutung fremder Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse: Die Prozessrechner-Entscheidung [Seite 341]
7.1.5.1.2.5 - e. Die Übertragung der dreifachen Schadensberechnung auf den gesamten ergänzenden wettbewerbsrechtlichen Leistungsschutz: Die Kollektion Holiday-Entscheidung [Seite 343]
7.1.5.1.2.6 - f. Der ergänzende wettbewerbsrechtliche Leistungsschutz als "Quasi-Immaterialgüterrecht" [Seite 344]
7.1.5.2 - II. Die Neubestimmung der Gewinnherausgabe durch die Gemeinkostenanteil-Entscheidung [Seite 346]
7.1.5.2.1 - 1. Die Anwendungsfrequenz und präventive Wirkung der Gewinnherausgabe bis zur Gemeinkostenanteil­Entscheidung [Seite 347]
7.1.5.2.1.1 - a. Die Anwendungsdiskrepanz zwischen Lizenzanalogie und Gewinnherausgabe [Seite 347]
7.1.5.2.1.2 - b. Die wichtigsten Gründe für die präventive Fehlstellung der Gewinnherausgabe [Seite 350]
7.1.5.2.1.2.1 - aa. Das Erfordernis des nicht ausschließbaren konkreten Schadens [Seite 350]
7.1.5.2.1.2.2 - bb. Die Gewinnberechnung [Seite 351]
7.1.5.2.1.2.3 - cc. Die Bestimmung des herauszugebenden Gewinnanteils [Seite 353]
7.1.5.2.1.2.4 - dd. Die fehlende Überprüfungsmöglichkeit der Verletzerangaben [Seite 354]
7.1.5.2.1.3 - c. Die Folgen der unterpräventiven Gewinnherausgabe [Seite 355]
7.1.5.2.1.3.1 - aa. Die Flucht in die Lizenzanalogie und ihre Defizite [Seite 355]
7.1.5.2.1.3.2 - bb. Die Förderung einer Selbstbedienungsmentalität [Seite 356]
7.1.5.2.1.3.3 - cc. Die Besserstellung von Verletzern gegenüber Lizenznehmern [Seite 357]
7.1.5.2.1.3.4 - dd. Das makroökonomische Problem der sinkenden Lizenzgebühren [Seite 359]
7.1.5.2.2 - 2. Die Gemeinkostenanteil-Entscheidung als präventiver Neuanfang der Gewinnherausgabe [Seite 360]
7.1.5.2.2.1 - a. Die Anwendung der Teilkostenrechnung zur Gewinnberechnung [Seite 361]
7.1.5.2.2.2 - b. Die Bestimmung des herauszugebenden Gewinnanteils [Seite 364]
7.1.5.2.2.3 - c. Die Gemeinkostenanteil-Entscheidung als beginnender Übergang von der kompensatorischen Gewinnberücksichtigung zur präventiven Gewinnabschöpfung [Seite 367]
7.1.5.3 - III. Die Entwicklung der Gewinnherausgabe im Anschluss an die Gemeinkostenanteil-Entscheidung [Seite 369]
7.1.5.3.1 - 1. Die Übertragung der Gemeinkostenanteil-Kriterien [Seite 369]
7.1.5.3.2 - 2. Das neue Verlangen nach dem Verletzergewinn [Seite 371]
7.1.5.3.3 - 3. Die weitere Entwicklung der Höhe des herauszugebenden Verletzergewinns in der Rechtsprechung [Seite 373]
7.1.5.4 - IV. Die zusätzliche präventive Stärkung der Gewinnherausgabe bei Verletzerketten durch die Tripp-Trapp-Stuhl-Entscheidung [Seite 377]
7.1.6 - F. Die weitere Entwicklung der Gewinnherausgabe und der dreifachen Schadensberechnung nach der Umsetzung der Enforcementrichtlinie [Seite 381]
7.1.6.1 - I. Das Grundproblem des defizitären Immaterialgüterschutzes [Seite 381]
7.1.6.2 - II. Die Enforcementrichtlinie [Seite 382]
7.1.6.2.1 - 1. Die Diskussion um die Enforcementrichtlinie [Seite 382]
7.1.6.2.2 - 2. Der horizontale Ansatz der Enforcementrichtlinie [Seite 383]
7.1.6.2.3 - 3. Die Schadensersatzregelungen in der Enforcementrichtlinie [Seite 385]
7.1.6.2.3.1 - a. Die Festschreibung des angemessenen Schadensersatzes gem. Art. 13 Abs. 1 S. 1 der Enforcementrichtlinie [Seite 385]
7.1.6.2.3.1.1 - aa. Die Methoden der Schadensfestsetzung der Enforcementrichtlinie [Seite 386]
7.1.6.2.3.1.1.1 - (1) Die Vorgaben des Art. 13 Abs. 1 S. 2 lit. a der Enforcementrichtlinie [Seite 387]
7.1.6.2.3.1.1.1.1 - (a) Das Verhältnis der konkreten Schadensfestsetzung zur Herausgabe des Verletzergewinns [Seite 387]
7.1.6.2.3.1.1.1.2 - (b) Der immaterielle Schadensersatz [Seite 389]
7.1.6.2.3.1.1.2 - (2) Die Schadensfestsetzung anhand derhypothetischen Lizenzgebühr gem. Art. 13 Abs. 1S. 2 lit. b der Enforcementrichtlinie [Seite 389]
7.1.6.2.3.1.2 - bb. Die Frage nach der zulässigen Vermengung [Seite 391]
7.1.6.2.3.2 - b. Die Herausgabe des Verletzergewinns und pre-established damages ohne Verschulden gem. Art. 13 Abs. 2 der Enforcementrichtlinie [Seite 392]
7.1.6.2.3.3 - c. Der Zielkonflikt zwischen Schadensausgleich und Prävention [Seite 393]
7.1.6.3 - III. Die Umsetzung der Enforcementrichtlinie und die dreifache Schadensberechnung [Seite 397]
7.1.6.3.1 - 1. Allgemeines zur deutschen Umsetzung [Seite 397]
7.1.6.3.2 - 2. Die Änderung im immaterialgüterrechtlichen Schadensrecht [Seite 399]
7.1.6.3.3 - 3. Die fehlende Umsetzung für das kommerzielle Persönlichkeitsrecht und den ergänzenden wettbewerbsrechtlichen Leistungsschutz [Seite 402]
7.1.6.3.4 - 4. Die Diskussion um die Rechtsnatur der Gewinnherausgabe und der dreifachen Schadensberechnung insgesamt [Seite 404]
7.1.6.3.4.1 - a. Der Diskussionsstand um die Rechtsnatur bis zur Umsetzung der Enforcementrichtlinie [Seite 404]
7.1.6.3.4.2 - b. Die Rechtsnatur nach der Umsetzung der Enforcementrichtlinie [Seite 407]
7.1.6.3.4.2.1 - aa. Die Verortung des Art. 13 Abs. 1 der Enforcementrichtlinie [Seite 409]
7.1.6.3.4.2.2 - bb. Die Verortung der deutschen Umsetzungsregeln [Seite 410]
7.1.7 - G. Die Bewertung der derzeitigen immaterialgüterrechtlichen Gewinnherausgabe unter besonderer Berücksichtigung des Präventionsaspekts [Seite 412]
7.1.7.1 - I. Der neue präventiv ausgerichtete europarechtliche Schirm im Immaterialgüterrecht [Seite 413]
7.1.7.2 - II. Die Herausgabe des Verletzergewinns als eigenständige Bemessungsmethode [Seite 414]
7.1.7.3 - III. Die Frage nach dem Fortbestand des Vermengungsverbots [Seite 416]
7.1.7.4 - IV. Das Erfordernis des nicht ausschließbaren konkreten Schadens [Seite 417]
7.1.7.5 - V. Die Gewinnberechnung [Seite 421]
7.1.7.5.1 - 1. Die Notwendigkeit der Teilkostenrechnung zur optimalen Prävention [Seite 421]
7.1.7.5.2 - 2. Die vermeintliche präventive Fehlstellung bei Großkonzernen infolge umfassender Kostenrechnungsstruktur [Seite 423]
7.1.7.5.3 - 3. Die möglichen Präventionsdefizite bei reinen Fälscherwerkstätten [Seite 424]
7.1.7.6 - VI. Die Bestimmung des herauszugebenden Gewinnanteils [Seite 426]
7.1.7.7 - VII. Die neueren Kontrollüberlegungen bei der Gewinnberechnung als Gefahr für die optimale Prävention [Seite 427]
7.1.7.8 - VIII. Das Präventionsdefizit infolge fehlender Überprüfungsmöglichkeit der Angaben des Verletzers [Seite 429]
7.1.7.9 - IX. Der Verschuldensmaßstab der Gewinnherausgabe und die Gefahr der Überprävention [Seite 430]
7.1.7.9.1 - 1. Der Verschuldensmaßstab des Vorsatzes und der Fahrlässigkeit [Seite 430]
7.1.7.9.2 - 2. Die Gefahr der Überprävention [Seite 431]
7.1.7.9.3 - 3. Die Beschränkung der Gewinnherausgabe auf vorsätzliche Schutzrechtsverletzungen [Seite 433]
7.1.7.9.4 - 4. Die Vereinbarkeit mit dem Unionsrecht [Seite 436]
7.1.8 - H. Ein rechtsvergleichender Überblick [Seite 437]
7.1.9 - I. Ergebnis [Seite 442]
7.2 - Kapitel 2: Die Gewinnherausgabe bei Persönlichkeitsverletzungen durch die Presse [Seite 452]
7.2.1 - A. Die Rechtslage am Vorabend des BGB [Seite 454]
7.2.1.1 - I. Die Abschaffung der römischrechtlichen Injurienklage [Seite 454]
7.2.1.2 - II. Der knappe Einzug des begrenzten Schmerzensgeldes ins BGB [Seite 457]
7.2.1.3 - III. Der versagte zivilrechtliche Persönlichkeitsschutz [Seite 459]
7.2.2 - B. Der Persönlichkeitsschutz am Beginn des 20. Jahrhunderts: Präventive Fehlstellung aufgrund Schutzlosigkeit und wachsender Bedrohung [Seite 462]
7.2.2.1 - I. Die präventive Fehlstellung aufgrund der Schutzlosigkeit des Persönlichkeitsrechts [Seite 463]
7.2.2.1.1 - 1. Der rudimentäre strafrechtliche Schutz [Seite 463]
7.2.2.1.2 - 2. Der Ersatz von durch Persönlichkeitsverletzungen entstandenen immateriellen Schäden als Sonderfall [Seite 464]
7.2.2.1.3 - 3. Der lückenhafte Ersatz von durch Persönlichkeitsverletzungen entstandenen materiellen Schäden [Seite 465]
7.2.2.2 - II. Die wachsende Bedrohung für Persönlichkeitsrechte durch Massenmedien und neue technische Möglichkeiten [Seite 467]
7.2.3 - C. Der lange Weg zur Anerkennung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts als unabdingbare Präventionsvoraussetzung [Seite 469]
7.2.3.1 - I. Die kleinen Schritte des Reichsgerichts [Seite 470]
7.2.3.2 - II. Die großen Schritte der Gerichte nach dem zweiten Weltkrieg [Seite 471]
7.2.3.2.1 - 1. Die Anerkennung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch den Bundesgerichtshof zwecks Beseitigung von Sanktionslücken [Seite 472]
7.2.3.2.1.1 - a. Die Leserbrief-Entscheidung [Seite 472]
7.2.3.2.1.2 - b. Die Paul Dahlke-Entscheidung [Seite 473]
7.2.3.2.1.3 - c. Die Herrenreiter-Entscheidung [Seite 475]
7.2.3.2.1.4 - d. Die Ginsengwurzel-Entscheidung [Seite 477]
7.2.3.2.2 - 2. Der Soraya-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts als verfassungsrechtliche Bestätigung der Rechtsfortbildung [Seite 481]
7.2.3.2.3 - 3. Der gesetzgeberische Stillstand beim Persönlichkeitsschutz [Seite 482]
7.2.3.2.4 - 4. Die weitere Entwicklung der Rechtsprechung [Seite 485]
7.2.4 - D. Die Heranziehung der Prävention zur Bestimmung der Schadenshöhe [Seite 488]
7.2.4.1 - I. Die "offene präventive Revolution": Der Verletzergewinn als Bemessungsfaktor der Entschädigungshöhe [Seite 489]
7.2.4.1.1 - 1. Die Caroline von Monaco I-Entscheidung [Seite 489]
7.2.4.1.2 - 2. Die weitere Entwicklung der Entschädigungshöhe in der Rechtsprechung [Seite 493]
7.2.4.2 - II. Die "versteckte präventive Revolution": Die Anerkennung des (vererblichen) kommerziellen Persönlichkeitsrechts und die Anwendbarkeit der dreifachen Schadensberechnung [Seite 496]
7.2.4.2.1 - 1. Die Marlene Dietrich-Entscheidung [Seite 497]
7.2.4.2.1.1 - a. Die Anerkennung des kommerziellen Persönlichkeitsrechts und die Anwendbarkeit der dreifachen Schadensberechnung [Seite 498]
7.2.4.2.1.2 - b. Die Vererblichkeit des kommerziellen Persönlichkeitsrechts [Seite 503]
7.2.4.2.2 - 2. Die Aufgabe des Erfordernisses der Verwertungsbereitschaft durch die Oskar Lafontaine-Entscheidung [Seite 507]
7.2.4.2.2.1 - a. Die fehlende Klarstellung in der Marlene Dietrich-Entscheidung [Seite 507]
7.2.4.2.2.2 - b. Die Oskar Lafontaine-Entscheidung und das Ende der Herrenreiter-Ära [Seite 507]
7.2.4.2.3 - 3. Die weitere Entwicklung der Schadenshöhe in der Rechtsprechung mittels Anwendung der dreifachen Schadensberechnung [Seite 509]
7.2.5 - E. Die Bewertung des derzeitigen Persönlichkeitsschutzes unter besonderer Berücksichtigung des Präventionsaspekts [Seite 512]
7.2.5.1 - I. Die Folgen der Neujustierung durch die Marlene Dietrich- und die Oskar Lafontaine-Entscheidungen für das persönlichkeitsrechtliche Gesamtsystem [Seite 513]
7.2.5.1.1 - 1. Die neue Grenzziehung zwischen Entschädigung und materiellem Schadensersatz [Seite 513]
7.2.5.1.2 - 2. Der Vermögenswert des Persönlichkeitsrechts als Abgrenzungskriterium [Seite 514]
7.2.5.1.2.1 - a. Die defizitäre präventive Wirkung des Erfordernisses der Verwertungsbereitschaft [Seite 514]
7.2.5.1.2.2 - b. Die Bestimmung des Vermögenswertes nach Abschied von der Herrenreiter-Doktrin [Seite 515]
7.2.5.1.2.3 - c. Die neue Kumulationsmöglichkeit von Entschädigung und materiellem Schadensersatz [Seite 518]
7.2.5.2 - II. Die Gewinnherausgabe bei Verletzung des ideellen Persönlichkeitsrechts [Seite 520]
7.2.5.2.1 - 1. Der Gewinn als bloßer Bemessungsfaktor der Entschädigungshöhe [Seite 521]
7.2.5.2.2 - 2. Die Begrenzung auf schwerwiegende und nicht anders ausgleichbare Eingriffe [Seite 525]
7.2.5.2.3 - 3. Die Gewinnberechnung und die Bestimmung des herauszugebenden Gewinnanteils [Seite 526]
7.2.5.2.4 - 4. Die Einführung von Auskunfts- und Rechnungslegungsansprüchen und der Möglichkeit der Überprüfung der Verletzerangaben [Seite 529]
7.2.5.2.5 - 5. Der Verschuldensmaßstab des Vorsatzes [Seite 531]
7.2.5.2.6 - 6. Die Präventionslücken bei postmortalen Verletzungen des ideellen Persönlichkeitsrechts [Seite 532]
7.2.5.2.6.1 - a. Das Präventionsvakuum bei verstorbenen Nichtprominenten [Seite 532]
7.2.5.2.6.2 - b. Die Schaffung einer postmortalen Entschädigung zur Überwindung von Präventionslücken [Seite 534]
7.2.5.2.6.2.1 - aa. Das gesteigerte Schutzbedürfnis des ideellen Persönlichkeitsrechts gegen postmortale Eingriffe [Seite 534]
7.2.5.2.6.2.2 - bb. Die vergleichbare Interessenlage beim ideellen und kommerziellen Persönlichkeitsrecht [Seite 536]
7.2.5.2.6.2.3 - cc. Keine zunehmende Kommerzialisierung der Persönlichkeit [Seite 537]
7.2.5.2.6.2.4 - dd. Die vergleichbare Rechtslage im Urheberrecht [Seite 537]
7.2.5.3 - III. Die Gewinnherausgabe bei Verletzung des kommerziellen Persönlichkeitsrechts [Seite 539]
7.2.5.3.1 - 1. Verzicht auf das Merkmal eines schwerwiegenden und nicht anders auszugleichenden Eingriffs [Seite 540]
7.2.5.3.2 - 2. Der Verschuldensmaßstab der Gewinnherausgabe und die Gefahr der Überprävention [Seite 541]
7.2.5.3.3 - 3. Die optimale Prävention bei postmortalen Verletzungen des kommerziellen Persönlichkeitsrechts [Seite 543]
7.2.6 - F. Ein rechtsvergleichender Überblick [Seite 544]
7.2.7 - G. Ergebnis [Seite 552]
7.3 - Kapitel 3: Die Gewinnherausgabe im Kartelldeliktsrecht [Seite 562]
7.3.1 - A. Das Kartell(delikts)recht aus historischer Perspektive [Seite 566]
7.3.1.1 - I. Deutschland als "Land der Kartelle" [Seite 566]
7.3.1.2 - II. Die Kartellrechtsentwicklung nach dem Ersten Weltkrieg bis zum Untergang des Nationalsozialismus [Seite 568]
7.3.1.3 - III. Das alliierte Dekartellierungsrecht und die Entwicklung des GWB [Seite 569]
7.3.2 - B. Die Bedeutung der privaten Rechtsdurchsetzung des Kartellrechts bis zur 7. GWB-Novelle [Seite 573]
7.3.3 - C. Die Gründe für den geringen Zuspruch des damaligen Kartelldeliktsrechts [Seite 575]
7.3.4 - D. Die Änderungen des Kartelldeliktsrechts durch die 7. GWB­Novelle im Überblick [Seite 577]
7.3.4.1 - I. Der erweiterte Anwendungsbereich des § 33 GWB auf Verstöße gegen das europäische Kartellrecht [Seite 577]
7.3.4.2 - II. Die Aufgabe des Schutzgesetzerfordernisses, die Aktivlegitimation mittelbarer Abnehmer und der Einwand der Schadensabwälzung [Seite 578]
7.3.4.3 - III. Weitere wichtige Änderungen zwecks einer effizienteren Kartellrechtsdurchsetzung [Seite 582]
7.3.5 - E. Der neue vorteilsorientierte § 33 Abs. 3 S. 3 GWB [Seite 583]
7.3.5.1 - I. Die schwierige Ausgangslage bei der Schadensberechnung im Kartelldeliktsrecht [Seite 583]
7.3.5.2 - II. Die wechselhafte Gesetzgebungsgeschichte und die ambivalente gesetzgeberische Ratio des § 33 Abs. 3 S. 3 GWB [Seite 585]
7.3.6 - F. Die Bewertung des § 33 Abs. 3 S. 3 GWB unter besonderer Berücksichtigung des Präventionsaspekts [Seite 588]
7.3.6.1 - I. Der § 33 Abs. 3 S. 3 GWB zwischen kompensatorischer Gewinnberücksichtigung, präventiver Gewinnabschöpfung und Schadenszuschlag [Seite 588]
7.3.6.1.1 - 1. Kompensatorische Gewinnberücksichtigung [Seite 589]
7.3.6.1.2 - 2. Präventive Gewinnabschöpfung [Seite 590]
7.3.6.1.3 - 3. Schadenszuschlag [Seite 590]
7.3.6.1.4 - 4. Der Gedanke der präventiven Gewinnabschöpfung und kartellrechtliche Verhaltenspflichten [Seite 591]
7.3.6.1.5 - 5. Die Systemgerechtigkeit des § 33 Abs. 3 S. 3 GWB als kompensatorische Gewinnberücksichtigung [Seite 595]
7.3.6.2 - II. Die Bestimmung des zu berücksichtigenden Gewinnanteils: Gesamtgewinn oder kartellbedingter Mehrgewinn [Seite 596]
7.3.7 - G. Ein rechtsvergleichender Überblick [Seite 600]
7.3.8 - H. Ergebnis [Seite 603]
8 - 4. Teil: Die Konturen einer präventiven Gewinnabschöpfung - Conclusio [Seite 608]
8.1 - A. Die Ausrichtung der Gewinnabschöpfung auf die Verhinderung effizienter Rechtsbrüche [Seite 608]
8.2 - B. Der optimale Anwendungsbereich der präventiven Gewinnabschöpfung [Seite 610]
8.2.1 - I. Die präventive Gewinnabschöpfung bei Verletzung absoluter Rechtspositionen [Seite 610]
8.2.1.1 - 1. Immaterialgüterrechte, ergänzender wettbewerbsrechtlicher Leistungsschutz und kommerzielles Persönlichkeitsrecht [Seite 610]
8.2.1.2 - 2. Ideelles Perönlichkeitsrecht [Seite 611]
8.2.1.2.1 - a. Die Verletzung des ideellen Persönlichkeitsrechts [Seite 611]
8.2.1.2.2 - b. Die Notwendigkeit einer präventiven Gewinnabschöpfung für postmortale Verletzungen des ideellen Persönlichkeitsrechts [Seite 613]
8.2.1.3 - 3. Die Perspektive einer allgemeinen präventiven Gewinnabschöpfung bei Verletzungen absoluter Rechtspositionen [Seite 613]
8.2.2 - II. Verletzungen von Verhaltenspflichten des Marktes [Seite 615]
8.2.2.1 - 1. Verletzung der kartellrechtlichen Verhaltenspflichten [Seite 615]
8.2.2.2 - 2. Die Perspektive einer allgemeinen präventiven Gewinnabschöpfung bei Verletzungen von Verhaltenspflichten des Marktes [Seite 617]
8.3 - C. Die dogmatische Verortung der präventiven Gewinnabschöpfung [Seite 619]
8.4 - D. Die optimale Ausgestaltung der präventiven Gewinnabschöpfung [Seite 622]
8.4.1 - I. Die Frage des Vermengungsverbots [Seite 622]
8.4.2 - II. Keine Begrenzung auf schwerwiegende und nicht anders ausgleichbare Eingriffe [Seite 622]
8.4.3 - III. Keine Restanbindung an den Ausgleichsgedanken durch das Erfordernis des nicht ausschließbaren konkreten Schadens [Seite 623]
8.4.4 - IV. Die Bestimmung des abzuschöpfenden Gewinns als zentrales Präventionselement [Seite 624]
8.4.4.1 - 1. Die Nichtberücksichtigung sämtlicher Gemeinkosten bei der Gewinnberechnung [Seite 626]
8.4.4.2 - 2. Die Bestimmung des herauszugebenden Gewinnanteils [Seite 627]
8.4.5 - V. Keine Restanbindung an den Ausgleichsgedanken durch Kontrollüberlegungen bei der Gewinnberechnung [Seite 627]
8.4.6 - VI. Der Anspruch auf Auskunft und Rechnungslegung [Seite 628]
8.4.7 - VII. Die Überprüfung der Verletzerangaben durch unabhängige Wirtschaftsprüfer [Seite 629]
8.4.8 - VIII. Der Verschuldensmaßstab für eine optimal präventiv ausgerichtete Gewinnabschöpfung [Seite 630]
8.5 - E. Das Stufenmodell als Folge der Etablierung der präventiven Gewinnabschöpfung [Seite 633]
8.6 - F. Die Umsetzung einer präventiv optimal austarierten Gewinnabschöpfung [Seite 634]
8.6.1 - I. De lege lata [Seite 634]
8.6.2 - II. De lege ferenda [Seite 637]
9 - Literaturverzeichnis [Seite 644]
10 - Entscheidungsverzeichnis [Seite 698]
10.1 - Deutschland [Seite 698]
10.1.1 - Bundesverfassungsgericht [Seite 698]
10.1.2 - Reichsoberhandelsgericht [Seite 699]
10.1.3 - Reichsgericht [Seite 699]
10.1.4 - Bundesgerichtshof [Seite 700]
10.1.5 - Bundesarbeitsgericht [Seite 702]
10.1.6 - Oberlandesgerichte [Seite 702]
10.1.7 - Landgerichte [Seite 703]
10.1.8 - Kammergericht [Seite 703]
10.1.9 - Amtsgerichte [Seite 703]
10.2 - Internationale Gerichte [Seite 703]
10.2.1 - Europäischer Gerichtshof [Seite 703]
10.2.2 - Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte [Seite 704]
10.3 - Ausland [Seite 705]
10.3.1 - England [Seite 705]
10.3.2 - Frankreich [Seite 705]
10.3.3 - Niederlande [Seite 705]
10.3.4 - Schweiz [Seite 705]
10.3.5 - USA [Seite 705]
11 - Stichwortverzeichnis [Seite 708]

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