Ein Spiel dauert 90 Millionen

Wie der Kommerz unserem Fußball die Seele raubt
 
 
Riva (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 4. Mai 2018
  • |
  • 176 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-95971-372-6 (ISBN)
 
DFB-Pokalfinale in Berlin. Halbzeit. Plötzlich pfeift ein ganzes Stadion Helene Fischer aus, die gerade zur Unterhaltung des Publikums einen Song zum Besten gibt. Doch die Pfiffe gelten nicht ihr. Sie gelten der Kommerzialisierung des Sports, dem Bruch mit Traditionen. Im Schlagerdunst wird allen klar: Früher war irgendwie alles besser.

Da gab es nämlich keine Multifunktionsarenen mit bescheuerten Sponsorennamen, und wir Fans brauchten keine vegane Bratwurst als schicken Halbzeitsnack in der VIP-Lounge. Vertragslaufzeiten wurden zwischen Präsident und Spieler noch per Handschlag besiegelt, und die Transfersummen überstiegen nicht das Brutto- Inlandsprodukt von Dritte-Welt-Staaten.

Bestsellerautor Andreas Hock beschreibt witzig, melancholisch und überraschend den Niedergang des Fußballs - vom Wunder von Bern bis zum Aufstieg von RB Leipzig. Er zeigt auf, dass dieser faszinierende, einzigartige und so emotionale Sport früher vielleicht erschütternd behäbig, furchtbar altmodisch und manchmal auch total uncool war, aber dafür noch eine wahre Seele hatte.
weitere Ausgaben werden ermittelt
Andreas Hock schreibt seit 15 Jahren für verschiedene Zeitungen und Magazine. Von 2007 bis 2011 war er bei der AZ Nürnberg einer der jüngsten Chefredakteure Deutschlands. Heute arbeitet er als freier Journalist, Ghostwriter und Autor. Er lebt in Nürnberg.
1 - Vorwort von Peter Neururer [Seite 8]
2 - Das Vorspiel oder: Wie bei mir alles begann [Seite 14]
3 - Weil die Helden von Bern nicht unsterblich waren oder: Die seltsame Verwandlung von Sportlern zu Popstars [Seite 28]
4 - Weil Wormatia Worms das Geld ausging oder: Das Zeitalter der Sponsoren [Seite 54]
5 - Weil Wolfgang Vöge einen Kreuzbandriss erlitt oder: Die verhängnisvolle Rolle der Berater [Seite 76]
6 - Weil Günter Eichberg nicht mehr frieren wollte oder: Der Abschied von der Stadionkultur [Seite 92]
7 - Weil Ulli Potofski eine neue Epoche ausrief oder: Die mediale Inszenierung einer Sportart [Seite 112]
8 - Weil ein katholischer Professor nicht aufgeben mochte oder: Das Ende der Loyalität [Seite 134]
9 - Weil Dietmar Hopp keinen Trainer in der Halbzeit entlassen würde oder: Das Aussterben der Patriarchen [Seite 152]
10 - Die Nachspielzeit oder: Weil in Katar kein Rasen wächst [Seite 172]

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