Die vererbte OHG-Beteiligung in der Nachlassinsolvenz der Erbengemeinschaft

 
 
Nomos (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 9. August 2021
  • |
  • 233 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7489-2715-0 (ISBN)
 
Aufgezeigt werden die Problemkreise bei der Vererbung einer Mitgliedschaft sowie die sich daran anschließenden Folgen für ein Nachlassinsolvenzverfahren.
Behandelt werden die Zuordnung der Gewinnansprüche, die Haftung des Nachlasses für Gesellschaftsverbindlichkeiten, die dinglichen Surrogation, der Wertausgleichsanspruch im Falle einer Sondererbfolge sowie die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft bei Vorliegen eines Gesellschaftsanteils.
Kernpunkt im Rahmen der Nachlassinsolvenz bildet die Bestimmung der Verwaltungsbefugnis der NachlassinsolvenzverwalterInnen. über die OHG-Beteiligung unter Berücksichtigung der verschiedenen personenhandelsgesellschaftlichen Grundprinzipien.
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Cover
  • 1. Teil: Einleitung
  • 2. Teil: Auswirkung der Verfahrenseröffnung auf die Mitgliedschaft
  • § 1. Nachlasszugehörigkeit einer OHG-Beteiligung
  • A. Rechtsprechungsentwicklung
  • B. Theorie von der Umwandlung der Vermögenszugehörigkeit
  • C. Ergebnis
  • § 2. Nachlassinsolvenzbeschlag der Mitgliedschaft
  • A. Reichweite des Insolvenzbeschlags
  • B. Verfügungen über die Mitgliedschaft vor Verfahrenseröffnung
  • I. Beschränkung der Verfügungsbefugnis analog § 1365 BGB
  • II. Teleologische Reduktion des § 2059 Abs. 1 BGB
  • III. Dingliche Surrogation gem. § 2041 BGB
  • IV. Ergebnis
  • § 3. Ausschluss des Gesellschafter-Erben aus der Gesellschaft
  • A. Die Nachlassinsolvenz als besondere Form der Gesellschafterinsolvenz
  • B. Entsprechende Anwendung des Ausschlusstatbestandes
  • C. Auslöserecht des Gesellschafter-Erben
  • I. Auslösung der Mitgliedschaft vor Verfahrenseröffnung
  • 1. Anspruchsgrundlage eines Auslöserechts
  • a) Anwendung des § 268 Abs. 1, Abs. 3 BGB
  • b) Entsprechende Anwendung des § 2217 BGB
  • c) Entsprechende Anwendung der §§ 1973 Abs. 2 S. 2, 1992 BGB
  • 2. Bestimmung der Auslösesumme
  • 3. Zwischenergebnis
  • II. Auslösung der Mitgliedschaft nach Verfahrenseröffnung
  • 1. Zustimmungspflicht des Nachlassinsolvenzverwalters
  • 2. Zustimmung der Mitgesellschafter
  • 3. Wirtschaftliche Unfähigkeit zur Auslösung
  • D. Ergebnis
  • 3. Teil: Masseanreicherungen und Massebelastungen
  • § 1. Haftung der Masse für Gesellschafterverbindlichkeiten
  • A. Vor Eröffnung des Verfahrens begründete Gesellschafterverbindlichkeiten
  • I. Einordnung der Neugesellschaftsverbindlichkeiten als Nachlassverbindlichkeiten
  • 1. Geschäftstätigkeit der OHG als Nachlassverwaltungsmaßnahme
  • 2. Ordnungsgemäße Nachlassverwaltung
  • 3. Nachlassverbindlichkeiten i.S.d. § 2046 Abs. 2 BGB
  • 4. Ergebnis
  • II. Nachlasshaftung bei Zwischenneuschulden
  • 1. Ablehnung der Stellung als OHG-Gesellschafter in der Schwebezeit
  • 2. Verbleib als OHG-Gesellschafter
  • B. Nach Eröffnung des Verfahrens begründete Gesellschaftsverbindlichkeiten
  • C. Ergebnis
  • § 2. Vermögenszuordnung der Gewinnansprüche
  • A. Dingliche Surrogation vor Verfahrenseröffnung
  • B. Dingliche Surrogation nach Verfahrenseröffnung
  • C. Ergebnis
  • § 3. Vermögenszuordnung des Wertausgleichs
  • A. Modifizierte Abspaltungstheorie
  • B. Teilungstheorie
  • I. Interessenlage im Rahmen der Einzelrechtsnachfolge
  • 1. Antragsberechtigung
  • 2. Dauer des Antragsrechts
  • 3. Zwischenergebnis
  • II. Interessenlage im Rahmen der Sondererbfolge
  • III. Ergebnis
  • C. Perpetuierung der Haftungslage
  • D. Verlust der Haftungseinrede bei Verfügungen
  • E. Entsprechende Anwendung des § 1981 Abs. 2 S. 2 BGB
  • F. Ergebnis
  • G. Lösungsvorschlag
  • I. Auseinandersetzung im Falle der Einzelrechtsnachfolge
  • II. Auseinandersetzung im Falle der Sondernachfolge
  • 1. Die Anspruchsgrundlage des Wertausgleichsanspruchs
  • a) Gläubigergemeinschaft analog § 430 BGB
  • b) Lebzeitiger Vorempfang analog § 2050 BGB
  • c) Grundsätze der Teilungsanordnung
  • d) Auseinandersetzungsverfahren
  • e) Zwischenergebnis
  • 2. Finaler Teilungsakt
  • 3. Zusammenfassung
  • III. Ergebnis
  • 4. Teil: Die Kompetenzen des Nachlassinsolvenzverwalters
  • § 1. Problemstellung
  • A. Stand der Literatur
  • B. Die Rechtsprechung des Gesellschaftsrechtssenats
  • C. Unterschiedlicher Bewertungsmaßstab der Fremdverwaltungsformen
  • § 2. Beschränkung auf die Vermögensrechte
  • A. Abspaltungsverbot
  • B. Höchstpersönlichkeit der Mitgliedschaft
  • C. Schutz der Mitgesellschafter
  • D. Verbot der persönlichen Verpflichtung des Gesellschafter-Erben
  • I. Reichweite der Verpflichtungsbefugnis des Nachlassinsolvenzverwalters
  • II. Nachlassinsolvenzrechtliche Beschränkung der Gesellschafterhaftung
  • E. Ergebnis
  • § 3. Die Verwaltung der persönlichen Mitgliedschaftsrechte
  • A. Ausübung des Stimmrechts gem. § 119 HGB
  • I. Kernbereich der Mitgliedschaft
  • II. Vertragliche Stimmrechtsbeschränkungen
  • III. Gesetzliche Stimmrechtseinschränkungen
  • B. Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis
  • C. Versammlungsbezogene Gesellschafterrechte
  • D. Auskunftsrechte
  • E. Sonderrechte
  • F. Klagerechte des Gesellschafters
  • 5. Teil: Ergebnis
  • § 1. Zusammenfassung
  • § 2. Resümee
  • Literaturverzeichnis

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Adobe-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose Software Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Adobe-DRM wird hier ein "harter" Kopierschutz verwendet. Wenn die notwendigen Voraussetzungen nicht vorliegen, können Sie das E-Book leider nicht öffnen. Daher müssen Sie bereits vor dem Download Ihre Lese-Hardware vorbereiten.

Bitte beachten Sie bei der Verwendung der Lese-Software Adobe Digital Editions: wir empfehlen Ihnen unbedingt nach Installation der Lese-Software diese mit Ihrer persönlichen Adobe-ID zu autorisieren!

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

65,00 €
inkl. 7% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Adobe-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen