Uksak Science Fiction Fantasy Großband 7/2020 - Timetravel, Reisen mit der Zeitkugel 17-20

 
 
Uksak E-Books (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. Juli 2020
  • |
  • 500 Seiten
 
E-Book | ePUB ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7389-4240-8 (ISBN)
 
Uksak Science Fiction Fantasy Großband 7/2020 - Timetravel, Reisen mit der Zeitkugel 17-20 von Horst Weymar Hübner Über diesen Band: Dieser Band enthält folgende Romane von Horst Weymar Hübner: Unternehmen Rheingold Der letzte Tropfen Öl Der Trabant des Todes Steckbrief aus der Vergangenheit Die Ankunft im Jahre 2470 künftiger Zeitrechnung wird zu einer bösen Überraschung für die Zeitspringer. Am Raumhafen einer Stadt werden sie von einem Kontrollbeamten für illegale Einwanderer, blinde Passagiere und Schmuggler von kostbaren Mars-Orchideen gehalten. Die Überraschung ist vollkommen, als sie sozusagen von einer anderen Seite entführt werden. die ebenfalls die Wunderblumen haben will. Nur haben die Zeitspringer keine Vorstellung von Mars-Orchideen. Sie haben nie welche gesehen und nie von ihnen gehört. Der Kontrollbeamte vom Raumhafen setzt im Zuge seiner Nachforschungen eine Maschinerie in Bewegung, die nicht mehr zu stoppen ist. Er wollte nur herausfinden, wer die Männer sind. Der Zentralcomputer der Erde wirft Daten aus, laut denen diese drei Männer mehrfach in der Vergangenheit registriert wurden und nach denen sie älter als dreihundertfünfzig Jahre alt sein müssen. Der Steckbrief aus der Vergangenheit läuft hinter den Zeitspringern her. Ein Kontrollbeamter der Einwanderungsbehörde sieht die Chance seines Lebens für eine steile Karriere. Skrupel hat er nicht. Er will Erfolge vorzeigen.
  • Deutsch
  • 0,60 MB
978-3-7389-4240-8 (9783738942408)

Der letzte Tropfen Öl!


TIMETRAVEL - Reisen mit der Zeitkugel

Band 18

von HORST WEYMAR HÜBNER

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 121 Taschenbuchseiten.

 

Man hatte längst andere Energiequellen, als das Erdöl zur Neige ging. Da wurde der Rest kostbar wie nie zuvor.

Einen Vorgeschmack bekommen die Zeitspringer, als sie im Jahr 2080 ankommen und den Aufbruch in eine neue Zeit erleben. Solarmobile fahren langsam durch eine Stadt, Gyrowagen sausen fauchend herum, und die Menschen werden aus Nahrungsmitteldepots ernährt und betreiben einen schwungvollen Handel mit allen möglichen Gütern.

Sie hören von Schrottsammlern, die die Trümmer abgestürzter Satelliten auflesen. Und sie sehen einen Mann, der einen entsetzlichen Tod gestorben ist.

Der Vorfall hängt mit dem Satellitenschrott zusammen. Sie erleben eine Katastrophe mit, die fast hundert Jahre zuvor programmiert wurde und zufällig die USA trifft. Hallstrom wird von der fürchterlichen Krankheit erfasst. Ihm droht der Versteinerungstod.

Da überredet ihn Ben Crocker zu einem gewagten Experiment, zu einem Sprung zurück in die eigene Zeit. Aber die Verzweiflungstat verspricht keinen Erfolg. Denn die Menschheit hat den letzten Tropfen Öl nahezu verbraucht. Und nur vom Erdöl kann noch Rettung kommen.

Erde 200013, Form 1

Copyright


Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author / Cover by pixabay mit Steve Mayer, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

 

 

Prolog


Am 5. Juli 1984 glückte Professor Hallstrom das phantastische Experiment, winzige Substanzteile zu ent- und zu rematerialisieren. Er errechnete, dass diese Substanzteile im Zustand der Körperlosigkeit mit ungeheurer Geschwindigkeit in der 4. Dimension zu reisen vermochten - also nicht nur durch den Raum, sondern auch in die Vergangenheit und in die Zukunft. Mit seinem Assistenten Frank Jaeger und dem Ingenieur Ben Crocker begann er, diese Entdeckung für die Praxis auszuwerten. Er wollte ein Fahrzeug bauen, das sich und seinen Inhalt entmaterialisieren, dann in ferne Räume und Zeiten reisen, sich dort materialisieren und nach dem gleichen Verfahren wieder an den Ursprungsort und in die Ursprungszeit zurückversetzen konnte. Nach vier Jahren musste der Professor seine Versuche aus Geldmangel einstellen.

Die superreichen Mitglieder vom "Konsortium der Sieben" in London boten ihm aber die fehlenden Millionen unter der Bedingung an, dass sie über den Einsatz der Erfindung bestimmen könnten. Der Professor erklärte sich einverstanden, konnte weiterarbeiten und vollendete am 3. Mai 1992 sein Werk: Die Zeitkugel. Seit diesem Tag reisen der Professor, sein Assistent und der Ingenieur im Auftrag des "Konsortiums der Sieben" durch die 4. Dimension. Dieser Roman erzählt die Geschichte der Ausführung eines derartigen Auftrags.

 

 

1


Der Mann war bereits tot. Aber immer noch bemühten sich Passanten um ihn und versuchten, ihn vom Geländer wegzuziehen.

Er hing fest wie angeschmiedet.

Verstört blickte Professor Robert Hallstrom auf das entsetzliche Bild. Der Tote schien mitten in einer Bewegung erstarrt zu sein. Der Mund war zu einem letzten Schrei geöffnet, den niemand mehr hören würde. Die Augen blickten milchig und starr.

Wie auch immer der Mann gestorben war, es musste grauenhaft gewesen sein.

"Er ist kalt wie Eis", sagte ein Mann, der seine Bemühungen aufgab, die Finger des Toten aufzubiegen.

"Fassen Sie ihn besser nicht an!", warnte eine Frau. "Man weiß nie, was eingeschleppt wird."

Für eine Bürgerin des Jahres 2080 sprach sie erschreckend kurzsichtig und intolerant.

In der Runde sammelten sich Neugierige an. Die Menge wuchs. Jeder wollte den Toten sehen.

"Er ist versteinert", verkündete jemand. Aus der Menge flatterte dünn Gelächter.

Die Szene war widerlich. Hallstrom drängte es, den Ort zu verlassen. Hinter sich hörte er Frank würgen. Ben Crocker gab knurrend seinen Unwillen kund.

Ein Gyrofahrzeug bog auf kreischenden Reifen in die Straße ein. Ein auf- und abschwellender Sirenenton peitschte die Nerven der Zuschauer auf den Siedepunkt.

Nur langsam wich die Menge beiseite und ließ das Fahrzeug durch.

Hallstrom erhaschte einen Blick auf den Wagen.

Es war ein raketenähnliches Fahrzeug, für den Verkehr in der Stadt wegen seiner hohen Geschwindigkeit ungeeignet.

Die Insassen stiegen aus. Es war eine Ambulanzmannschaft eines Hospitals in der Nähe. Augenscheinlich hatten die Leute in der Eile kein anderes Fahrzeug bekommen können.

"Hat ihn jemand berührt?", fragte ein Mediziner und setzte bei dem erstarrten Toten einen Metallkoffer ab.

Die Menge antwortete mit Schweigen. Die Zeitspringer spürten, dass es abwartend, feindselig und bösartig war. Irgendwie mochten die Leute den Mediziner und seine Ambulanzmannschaft nicht.

Der Mann entnahm dem Koffer eine Sonde und berührte den Toten mehrmals.

Hallstrom vermutete, dass die Sonde eine Art Körperfunktionsmesser war, ein Universalgerät, das dem Fachmann schlüssige Daten und Ergebnisse gab.

Der Mediziner hob resignierend die Schultern und schüttelte den Körperfunktionsmesser. An dem Toten gab es nichts mehr zu messen.

Er packte die Sonde ein und wandte sich den Helfern zu, die eine Trage aufgeklappt hatten.

"Der dritte Fall in dieser Woche", sagte er. "Seht zu, dass ihr ihn losbekommt. Ich kann nichts mehr für ihn tun."

Die Mannschaft hatte durch die vorangegangenen beiden Fälle augenscheinlich schon einige Erfahrung gesammelt.

Die Männer breiteten eine Decke über den Toten, streiften Handschuhe über und hantierten unter der Decke.

Hallstrom war den Leuten ringsum dankbar für den Lärm, den sie vollführten. So blieb seinen Ohren erspart, was sich dort vom am Geländer tat.

Eine angenehme Arbeit für die Helfer war es sicher nicht. Andererseits besaßen sie unverkennbar bereits Routine.

Sie waren mit ihrer Arbeit ganz überraschend fertig, hüllten den Toten ein und betteten ihn auf die Trage.

Ein Mann sah sehr gewissenhaft nach, ob auch nichts am Geländer zurückgeblieben war.

"Kennt ihn jemand?", fragte der Mediziner in die Runde, während seine Leute die Trage in das Gyrofahrzeug schoben.

"Er war noch nie in dieser Gegend. Er ist fremd", sagte jemand gereizt. Die Leute hatten ein Schauspiel erwartet, eine Sensation. Um die sahen sie sich nun betrogen.

"Wo kam er her?" Der Arzt schaute über die Menge hin, ohne jemanden besonders ins Auge zu fassen.

Nach einer Minute sagte ein Mann geradezu widerwillig: "Ausdem Haus der Handelsunion. Ich sah ihn torkeln. Er hat auch nur noch diese kurze Strecke geschafft."

Der Arzt lud seinen Koffer ein und schwang sich auf einen Sitz.

Die Menge geriet in Bewegung und drängte gegen das Gyrofahrzeug.

"He, nicht so eilig!", schrie jemand. Die Stimme des Mannes verriet aufkommende Wut. "Was hat das zu bedeuten? Was ist mit ihm? Wir wohnen hier, und wir haben ein Recht darauf zu wissen, was los ist!"

Der Doktor schüttelte den Kopf und redete auf den Fahrer des Fahrzeuges ein.

Der Mann, der Auskunft haben wollte, streckte die Hand aus und griff nach dem Arzt. Die Geste verriet eiskalte Entschlossenheit.

Er bekam den Arzt zu fassen und versuchte, ihn vom Sitz und aus dem Fahrzeug zu reißen. Hinter ihm reckten sich Fäuste. Derbe Flüche klangen aus der Menge.

In diesem kritischen Augenblick ließ der Fahrer den Antrieb des Fahrzeuges aufheulen. Der Gyrowagen rollte zurück, der Arzt konnte die brutale Hand abwehren.

Zwar lief der Mann aus der Menge noch neben dem offenen Fahrzeug her, aber da wendete der Fahrer schon und ließ das Raketenungetüm davonschießen.

Ein heißer Luftstrom fauchte in die Menge. Haare flogen, Tücher wehten. Die Leute bekamen rote Gesichter. Aber nicht allein der heißen Abgase wegen.

Die Menge zerstreute sich nicht. Sie blieb beisammen. Wüste Flüche wurden vernehmbar.

"Drei Fälle, hat er gesagt!", rief ein Mann heiser. "Ihr habt es doch gehört, oder? Warum sagt man uns nichts davon? Was hat das zu bedeuten? Warum ist der Kerl ganz starr und steif geworden und eiskalt obendrein?"

"Ich denke, die wollen nicht, dass wir etwas erfahren!", gab eine Frau Auskunft. "Die wollen etwas verheimlichen."

"Wenn die glauben, mit uns können sie das machen, dann sind sie aber schiefgewickelt!", brauste eine jugendliche Stimme auf. "Die müssen Farbe bekennen."

Sofort war die Stimmung wieder auf dem Siedepunkt.

Hallstrom bemerkte die bösen Blicke und hielt es für ratsam, diese Straße zu verlassen. Zumindest diesen Abschnitt. Auf Fremde waren die Leute augenscheinlich nicht gut zu sprechen. Der Tote war ihnen fremd gewesen, und er war unter geheimnisvollen Umständen gestorben.

Nicht gerade in auffälliger Eile, aber doch zielstrebig und energisch arbeitete sich der Professor aus der Menge heraus. Frank und Ben schlossen sich ihm an.

Weit kamen sie nicht.

Ein krummbeiniger Mann vertrat ihnen den Weg, musterte sie aus rot unterlaufenen Augen und sagte...

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