Samba in Ägypten

Mehr als ein Urlaubsflirt. Liebesroman
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 30. April 2020
  • |
  • 196 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7519-4034-4 (ISBN)
 
Während eines Badeurlaubs im Club Caldione bei Hurghada lernt Isabelle den heißblütigen brasilianischen Tänzer Ricardo kennen und verbringt mit ihm wunderschöne Tage unter der ägyptischen Sonne. Viel zu schnell vergeht die Zeit und zurück im tristen Büro-Alltag in München kann Isabelle es kaum erwarten, ihren nächsten Urlaub zu buchen.

Bald wird ihr bewusst, dass sie nicht nur das schöne Wetter in den ägyptischen Ferienclub zieht, sondern vor allem die Sehnsucht nach Ricardo. Zwischen Liebe, Selbstzweifel und Samba taucht Isabelle in ein Wechselbad der Gefühle, in dem es ihr immer schwerer fällt, dem Sog der Leidenschaft zu widerstehen.
1. Auflage
  • Deutsch
  • 0,44 MB
978-3-7519-4034-4 (9783751940344)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Die Autorin wurde in den sechziger Jahren geboren und lebt im bayerischen Oberland. Ihre vielen Reisen haben sie zu diesem Liebesroman inspiriert, der mit einem unerwarteten Ende überrascht!

Sommer 2008


Die Zeit verging wie im Flug und der langersehnte Urlaub stand endlich vor der Tür. In der Arbeit war alles erledigt und der Abwesenheitsassistent wurde aktiviert. Isabelle rief ihren Kollegen und Kolleginnen noch ein kurzes, »ich bin dann mal weg« zu und hetzte nach Hause. Sie nahm noch ein schönes Bad, rasierte sich und packte in Windeseile ihren Koffer, da es am nächsten Morgen schon in aller Früh losgehen sollte.

Isabelle ließ sich von ihrem Sohn Max zum Flughafen kutschieren, der gerade 18 Jahre alt geworden war und seit einigen Tagen seinen Führerschein hatte. Ach ist das schön, schon so einen erwachsenen Sohn zu haben, dachte sich Isabelle, als sie in sein Auto stieg. Max war ziemlich groß und sehr kräftig gebaut. Er hatte braune Haare und auch braune Augen. Im Flughafen trafen sie auf Jennifer, die schon vor dem Check-in-Schalter stand. Beide Frauen verabschiedeten sich liebevoll von Max und stellten sich in die Schlange, um ihr Gepäck aufzugeben, und Max konnte beruhigt wieder nach Hause fahren. Ein bisschen aufgeregt waren die beiden Freundinnen schon. Isabelle war zwar schon einmal in Ägypten, aber für Jennifer war es das erste Mal, dass sie dorthin reiste. Selbstverständlich hatten sie vorher im Internet die Temperaturen nachgeschaut und es sollte über 36 Grad warm und mehr werden. Na, da konnte jetzt nichts mehr schiefgehen! Der Urlaub konnte kommen, beide Frauen waren bereit.

Nach einem vierstündigen, kurzweiligen Flug kamen sie glücklich und zufrieden in Hurghada an. Als sie aus dem Flugzeug stiegen, um in den dort wartenden Bus zu steigen, der sie zu dem Einreiseprocedere bringen sollte, schlug ihnen die Hitze Ägyptens schon entgegen. »Endlich sind wir angekommen«, sagte Isabelle. Zuerst mussten sie sich aber die hübschen Marken für das Visum holen und die Passkontrolle über sich ergehen lassen. Anschließend holten sie sich ihre Koffer vom Laufband und suchten sich draußen ihren Bus, der sie in die Clubanlage fahren sollte. Kaum hatten sie den Flughafen verlassen, ärgerten sich beide darüber, dass sie sich für den Flug so warm angezogen hatten, denn schon lief ihnen der Schweiß von der Stirn.

Es war helllichter Nachmittag und bald hatten sie unter den vielen Ägyptern den richtigen entdeckt, der ihnen den Weg zu Ihrem Reiseschalter zeigte. Sie hatten von dem netten Reiseleiter, der ihnen die Nummer von ihrem Bus nannte, jeweils eine Flasche Wasser, ein Informationsheft über Ägypten und einen Prospekt für Ausflugsvorschläge erhalten, den sie sofort eifrig studierten. Auch lag eine Einladung in der Prospekt-Mappe, dass am nächsten Tag eine Informationsveranstaltung mit Willkommensdrink stattfinden sollte. Als sie beim Bus ankamen, wurden ihre Koffer sogleich von dem nach Trinkgeld heischenden Fahrer im Kofferraum verstaut. Die beiden setzten sich sofort in den Bus, da dort die Klimaanlage lief und schnauften erst einmal durch. Als alle Passagiere endlich da waren und sämtliche Koffer eingeladen waren, fuhr der Bus in Richtung des Clubs Caldione los. Die Fahrt dauerte über eine Stunde. Viel gab es auf dieser Strecke nicht zu sehen. Ab und zu ein paar Häuser, ansonsten nur Wüste. Eine Zeit lang konnten sie auf der linken Seite das Meer sehen. Anschließend ging es weiter geradeaus durch die Wüstenlandschaft. Nach der nächsten Abbiegung konnten sie schon von Weitem die Clubanlage erkennen. Sie kicherten vor Freude wie zwei junge Teenager.

Der Busfahrer fuhr grüßend an dem Wachpersonal an der Einfahrt der Clubanlage vorbei und hielt vor dem Eingang des Hotels an. Anschließend ließ er alle Reisenden aussteigen. Sämtliche Koffer wurden wieder ausgeladen. Ein Mitarbeiter des Hotels nahm diese in Empfang. Als Isabelle und Jennifer den Club betraten, wurden ihre Erwartungen übertroffen. Schon die Eingangshalle war mit viel sandfarbenem Marmor ausgekleidet und die Lampen waren sensationell. Die Sitzmöbel waren in Beigetönen gehalten. Es sah alles sehr schick und einladend aus. Das Personal an der Rezeption war sehr freundlich. Beide füllten das Anmeldeformular aus und übergaben ihre Pässe. Die sie kurz darauf wieder zurückerhielten. Anschließend bekamen sie ihre Zimmerkarten und die Handtuchkarten. Einen Plan von der Clubanlage gab es auch dazu. In der Zwischenzeit kam ein netter Kellner mit einem Erfrischungsgetränk. Das tat jetzt gut! Isabelle und Jennifer prosteten sich mit den Gläsern zu. Jennifer sagte: »Auf einen schönen Urlaub!«

Sie ließen sich auf ihr Zimmer bringen, gaben dem Kofferboy ein Trinkgeld und gingen erst einmal auf den Balkon. Dort standen ein Tisch und zwei bequeme Stühle. »Was für ein Blick«, sagte Isabelle. Es war wunderschön, dieser tolle Ausblick über den Garten und auf das Meer. Der Boden in dem riesengroßen Zimmer war aus sandfarbenen Steinfliesen. Das Doppelbett war auch groß und aus dunkelbraunem Holz wie alle Möbel in diesem Raum. Auf der weißen Bettwäsche mit hellblauer Überwurf-Decke lag zur Begrüßung ein Schreiben von der Hotelleitung und ein aus Handtücher geformtes Herz mit rosa Blumenblüten darauf. Neben dem Bett waren auf jeder Seite ein Nachtkästchen mit Lampe. Auf dem einen Nachttisch stand ein Telefon. Gegenüber war ein Sideboard. Darin entdeckten sie einen kleinen Kühlschrank, der mit Wasser und anderen Getränken gefüllt war. Darauf befand sich ein Fernseher, eine Lampe und eine kleine Flasche Rotwein. Daneben war ein kleiner Tisch mit einem Obstkorb und zwei kleinen Sesseln mit roter Polsterung. Das Bad war auch sehr geräumig und aus dem sandfarbenen Marmor. Es gab einen großen Spiegel an der Wand, einen Schminkspiegel und eine breite Dusche. Eine Toilette und ein Föhn waren selbstverständlich ebenfalls vorhanden. Es fehlte an nichts. In dem langen Wandschrank im Flur befand sich ein Safe. Ebenso fanden sie dort zwei weiße Bademäntel mit Badeschuhen vor.

Isabelle und Jennifer packten schnell ihre Koffer aus und warfen sich in ihre nagelneuen Bikinis, die sie sich extra für diese Reise gekauft hatten. Isabelle trug einen bunt geblümten Bikini und Jennifer einen roten. Beide setzten ihre Sonnenbrillen auf und schlüpften in ihre Sandalen. Sie zogen sich noch etwas Luftiges über, um anschließend, mit der Badetasche bewaffnet, die Clubanlage zu erkunden und den Pool aufzusuchen. Auf dem Weg dorthin kamen sie an wunderschön angelegten Gärten vorbei. Die Blumen, Bäume und auch Hecken waren noch klein und niedrig. Diese mussten erst noch wachsen. Die Palmen waren in dem neuen Club noch ein wenig mickrig. Isabelle konnte sich vorstellen, dass alles in ein paar Jahren wesentlich besser aussehen wird. Sie hatte sich ihre Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden. Als sie am Pool ankamen, waren sogar noch zwei Liegen frei und sie konnten endlich in das erfrischende Nass hüpfen. Vorher holten sie sich an der dafür vorgesehenen Station mit ihrer Handtuchkarte noch jeder ein großes, blaues Badehandtuch.

Es gab überall genügend schattenspendende Sonnenschirme. Die blauen Liegen hatten keine Auflagen und waren dennoch nicht unbequem. Der ganze Pool-Bereich umfasste einen Activity-Pool, einen Rutschen-Pool und einen Relax-Pool. Eine Bar mit Snacks, Toiletten und Duschen gab es auch. Die Fliesen aus Stein um die Pools waren ebenfalls sandfarben. Ein kleines Häuschen für das Entertainment-Team und die tägliche Musikbeschallung war auch vorhanden. Am Sand-Kieselstrand war eine Lagune und ein Steg mit Wassersport-Möglichkeiten. Eine Strandbar und ein Wellness-Center luden zum Entspannen ein. »Ach, endlich Urlaub«, sagte Isabelle und Jennifer antwortete: »Das haben wir uns redlich verdient.« In der Nähe des Pools war eine große Tafel mit den Aktivitäten aufgebaut. Isabelle und Jennifer konnten sich dort über die Abendveranstaltungen und das Sportangebot informieren. Heute nach dem Abendessen sollte eine Show und anschließend Livemusik mit Tanz auf der Terrasse stattfinden. Das las sich doch recht viel versprechend.

Die beiden Freundinnen genossen noch die letzten Sonnenstrahlen, bevor sie zu ihrem Zimmer gingen und sich für das Abendessen fertig machten. Isabelle zog sich ein langes, rostbraunes Sommerkleid und flache, braune Sandalen an. Jennifer trug einen schwarzweißen Rock, eine schwarze Bluse und schwarze hochhackige Sandalen dazu. Das Dinner fand im Hauptrestaurant auf einer riesigen Holzterrasse mit Blick aufs Meer statt. Die Auswahl der Speisen war überwältigend und sie ließen sich an diesem warmen Sommerabend ihre Mahlzeit schmecken. Sämtliche Kellner waren sehr freundlich und ehrlich um das Wohlergehen ihrer Gäste bemüht. Es war alles perfekt!

Nach dem Abendessen spazierten Jennifer und Isabelle noch ein wenig durch die Anlage, blieben bei den Geschäften stehen, wo reges Treiben herrschte, und gingen anschließend in das Amphitheater, um sich die Show anzusehen. Beide Frauen liebten Musik und Tanz und deshalb gefiel ihnen auch die Show mit den fantastischen Tänzern sehr gut. Danach liefen sie noch mitgerissen von der Musik und den flotten Tänzern zur Terrasse, wo die Livemusik schon begonnen hatte zu spielen. Sie suchten sich einen Tisch und ließen sich auf einem bequemen Sofa direkt...

Dateiformat: EPUB
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie eine Lese-Software, die das Dateiformat EPUB verarbeiten kann: z.B. Adobe Digital Editions oder FBReader - beide kostenlos (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)

Das Dateiformat EPUB ist sehr gut für Romane und Sachbücher geeignet - also für "fließenden" Text ohne komplexes Layout. Bei E-Readern oder Smartphones passt sich der Zeilen- und Seitenumbruch automatisch den kleinen Displays an. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

3,99 €
inkl. 5% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
ePUB mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen