Aggression in psychodynamischen Therapien mit Kindern und Jugendlichen

 
 
Mabuse (Verlag)
  • 2. Auflage
  • |
  • erschienen am 21. April 2017
  • |
  • 216 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-86321-383-1 (ISBN)
 
Der angemessene Umgang mit Aggressionen in der analytischen Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen ist immer wieder unendlich schwer. Nicht selten wird
man mit wahrlich archaischen Aggressionsdurchbrüchen konfrontiert.
Nach einer Klärung des Aggressionsbegriff innerhalb der Psychoanalyse und der Erläuterung einiger psychoanalytischer Theorien schildert Hans Hopf anhand von Fallbeispielen behandlungstechnische Probleme und stellt verschiedene Formen des Umgangs mit jungen Patienten vor. Dabei geht er auch auf die Persönlichkeit des Analytikers und Probleme der Gegenübertragung ein.
Für die Neuauflage wurden die Texte überarbeitet und durch einige Überlegungen zu ADHS, zur Psychodynamik von Attentätern und Ausländerfeindlichkeit ergänzt.
  • Deutsch
  • Frankfurt am Main
  • |
  • Deutschland
  • 16,96 MB
978-3-86321-383-1 (9783863213831)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Hans Hopf, Dr., geb. 1942, ist Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut. Wissenschaftliche Veröffentlichungen mit den Schwerpunkten Aggression, Traum und spezielle Neurosenlehre bei Kindern und Jugendlichen; Gutachter für ambulante tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen. Gründungsvorstand und tätig als Dozent und Kontrollanalytiker an den Psychoanalytischen Instituten Stuttgart und Würzburg. Im Mabuse-Verlag erschien bereits "Wenn Kinder krank werden?" und "Kinderträume verstehen".
Inhalt
Geleitwort zur Neuauflage
Vorwort
Die Entwicklung des Aggressionsbegriffs in der Psychoanalyse
Die Entwicklung der Freud'schen Auffassung von Aggression
Das Konzept des Todestriebes bei Melanie Klein
Die Bedeutung der Ich-Psychologie
Die ich-psychologische Behandlungstechnik
Kritik an der Theorie vom angeborenen Destruktions und Todestrieb
Aggression bei D.W. Winnicott
Ist Aggression primär ein Trieb oder reaktiv?
Die Bedeutung der Geschlechtsunterschiede für die Entstehung von aggressiven und destruktiven Tendenzen
Empirische Untersuchungen
Psychoanalytische Überlegungen
Kleiner Nachtrag: Konsequenzen für die Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten
Zur psychoanalytischen Diagnostik von Störungsbildern mit überwiegend aggressivem Verhalten
Vorbemerkung
Wie kann eine Differentialdiagnose von aggressivem Verhalten im Kindes- und Jugendalter aussehen?
Quantität, Qualität und Richtung der Aggression
Diagnose vor dem Hintergrund von Ich- und Selbst-Entwicklung, Verarbeitungsmodus und Konflikt
Nadine (niedriges Strukturniveau)
Sven (mittleres Strukturniveau)
Sascha, der "Hypi"
ADHS - zwanzig Jahre später!
Was ist ADHS?
Geschlechtsunterschiede
Die gesellschaftlichen Veränderungen
Die Ursachen für Destruktivität
Diagnose nach neurosenpsychologischen Aspekten
Behandlungstechnische Probleme beim Umgang mit der Aggression - theoretische Überlegungen und Fallstudien
Der analytische Rahmen
Die Persönlichkeit des Psychoanalytikers
Abschiednehmen ist immer ein Stückchen Tod - Trennungsangst und Aggression
"Erst Einlauf kriegen." - Eine Kurzzeittherapie mit einem Vorschulkind
Der Zauberlehrling - oder rechtzeitig wieder eine analytische Situation schaffen
Ein Fall von grenzenloser Wut - Auslöser für Aggression in der direkten Beziehung
Das zerstörte Selbst - Traumatisierte Patienten
Der Konflikt wird inszeniert
Unter dem Druck von Eltern und Institutionen
Manifestationen von Aggression und Destruktivität in der Gesellschaft
Die narzisstische Wut des Attentäters
Hass und Fremdenfeindlichkeit
Literatur

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