Tiffany hot & sexy Band 19

Zucker, Baby! / Harte Muskeln, weiches Herz? / Im Bann seines Blicks /
 
 
HarperCollins Germany (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 14. Mai 2011
  • |
  • 384 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-86349-233-5 (ISBN)
 
Zucker, Baby! von HUNTER, SAMANTHA
Die süßeste Versuchung: Dank eines ganz besonderen Zuckergusses wecken ihre Plätzchen das Verlangen der Männer! Doch Konditorei-Besitzerin Jodie ist verwirrt: Sie nascht davon - und ist plötzlich selbst verrückt nach Dan, dem sexy-genialen Erfinder der Geheimformel .

Harte Muskeln, weiches Herz? von BURNS, JILLIAN
Dieser Mann ist ein harter Fall für Masseurin Lily - nicht nur wegen seiner verspannten Muskeln. Pilot Ethan Grady scheint weder an Liebe noch an Lust zu glauben. Aber die rebellische Lily ist fest entschlossen, Ethans Yin mit ihrem Yang in Einklang zu bringen .

Im Bann seines Blicks von LYONS, KATHY
"Sieh mir in die Augen ." Heiße Lust durchströmt Nicky, als sie im Varieté den Blick des Hypnotiseurs erwidert. Was macht dieser Mann mit ihr? Warum kann sie nach der Show nur noch an ihn denken - und daran, wie gut es sich anfühlt, einmal alle Hemmungen zu verlieren?
  • Deutsch
  • Hamburg
  • 0,71 MB
978-3-86349-233-5 (9783863492335)
3863492331 (3863492331)

2. KAPITEL

"Und nun zu meinem größten Trick ."

Nicky hörte das Gerede des Zauberkünstlers kaum. Ihre ganze Aufmerksamkeit galt ihrer jüngsten E-Mail auf dem BlackBerry. Professor Thompson kam nicht. Oder war schon dagewesen, aber wieder gegangen, als sie sich verspätet hatte. Tammy hatte ihr natürlich nichts davon gesagt, da ihre kleine Schwester der irrigen Ansicht war, sie, Nicky, brauche unbedingt ein bisschen Spaß im Leben. Das mochte zwar stimmen, aber in einer Bar den Auftritt eines Amateur-Illusionisten durchzustehen, zählte ihrer Meinung nach nicht dazu. Leider konnte Tammy furchtbar hartnäckig sein, und deshalb hatte Nicky sich hingesetzt, um eine Szene zu vermeiden. Sie hatte sich einen Wein bestellt und dann ihren BlackBerry hervorgeholt. Es war nicht leicht, etwas im schummrigen Licht zu sehen, besonders nicht während der flackernden Lichtexplosionen auf der Bühne, aber wenn sie sich das Display dicht vor die Nase hielt, konnte sie ihre E-Mails einigermaßen lesen.

"Und nun, Ladys und Gentlemen, werde ich diese Frau dort vom Terror ihres Mobiltelefons befreien!"

Bevor Nicky wusste, wie ihr geschah, schoss eine Hand vor und nahm ihr den BlackBerry ab.

"Hey!", rief sie entrüstet und blinzelte in das grelle Licht des Bühnenscheinwerfers, der plötzlich direkt auf sie gerichtet war. Um sie herum ertönte schallendes Gelächter, insbesondere von ihrer Schwester, die grüßend ihre Margarita schwenkte.

"Na ja, du warst ja auch sehr unhöflich", sagte Tammy und zwinkerte dem Magier zu.

Nicky nahm diese Spitze achselzuckend hin. "Pardon ." Ihr Blick suchte das Poster auf der Bühne. ". Mr Magic Man." War das wirklich sein Künstlername? "Tut mir leid, dass ich während Ihrer Aufführung meine Karriere retten wollte."

"Kein Problem. Schönen Frauen verzeihe ich immer."

Der Illusionist schenkte ihr ein umwerfendes Lächeln. Aus der Nähe konnte sie sehen, dass er ein ziemlich gut aussehender Mann war. Braune Augen, hellbraunes Haar und blasse, helle Haut. Die Bühnenbeleuchtung begünstigte ihn in dieser Hinsicht nicht, sie schien viel eher noch zu unterstreichen, wie dunkel und geheimnisvoll er nicht war.

Dennoch reagierte sie auf ihn. Ein Bild ihres Insel-Traummanns schoss ihr durch den Kopf. Sie ertappte sich bei dem Gedanken, dass dieser Magier, wenn er sich eine gute Sonnenbräune zulegte und sich in einen kurzen Sarong hüllte, durchaus geeignet wäre, um neben ihr im Sand zu liegen. Die Idee war so faszinierend, dass es ihr in den Fingern kribbelte.

Am liebsten hätte sie herausgefunden, was für Muskeln sich unter seinem Smoking verbargen. Doch anstatt vor aller Augen die Hauptattraktion des Abends zu begrabschen, bedachte sie ihn mit einem charmanten Lächeln. "Danke", sagte sie und streckte ihre Hand nach ihrem Handy aus. "Ich verspreche, dass ich es abstellen werde."

"Hm, ich weiß nicht, ob ich Ihnen glauben soll", erwiderte er grinsend, während er rückwärts zur Bühne ging und ihr Handy mitnahm. "Möchten Sie mich nicht begleiten? Vielleicht können wir Sie Ihr Handy zurückgewinnen lassen?"

Nickys Fantasie verblasste jäh, da sich eine Panikattacke ankündigte. Sie brauchte dieses Handy! Allein der Gedanken, was alles schiefgehen konnte, falls sie es verlor, ließ sie schon fast hyperventilieren. "Nein, nein, nein! Ich brauche dieses Telefon."

"Na, geh schon", ermutigte Tammy sie hinter ihrer Margarita. "Das wird lustig."

Nicky warf ihr einen vernichtenden Blick zu. Tammys Vorstellung von lustig war völlig anders als ihre.

Mittlerweile hatte Mr Magic Man begonnen, ihre E-Mails durchzugehen. "Mal sehen, was wir hier haben. Arbeit. Arbeit. Verkaufsberichte. Produktionsdaten." Er gähnte übertrieben und ließ das Handy in einen Zylinder auf seinem Magiertisch fallen. "Eine schöne Frau sollte nicht so langweilig sein. Ich kann verstehen, wieso Sie das Ding nicht zurückhaben wollen."

Nicky stand bereits mit ausgestreckter Hand vor ihm. "Das ist nicht witzig", stieß sie kurzatmig hervor, weil ihr schon wieder die Luft ausging. "Bitte nehmen Sie doch meine Schwester. Sie ist viel lustiger als ich." Warum konnte sie nicht atmen? "Bitte geben Sie mir mein Handy zurück!"

"Zu spät!", witzelte Tammy und leckte das Salz vom Rand ihres Glases ab. "Das Telefon ist futsch."

"Nein!" Nicky wusste, dass es ein Trick war. Immerhin war dies nur eine Bühnenshow, aber ihr BlackBerry war tatsächlich weg! Der Tisch des Magiers war leer, der Zylinder mit dem Telefon darin wie vom Erdboden verschwunden. Eine dem Zwischenfall völlig unangemessene Panik schnürte ihr die Brust zusammen. Ihr ganzes Leben steckte in diesem Handy. Was, wenn während der Lichtexplosionen, die er erzeugte, irgendwas passierte oder es durch eine Falltür fiel und zerbrach?

Was, wenn du es nie wieder zurückbekommst, deine Arbeit nicht tun kannst und gezwungen bist, dir deswegen den Rest der Woche freizunehmen?

Nicky erschrak über diese innere Stimme. Sie kannte ihren verführerischen Ton und wusste, dass es die Stimme ihres Insel-Traummanns war, der sie zur Unbesonnenheit verleiten wollte. Aus irgendeinem bizarren Grund verlieh sie ihrem Traummann das Gesicht des Magiers. Auch wenn die jähe Sehnsucht nach Flucht sie wie ein süßer, heißer Wind durchdrang - das konnte sie nicht tun. Sie hatte einen Job und Verpflichtungen. "Ich brauche dieses Handy", sagte sie. Sie hasste den erstickten Tonfall ihrer Stimme. "Es ist mein Leben."

"Darling, Ihr Leben muss doch interessanter sein als dieses Telefon", entgegnete Magic Man mit verführerischer Stimme.

Überlass es ihm. Überlass ihm alles, flüsterte ihr Insel-Traummann.

"Ich kann nicht", murmelte Nicky, während ihre Hände sich zu Fäusten ballten. Sie stand inzwischen am Fuß der Bühne und suchte sie nach ihrem BlackBerry ab. "Geben Sie es mir einfach nur zurück."

"Ich mache Ihnen einen Vorschlag", sagte Magic Man mit erhobener Stimme, um vom ganzen Publikum gehört zu werden. "Wenn ich Ihren Name erraten kann, dann müssen Sie auf die Bühne kommen und mir assistieren."

Mit mir spielen. Das war es, was er wirklich meinte. Komm spielen. Und wie verlockend der Gedanke war! Heiße Sonne, heißes Öl, heißer Mann. Gott, es tat weh, auch nur daran zu denken.

"Ich muss arbeiten, und Sie brauchen gar nichts zu erraten. Mein Name steht auf dem Display."

"Da habe ich nur N. Taylor und ein Foto von Ihrem Hund gesehen."

"Eigentlich ist das mein Hund", rief Tammy dazwischen.

Magic Man hielt inne und runzelte die Stirn. "Das ist nicht einmal Ihr Hund? Das finde ich aber traurig."

Nicky warf ihrer Schwester einen giftigen Blick zu. "Hast du das ausgeheckt?"

Tammy schüttelte den Kopf. "Ich schwöre, ich habe nichts damit zu tun! Obwohl ich es getan hätte, wenn ich auf die Idee gekommen wäre."

Nicky war hin- und hergerissen, als sie auf die Bühne stieg. Einerseits stellte sie sich statt des Magiers ihren unwiderstehlichen Inselmann vor, andererseits verdrängte sie das Bild und weigerte sich, ihren Träumen nachzugeben. Nur durch reine Willenskraft gelang es ihr, in halbwegs normalem Ton zu sagen: "Na schön, Mr Magic Man. Erraten Sie meinen Namen, und geben Sie mir dann mein Handy zurück."

"Oh, eine Herausforderung!"

Seine Stimme wurde noch tiefer und betörender. Sie passte haargenau zu ihrem imaginären Inselmann, der nicht aufhörte, ihr den Kopf mit verlockenden Fantasien zu füllen. Dann berührte der Magier ihre Wange, ganz leicht nur, und trotzdem verschlug es ihr den Atem.

"Schauen Sie mir in die Augen."

In einem letzten verzweifelten Versuch, vernünftig zu bleiben und ihr Leben in gewohnten Bahnen zu halten, biss sich Nicky auf die Unterlippe. "Bitte", sagte sie flehend, "geben Sie mir einfach nur mein Telefon zurück."

"Keine Angst", murmelte er. "Es wird alles gut."

Obwohl Nicky wusste, dass alle hören konnten, was er sagte, kam es ihr so vor, als seien seine Worte nur für sie bestimmt. Sie waren ungeheuer machtvoll und gaukelten ihr Ferien, Sonne und die streichelnden Hände eines hinreißenden Mannes vor. Fast hätte sie aufgeschrien, weil die Bilder so verlockend waren, dass es schmerzte.

"Ihr wirklicher Name ist Charlotte, aber den mögen Sie nicht. Deshalb nennen Sie sich Nicky, nach Stevie Nicks, die Sie immer um ihr glattes blondes Haar beneidet haben."

Die Finger des Magic Man glitten unter ihr Haar und strichen sanft über ihre Kopfhaut, während er es aus der Spange löste, mit der sie es zusammengenommen hatte.

"Das können Sie nicht wissen", erwiderte Nicky, aber er wusste es. Als die Haarspange fiel, löste sich auch der Widerstand in ihr, und plötzlich war sie dieser tropischen Insel in Gedanken schon ein Stückchen näher. Nur ein bisschen mehr, ein kleiner Schritt noch, und sie würde nackt über den Sandstrand laufen. Es ergab keinen Sinn, aber die Stimme des Magiers ließ alles sehr real erscheinen.

"Hör auf meine Stimme, Nicky. Solange du meine Stimme hören kannst, bist du sicher. Verstehst du, Nicky? Du...

Dateiformat: EPUB
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