Alkohol in der Familie

Im Spannungsfeld von Co-Abhängigkeit und Resilienz
 
 
Akademische Verlagsgemeinschaft München
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 19. August 2016
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  • 268 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-96091-033-6 (ISBN)
 
Die Zahl betroffener Angehöriger von alkoholkranken Menschen ist kaum abzuschätzen, schon gar nicht ihr Verlust an Lebensqualität. Besonders bei Christinnen oder bei Menschen mit helfenden Berufen ist die Gefahr groß, ein ausgeprägtes Helfersyndrom oder Verhaltensweisen der Co-Abhängigkeit zu entwickeln. In christlichen Gemeinden werden die Probleme von Suchtkranken und ihren Angehörigen in der Regel nicht wahrgenommen bzw. keine Hilfen angeboten. In dieser Arbeit werden durch die Auswertung narrativer Interviews mit Frauen alkoholabhängiger Partner nicht nur Risiko- und Schutzfaktoren aufgezeigt, sondern auch resilienzfördernde Impulse für Seelsorge und Beratung gegeben. Besondere Beachtung findet die Bedeutung des christlichen Glaubens als Resilienzfaktor. Die Erkenntnisse der Studie helfen, Probleme und Möglichkeiten co-abhängiger Frauen besser zu verstehen. Zugleich regen sie nicht nur christliche Gemeinden an, Menschen aus diesem Personenkreis stärker zu beachten und ihnen beizustehen.

Waltraud Hörauf. Nach 17-jähriger Tätigkeit als Grund- Haupt- und Realschullehrerin legte sie das Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in Evangelischer Religion und Chemie ab und arbeitete jahrzehntelang als Lehrerin und Seminarleiterin für Lehramtsanwärter und Referendare. Im 'Unruhestand' absolvierte sie das Akademische Aufbaustudium am Theologischen Seminar Adelshofen und erwarb den MTh an der University of South Africa. Heute ist sie als Referentin, Christliche Lebensberaterin und Lektorin aktiv.
  • Deutsch
  • München
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  • Deutschland
978-3-96091-033-6 (9783960910336)
3960910339 (3960910339)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Waltraud Hörauf. Nach 17-jähriger Tätigkeit als Grund- Haupt- und Realschullehrerin legte sie das Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in Evangelischer Religion und Chemie ab und arbeitete jahrzehntelang als Lehrerin und Seminarleiterin für Lehramtsanwärter und Referendare. Im 'Unruhestand' absolvierte sie das Akademische Aufbaustudium am Theologischen Seminar Adelshofen und erwarb den MTh an der University of South Africa. Heute ist sie als Referentin, Christliche Lebensberaterin und Lektorin aktiv.
  • Cover
  • Impressum
  • Vorwort der Herausgeber
  • Danksagung
  • Inhaltsverzeichnis
  • Verzeichnis der Anlagen
  • Verzeichnis der Grafiken und Tabellen
  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1 Einleitung
  • 1.1 Motivation und Relevanz
  • 1.2 Begründung des Forschungsvorhabens
  • 1.3 Eingrenzung
  • 1.4 Problemkreise und Fragestellungen
  • 1.5 Aufbau der Arbeit
  • 1.6 Hinweise auf das methodisch-empirische Vorgehen
  • 1.7 Literaturauswahl
  • 2 Praktisch-theologische Ansätze: Wissenstheoretischer Rahmen
  • 2.1 Praktische Theologie als empirische Wissenschaft
  • 2.2 Praktische Theologie im Kontext von Human- und Gesellschaftswissenschaften
  • 2.3 Poimenik
  • 2.3.1 Theologische Aspekte
  • 2.3.2 Empirische Wende in der Poimenik
  • 2.3.3 Gegenwärtige Positionen der Poimenik
  • 2.4 Zusammenfassung
  • 3 Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit
  • 3.1 Begriffsklärungen
  • 3.1.1 Alkoholmissbrauch
  • 3.1.2 Alkoholabhängigkeit/Abhängigkeitssyndrom
  • 3.1.3 Krankheitskonzept der Alkoholabhängigkeit
  • 3.2 Alkohol und seine Wirkung
  • 3.3 Entstehung der Alkoholabhängigkeit
  • 3.3.1 Biologische Grundlagen des Abhängigkeitspotentials
  • 3.3.2 Entstehungsbedingungen, die vom betroffenen Individuum ausgehen
  • 3.3.2.1 Familie und Genetik
  • 3.3.2.2 Psychische Disposition
  • 3.3.2.3 Psychodynamische Theorien
  • 3.3.2.4 Lern- und verhaltenspsychologische Theorien
  • 3.3.3 Entstehungsbedingungen, die vom sozialen Umfeld ausgehen
  • 3.3.3.1 Soziokulturelle Einflüsse
  • 3.3.3.2 Soziales Umfeld, Beruf und Familie, finanzielle Situation
  • 3.3.3.3 Zusammenfassende Darstellung der Entstehung von Alkoholabhängigkeit
  • 3.4 Formen und Verlauf der Alkoholabhängigkeit
  • 3.4.1 Typologien
  • 3.4.2 Verlaufsphasen der Alkoholabhängigkeit
  • 3.5 Wege aus der Alkoholabhängigkeit
  • 3.5.1 Kontakt- und Motivierungsphase
  • 3.5.2 Entgiftungsphase
  • 3.5.3 Entwöhnungsphase
  • 3.5.4 Nachsorgephase
  • 3.5.5 Rückfälle
  • 3.6 Zusammenfassung
  • 4 Co-Abhängigkeit
  • 4.1 Entstehung und Entwicklung des Begriffs
  • 4.2 Ansätze zur Darstellung und Diagnose der Co-Abhängigkeit
  • 4.2.1 Co-Abhängigkeit als Persönlichkeitsstörung nach Timmen Cermak
  • 4.2.2 "Die Sucht hinter der Sucht" nach Anne Wilson Schaef
  • 4.2.3 Suchtförderndes Verhalten nach Carnot E. Nelson
  • 4.2.4 Phasenmodell nach Helmut Kolitzus
  • 4.2.5 Spirale der Co-Abhängigkeitsentwicklung nach Monika Rennert
  • 4.2.6 Hauptfaktoren der Co-Abhängigkeit nach Matthias Hermann Köhler
  • 4.2.7 Merkmale der Co-Abhängigkeit nach Jens Flassbeck
  • 4.3 Entstehungsbedingungen
  • 4.3.1 Bedeutung der Herkunftsfamilie
  • 4.3.2 Gesellschaftliche Einflüsse
  • 4.4 Wege aus der Co-Abhängigkeit heraus
  • 4.4.1 Zwölf-Schritte-Programm der Anonymen Alkoholiker
  • 4.4.2 Angehörigenarbeit durch CRAFT - Community Reinforcement and Family Training
  • 4.4.3 Leitthemen und Leitlinien der personzentrierten Behandlung der Co-Abhängigkeit nach Jens Flassbeck
  • 4.5 Zusammenfassung
  • 5 Resilienz
  • 5.1 Bedeutung von Resilienz und verwandter Begriffe
  • 5.1.1 Resilienz und Vulnerabilität
  • 5.1.2 Salutogenese und Kohärenz
  • 5.1.3 Coping
  • 5.2 Forschungsstand zum Themenkreis Resilienz
  • 5.2.1 "Wellen" der Resilienzforschungsgeschichte
  • 5.2.2 Studien der Resilienzforschung
  • 5.2.3 Risiko- und Schutzfaktoren-Konzepte
  • 5.2.3.1 Risikofaktoren
  • 5.2.3.2 Schutzfaktoren
  • 5.2.3.3 Resilienzmodelle: Zusammenwirken von Risiko- und Schutzbedingungen
  • 5.2.3.4 Schutzfaktoren im Erwachsenenalter
  • 5.3 Praktische Theologie und Resilienz
  • 5.3.1 Theologische Aspekte der Resilienz
  • 5.3.2 Christlicher Glaube als Resilienzfaktor
  • 5.4 Resilienz in Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie
  • 5.5 Co-Abhängigkeit als Thema der Resilienzforschung
  • 5.6 Wege zur Resilienzförderung im Erwachsenenalter
  • 5.6.1 Zehn-Schritte-Konzept von Samuel Pfeifer
  • 5.6.2 "The Road to Resilience" nach Bengel & Lyssenko
  • 5.6.3 Acht Schritte und acht Lehren nach Georg Pieper
  • 5.6.4 Sieben Schlüssel für mehr innere Stärke nach Jutta Heller
  • 5.6.5 "Wie Phönix aus der Asche - aus Krisen gestärkt hervorgehen" - 10 Empfehlungen von Elisabeth Lukas
  • 5.7 Schlussfolgerungen für die Untersuchung und Zusammenfassung
  • 6 Empirische Forschung
  • 6.1 Forschungsdesign
  • 6.1.1 Qualitative Sozialforschung
  • 6.1.2 Grundannahmen und Prinzipien der interpretativen Sozialforschung
  • 6.1.3 Biografieforschung
  • 6.1.4 Erleben - Erinnern - Erzählen
  • 6.1.5 Narratives Interview
  • 6.1.6 Analyseverfahren
  • 6.1.7 Ethische Überlegungen
  • 6.1.8 Methodisches Vorgehen
  • 6.1.8.1 Suche nach Interviewpartnerinnen
  • 6.1.8.2 Profil der Interviewerin
  • 6.1.8.3 Durchführung der Interviews
  • 6.1.8.4 Begründung der Auswahl zur Transkription
  • 6.1.8.5 Anonymisierung
  • 6.1.8.6 Transkription
  • 6.2 Datenanalyse
  • 6.2.1 Elsa
  • 6.2.1.1 Analyse des gelebten Lebens
  • 6.2.1.1.1 Familiengeschichte
  • 6.2.1.1.2 Biografische Daten
  • 6.2.1.1.3 Beispiel der Hypothesenbildung, Biografische Daten Elsa
  • 6.2.1.1.4 Lebensgeschichte Elsas
  • 6.2.1.1.5 Zusammenfassende Strukturhypothese
  • 6.2.1.2 Analyse des erzählten Lebens
  • 6.2.1.2.1 Sequenzierung und Textsortenbestimmung des narrativen Interviews von Elsa
  • 6.2.1.2.2 Auswertung
  • 6.2.1.2.3 Zusammenfassung
  • 6.2.1.3 Analyse des erlebten Lebens
  • 6.2.1.3.1 Selbstwert
  • 6.2.1.3.2 Beruf
  • 6.2.1.3.3 Christlicher Glaube
  • 6.2.1.3.4 Ehe/Ehemann
  • 6.2.1.4 Risiko- und Schutzfaktoren: Lebensgeschichte Elsa
  • 6.2.1.4.1 Kindheit - Risikofaktoren
  • 6.2.1.4.2 Kindheit - Schutzfaktoren
  • 6.2.1.4.3 Erwachsenenalter - Risikofaktoren
  • 6.2.1.4.4 Erwachsenenalter - Schutzfaktoren
  • 6.2.1.5 Zusammenwirken von Risiko- und Schutzfaktoren
  • 6.2.1.6 Bezug zur Forschungsfrage
  • 6.2.2 Lena
  • 6.2.2.1 Analyse des gelebten Lebens
  • 6.2.2.1.1 Familiengeschichte
  • 6.2.2.1.2 Biografische Daten
  • 6.2.2.1.3 Beispiel der Hypothesenbildung, Biografische Daten Lena
  • 6.2.2.1.4 Lebensgeschichte Lenas
  • 6.2.2.1.5 Zusammenfassende Strukturhypothese
  • 6.2.2.2 Analyse des erzählten Lebens
  • 6.2.2.2.1 Sequenzierung und Textsortenbestimmung des narrativen Interviews von Lena
  • 6.2.2.2.2 Zusammenfassende Auswertung
  • 6.2.2.3 Analyse des erlebten Lebens
  • 6.2.2.3.1 Selbstwert
  • 6.2.2.3.2 Beruf
  • 6.2.2.3.3 Christlicher Glaube - Gemeinde
  • 6.2.2.3.4 Ehe/Ehemann
  • 6.2.2.4 Risiko- und Schutzfaktoren: Lebensgeschichte Lena
  • 6.2.2.4.1 Kindheit - Risiko- und Schutzfaktoren
  • 6.2.2.4.2 Erwachsenenalter - Risiko- und Schutzfaktoren
  • 6.2.2.5 Zusammenwirken von Risiko- und Schutzfaktoren
  • 6.2.2.6 Bezug zur Forschungsfrage
  • 6.2.2.7 Synopse der Lebensgeschichten: Elsa und Lena bezüglich der Resilienzansätze
  • 6.2.3 Beobachtungen in Korrelation zu Themenschwerpunkten aus den Fachbereichen
  • 6.2.3.1 Korrelation zur Alkoholabhängigkeit
  • 6.2.3.1.1 Korrelation zur Co-Abhängigkeitsforschung
  • 6.2.3.2 Korrelation zur Resilienzforschung
  • 6.3 Zusammenfassung
  • 7 Diskussion der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen
  • 7.1 Reflexion des Forschungsprozesses - Gütekriterien
  • 7.1.1 Intersubjektive Nachvollziehbarkeit
  • 7.1.2 Indikation des Forschungsprozesses
  • 7.1.3 Empirische Verankerung
  • 7.1.4 Limitation
  • 7.1.5 Reflektierte Subjektivität
  • 7.2 "Co-Abhängigkeit und Resilienz" als Beitrag zur Biografieforschung
  • 7.3 "Co-Abhängigkeit und Resilienz" als Beitrag zur Praktischen Theologie
  • 7.3.1 Stärken und Schwächen - Kritische Betrachtungen
  • 7.3.2 Herausforderungen für die Seelsorge
  • 7.3.2.1 Selbstwertproblematik
  • 7.3.2.2 Paar-Beziehungsstörung
  • 7.3.3 Handlungsempfehlung für die christliche Gemeinde
  • 7.4 Möglichkeiten der Weiterarbeit
  • 7.5 Schlussthesen
  • Bibliographie
  • Anlagen
  • Register

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