Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen

Pflegefachliche und rechtliche Grundlagen zur Fixierungsvermeidung
 
 
Walhalla und Praetoria (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. Dezember 2016
  • |
  • 100 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
E-Book | PDF ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8029-4452-9 (ISBN)
 
Erhaltung und Förderung der Mobilität, Sturzprophylaxe, alternative Hilfsmittel

Die Beurteilung, wann eine freiheitsentziehende Maßnahme erforderlich und angemessen ist bzw. ob es mildere Alternativen gibt, kann nicht getroffen werden ohne pflegefachliches Wissen. Wird eine solche Maßnahme als notwendig angesehen, sind die rechtlichen Vorgaben strikt einzuhalten.

Der Leitfaden Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen ist für Auszubildende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege und Betreuung konzipiert. Auch wer überwiegend mit den rechtlichen Fragestellungen befasst ist, kann die Ausführungen und die vielen bildlichen Darstellungen erkenntnisgewinnend einsetzen:


Aktuelles pflegefachliches Wissen zur Erhaltung und Förderung der Mobilität sowie zu Risiken bei Bewegungseinschränkungen
Darstellung der Problematik bewegungs- und freiheitseinschränkender Maßnahmen aus pflegefachlicher Sicht
Vorstellung eingesetzter Hilfsmittel zur Sicherung bzw. Fixierung und Aufzeigen von typischen Gefahrensituationen
Überblick über die fachlichen Grundlagen, die sich die Langzeitpflege in Auseinandersetzung mit der Thematik erarbeitet hat
Aufzeigen der betreuungsrechtlichen Problematik anhand eines exemplarischen Falles: im Zuge der Gutachtenserstellung einer Verfahrenspflegerin werden pflegefachlichen und rechtlichen Überlegungen, die in jedem Einzelfall angestellt werden müssen, erläutert
Vorstellung alternativer und präventiver Hilfsmittel


Mit über 100 Fotos, Grafiken, Checklisten und Übersichten.
  • Deutsch
  • Regensburg
  • |
  • Deutschland
  • 16,99 MB
978-3-8029-4452-9 (9783802944529)
3802944526 (3802944526)
Sabine Hindrichs, Dozentin für Pflegefachthemen und Dokumentation, Unabhängige Pflegesachverständige und Pflegefachberaterin, Verfahrenspflegerin Werdenfelser Weg, Pflegedienstleitung, Betriebswirtin für das Gesundheitswesen, Qualitätsauditorin im Gesundheitswesen, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Gerontopsychiatrische Fachkraft und Wundtherapeutin

Ellen Fährmann, Unabhängige Pflegesachverständige und Fachkraft für Pflegebedürftigkeit, Verfahrenspflegerin Werdenfelser Weg, Pflegedienstleiterin, Pflege- und Sozialmanagerin / Heimleitung, Fachkraft für Palliativ Care, Qualitätsmanagementbeauftragte
1 - Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen [Seite 1]
1.1 - Schnellu?bersicht [Seite 5]
1.1.1 - Gesamtinhaltsu?bersicht [Seite 7]
1.2 - Gemeinsam Lösungsstrategien finden [Seite 11]
1.3 - 1 Risiko Mobilitätseinschränkung - ein pflegefachlicher Überblick [Seite 17]
1.3.1 - 1.1 Leitgedanken zum Thema Mobilität [Seite 18]
1.3.2 - 1.2 Definition und Mobilitätsverständnis [Seite 19]
1.3.3 - 1.3 Bewegung und Gesundheit [Seite 19]
1.3.4 - 1.4 Der physiologische Alterungsprozess [Seite 21]
1.3.5 - 1.5 Kernkompetenzen zur Bewegung [Seite 22]
1.3.6 - 1.6 Risikofaktoren fu?r Mobilitätseinschränkungen [Seite 25]
1.3.7 - 1.7 Mobilitätsprozess von Zegelin [Seite 26]
1.3.8 - 1.8 Normalitätsbewegung [Seite 27]
1.3.9 - 1.9 Mobilitätsstatus [Seite 29]
1.3.10 - 1.10 Mobilität und Beweglichkeit im Rahmen der Pflegeversicherung [Seite 31]
1.4 - 2 Bewegungs- und freiheitseinschränkende Maßnahmen aus pflegefachlicher Sicht [Seite 37]
1.4.1 - 2.1 Definition von bewegungs- und freiheitseinschränkenden Maßnahmen [Seite 38]
1.4.2 - 2.2 Gru?nde fu?r bewegungs- und freiheitseinschränkende Maßnahmen [Seite 40]
1.4.3 - 2.3 Körpernahe Fixierung [Seite 42]
1.4.4 - 2.4 Hilfsmittel zur Sicherung/ Fixierung [Seite 47]
1.4.5 - 2.5 Substanzen zur Sicherung/ Fixierung [Seite 50]
1.4.6 - 2.6 Weitere freiheitseinschränkende Maßnahmen [Seite 53]
1.4.7 - 2.7 Folgen von Fixierung [Seite 54]
1.4.8 - 2.8 Gefahrensituationen im Alltag durch falschen Einsatz von Hilfsmitteln [Seite 54]
1.5 - 3 Fachliche Grundlagen fu?r Pflegende [Seite 59]
1.5.1 - 3.1 Selbstverpflichtung der Pflegenden: Die Pflege-Charta [Seite 60]
1.5.2 - 3.2 Nationale Expertenstandards [Seite 61]
1.6 - 4 Betreuungsrechtliche Grundlagen [Seite 69]
1.6.1 - 4.1 Verfassungsrechtliche Vorgaben, höherrangiges Recht [Seite 70]
1.6.2 - 4.2 Vorgaben des § 1906 BGB [Seite 72]
1.6.3 - 4.3 Die Rollen der Beteiligten [Seite 78]
1.7 - 5 Verfahrensablauf und Prozessschritte [Seite 81]
1.7.1 - 5.1 1. Schritt: Feststellung der Eigengefährdung des Betroffenen durch die pflegende Einrichtung [Seite 82]
1.7.2 - 5.2 2. Schritt: Antragstellung [Seite 84]
1.7.3 - 5.3 3. Schritt: Pru?fung durch das Gericht - Beschluss - Bestellung eines Verfahrenspflegers [Seite 88]
1.7.4 - 5.4 4. Schritt: Termin vor Ort mit allen Beteiligten und dem Verfahrenspfleger [Seite 90]
1.7.5 - 5.5 5. Schritt: Schriftliche Berichterstattung mit abschließender Stellungnahme [Seite 102]
1.7.6 - 5.6 6. Schritt: Gerichtliches Pru?fverfahren und Entscheidung [Seite 108]
1.7.7 - 5.7 7. Schritt: Pflegefachliche Entscheidung der Anwendung [Seite 109]
1.8 - 6 Präventive und alternative Maßnahmen [Seite 111]
1.8.1 - 6.1 Prävention [Seite 112]
1.8.2 - 6.2 Alternativen [Seite 133]
1.9 - 7 Literaturverzeichnis [Seite 140]
1.10 - 8 Stichwortverzeichnis [Seite 141]

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