Die ethische Neutralität des Staates

Eine liberale Interpretation der Verfassung
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 2. Auflage
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  • erschienen am 30. Mai 2017
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  • 764 Seiten
 
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978-3-16-155392-9 (ISBN)
 
Stefan Huster diskutiert die Möglichkeiten des Staates, auf den gesellschaftlichen Pluralismus in Fragen von Religion, Weltanschauung und persönlicher Lebensführung zu reagieren. Dabei entwickelt er ein Neutralitätsgebot, das sich nicht auf die Wirkungen, sondern auf die Begründungen staatlichen Handelns bezieht.
'Insgesamt betrachtet liegt ein klar geschriebenes Werk vor, das einen großen Argumentationsreichtum aufweist und den Blick für die ethische Neutralität des Staates schärft, die über die häufig erörterte religiöse Neutralität des Staates hinausreicht.'
Christian Starck AöR 2006, S. 148
'Sorgfalt und Souveränität der Argumentation bis in die Fußnoten sind geradezu vorbildlich.'
Werner Heun ZeVKR 2004, S. 679
'Huster hat ein kluges und spannendes, anspruchsvolles und durchweg gut lesbares Buch geschrieben.'
Dieter Hömig ARSP 2004, S. 117
  • Deutsch
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  • 4,24 MB
978-3-16-155392-9 (9783161553929)
3161553926 (3161553926)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Cover [Seite 1]
2 - Vorwort zur 2. Auflage [Seite 6]
3 - Vorwort zur 1. Auflage [Seite 8]
4 - Inhaltsübersicht [Seite 10]
5 - Inhaltsverzeichnis [Seite 12]
6 - Einleitung zur 2. Auflage: Das Gebot der ethischen Neutralität des Staates in der Diskussion [Seite 26]
6.1 - A. Grundlagen [Seite 26]
6.1.1 - I. Das Neutralitätsgebot im Lichte aktueller Entwic [Seite 26]
6.1.2 - II. Das Neutralitätsgebot in der politischen Philosophie [Seite 28]
6.1.2.1 - 1. Von der Entfaltung zur Selbstvergewisserung freiheitlicher Ordnung [Seite 28]
6.1.2.2 - 2. Neutralität und Toleranz [Seite 29]
6.1.3 - III. Das Neutralitätsgebot in der juristischen Diskussion [Seite 30]
6.1.3.1 - 1. Der verfassungsrechtliche Status des Neutralitätsgebots [Seite 30]
6.1.3.2 - 2. Der Kulturbegriff im Recht [Seite 33]
6.1.3.3 - 3. Begründungs- und Wirkungsneutralität [Seite 34]
6.1.3.4 - 4. Grenzen des Strafrechts aus dem Neutralitätsgebot [Seite 34]
6.2 - B. Anwendungen [Seite 35]
6.2.1 - I. Religion und Weltanschauung [Seite 35]
6.2.1.1 - 1. Herausforderungen und Normalisierungstendenzen [Seite 35]
6.2.1.1.1 - a) Privilegierung [Seite 35]
6.2.1.1.2 - b) Differenzberücksichtigung [Seite 37]
6.2.1.2 - 2. Schulkreuze im Mehrebenensystem [Seite 39]
6.2.1.3 - 3. Positive oder negative Neutralität: Das Kopftuch der Lehrerin [Seite 41]
6.2.1.3.1 - a) Religiöser Pluralismus und Neutralitätsmodelle [Seite 41]
6.2.1.3.2 - b) Zur Möglichkeit eines distanzierenderen Neutralitätsverständnisses und wieder zurück [Seite 42]
6.2.2 - II. Das elterliche Erziehungsrecht [Seite 48]
6.2.2.1 - 1. Staatliche Neutralität und elterliches Erziehungsrecht [Seite 48]
6.2.2.2 - 2. Die Knabenbeschneidung als paradigmatischer Fall [Seite 49]
6.2.3 - III. Neutralität der öffentlichen Schule [Seite 50]
6.2.3.1 - 1. Die Schule als Brennspiegel des Pluralismus [Seite 50]
6.2.3.2 - 2. Staatlicher Erziehungsauftrag und elterliches Erziehungsrecht [Seite 51]
6.2.3.3 - 3. Inhalt und Grenzen der schulischen Bildung und Erziehung [Seite 54]
6.2.4 - IV. Kunstfreiheit und Kunstförderung [Seite 55]
6.2.5 - V. Der Schutz von Ehe und Familie [Seite 57]
6.2.5.1 - 1. Neutralitätsgebot und Gleichheitsrecht [Seite 57]
6.2.5.2 - 2. Neutralitätsgebot und Familienförderung [Seite 57]
6.2.5.3 - 3. Das Verhältnis der Ehe zu anderen Formen des Zusammenlebens [Seite 58]
6.3 - C. Ausblick [Seite 59]
6.3.1 - I. Der Status partikularer ethischer Überzeugungen in juristischen und rechtspolitischen Kontexten [Seite 59]
6.3.1.1 - 1. Die Diskussion über den "öffentlichen Vernunftgebrauch" [Seite 59]
6.3.1.2 - 2. Ebenen und Differenzierungen [Seite 61]
6.3.1.3 - 3. Partikulare Begründungen als Rechtsproblem [Seite 63]
6.3.2 - II. Lebensführungspaternalismus als neues Anwendungsgebiet des Neutralitätsgebots? [Seite 64]
7 - Einleitung [Seite 68]
8 - Erster Teil: Grundlegung [Seite 70]
8.1 - 1. Kapitel: Staatliche Neutralität als verfassungstheoretischer und verfassungsrechtlicher Schlüsselbegriff [Seite 72]
8.1.1 - A. Ethischer Pluralismus und staatliche Neutralität [Seite 72]
8.1.1.1 - I. Der ethische Pluralismus moderner freiheitlicher Gesellschaften [Seite 72]
8.1.1.1.1 - 1. Das Faktum des Pluralismus [Seite 72]
8.1.1.1.2 - 2. Begriffspräzisierungen [Seite 74]
8.1.1.1.3 - 3. Die Abgrenzung zu anderen Pluralismusbegriffen [Seite 75]
8.1.1.1.3.1 - a) Die Pluralismustheorie [Seite 75]
8.1.1.1.3.2 - b) Die Theorie des Wertpluralismus [Seite 76]
8.1.1.2 - II. Das Ordnungsmodell der staatlichen Neutralität [Seite 77]
8.1.1.2.1 - 1. Die Unterscheidung zwischen dem Rechten und dem Guten [Seite 77]
8.1.1.2.2 - 2. Die Funktion des Neutralitätsbegriffs [Seite 79]
8.1.1.3 - III. Der Neutralitätsbegriff im Verfassungsrecht [Seite 79]
8.1.1.3.1 - 1. Der Neutralitätsbegriff im Religionsverfassungsrecht [Seite 79]
8.1.1.3.2 - 2. Der Neutralitätsbegriff in anderen Rechtsbereichen mit ethischem Bezug [Seite 81]
8.1.1.3.3 - 3. Neutralität als grundlegendes Merkmal grundgesetzlicher Staatlichkeit [Seite 82]
8.1.2 - B. Das Neutralitätsgebot in der aktuellen Diskussion [Seite 85]
8.1.2.1 - I. Pluralismus, Integration und Neutralität [Seite 85]
8.1.2.1.1 - 1. Die Zweifel an dem liberalen Modell staatlicher Neutralität [Seite 85]
8.1.2.1.2 - 2. Die Verschärfung des ethischen Pluralismus [Seite 87]
8.1.2.1.3 - 3. Der ethische Pluralismus als politisches Problem [Seite 88]
8.1.2.1.4 - 4. Die Selbstvergewisserung freiheitlicher Ordnungen [Seite 90]
8.1.2.2 - II. Der Streit um den Neutralitätsbegriff in der neueren Sozialphilosophie [Seite 90]
8.1.2.2.1 - 1. Der ethische Liberalismus [Seite 92]
8.1.2.2.2 - 2. Der Multikulturalismus [Seite 93]
8.1.2.2.3 - 3. Der Kommunitarismus [Seite 94]
8.1.2.3 - III. Das Neutralitätsgebot in der verfassungsrechtlichen Diskussion [Seite 96]
8.1.2.3.1 - 1. Der Anwendungsbereich des Neutralitätsgebotes [Seite 98]
8.1.2.3.1.1 - a) Die Notwendigkeit einer Eingrenzung des Neutralitätsbegriffs [Seite 98]
8.1.2.3.1.2 - b) Die heuristische Funktion des Begriffs des ethischen Pluralismus [Seite 100]
8.1.2.3.1.3 - c) Enges oder weites Neutralitätsgebot? [Seite 101]
8.1.2.3.2 - 2. Der Gehalt des Neutralitätsgebotes [Seite 102]
8.1.2.3.2.1 - a) Die Unbestimmtheit der Umschreibungen [Seite 102]
8.1.2.3.2.2 - b) Das Verhältnis des Neutralitätsgebotes zu verwandten Rechtsgrundsätzen [Seite 103]
8.1.2.3.2.3 - c) Neutralitätsgebot und Trennungsprinzip [Seite 104]
8.1.2.3.3 - 3. Die Normstruktur des Neutralitätsgebotes [Seite 105]
8.1.2.3.3.1 - a) Prinzipiencharakter des Neutralitätsgebotes? [Seite 105]
8.1.2.3.3.2 - b) Objektives Gebot und subjektive Rechte [Seite 106]
8.1.2.3.3.3 - c) Eigenständiges Rechtsgebot oder unselbständige Zusammenfassung? [Seite 107]
8.1.3 - C. Neutralitätsbegriff und Neutralitätsvorstellungen - zur Problemstellung der Untersuchung [Seite 109]
8.1.3.1 - I. Das Neutralitätsgebot zwischen zunehmender Bedeutung und abnehmendem Konsens [Seite 109]
8.1.3.2 - II. Die verfassungsgemäße Neutralitätstheorie [Seite 110]
8.1.3.3 - III. Der Gang der Untersuchung [Seite 113]
8.2 - 2. Kapitel: Grundlagen und Konsequenzen des Gebotes staatlicher Neutralität [Seite 114]
8.2.1 - A. Die Begründung des Neutralitätsgebotes [Seite 114]
8.2.1.1 - I. Die strategische Begründung: Der Modus vivendi-Liberalismus [Seite 114]
8.2.1.1.1 - 1. Die historische Ableitung: Neutralität als Instrument der Friedenssicherung [Seite 114]
8.2.1.1.2 - 2. Die Vorteile des Modells [Seite 116]
8.2.1.1.3 - 3. Die Schwächen des Modells [Seite 116]
8.2.1.1.4 - 4. Nutzen und Grenzen des Modus vivendi-Modells [Seite 118]
8.2.1.2 - II. Die philosophische Begründung: Der ethische Liberalismus [Seite 120]
8.2.1.2.1 - 1. Der relativistische Ansatz [Seite 120]
8.2.1.2.2 - 2. Der Ansatz über das Ideal der Individualität [Seite 126]
8.2.1.2.2.1 - a) Humboldt [Seite 126]
8.2.1.2.2.2 - b) J. St. Mill [Seite 129]
8.2.1.2.2.3 - c) Neutralität und Persönlichkeitsideal [Seite 132]
8.2.1.2.3 - 3. Ansätze über den Begriff der Autonomie [Seite 134]
8.2.1.2.3.1 - a) Kant [Seite 134]
8.2.1.2.3.2 - b) Rawls [Seite 141]
8.2.1.2.4 - 4. Die Probleme des ethischen Liberalismus [Seite 143]
8.2.1.3 - III. Die moralische Begründung: Der politische Liberalismus [Seite 147]
8.2.1.3.1 - 1. Der politische Liberalismus als Antwort auf die Defizite des Modus vivendi-Modells und des ethischen Liberalismus [Seite 147]
8.2.1.3.2 - 2. Die moralische Begründung des Neutralitätsgebotes: Legitimität, Gleichheit und politischer Skeptizismus [Seite 151]
8.2.1.3.2.1 - a) Legitimität und Begründung [Seite 152]
8.2.1.3.2.2 - b) Der politische Skeptizismus [Seite 153]
8.2.1.3.2.3 - c) Neutralität und Gleichheit [Seite 156]
8.2.1.3.3 - 3. Erläuterungen der moralisch-politischen Begründung des Neutralitätsgebotes [Seite 157]
8.2.1.3.3.1 - a) Das Verhältnis zu alternativen Begründungsansätzen [Seite 158]
8.2.1.3.3.2 - b) Die Abhängigkeit des Neutralitätsgebotes von seiner Begründung [Seite 159]
8.2.2 - B. Der Neutralitätsbegriff im Kontext [Seite 160]
8.2.2.1 - I. Das Neutralitätsgebot und die Unterscheidung von Staat und Gesellschaft [Seite 160]
8.2.2.1.1 - 1. Die Bedeutung der staatlichen Zwangsgewalt für die Begründung des Neutralitätsgebotes [Seite 160]
8.2.2.1.2 - 2. Der Bürger und seine Rollen [Seite 163]
8.2.2.2 - II. Der Gehalt des Neutralitätsgebotes [Seite 165]
8.2.2.2.1 - 1. Begründungs- oderWirkungsneutralität? [Seite 165]
8.2.2.2.2 - 2. Der Wettbewerb der ethischen Überzeugungen [Seite 168]
8.2.2.3 - III. Der Vorrang des Rechten vor dem Guten [Seite 172]
8.2.2.3.1 - 1. Die individuellen Freiheitsrechte als Ausdruck des Vorrangs des Rechten [Seite 172]
8.2.2.3.2 - 2. Die Abwehr externer Präferenzen [Seite 176]
8.2.2.3.3 - 3. Die Selektivität der staatlichen Neutralität [Seite 179]
8.2.2.3.4 - 4. Modifikationen und Erläuterungen [Seite 184]
8.2.2.3.5 - 5. Die strukturelle Parteilichkeit der freiheitlichen Ordnung [Seite 187]
9 - Zweiter Teil: Anwendungen [Seite 192]
9.1 - 3. Kapitel: Zwischen Neutralitätsgebot und Toleranzprinzip: Das Kreuz in der öffentlichen Schule [Seite 194]
9.1.1 - A. Einführung: Die Einordnung der Schulkreuz-Problematik [Seite 194]
9.1.1.1 - I. Die beiden Problemkonstellationen: Differenzberücksichtigung und Privilegierung [Seite 194]
9.1.1.2 - II. Der Streit um das Schulkreuz als paradigmatischer Fall der Privilegierungsproblematik [Seite 195]
9.1.1.3 - III. Der Gang der Untersuchung [Seite 196]
9.1.2 - B. Das Verhältnis des Neutralitätsgebotes zur abwehrrechtlichen Schutz-wirkung der Glaubensfreiheit [Seite 196]
9.1.2.1 - I. Einführung [Seite 196]
9.1.2.2 - II. Die Bedeutung des Neutralitätsgebotes für die Bestimmung des Schutzbereichs der Glaubensfreiheit [Seite 198]
9.1.2.2.1 - 1. Neutralitätserwägungen bei der Schutzbereichsbestimmung [Seite 198]
9.1.2.2.2 - 2. Abwehrrecht und Neutralitätsgebot im Schulkreuz-Streit [Seite 200]
9.1.2.2.2.1 - a) Das ungeklärte Verhältnis in der Schulkreuz-Entscheidung [Seite 200]
9.1.2.2.2.2 - b) Die Subjektivierung des Neutralitätsgebotes [Seite 201]
9.1.2.2.3 - 3. Das Neutralitätsgebot und die modale Schutzwirkung des Art. 4 Abs.1 GG [Seite 203]
9.1.2.3 - III. Das Lernen unter einem religiösen Symbol: kein Grundrechtseingriff? [Seite 205]
9.1.2.3.1 - 1. Die Frage nach dem faktischen Grundrechtseingriff als dogmatischer Ausgangspunkt [Seite 205]
9.1.2.3.2 - 2. Faktischer Grundrechtseingriff und rechtliche Struktur des Lebenssachverhalts [Seite 206]
9.1.2.3.3 - 3. Faktischer Grundrechtseingriff und Schutzzweck des Grundrechts [Seite 206]
9.1.2.3.4 - 4. Die bisherige grundrechtliche Aufarbeitung religiös-weltanschaulicher Beeinflussung durch den Staat [Seite 208]
9.1.2.3.4.1 - a) Religiös-weltanschauliche und politische Beeinflussung in der Schule [Seite 208]
9.1.2.3.4.2 - b) Religiös-weltanschauliche Beeinflussung durch staatliche Warnungen [Seite 211]
9.1.2.3.5 - 5. Der Zusammenhang von Eingriffs- und Neutralitätsproblematik [Seite 214]
9.1.2.3.6 - 6. Der überschießende Gehalt des Art.4 Abs.1 GG [Seite 215]
9.1.2.3.7 - 7. Die Interpretation des Kreuzes [Seite 216]
9.1.2.3.7.1 - a) Die Einwirkung durch das Schulkreuz [Seite 217]
9.1.2.3.7.2 - b) Die Interpretationsalternative in inhaltlicher Hinsicht: säkulare oder religiöse Bedeutung des Schulkreuzes? [Seite 218]
9.1.2.3.7.3 - c) Die Irrelevanz des Inhalts der religiösen Bedeutung des Schulkreuzes [Seite 219]
9.1.2.3.7.4 - d) Die Interpretation staatlich veranlaßter Symbole [Seite 220]
9.1.2.3.7.4.1 - aa) Die Mißverständlichkeit der Frage nach der Interpretationskompetenz [Seite 221]
9.1.2.3.7.4.2 - bb) Die Interpretationsmaßstäbe [Seite 221]
9.1.2.3.7.4.3 - cc) Verfassungskonforme Zeicheninterpretation? [Seite 222]
9.1.2.3.7.4.4 - dd) Das Gebot grundrechtsschützender Zeicheninterpretation [Seite 224]
9.1.2.3.7.5 - e) Anwendung der Interpretationsmaßstäbe auf das Schulkreuz [Seite 225]
9.1.2.4 - IV. Zwischenergebnis: Die Abhängigkeit des Grundrechtsschutzes von dem Gebot der religiös-weltanschaulichen Neutralität des Staates [Seite 227]
9.1.2.4.1 - 1. Die Nicht-Neutralität der vermittelten Inhalte [Seite 228]
9.1.2.4.2 - 2. Die spezifische Staatsbezogenheit des Grundrechtsschutzes [Seite 228]
9.1.2.4.3 - 3. Der spezifische Neutralitätsbezug des Grundrechtsschutzes [Seite 229]
9.1.3 - C. Die Rechtfertigung des Schulkreuzes [Seite 230]
9.1.3.1 - I. Vorbemerkungen zur dogmatischen Struktur der Eingriffsrechtfertigung [Seite 230]
9.1.3.1.1 - 1. Der Einbau des Neutralitätsgebotes in die Grundrechtsprüfung [Seite 230]
9.1.3.1.2 - 2. Der grundrechtliche Bezug der Eingriffsrechtfertigung [Seite 231]
9.1.3.1.3 - 3. Untaugliche Rechtfertigungsansätze [Seite 232]
9.1.3.1.3.1 - a) Das Argument der Mehrheitsentscheidung [Seite 232]
9.1.3.1.3.2 - b) Das Argument der Folgenberücksichtigung [Seite 233]
9.1.3.1.3.3 - c) Das Argument des Föderalismus [Seite 234]
9.1.3.1.4 - 4. Wahrnehmung staatlicher Aufgaben oder Unterstützung religiöser Bürgerinteressen? [Seite 237]
9.1.3.2 - II. Die Rechtfertigung aus der positiven Religionsfreiheit [Seite 238]
9.1.3.2.1 - 1. Einwände gegen die Heranziehung der positiven Religionsfreiheit als Kollisionsgut [Seite 239]
9.1.3.2.1.1 - a) Positive Religionsfreiheit und Status positivus [Seite 239]
9.1.3.2.1.2 - b) Positive Religionsfreiheit und "staatliches" Kreuz [Seite 240]
9.1.3.2.1.3 - c) Die positive Religionsfreiheit als Kollisionsgut [Seite 241]
9.1.3.2.2 - 2. Die Unterscheidung von negativer und positiver Glaubensfreiheit [Seite 241]
9.1.3.2.2.1 - a) Negative Glaubensfreiheit als Verhinderungsrecht? [Seite 242]
9.1.3.2.2.2 - b) Die Nutzlosigkeit der Gegenüberstellung von positiver und negativer Religionsfreiheit [Seite 243]
9.1.3.2.2.3 - c) Zwischenergebnis [Seite 245]
9.1.3.2.3 - 3. Die Neutralitätswidrigkeit der generellen und exklusiven staatlichen Anordnung des Schulkreuzes [Seite 246]
9.1.3.2.3.1 - a) Die Irrelevanz der religiösen Interessen [Seite 246]
9.1.3.2.3.2 - b) Die selektive Förderung der Glaubensfreiheit [Seite 247]
9.1.3.2.4 - 4. Zwischenergebnis: Die Untauglichkeit der Rechtfertigung über die positive Religionsfreiheit [Seite 248]
9.1.3.3 - III. Die Rechtfertigung aus dem staatlichen Erziehungsauftrag [Seite 248]
9.1.3.3.1 - 1. Das Verhältnis von Erziehungsauftrag und religiösen Interessen [Seite 248]
9.1.3.3.2 - 2. Erziehungsauftrag, christliche Gemeinschaftsschule und staatliche Neutralität [Seite 249]
9.1.3.3.2.1 - a) Die Rechtsprechung zur christlichen Gemeinschaftsschule [Seite 250]
9.1.3.3.2.2 - b) Die Ambivalenz dieser Rechtsprechung [Seite 252]
9.1.3.3.3 - 3. Die christliche Gemeinschaftsschule in der Schulkreuz-Entscheidung [Seite 253]
9.1.3.3.4 - 4. Die Konsequenz: Infragestellung des Neutralitätsgebotes [Seite 255]
9.1.4 - D. Religiös-weltanschauliche Integration oder staatliche Neutralität? [Seite 256]
9.1.4.1 - I. Unmöglichkeit der religiös-weltanschaulichen Neutralität der Schule? [Seite 256]
9.1.4.1.1 - 1. Der Einwand der mangelnden Wirkungsneutralität [Seite 257]
9.1.4.1.1.1 - a) Die faktische Benachteiligung der Religion [Seite 257]
9.1.4.1.1.2 - b) Folgeprobleme dieses Einwandes [Seite 258]
9.1.4.1.2 - 2. Der Einwand der unvermeidlichen religiös-weltanschaulichen Prägung der Schule [Seite 261]
9.1.4.1.2.1 - a) Die Formulierung des Einwands [Seite 261]
9.1.4.1.2.2 - b) Neutralität als Diskriminierung? [Seite 263]
9.1.4.1.3 - 3. Der Übergang zum Integrationsproblem [Seite 265]
9.1.4.2 - II. Das Argument der Integration [Seite 266]
9.1.4.2.1 - 1. Die Notwendigkeit einer ethischen Integration [Seite 266]
9.1.4.2.2 - 2. Die leistungsstaatliche Wendung in der religionsrechtlichen Diskussion und ihre Probleme [Seite 267]
9.1.4.2.2.1 - a) Die Unterscheidung von verfassungstheoretischen Einsichten und verfassungsrechtlichen Folgerungen und das Böckenförde-Paradox [Seite 267]
9.1.4.2.2.2 - b) Die Neutralitätskompabilität dieses Ansatzes [Seite 269]
9.1.4.2.2.3 - c) Die religionssoziologischen Veränderungen und ihre Folgeprobleme für das Religionsrecht [Seite 271]
9.1.4.2.2.4 - d) Die Anfälligkeit des leistungsstaatlichen Ansatzes [Seite 272]
9.1.4.2.3 - 3. Die Infragestellung des Neutralitätsgebotes [Seite 276]
9.1.4.3 - III. Die Ableitung verfassungsrechtlicher Folgerungen aus verfassungstheoretischen Prämissen [Seite 281]
9.1.4.3.1 - 1. Das ambivalente Verhältnis von Staat und Religion [Seite 281]
9.1.4.3.2 - 2. Verfassungsrechtliche Verankerung einer christlichen Integrationsgrundlage? [Seite 283]
9.1.4.3.2.1 - a) Die religiös-weltanschauliche Unbestimmtheit des Grundgesetzes [Seite 284]
9.1.4.3.2.2 - b) Die Notwendigkeit des Nachweises einer Vorzugsstellung des Christentums im Grundgesetz [Seite 285]
9.1.4.3.2.3 - c) Der besondere Gleichheitssatz als konkretisierende Vorgabe für das Neutralitätsgebot [Seite 286]
9.1.4.4 - IV. Toleranz oder Neutralität des Staates? [Seite 289]
9.1.4.4.1 - 1. Der Toleranzbegriff [Seite 289]
9.1.4.4.1.1 - a) Praxis und Tugend der Toleranz [Seite 290]
9.1.4.4.1.2 - b) Staat oder Bürger als Adressat des Toleranzgebotes? [Seite 291]
9.1.4.4.1.3 - c) Der sachliche Gehalt des Toleranzgebotes [Seite 292]
9.1.4.4.2 - 2. Religiös-weltanschauliche Toleranz als Verfassungsprinzip? [Seite 293]
9.1.4.4.2.1 - a) Das Schulkreuz, die christliche Gemeinschaftsschule und die Toleranz [Seite 293]
9.1.4.4.2.2 - b) Toleranz vs. Neutralität [Seite 293]
9.1.4.4.3 - 3. Die Probleme des Toleranzmodells [Seite 296]
9.1.4.4.3.1 - a) Die Vagheit der staatlichen Toleranzverpflichtung [Seite 296]
9.1.4.4.3.2 - b) Rechtspflicht der Bürger zur Toleranz? [Seite 299]
9.1.4.4.4 - 4. Neutralität des Staates, Toleranz der Bürger [Seite 300]
9.1.4.4.4.1 - a) Staatliche Neutralität statt Toleranz [Seite 300]
9.1.4.4.4.2 - b) Toleranz als bürgerliche Verhaltenstugend [Seite 301]
9.1.5 - E. Das Schulkreuz im neutralen Staat [Seite 302]
9.1.5.1 - I. Die Regelungsoptionen des neutralen Staates [Seite 302]
9.1.5.1.1 - 1. Verzicht und Generalisierung [Seite 302]
9.1.5.1.1.1 - a) Der Verzicht auf religiös-weltanschauliche Symbole [Seite 302]
9.1.5.1.1.2 - b) Die generelle Anbringung religiös-weltanschaulicher Symbole [Seite 304]
9.1.5.1.2 - 2. Wann Verzicht, wann Generalisierung? [Seite 306]
9.1.5.1.2.1 - a) Der politisch-pragmatische Charakter der Entscheidung [Seite 306]
9.1.5.1.2.2 - b) Grund und Grenzen der staatlichen Förderung von Religion und Weltanschauung [Seite 308]
9.1.5.2 - II. Die bayerische Neuregelung und das Neutralitätsgebot [Seite 310]
9.1.5.2.1 - 1. Die bayerische Neuregelung in der Diskussion [Seite 310]
9.1.5.2.2 - 2. Die Doppelstrategie des bayerischen Gesetzgebers [Seite 311]
9.1.5.2.3 - 3. Das Gebot der grundrechtsschützenden Interpretation [Seite 312]
9.1.5.2.4 - 4. Die Widerspruchsregelung [Seite 313]
9.1.5.2.5 - 5. Das Kreuz zwischen religiöser und säkularer Bedeutung [Seite 315]
9.2 - 4. Kapitel: Erziehung im neutralen Staat [Seite 317]
9.2.1 - A. Elterliches Erziehungsrecht und staatliches Wächteramt [Seite 317]
9.2.1.1 - I. Die Spannung zwischen Rechtfertigungsschwäche und Rechtsfolgenstärke des elterlichen Erziehungsrechts [Seite 317]
9.2.1.1.1 - 1. Das Kindeswohl als Grundlage des elterlichen Erziehungsrechts [Seite 318]
9.2.1.1.2 - 2. Die Stärke des Elternrechts [Seite 320]
9.2.1.1.3 - 3. Das Spannungsverhältnis [Seite 322]
9.2.1.2 - II. Die staatliche Neutralitätspflicht als Hintergrundannahme [Seite 323]
9.2.1.2.1 - 1. Die Pluralität der Erziehungsvorstellungen [Seite 323]
9.2.1.2.2 - 2. Die Pluralität der Kindeswohlvorstellungen [Seite 325]
9.2.1.2.3 - 3. Kindeswohl als Rechtsbegriff [Seite 328]
9.2.1.3 - III. Das Neutralitätsgebot als Fundament des elterlichen Erziehungsrechts [Seite 336]
9.2.1.3.1 - 1. Die Anschlußfähigkeit der neutralitätsfundierten Rechtfertigung [Seite 336]
9.2.1.3.2 - 2. Die relative Vorzugswürdigkeit der elterlichen Erziehung [Seite 338]
9.2.2 - B. Der Erziehungsauftrag der öffentlichen Schule [Seite 339]
9.2.2.1 - I. Einleitung [Seite 339]
9.2.2.1.1 - 1. Die "Äußerlichkeit" der staatlichen Rechtsordnung [Seite 340]
9.2.2.1.2 - 2. Die Notwendigkeit von Erziehungszielen [Seite 341]
9.2.2.2 - II. Die Gleichordnung von staatlichem Erziehungsauftrag und elterlichem Erziehungsrecht in der öffentlichen Schule und ihre Probleme [Seite 342]
9.2.2.2.1 - 1. Die Grundrechte als Grenze der staatlichen Erziehungstätigkeit [Seite 342]
9.2.2.2.1.1 - a) Die Ablehnung des Separationsmodells [Seite 342]
9.2.2.2.1.2 - b) Die Anerkennung eines eigenständigen schulischen Erziehungsauftrags [Seite 343]
9.2.2.2.2 - 2. Das gleichgeordnete Zusammenwirken [Seite 344]
9.2.2.2.2.1 - a) Die einheitliche Persönlichkeit [Seite 344]
9.2.2.2.2.2 - b) Bereichsdifferenzierungen und Ausgleichsvorgaben [Seite 344]
9.2.2.2.3 - 3. Probleme der Gleichordnung [Seite 345]
9.2.2.2.3.1 - a) Das elterliche Erziehungsrecht als genereller Abwägungsgesichtspunkt? [Seite 346]
9.2.2.2.3.2 - b) Das Elternrecht als Indoktrinationsverbot? [Seite 347]
9.2.2.2.3.3 - c) Fazit: Die Schwächen des Gleichordnungsmodells [Seite 350]
9.2.2.3 - III. Die Verfassung als Erziehungsleitlinie? [Seite 350]
9.2.2.3.1 - 1. Autonome Persönlichkeitsentfaltung als exklusives Erziehungsziel? [Seite 351]
9.2.2.3.2 - 2. "Verfassungsessenz" als exklusives Erziehungsziel? [Seite 353]
9.2.2.3.3 - 3. "Pädagogische Verfassungsinterpretation"? [Seite 355]
9.2.2.3.3.1 - a) Erziehung zur Grundrechtswahrnehmung? [Seite 356]
9.2.2.3.3.2 - b) Achtung der Grundrechte als Erziehungsziel? [Seite 358]
9.2.2.3.3.3 - c) Das "Menschenbild des Grundgesetzes" als Erziehungsziel? [Seite 360]
9.2.2.4 - IV. Schulische Erziehung auf der Grundlage ethischer Begründungsneutralität [Seite 363]
9.2.2.4.1 - 1. Das Gebot der ethischen Begründungsneutralität als Schranke der staatlichen Erziehungsbefugnisse [Seite 363]
9.2.2.4.1.1 - a) Die Diagnose: Die politische Festlegung der Erziehungsziele und ihre Grenzen [Seite 363]
9.2.2.4.1.1.1 - aa) Die Notwendigkeit der politischen Festlegung der Erziehungsziele [Seite 363]
9.2.2.4.1.1.2 - bb) Irreführende Konkretisierungen des Neutralitätsgebotes [Seite 364]
9.2.2.4.1.2 - b) Die Therapie: Der Ansatz über die Begründungsneutralität [Seite 365]
9.2.2.4.1.2.1 - aa) Das Grundproblem der Rechtfertigung [Seite 365]
9.2.2.4.1.2.2 - bb) Die Ablehnung eines Gebotes der Wirkungsneutralität [Seite 366]
9.2.2.4.1.2.3 - cc) Das Verhältnis zum Elternrecht [Seite 366]
9.2.2.4.1.3 - c) Die Konsequenzen: Begründungsneutralität und staatliche Erziehungsbefugnisse [Seite 367]
9.2.2.4.1.3.1 - aa) Persönlichkeitsentfaltung und Integration als grundlegende Ziele der öffentlichen Schule [Seite 368]
9.2.2.4.1.3.2 - bb) Persönlichkeitsentfaltung durch Bildung [Seite 369]
9.2.2.4.1.3.3 - cc) Integration durch Erziehung [Seite 370]
9.2.2.4.1.3.3.1 - aaa) Politische Erziehungsziele: "Gesetzestreue und Vaterlandsliebe" [Seite 371]
9.2.2.4.1.3.3.2 - bbb) Moralische Erziehungsziele: "Erziehung zu sittlicher Verantwortlichkeit" [Seite 376]
9.2.2.4.1.3.3.3 - ccc) Ethische Erziehungsziele: "Leistungswille und Eigenverantwortung" [Seite 378]
9.2.2.4.1.4 - d) Zwischenergebnis: Begründungsneutralität statt Bereichsscheidung [Seite 379]
9.2.2.4.2 - 2. Möglichkeiten und Grenzen der moralischen Erziehung in der öffentlichen Schule: das Beispiel des Ethikunterrichts [Seite 381]
9.2.2.4.2.1 - a) Die verfassungsrechtlichen Probleme des Ethikunterrichts [Seite 381]
9.2.2.4.2.2 - b) Moralerziehung als legitime Aufgabe des Ethikunterrichts [Seite 383]
9.2.2.4.2.3 - c) Der Universalitätsanspruch moralischer Überzeugungen und das Verhältnis von Recht und Moral im pluralistischen Gemeinwesen [Seite 388]
9.2.2.4.2.4 - d) Wirkungsneutralität der schulischen Moralerziehung? [Seite 390]
9.2.2.4.2.5 - e) Außen- vs. Binnenperspektive: das Beispiel LER [Seite 392]
9.2.2.4.2.6 - f) Der Einwand des fehlenden Fundaments [Seite 401]
9.2.2.4.2.7 - g) Privatschulfreiheit als Ausweg? [Seite 405]
9.2.2.4.2.8 - h) Exemplarisch: Ethische Toleranz als Erziehungsziel [Seite 409]
9.2.2.4.3 - 3. Religionsunterricht und Neutralitätsgebot [Seite 416]
9.2.2.4.3.1 - a) Die Frage nach der Vereinbarkeit mit dem Neutralitätsgebot als Bestätigung der Neutralitätsforderung [Seite 416]
9.2.2.4.3.2 - b) Die Unterscheidung von Begründungsneutralität und Trennungsgebot [Seite 417]
9.2.2.4.3.3 - c) Die Bestätigung des grundgesetzlichen Neutralitätsgebotes durch die Ausgestaltung des Religionsunterrichts [Seite 421]
9.2.2.4.3.3.1 - aa) Der Grundsatz der Freiwilligkeit der Teilnahme [Seite 421]
9.2.2.4.3.3.2 - bb) Die Orientierung an den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften [Seite 425]
9.2.2.4.3.3.3 - cc) Die Gleichheit des Zugangs [Seite 428]
9.2.2.5 - V. Neutralität und ethische Identität [Seite 432]
9.2.2.5.1 - 1. Die erzieherische Gewaltenteilung und ihre Funktion [Seite 432]
9.2.2.5.1.1 - a) Die neutrale Einheitlichkeit der öffentlichen Erziehung [Seite 432]
9.2.2.5.1.2 - b) Einheitliche Persönlichkeit oder differenziertes Selbst? [Seite 434]
9.2.2.5.1.3 - c) Der Schutz und die Förderung ethischer Identität als Einwände gegen die neutrale schulische Erziehung? [Seite 437]
9.2.2.5.2 - 2. Befreiungsansprüche zum Schutz der ethischen Identität [Seite 438]
9.2.2.5.2.1 - a) Grundrechtsschutz gegen neutrale Erziehung? [Seite 438]
9.2.2.5.2.2 - b) Religiös-weltanschauliche Besonderheiten, Religionsfreiheit und allgemeines Recht [Seite 440]
9.2.2.5.2.2.1 - aa) Das Spannungsverhältnis von allgemeiner Regelung und konkretem Fall [Seite 441]
9.2.2.5.2.2.2 - bb) Ein einheitliches Grundrecht der Religionsfreiheit? [Seite 443]
9.2.2.5.2.2.3 - cc) Die differenzierte Interpretation des Schutzbereiches [Seite 447]
9.2.2.5.2.3 - c) Religiös-weltanschauliche Exemtionsansprüche in der neutralen Schule [Seite 454]
9.2.2.5.2.3.1 - aa) Die religionsspezifischen Grundrechte in der Schule [Seite 454]
9.2.2.5.2.3.1.1 - aaa) Die Bekenntnis- und Ausübungsfreiheit [Seite 454]
9.2.2.5.2.3.1.2 - bbb) Die Glaubensfreiheit [Seite 456]
9.2.2.5.2.3.2 - bb) Grundrechte und Konfrontationsschutz [Seite 458]
9.2.2.5.2.3.2.1 - aaa) Die Schwächen der herrschenden Dogmatik [Seite 458]
9.2.2.5.2.3.2.2 - bbb) Genügt die reine Konfrontation per se dem Neutralitätsgebot? [Seite 460]
9.2.2.5.2.3.2.3 - ccc) Konfrontation und Wirkungsneutralität [Seite 463]
9.2.2.5.2.3.3 - cc) Die Funktion der Gewissensfreiheit [Seite 471]
9.2.2.5.3 - 3. Neutralität und Multikulturalismus: Kulturelle Offenheit oder kulturelle Segmentierung? [Seite 474]
9.2.2.5.3.1 - a) Die liberalen Prämissen und ihre multikulturalistische Kritik [Seite 474]
9.2.2.5.3.1.1 - aa) Die Isolierung und Individualisierung ethischer Konflikte [Seite 474]
9.2.2.5.3.1.2 - bb) Die Kritik des liberalen Modells [Seite 475]
9.2.2.5.3.1.2.1 - aaa) Gleichheit und Differenz [Seite 476]
9.2.2.5.3.1.2.2 - bbb) Individualrechte und gesellschaftlicher Assimilationsdruck [Seite 478]
9.2.2.5.3.1.3 - cc) Die multikulturalistische Alternative [Seite 480]
9.2.2.5.3.2 - b) Multikulturalismus und Grundgesetz [Seite 482]
9.2.2.5.3.2.1 - aa) Verpflichtet das Grundgesetz zu einer multikulturellen Politik? [Seite 482]
9.2.2.5.3.2.1.1 - aaa) Autochthone Minderheiten [Seite 482]
9.2.2.5.3.2.1.2 - bbb) Allochthone Minderheiten [Seite 483]
9.2.2.5.3.2.2 - bb) Verfassungsrechtliche Grenzen und Möglichkeiten einer multikulturellen Politik [Seite 486]
9.2.2.5.3.2.2.1 - aaa) Das Verhältnis von Individuum und Gruppe und die grundrechtliche Schutzpflicht [Seite 486]
9.2.2.5.3.2.2.2 - bbb) Schutz der Gruppenidentität und Neutralitätsgebot [Seite 490]
9.2.2.5.3.2.2.3 - ccc) Kulturelle Nationalidentität vs. Multikulturalismus? [Seite 494]
9.2.2.5.3.2.3 - cc) Ist die verfassungsrechtliche Festschreibung einer multi-kulturalistischen Politik sinnvoll? [Seite 496]
9.2.2.5.3.2.3.1 - aaa) Ein moralisches Recht auf staatlichen Schutz der Gruppenidentität? [Seite 496]
9.2.2.5.3.2.3.2 - bbb) Zweckmäßigkeit einer verfassungsrechtlichen Festschreibung multikulturalistischer Politik? [Seite 500]
9.3 - 5. Kapitel: Kunstfreiheit, Kunstförderung und staatliche Neutralität [Seite 503]
9.3.1 - A. Einleitung: Staatliche Neutralität und kulturelle Struktur [Seite 503]
9.3.2 - B. Das verfassungsrechtliche Dilemma der ästhetischen Neutralität des Staates [Seite 504]
9.3.2.1 - I. Die staatliche Neutralität im Eingriffsbereich [Seite 504]
9.3.2.1.1 - 1. Die neutralitätsmotivierte Offenheit des Kunstbegriffs [Seite 505]
9.3.2.1.2 - 2. Der Schluß auf die ästhetische Neutralität des Staates [Seite 506]
9.3.2.2 - II. Ästhetische Neutralität der staatlichen Kunstförderung? [Seite 508]
9.3.2.2.1 - 1. Die Verfassungswidrigkeit staatlicher Kunstförderung [Seite 508]
9.3.2.2.2 - 2. Der Verzicht auf qualitative Maßstäbe [Seite 509]
9.3.2.2.2.1 - a) Die "Gießkannenförderung" [Seite 509]
9.3.2.2.2.2 - b) Freiheitsschonende Alternativen [Seite 510]
9.3.2.2.3 - 3. Die pragmatische Lösung [Seite 510]
9.3.2.3 - III. Lösungsansätze [Seite 512]
9.3.2.3.1 - 1. Die verfassungsrechtliche Verankerung und der Zweck der staatlichen Kunstförderung [Seite 513]
9.3.2.3.2 - 2. Kunstförderung als Gewährleistung der materiellen Freiheitsvoraussetzungen [Seite 514]
9.3.2.3.2.1 - a) Der sozialstaatliche Ansatz [Seite 514]
9.3.2.3.2.2 - b) Die Unterstützung der Kunstproduzenten [Seite 515]
9.3.2.3.2.3 - c) Die Förderung der Kunstrezipienten [Seite 516]
9.3.2.3.2.4 - d) Sozialstaatliche Unterstützung und "kulturelle Eigenwerte" [Seite 518]
9.3.2.3.3 - 3. Die Kunstförderung als Gewährleistung eines freien Lebensbereichs? [Seite 519]
9.3.2.3.3.1 - a) Die institutionelle Deutung des Grundrechts [Seite 519]
9.3.2.3.3.2 - b) Die Konsequenzen für den Förderungsbereich [Seite 521]
9.3.2.3.3.2.1 - aa) Qualitätsförderung aus Eigengesetzlichkeit [Seite 521]
9.3.2.3.3.2.2 - bb) Freiheit als Eigengesetzlichkeit? [Seite 523]
9.3.3 - C. Ein Neuansatz: Kunst als öffentliches Gut [Seite 524]
9.3.3.1 - I. Ethische oder ästhetische Neutralität? [Seite 524]
9.3.3.1.1 - 1. Die vergessene Frage nach der Legitimation qualitätsorientierter Kunstförderung [Seite 524]
9.3.3.1.2 - 2. Der Rechtfertigungsbedarf des kontrafaktischen Charakters staatlicher Kunstförderung [Seite 525]
9.3.3.1.3 - 3. Ästhetische Neutralität als Irrweg [Seite 527]
9.3.3.1.3.1 - a) Die partielle Gewißheit ästhetischer Maßstäbe [Seite 527]
9.3.3.1.3.2 - b) Die Verwechslung von ästhetischer und ethischer Neutralität [Seite 528]
9.3.3.2 - II. Kunst als öffentliches Gut [Seite 531]
9.3.3.2.1 - 1. Das Neutralitätsproblem in der Kunstförderung - reformuliert [Seite 531]
9.3.3.2.2 - 2. Der paternalistische Ansatz [Seite 531]
9.3.3.2.3 - 3. Die gesellschaftliche Bedeutung der Kunst [Seite 532]
9.3.3.2.4 - 4. Die kulturelle Struktur des Gemeinwesens [Seite 534]
9.3.3.2.5 - 5. Die Finanzierung des öffentlichen Guts [Seite 536]
9.3.4 - D. Folgerungen: Ausgestaltung und Grenzen der Kunstförderung [Seite 537]
9.3.4.1 - I. Das Spannungsverhältnis von staatlicher Kunstförderung und Kunstfreiheit [Seite 538]
9.3.4.2 - II. Staatliche Kunstförderung und derivative Teilhaberechte [Seite 538]
9.3.4.3 - III. Qualitätsorientierte Kunstförderung und staatliche Neutralitätspflicht [Seite 539]
9.3.4.3.1 - 1. Die Qualitätsorientierung der Kunstförderung [Seite 539]
9.3.4.3.1.1 - a) Die Vereinbarkeit mit dem Neutralitätsgebot [Seite 539]
9.3.4.3.1.2 - b) Die Gebotenheit durch das Neutralitätsgebot [Seite 541]
9.3.4.3.1.3 - c) Wirkungs- oder Begründungsneutralität der Kunstförderung? [Seite 541]
9.3.4.3.1.4 - d) Die Kunstförderung in quantitativer Hinsicht [Seite 542]
9.3.4.3.1.5 - e) Ästhetische Funktionalisierung des abwehrrechtlichen Grundrechtsschutzes? [Seite 545]
9.3.4.3.2 - 2. Der Begriff der ästhetischen Qualität unter dem Einfluß des Neutralitätsgebotes [Seite 548]
9.3.4.3.2.1 - a) Ein formaler Begriff der ästhetischen Qualität [Seite 548]
9.3.4.3.2.2 - b) Die Unzulässigkeit "sittlicher" Maßstäbe [Seite 549]
9.3.4.3.2.3 - c) Die verfahrensrechtliche Dimension [Seite 550]
9.3.4.4 - IV. Der Staat als Kunstförderer und Kunstrichter? [Seite 553]
9.4 - 6. Kapitel: Der verfassungsrechtliche Schutz von Ehe und Familie im Lichte des Neutralitätsgebotes [Seite 555]
9.4.1 - A. Die Grundstruktur des verfassungsrechtlichen Ehe- und Familienschutzes [Seite 555]
9.4.1.1 - I. Der besondere Schutz von Ehe und Familie und das Neutralitätsgebot - ein Widerspruch? [Seite 555]
9.4.1.1.1 - 1. Der ethische Charakter der Formen des privaten Zusammenlebens [Seite 555]
9.4.1.1.2 - 2. Die Bedeutung der Begründungsfrage [Seite 556]
9.4.1.2 - II. Der verfassungsrechtliche Schutz von Ehe und Familie zwischen privaten und öffentlichen Interessen [Seite 558]
9.4.1.2.1 - 1. Die Dimensionen des Art.6 Abs.1 GG in der verfassungs-gerichtlichen Rechtsprechung [Seite 558]
9.4.1.2.1.1 - a) Abwehrrecht, Institutsgarantie und wertentscheidende Grundsatznorm [Seite 558]
9.4.1.2.1.2 - b) Probleme und Gehalte der wertentscheidenden Grundsatznorm [Seite 559]
9.4.1.2.1.2.1 - aa) Das systematische Verhältnis von besonderem Schutz und wertentscheidender Grundsatznorm [Seite 559]
9.4.1.2.1.2.2 - bb) Das Verhältnis der Grundrechtsfunktionen [Seite 560]
9.4.1.2.1.2.3 - cc) Benachteiligungsverbot und Förderungsgebot als Elemente der wertentscheidenden Grundsatznorm [Seite 561]
9.4.1.2.2 - 2. Personale und transpersonale Belange [Seite 563]
9.4.1.2.2.1 - a) Der Schutz personaler Belange [Seite 563]
9.4.1.2.2.2 - b) Der Schutz transpersonaler Belange [Seite 564]
9.4.1.2.2.3 - c) Der dualistische Charakter des Art. 6 Abs. 1 GG [Seite 565]
9.4.1.3 - III. Das Neutralitätsgebot in der Interpretation des Art.6 Abs.1 GG [Seite 567]
9.4.1.3.1 - 1. Die Bedeutung der Zweckfrage [Seite 567]
9.4.1.3.2 - 2. Zwei Begründungsansätze [Seite 568]
9.4.1.3.2.1 - a) Ethisch-substantielle Begründungsansätze [Seite 568]
9.4.1.3.2.2 - b) Politisch-funktionale Begründungsansätze [Seite 569]
9.4.1.3.2.3 - c) Die Unterschiede der beiden Begründungsansätze [Seite 570]
9.4.1.3.3 - 3. Die Bedeutung des Neutralitätsgebotes [Seite 571]
9.4.2 - B. Der verfassungsrechtliche Schutz der Familie [Seite 572]
9.4.2.1 - I. Der Familienbegriff des Art.6 Abs.1 GG [Seite 572]
9.4.2.1.1 - 1. Die Entkoppelung von Ehe und Familie [Seite 572]
9.4.2.1.2 - 2. Die Folgen für den Begriff der Familie [Seite 573]
9.4.2.1.2.1 - a) Der weite Familienbegriff als Indiz für ein funktionales Verständnis des Art. 6 Abs. 1 GG [Seite 573]
9.4.2.1.2.2 - b) Schutzbedürftigkeit oder Leistungsfähigkeit der Familie? [Seite 574]
9.4.2.1.2.3 - c) Das Dilemma des Familienbegriffs [Seite 575]
9.4.2.1.3 - 3. Familienpolitische Zielkonflikte als Verfassungsproblem? [Seite 577]
9.4.2.2 - II. Das Verbot der Benachteiligung und das Gebot der Förderung der Familie in wirtschaftlicher Hinsicht [Seite 581]
9.4.2.2.1 - 1. Die Berücksichtigung familiärer Belastungen als Gemeinsamkeit von Benachteiligungsverbot und Förderungsgebot [Seite 581]
9.4.2.2.1.1 - a) Das Benachteiligungsverbot [Seite 581]
9.4.2.2.1.2 - b) Das Förderungsgebot [Seite 582]
9.4.2.2.1.3 - c) Das gemeinsame Prinzip [Seite 582]
9.4.2.2.2 - 2. Die Begründung des Berücksichtigungsgebotes [Seite 584]
9.4.2.2.2.1 - a) Der sozialstaatliche Ansatz [Seite 584]
9.4.2.2.2.2 - b) Der Schutz vor Transferausbeutung [Seite 585]
9.4.2.2.2.3 - c) Der Charakter dieser Begründung [Seite 588]
9.4.2.2.3 - 3. Familiengerechtigkeit [Seite 589]
9.4.2.2.3.1 - a) Die Unterscheidung von gerechtigkeitsorientierten und bevölkerungspolitischen Ansätzen [Seite 589]
9.4.2.2.3.2 - b) Belastungsgerechtigkeit als Schutzgut des Art. 6 Abs. 1 GG [Seite 590]
9.4.2.2.3.3 - c) Die Konkretisierung des Berücksichtigungsgebotes als eines Gerechtigkeitsgebotes [Seite 591]
9.4.2.3 - III. Die Freiheit der Gestaltung des familiären Zusammenlebens [Seite 596]
9.4.2.3.1 - 1. Gestaltungsfreiheit im Ehe- und Familienleben [Seite 597]
9.4.2.3.1.1 - a) Das Verbot staatlicher Einwirkung [Seite 597]
9.4.2.3.1.2 - b) Die Voraussetzungen der Gestaltungsfreiheit [Seite 599]
9.4.2.3.1.3 - c) Neutralitätsgebot und Gestaltungsfreiheit [Seite 600]
9.4.2.3.2 - 2. Privatheitsschutz oder Begründungsneutralität? [Seite 600]
9.4.2.3.2.1 - a) Die Begründung der staatlichen Zurückhaltungspflicht aus dem Schutz der Privatsphäre [Seite 600]
9.4.2.3.2.2 - b) Die Problematik des Privatheitsbegriffs [Seite 601]
9.4.2.3.2.3 - c) Der Vorrang des Neutralitätsgedankens [Seite 602]
9.4.2.3.3 - 3. Die Konsequenzen für die Diskussion der Ausgestaltungsfreiheit [Seite 603]
9.4.2.3.3.1 - a) Der Ausschluß ethischer Leitbilder als Neutralitätsgebot [Seite 603]
9.4.2.3.3.2 - b) Ausgestaltungsfreiheit und Gleichberechtigung der Geschlechter [Seite 604]
9.4.2.3.3.3 - c) Begründungsneutralität und Ausgestaltungsfreiheit [Seite 609]
9.4.3 - C. Der verfassungsrechtliche Schutz der Ehe [Seite 616]
9.4.3.1 - I. Begründungsschwierigkeiten des Eheschutzes [Seite 616]
9.4.3.1.1 - 1. Ehe- und Familienschutz: Konkurrenz oder Ergänzung? [Seite 618]
9.4.3.1.2 - 2. Die Solidaritätsfunktion der Ehe [Seite 620]
9.4.3.1.3 - 3. Konsequenzen für die Konkretisierung des Verfassungsgebotes [Seite 623]
9.4.3.2 - II. Die Unauflösbarkeit der Ehe: Pluralisierung oder Minimalisierung der Scheidungsvoraussetzungen? [Seite 623]
9.4.3.2.1 - 1. Vom vorgegebenen Institut zur gestaltbaren Rechtsform [Seite 623]
9.4.3.2.2 - 2. Die einverständliche Scheidung [Seite 624]
9.4.3.2.3 - 3. Die Scheidung der Ehe mit Kindern [Seite 627]
9.4.3.2.4 - 4. Die streitige Scheidung [Seite 628]
9.4.3.2.5 - 5. Fazit [Seite 631]
9.4.3.3 - III. Das Verhältnis der Ehe zu anderen Formen des Zusammenlebens [Seite 633]
9.4.3.3.1 - 1. Toleranz oder Neutralität [Seite 633]
9.4.3.3.1.1 - a) Der freiheitsrechtliche Schutz nichtehelicher und gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und das Toleranzmodell [Seite 633]
9.4.3.3.1.2 - b) Der Verzicht auf weltanschaulich aufgeladene Sittlichkeitsurteile [Seite 635]
9.4.3.3.1.3 - c) Die Expansionstendenz des Gebotes der Begründungsneutralität [Seite 639]
9.4.3.3.2 - 2. Gleichstellungsanspruch durch Ausweitung des Ehebegriffs? [Seite 642]
9.4.3.3.2.1 - a) Die nichteheliche Lebensgemeinschaft als Ehe? [Seite 643]
9.4.3.3.2.2 - b) Die gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft als Ehe? [Seite 644]
9.4.3.3.3 - 3. Eheschutz als Gleichstellungsverbot? [Seite 648]
9.4.3.3.3.1 - a) Der besondere Schutz der Ehe und die nichteheliche Lebensgemeinschaft [Seite 649]
9.4.3.3.3.1.1 - aa) Das Verbot der Benachteiligung der Ehe [Seite 649]
9.4.3.3.3.1.2 - bb) Grund und Grenzen der Eheförderung [Seite 650]
9.4.3.3.3.1.3 - cc) Die Abgrenzung von Benachteiligungsgebot und Förderungsgebot: Das Beispiel des Ehegattensplittings [Seite 654]
9.4.3.3.3.1.4 - dd) Symbolische Privilegierung der Ehe als Verfassungsgebot? [Seite 662]
9.4.3.3.3.2 - b) Der Status gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften [Seite 668]
9.4.3.3.3.2.1 - aa) Die Eingetragene Lebenspartnerschaft im Konflikt mit Art. 6 Abs. 1 GG? [Seite 669]
9.4.3.3.3.2.2 - bb) Die Eingetragene Lebenspartnerschaft als verfassungswidrige Benachteiligung sonstiger Formen des Zusammenlebens? [Seite 678]
9.4.3.3.3.2.3 - cc) Antidiskriminierungsrecht und staatliche Neutralität [Seite 681]
9.4.4 - D. Fazit [Seite 694]
10 - Dritter Teil: Fazit [Seite 698]
10.1 - 7. Kapitel: Die ethische Neutralität des Staates im Grundgesetz - Versuch einer Bilanz [Seite 700]
10.1.1 - A. Das Gebot der Begründungsneutralität als Modell der grundgesetzlichen Neutralitätsvorstellung [Seite 700]
10.1.1.1 - I. Die Erklärungskraft des Gedankens der ethischen Begründungsneutralität [Seite 700]
10.1.1.1.1 - 1. Der Anwendungsbereich des Neutralitätsgebotes [Seite 701]
10.1.1.1.2 - 2. Das Verbot der intrinsischen Bewertung [Seite 701]
10.1.1.1.3 - 3. Weitere verfassungsrechtliche und -theoretische Figuren [Seite 701]
10.1.1.2 - II. Die Zuordnung von Neutralitätsgebot und Trennungsprinzip [Seite 702]
10.1.1.2.1 - 1. Lebensformen und Gemeinwohl [Seite 702]
10.1.1.2.2 - 2. Die Berücksichtigung und Förderung partikularer Interessen [Seite 703]
10.1.1.3 - III. Die strukturellen Vorteile des Gebotes der Begründungsneutralität [Seite 704]
10.1.1.3.1 - 1. Das Toleranz- als Abwägungsgebot und seine Probleme [Seite 705]
10.1.1.3.2 - 2. Die Überforderung des Verfassungsrechts durch ein Gebot der Wirkungsneutralität [Seite 708]
10.1.1.4 - IV. Die Verfassung als Rahmenordnung [Seite 711]
10.1.1.4.1 - 1. Verfassungsnormen als Konditional- oder Zweckprogramme [Seite 711]
10.1.1.4.2 - 2. Grundrechtliche Freiheit und Aktualisierung der Grundrechte [Seite 712]
10.1.1.4.3 - 3. Individuelle Rechte und politische Ziele [Seite 716]
10.1.2 - B. Die Dogmatik des verfassungsrechtlichen Neutralitätsgebotes [Seite 719]
10.1.2.1 - I. Die Verankerung der Neutralitätsforderung in den Grundrechten [Seite 719]
10.1.2.2 - II. Die Integration des Neutralitätsgebotes in die grundrechtliche Dogmatik [Seite 720]
10.1.2.2.1 - 1. Die Interpretation des Schutzbereiches der Grundrechte [Seite 720]
10.1.2.2.2 - 2. Die Anforderungen an Grundrechtseingriffe [Seite 720]
10.1.2.2.3 - 3. Das Neutralitätsgebot in der Dogmatik der Gleichheitsrechte [Seite 723]
10.1.2.3 - III. Die Parallelen zum Verhältnismäßigkeitsprinzip [Seite 724]
10.1.2.3.1 - 1. Die Schutzwirkungen von Neutralitäts- und Verhältnismäßigkeitsgebot in ihrer Ergänzung [Seite 724]
10.1.2.3.2 - 2. Die Ablehnung eines Prinzipiencharakters des Neutralitätsgebotes [Seite 725]
10.1.2.3.3 - 3. Eigenständiges Gebot oder unselbständige Zusammenfassung? [Seite 728]
10.1.2.3.4 - 4. Objektives Gebot oder subjektives Recht? [Seite 729]
10.1.2.3.5 - 5. Die zentrale Bedeutung der Begründung staatlicher Maßnahmen [Seite 731]
10.1.3 - C. Anspruch und Attraktivität der liberalen Ordnung [Seite 735]
10.1.3.1 - I. Der "öffentliche Vernunftgebrauch" [Seite 735]
10.1.3.2 - II. Die Sicherung gleicher Freiheit [Seite 736]
10.1.3.3 - III. Auf der Suche nach Gemeinsamkeit [Seite 740]
11 - Thesen [Seite 746]
12 - Literaturverzeichnis [Seite 754]
13 - Register [Seite 824]

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