Die Entkriminalisierung des Ladendiebstahls in Deutschland. Eine kriminalpolitische Diskussion

Zur Debatte über den Umgang mit einem Massendelikt
 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 10. August 2020
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  • 19 Seiten
 
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978-3-346-22204-6 (ISBN)
 
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: 1,0, Universität Hamburg (Kritische Kriminologie), Veranstaltung: Kriminologische Aspekte des Ladendienstahls, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit setzt sich mit der kriminalpolitischen Diskussion über den Ladendiebstahl auseinander. Die einen sprechen beim Thema Ladendiebstahl von Entkriminalisierung, von Bagatelldelikten und von einer Entlastung der Strafjustiz. Die anderen verweisen auf die Verbindlichkeit des Wertesystems und fordern einen starken Staat, der seinen Bürgern den Schutz vor Kriminalität, den Schutz der Rechtsgüter des einzelnen - Leben, Leib, Freiheit und Eigentum - garantieren muss. Der Ladendiebstahl wird je nach Standort zum einen als Spiegelbild der Wohlstandsgesellschaft, zum anderen als jene jedem Staatswesen immanente soziale Krankheit angesehen. Dabei soll die Frage im Vordergrund stehen, welche Alternativvorschläge in den letzten Jahren zum Thema Ladendiebstahl in der Politik diskutiert wurden und wie diese zu bewerten sind. Zunächst werde ich zur besseren Orientierung einen kurzen Überblick über die aktuelle Entwicklung der Ladendiebstahlskriminalität geben. Nachdem die Anzahl der registrierten Ladendiebstähle in der Bundesrepublik Deutschland seit 1987 bis 1993 stetig angestiegen ist, gab es 1994 einen deutlichen Rückgang. Die Bundesregierung führt diese Entwicklung auf einige Gesetzessänderungen zurück. Von 1994 bis 1997 stieg die Zahl der registrierten Ladendiebstähle dann erneut leicht an, ist aber seitdem wieder rückläufig. Die statistischen Zahlen liefern demnach nicht unbedingt einen Grund zur Beunruhigung. Dennoch wird in den letzten Jahren heftig über das Thema diskutiert. Anschließend werde ich auf die diskutierten Vorschläge näher eingehen, wobei diese Darstellung keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Ziel ist es vielmehr, die wesentlichen Argumente dieser kriminalpolitischen Diskussion herauszuarbeiten. Am Ende der Arbeit soll dann noch der Versuch einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung unternommen werden.
1. Auflage
  • Deutsch
  • Digitale Ausgabe
  • 0,49 MB
978-3-346-22204-6 (9783346222046)

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