Der Energiediskurs in Fritz Langs "Metropolis" (1926)

Eine Gesellschaft zwischen sozialer und mechanischer Spannung
 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 14. April 2020
  • |
  • 13 Seiten
 
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978-3-346-14608-3 (ISBN)
 
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Energie - ein literarisches Feld, Sprache: Deutsch, Abstract: In Metropolis steht eine Stadt im Fokus, die durch ihre imposante Architektur und ihre futuristische Aura besticht, die aber ebenso von Zeitdruck, Technologie, Verkehr und Menschenmassen bestimmt ist. Die Stadt Metropolis ist in zwei gegensätzliche Welten unterteilt. In der Oberstadt, einer Welt der Schönen und Reichen, geht die Führerschicht ihren Vergnügungen nach, während in der Unterstadt eine Masse von Arbeitern in Armut und schwerster körperlicher Arbeit lebt. Herrscher von Metropolis ist der Industrielle Joh Fredersen. Sein Sohn Freder Fredersen aber begibt sich freiwillig hinab, um dieses Fundament seiner eigenen Existenz selbst zu erleben. Als die Arbeiter unter der spirituellen Leitung einer Frau namens Maria einen Aufstand planen und Joh Fredersen versucht, die Revolte zu verhindern, stürzt die gesamte Stadt ins Chaos. In diesem Sinne setzt sich Langs Film kritisch mit zeitgenössischen Themen wie der modernen Technik, den Klassenunterschieden oder dem Großstadtleben auseinander. Metropolis ist ein Film voller Gegenpole, die das Werk mit einer unvergleichlichen Energie füllen. Einerseits gilt er mit seiner futuristischen Gesellschaftsdarstellung als Vorreiter des Science-Fiction-Films, andererseits dient er kulturgeschichtlich als eines der wichtigsten Dokumente der Weimarer Kultur. Metropolis spielt mit Arm und Reich, Mensch und Maschine, Macht und Ohnmacht, Religion und Alchemie und provoziert nicht nur die damalige Gesellschaft des frühen 20. Jahrhunderts damit. All diese Gegensätze schaffen ein Spannungsfeld, das für seine Zeit, aber auch für die heutige Filmindustrie einzigartig ist. Auch heute noch gilt Langs Film als kontroverses Meisterwerk. Kaum ein anderer Film thematisiert die Modernisierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts so drastisch. Die vorliegende Arbeit untersucht, in welche Bereiche der Diskurs Energie reicht und welche Bedeutung er für die Wirkung des Films hat. Um diesen Aspekt genauer untersuchen zu können, wird zunächst auf die Formen von Energie eingegangen. Anschließend wird in aller Kürze die Rezeptionsgeschichte des Films angerissen, um aufbauend auf dieser theoretischen Basis die verschiedenen energetischen Diskurse von Metropolis zu untersuchen.
  • Deutsch
  • 1,34 MB
978-3-346-14608-3 (9783346146083)

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